+ Antworten
Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234
Ergebnis 31 bis 38 von 38
  1. Inaktiver User

    AW: Hhb im Test: Was hat sich bewährt, was ist geblieben? Tipps für Neulinge

    Zitat Zitat von Zinne Beitrag anzeigen
    Sind zufällig Bulletjournalistinnen hier unterwegs?

    Ich starte ab Januar mein erstes Bullet Journal und möchte mein HHB ins BuJo integrieren. Wo und wie baue ich das HHB am besten ins Journal ein?
    Hallo Zinne,

    im Dezember habe ich mich intensiv mit dem Thema BuJo/Jahresplanung/Selbstorganisation auseinandergesetzt und dazu u.a. auch das Buch des BuJo-Erfinders gelesen. Ergebnis: Ins neue Jahr starte ich mit einem System, das mit dem Original-Bujo-Konzept nur noch wenig gemein hat (außer z.B.: mein System muss ebenfalls analog sein), sondern flexibler ist und auf Erweiterung und Justierung bisheriger Best Practices basiert.
    Daher brainstorme ich gerne mit Dir zu dieser Frage.
    --> Wo und wie Du das HHB ins BuJo am besten einbaust, hängt m.E. von diesen Punkten ab:
    • Welche Zahlen willst Du erfassen, auf welchem Detaillierungsgrad?
    • Was willst Du mit den getrackten Zahlen anfangen? (Kumulieren/auswerten/...)
    • Warum willst Du das HHB ins BuJo einbauen?

    Der Wert eines BuJos steht und fällt mit der Abdeckung der individuellen Bedürfnisse.
    Daher sollte die Reihenfolge bei der Entscheidung für ein System sein: 1. Was will ich? 2. Welches System deckt das ab?
    An die BuJo-Frage warich erst umgekehrt herangegangen ("Bujo hört sich super an, mal schauen, was es mir bringen kann"), habe dann aber (durch Probe-Bujos-Führen) gemerkt, dass mich das BuJo zu sehr in unerwünschte Richtungen gängelte und in anderen Punkten einschränkte.

    Daher die Fragen oben. Konkrete Vorschläge hängen von den Antworten ab.


  2. Registriert seit
    13.04.2014
    Beiträge
    5.675

    AW: Hhb im Test: Was hat sich bewährt, was ist geblieben? Tipps für Neulinge

    Zinne, mir ist das hier über den Weg gelaufen:

    Kakebo

    Ich habe es noch nicht selbst versucht, aber mir gefällt der Gedanke, meine Ausgaben nach diesen Kategorien aufzuteilen.

  3. Avatar von Zinne
    Registriert seit
    23.02.2018
    Beiträge
    1.045

    AW: Hhb im Test: Was hat sich bewährt, was ist geblieben? Tipps für Neulinge

    Zitat Zitat von Duffeline Beitrag anzeigen
    Kakebo

    Ich habe es noch nicht selbst versucht, aber mir gefällt der Gedanke, meine Ausgaben nach diesen Kategorien aufzuteilen.

    Ah, das kenne ich. Das Grundprinzip ist gut. Allerdings aufwendig, daher echte Begeisterung notwendig. (Warnhinweis: Einige Rezensentinnen bemängeln, das Buch sei nicht gut geklebt und falle nach kurzer Zeit auseinander.)

    Meine Suche geht in eine andere Richtung: Ich möchte meine extra HHB-Kladde weglassen und stattdessen eine "Abteilung HHB" in die Bullet-Journal-Kladde integrieren.
    Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
    (Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")

  4. Avatar von Zinne
    Registriert seit
    23.02.2018
    Beiträge
    1.045

    AW: Hhb im Test: Was hat sich bewährt, was ist geblieben? Tipps für Neulinge

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    im Dezember habe ich mich intensiv mit dem Thema BuJo/Jahresplanung/Selbstorganisation auseinandergesetzt und dazu u.a. auch das Buch des BuJo-Erfinders gelesen. Ergebnis: Ins neue Jahr starte ich mit einem System, das mit dem Original-Bujo-Konzept nur noch wenig gemein hat (außer z.B.: mein System muss ebenfalls analog sein), sondern flexibler ist und auf Erweiterung und Justierung bisheriger Best Practices basiert.
    Du wieder! War klar, dass wir uns zeitgleich mit dem gleichen Thema befassen.

    Bullet-Journal-Erfinder Ryder Carroll zitiert in seinem zweiten(?), neuesten Buch übrigens die Cohenzeile aus deiner Signatur.



    Daher brainstorme ich gerne mit Dir zu dieser Frage.
    --> Wo und wie Du das HHB ins BuJo am besten einbaust, hängt m.E. von diesen Punkten ab:
    • Welche Zahlen willst Du erfassen, auf welchem Detaillierungsgrad?
    • Was willst Du mit den getrackten Zahlen anfangen? (Kumulieren/auswerten/...)
    • Warum willst Du das HHB ins BuJo einbauen?

    1. Zahlen und Detailgrad:
    - Ausgaben ohne Kategorien
    - Einnahmen mit Herkunftsangaben
    - Jahresübersicht mit Einnahmen und Ausgaben pro Monat (kopiere ich 1:1 aus dem HHB)
    - Übersichtsseite Fixkosten (kopiere ich 1:1 aus dem HHB)
    - Übersichtsseite ungefähr vorhersehbare Einnahmen (kopiere ich 1:1 aus dem HHB)
    - Übersichtseite Bargeld, Kontostände, Gesamtkapital jeweils am Jahresanfang (kopiere ich 1:1 aus dem HHB)


    2. Verwendungszweck der Zahlen:
    - Archivieren, um Entwicklung von Ausgaben, Einnahmen, Gesamtkapital über die Jahre vor Augen zu haben. Hier könnte ich mich für Anschaulichkeit per Bild begeistern. Gesamtkapital: Sich immer weiter füllendes Schraubglas oder so.^^
    - Täglich Ausgaben notieren und Ausgaben des Monats zusammenzählen, um Ausgabendisziplin und Budget einzuhalten.


    3. Warum HHB im BuJo?
    - Weil die Systemkladde liefern soll: Ich will eine eierlegende Wollmilchschwein-Kladde haben, die Kalender, Tagebuch, Haushaltsbuch, Projektordner und Notizbuch in sich vereint.





    Der Wert eines BuJos steht und fällt mit der Abdeckung der individuellen Bedürfnisse.
    Daher sollte die Reihenfolge bei der Entscheidung für ein System sein: 1. Was will ich? 2. Welches System deckt das ab?
    An die BuJo-Frage warich erst umgekehrt herangegangen ("Bujo hört sich super an, mal schauen, was es mir bringen kann"), habe dann aber (durch Probe-Bujos-Führen) gemerkt, dass mich das BuJo zu sehr in unerwünschte Richtungen gängelte und in anderen Punkten einschränkte.
    Ich bin komplette BuJo-Anfängerin und stehe der Sache halb skeptisch gegenüber.

    Erstens verstehe ich das Zusammenspiel der Einzelteile noch nicht. Zweitens kommt mir immer wieder der Gedanke, dass all das Untersuchen, Reflektieren und Dekonstruieren vieles zerrupft und zerstört, das in der Stille wachsen will.

    Doch irgendwo muss ich anfangen, da ich ein Kladdensystem starten will. Daher akzeptiere ich vorerst die BuJo-Rezepturen. Vermutlich entwickle ich wie du durch Versuch und Irrtum etwas Eigenes.

    Ryder Carroll schwört gebetsmühlenartig, alle BuJos würden sich ihren Besitzern wie ein Handschuh anpassen. Doch genau das verhindert er meiner Meinung nach mit seinem detaillierten Regelwerk. Wir werden sehen ...
    Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
    (Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")


  5. Registriert seit
    13.04.2014
    Beiträge
    5.675

    AW: Hhb im Test: Was hat sich bewährt, was ist geblieben? Tipps für Neulinge

    Zitat Zitat von Zinne Beitrag anzeigen
    Ah, das kenne ich. Das Grundprinzip ist gut. Allerdings aufwendig, daher echte Begeisterung notwendig. (Warnhinweis: Einige Rezensentinnen bemängeln, das Buch sei nicht gut geklebt und falle nach kurzer Zeit auseinander.)

    Meine Suche geht in eine andere Richtung: Ich möchte meine extra HHB-Kladde weglassen und stattdessen eine "Abteilung HHB" in die Bullet-Journal-Kladde integrieren.
    Danke für den Hinweis.
    Ich bin nicht auf dieses Modell festgelegt, suche aber uch etwas, was ich manuell ausfülle(n muss).

    Bin gespannt auf deinen Bericht, wie die eierlegende Wollmilchsau so klappt.

  6. Inaktiver User

    AW: Hhb im Test: Was hat sich bewährt, was ist geblieben? Tipps für Neulinge

    Zitat Zitat von Zinne Beitrag anzeigen
    Du wieder! War klar, dass wir uns zeitgleich mit dem gleichen Thema befassen.


    Ohne Kategorien? Das klingt einfach (ins BuJo zu integrieren) - oder übersehe ich etwas?
    Zitat Zitat von Zinne Beitrag anzeigen
    1. Zahlen und Detailgrad:
    - Ausgaben ohne Kategorien
    - Einnahmen mit Herkunftsangaben
    - Jahresübersicht mit Einnahmen und Ausgaben pro Monat (kopiere ich 1:1 aus dem HHB)
    - Übersichtsseite Fixkosten (kopiere ich 1:1 aus dem HHB)
    - Übersichtsseite ungefähr vorhersehbare Einnahmen (kopiere ich 1:1 aus dem HHB)
    - Übersichtseite Bargeld, Kontostände, Gesamtkapital jeweils am Jahresanfang (kopiere ich 1:1 aus dem HHB)
    1. Pro Monat eine Seite, auf der Du die Ausgaben aufaddierst, d.h. den ersten Betrag notierst und ab dem zweiten Kauf den neuen Kaufbetrag gleich zum ersten addierst. Am Ende des Monats Übertrag der Endsumme auf 2). 1) kann entsorgt werden. (Aus meiner Sicht BuJo-Nachteil gegenüber Ringbuch: Rausreißen sieht unschön aus, die Seite behalten ist Ballast.)
    2. Pro Jahr eine Seite, auf der Du für alle 12 Monate jeweils den Ausgabengesamtbetrag am Monatsende überträgst und am Jahresende aufsummierst, sowie ggf. zusätzlich monatlich aufsummierst, falls Dich der Ist-Ausgaben-Stand des lfd. Jahres interessiert.
    3. Für Einnahmen das Gleiche, mit dem Unterschied, dass Du die monatlichen Blätter behältst wegen der Herkunftsangaben.
    4. Die Übersichtsseiten für Fixkosten, voraussichtliche Einnahmen und Kapital übernimmst Du aus dem bisherigen HHB und passt sie bei Änderungen an. Solange das nicht zu unübersichtlich wird, musst Du diese Seiten nur zum Jahreswechsel beim Übertragen ins neue BuJo neu schreiben.

    Zitat Zitat von Zinne Beitrag anzeigen
    2. Verwendungszweck der Zahlen:
    - Archivieren, um Entwicklung von Ausgaben, Einnahmen, Gesamtkapital über die Jahre vor Augen zu haben. Hier könnte ich mich für Anschaulichkeit per Bild begeistern. Gesamtkapital: Sich immer weiter füllendes Schraubglas oder so.^^
    - Täglich Ausgaben notieren und Ausgaben des Monats zusammenzählen, um Ausgabendisziplin und Budget einzuhalten.
    Das Schraubglas-Bild hat für Deinen Zweck den Nachteil, dass ein Schraubglas eine definierte maximale Füllhöhe hat, und dass pro Bild nur ein einziger Füllstand angezeigt werden kann.
    Wie wäre es stattdessen mit einem einfachen Kurvendiagramm?
    x-Achse: Besitz in Euro, y-Achse: Kalenderjahre

    Zitat Zitat von Zinne Beitrag anzeigen
    Erstens verstehe ich das Zusammenspiel der Einzelteile noch nicht. Zweitens kommt mir immer wieder der Gedanke, dass all das Untersuchen, Reflektieren und Dekonstruieren vieles zerrupft und zerstört, das in der Stille wachsen will.
    Zu Erstens: Das Zusammenspiel ist lt. Carroll - so wie ich ihn verstehe - das Indexprinzip. Er hat ja genau ausgetüftelt, wie von wo auf was verwiesen wird. Genau das ist aus meinem Sicht allerdings viel zu overengineert - brauche ich nicht, belastet nur.
    Zu Zweitens: Das ist Typsache, glaube ich. Mir liegt das sehr, mich reizte genau das.
    Geändert von Inaktiver User (28.12.2018 um 07:35 Uhr)

  7. Avatar von Zinne
    Registriert seit
    23.02.2018
    Beiträge
    1.045

    AW: Hhb im Test: Was hat sich bewährt, was ist geblieben? Tipps für Neulinge

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    1. Pro Monat eine Seite, auf der Du die Ausgaben aufaddierst, d.h. den ersten Betrag notierst und ab dem zweiten Kauf den neuen Kaufbetrag gleich zum ersten addierst. Am Ende des Monats Übertrag der Endsumme auf 2). 1) kann entsorgt werden. (Aus meiner Sicht BuJo-Nachteil gegenüber Ringbuch: Rausreißen sieht unschön aus, die Seite behalten ist Ballast.)
    2. Pro Jahr eine Seite, auf der Du für alle 12 Monate jeweils den Ausgabengesamtbetrag am Monatsende überträgst und am Jahresende aufsummierst, sowie ggf. zusätzlich monatlich aufsummierst, falls Dich der Ist-Ausgaben-Stand des lfd. Jahres interessiert.
    3. Für Einnahmen das Gleiche, mit dem Unterschied, dass Du die monatlichen Blätter behältst wegen der Herkunftsangaben.
    4. Die Übersichtsseiten für Fixkosten, voraussichtliche Einnahmen und Kapital übernimmst Du aus dem bisherigen HHB und passt sie bei Änderungen an. Solange das nicht zu unübersichtlich wird, musst Du diese Seiten nur zum Jahreswechsel beim Übertragen ins neue BuJo neu schreiben.
    Nachdem ich jetzt einige Tage unbedarft in meiner Minikladde herumgekritzelt habe, sehe ich klarer. Ich hatte das "Prinzip Collections" vorher nicht begriffen. Es ist zu einfach, deshalb dachte ich, ich hätte dabei etwas übersehen ...

    Das Aufsummieren der Ausgaben ist ein guter Einfall. Übernehme ich.

    Der Seitenballast entsorgt sich beim Wechsel in die nächste Kladde quasi von selbst. Steckt zwar dann im Kladdenlager, aber aus den Augen, aus dem Sinn in der jeweils aktuellen Kladde. (Erinnert ein bisschen an nicht nachhaltigen Umgang mit Müll.^^)

    Die Zusammenfassungen von Monats- und Jahresbilanzen sehen in meinem bisherigen HHB ungefähr so aus, wie du sie beschreibst. Ich übernehme meine Vorlagen.

    Die Fixkostenseite bei Kladdenwechsel neu zu schreiben finde ich ganz gut. Bisher habe ich jahrelang darin herumradiert.


    Du hast einen an jeder Stelle entrümpelbaren Filofax, oder? Ich sehe die Vorteile (Flexibilität), doch kann mich haptisch nicht mit Ringbüchern anfreunden: zu viel kaltes Metall.

    Ich habe insgesamt zehn Euro in einen Kugelschreiber mit unbehandelter Buchenholzhülse und ein winziges (Din A7) kariertes Notizbuch mit Froschtasche investiert. Sparforumsversion und genau richtig für mich.


    Das Schraubglas-Bild hat für Deinen Zweck den Nachteil, dass ein Schraubglas eine definierte maximale Füllhöhe hat, und dass pro Bild nur ein einziger Füllstand angezeigt werden kann.
    Wie wäre es stattdessen mit einem einfachen Kurvendiagramm?
    x-Achse: Besitz in Euro, y-Achse: Kalenderjahre
    Habe bereits heute nach dem ersten Tag gemerkt, dass ich außer meinem Körpergewicht nichts tracken will. Hat sich daher erledigt.


    Zu Erstens: Das Zusammenspiel ist lt. Carroll - so wie ich ihn verstehe - das Indexprinzip. Er hat ja genau ausgetüftelt, wie von wo auf was verwiesen wird. Genau das ist aus meinem Sicht allerdings viel zu overengineert - brauche ich nicht, belastet nur.
    Zu Zweitens: Das ist Typsache, glaube ich. Mir liegt das sehr, mich reizte genau das.
    Genau, ist Typsache.

    Ich hatte zum Beispiel in meinen bisherigen Nicht-BuJo-Notizbüchern immer schon Inhaltsverzeichnisse. Inklusive Verweissystem auf frühere Notizbücher und per Marker im Index hervorgehobenen Best-of-Beiträgen, wenn eine Kladde voll war. Wie sollte ich sonst meine besten Ideen wiederfinden?^^
    Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
    (Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")

  8. Avatar von Zinne
    Registriert seit
    23.02.2018
    Beiträge
    1.045

    AW: Hhb im Test: Was hat sich bewährt, was ist geblieben? Tipps für Neulinge

    Mir ist eine simple Lösung für langfristige Übersichten eingefallen: Festkostentabelle und Vermögensentwicklung kommen auf zwei kleine Karteikarten und leben in der Froschtasche der Kladde.

    Das vermeidet sinnlose Kopierarbeit beim Kladdenwechsel. Sinnvolles, überdenkendes Kopieren dagegen habe ich binnen weniger Tage schätzen gelernt. Gar nicht übel, so ein BuJo.

    Designansprüche jenseits von "lesbar und übersichtlich" bleiben für mich allerdings utopisch. Pure Zeitvernichtung, wenns nicht als Hobby betrieben wird.^^
    Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
    (Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")

+ Antworten
Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •