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  1. Moderation Avatar von Pappkarton
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    AW: Aufteilung im Haushaltsbuch

    Herzlich Willkommen, Zey!

    Genau das ist ein guter Nebeneffekt. So, wie du es schreibst, gibt man das Geld bewusster aus.
    Schön, dass du deine Auflistung/ Aufteilung mit uns teilst.
    .........................................
    °°° °°°
    herzlichst P.

    Moderatorin im Sparforum -ansonsten pupsnormale Userin

    ~Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!~

  2. Moderation
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    AW: Aufteilung im Haushaltsbuch

    Meine Aufteilung funzt an einer Stelle nicht so, wie sie sollte, und das seit drei Jahren. Deswegen werfe ich mal ein paar Überlegungen an die Wand, um zu gucken, wie sie abprallen...

    Hintergrund:

    Ich mache im Haushaltsplan ein Jahresbudget, das dann fürs Haushaltsbuch auf Monate heruntergebrochen wird. Das plus oder minus eines Monats geht in den nächsten Monat über, erst am Ende des Jahres muß alles wieder passen.

    Ich habe immer Schwierigkeiten, eine Balance zwischen Geiz und Verschwendung zu finden, deswegen mache ich für meinen Einpersonenhaushalt ein relative detailliertes Budget.

    Situation:

    In meinem Haushalts*plan* ist eine Kategorie "geplante Anschaffungen", die ich nicht ganz im Griff habe. z.B. steht da seit Jahren eine Lampe und ein Laserdrucker, die zu kaufen ich einfach keine Lust habe, dafür habe ich Dezember beim Planen nicht gewußt, daß ich im Januar eine neue Brille anschaffen würde.

    In meinem Haushalts*buch* gibt es die Kategorie "Anschaffungen" für Medien, Haushalt und Kleidung, die recht großzügig bemessen ist. Leider ist es irgendwie zu wenig, um auch mal Klamotten oder Schuhe, zu kaufen, die vielleicht nicht unbedingt nötig sind, und zu viel, um strikt nur das zu kaufen, was ersetzt werden muß. Eine Balance zwischen "wollen" und "brauchen" krieg' ich auf die Art nicht.

    angedachter Plan:

    - "Anschaffungen" auf den Erfahrungswert für "notwendigen Kleinkram und ein paar Bücher" zu reduzieren.
    - Die "vorhergesehenen Anschaffungen" im Haushaltsplan realistisch als "unvorhergesehenen" betrachten und dafür etwas Geld zurücklegen
    - Einen Posten "silly money" einrichten, der nur alle 3 Monate (oder nur wenn eine bestimmte Summe drin ist?) fällig wird, und den ich dann en bloc verjubeln kann, aber nicht überziehen (nicht nur für Klamotten, sondern vielleicht auch mal für Möbel, Kurztrips, ...)

    Vorteil: Realistischer, mehr Spaß.
    Nachteil: Unterm Strich wird da etwas mehr Geld weggehen, was dann von der Sparquote abgeht.


    Irgendwelche Ideen, Anmerkungen, Kommentare, Erfahrungen mit dieser Art von Aufteilung?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Moderation Avatar von Pappkarton
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    AW: Aufteilung im Haushaltsbuch

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    - Die "vorhergesehenen Anschaffungen" im Haushaltsplan realistisch als "unvorhergesehenen" betrachten und dafür etwas Geld zurücklegen
    Der Punkt gefällt mir am besten.

    Teile dir doch ein gewisses Tachengeld zum Verjubeln ein.
    Je, nachdem, was dir nicht weh tut- musst du ja selbst am besten wissen: 30,00 Euro- 50,00 Euro.
    In dem Wort verjubeln steckt auch jubeln drin.
    Das verrät, dass Geld auch Spaß machen darf und kann. Es ist in Ordnung.

    Also, wenn das Geld vorhanden ist, dann versuche es doch einmal.
    Kopf aus, Intelekt aus und quietschgrüne Sandalen gekauft- einfach nur so zum Spaß.
    °wunderbar°
    Oder bunten Nagellack, rosa-farbene Kistchen, Schächtelechen.
    Das Frau-Sein einfach mal zelebrieren...nichts, was du brauchst, sondern nur das, was Spaß macht.

    °weia° Das ist ja nun eine Aufforderung zum Schnick-Schnacken! O_O
    Und das aus meinen Mund!
    °über mich selbst staun und wunder°
    Also, meinen Segen dazu haste! °grins°

    Warum stehen die Lampe und der Drucker noch auf deiner Liste?
    Brauchst du sie nicht wirklich?
    Fehlen dir die Teile und du bist nur zu geizig sie zu kaufen?
    Dann bekommst du nun noch eine Hausaufgabe: Lampe und Drucker kaufen- bis Mittwoch und endlich diesen Punkt abgearbeitet haben und streichen können.
    .........................................
    °°° °°°
    herzlichst P.

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  4. Moderation
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    AW: Aufteilung im Haushaltsbuch

    Zitat Zitat von Pappkarton Beitrag anzeigen
    Warum stehen die Lampe und der Drucker noch auf deiner Liste?
    Die Lampe, weil ich bis jetzt genau eine gefunden habe, die mir gefallen hat und genau das Licht gibt, das ich will, und die 700 Euro kostet. Und wenn ich Kompromisse mache, kann ich auch weiterhin meine Nachttischlampe auf einem Stuhl plus einem Stapel Bücher als Eckl verwenden.

    Der Drucker, weil man da so einen großen Karton heimschleppen muß und mit Kabeln hantieren und das ist alles so lästig, dann funktioniert dieses nicht und jenes nicht, und wenn es dann funktioniert, druckt man so viel und hat soviel Papier rumfliegen... wenn man vom Bildschirn abschreiben muß, ist man viel selektiver.

    Ich glaube, ich brauch die nicht wirklich...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Moderation Avatar von Pappkarton
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    AW: Aufteilung im Haushaltsbuch

    Also runter von der Liste.
    Und schon hängst du gedanklich und von der Liste her nicht mehr mit einem Bein an Dingen, die du gar nicht brauchst.
    .........................................
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    herzlichst P.

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  6. Avatar von Lumming
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    AW: Aufteilung im Haushaltsbuch

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Und wenn ich Kompromisse mache, kann ich auch weiterhin meine Nachttischlampe auf einem Stuhl plus einem Stapel Bücher als Eckl verwenden.
    Was ist ein Eckl?

  7. Moderation
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    AW: Aufteilung im Haushaltsbuch

    Zitat Zitat von Lumming Beitrag anzeigen
    Was ist ein Eckl?
    Ein Copypastefehler. "Ecklampe".
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  8. Avatar von Lumming
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    AW: Aufteilung im Haushaltsbuch

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ein Copypastefehler. "Ecklampe".

  9. Moderation
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    AW: Aufteilung im Haushaltsbuch

    Ich habe jetzt anläßlich eines Postings im "Haushaltsbuch führen" noch einmal über Einteilungen nachgedacht. (Ich habe beruflich mit Datenorganisation zu tun, und finde das Thema spannend. )

    Nichts verhindert Ordnung so effizient wie ein nicht-umsetzbares Ordnungssystem. Das merke ich, wenn ich versuche, Daten auf dem Computer zu arrangieren, Papierkram in meinem Ordnern, Bücher in meiner Bibliothek, oder eben auch Einträge im Haushaltsbuch.

    Damit ein Ordnungssystem funktioniert, muß bei jedem Objekt oder Eintrag sofort und eindeutig klar sein, wo es hingehört. Das bieten leider zu 100% nur die Chronologie, die realen Zahlen und das Alphabet (wenn man Sonderzeichen klärt). Hilft bei der Aufteilung im Haushaltsbuch gar nichts.

    Also braucht man Kategorien, die sich nicht überlappen. Und zu viele sollten es auch nicht sein.

    Ein abschreckendes Beispiel, wenn ich über die Kategorie "Essen" im Haushaltsbuch nachdenke: Ich habe einen Teil davon (Restaurant, Cafés) unter "Ausgehen". Einen Teil unter "Essen Arbeit". Einen Teil unter "Futter". Einen Teil unter "Genußmittel". Einen Teil unter "Feten und Einladungen". Wohin geht jetzt also die Eistüte auf die Hand? Wohin die Käseplatte, die bei der Party auf den Tisch kommt und von der ich dann noch zwei Wochen zehre? Ist Tee ein Grundnahrungsmittel ("Futter") oder ein Genußmittel?

    Deswegen möchte ich, für Leute, die mit ihren Aufteilungen kämpfen, mal aus Jux und Tollerei einen Vorschlag in den Raum stellen. Vielleicht hilft es ja jemandem.

    Es gibt, nach den Fixkosten, drei Arten von Ausgaben: Die für Dinge, die dauerhaft im Hausstand verbleiben (Bücher, Kleidung, Geräte, ...), die für Dinge, die sich im Hausstand verbrauchen (Seife, Zeitungen, Lebensmittel, Benzin, Mülltüten ...), und die für Dinge, die gar nicht ins Haus kommen (Haare schneiden, sich bekochen lassen, Tanzen gehen, einen Film im Kino sehen...)

    Das wäre eine ganz einfache Sortierung, an der man trotzdem schon mal seine Tendenzen und Sparpotentiale erkennen kann.

    Wenn man genauer gucken möchte:

    Jede dieser Ausgaben läßt sich trennen in "Bestandserhalt" und "Zusätzlich". Bestandserhalt ist, wenn man Geld ausgibt, um nicht weniger zu haben als vorher: Ein zerrissenes Kleidungsstück durch ein gleichwertiges zu ersetzen, Klopapier nachzukaufen, oder sich die Haare schneiden zu lassen ist bestandserhaltend. Zusätzlich ist alles, wo man Geld ausgibt, um mehr zu haben (oder getan zu haben) als vorher: Eine CD zu kaufen, ein zusätzliches Parfum anzuschaffen, oder Essen zu gehen ist zusätzlich. (Da *kann* es schon unscharf werden, aber meistens läßt sich das noch relativ gut entscheiden.)

    Die Auswertung nach diesen sechs Kategorien könnte z.B. sagen: Schaffe ich zu viel Zeug an? Habe ich zuviel oder zu teures Zeug, um das ich mich kümmern muß? Kaufe ich zu oft außerhalb meiner "Preisklasse"? Geht bei mir zuviel kaputt? Kaufe ich mir zu viel Bequemlichkeit?

    ...

    Wollte ich nur mal loswerden.
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  10. Inaktiver User

    AW: Aufteilung im Haushaltsbuch

    Wildwusel, Deine Futter-Unterteilung würde mich wahnsinnig machen.

    Ich hab das anders, weil für mich so nachvollziehbarer, eingeteilt:

    - Supermarkt
    - Discounter
    - DM/Rossmann
    - Klamotten
    - Apotheke/Arzt
    - Essen gehen
    - tanken
    - Diverses
    - Zeitschriften/Bücher

    Ende. Mehr hab ich nicht. Ich brauche keine Kleinstaufstellung, ob ich nun in Woche 1 Kartoffeln, Äpfel und Butter gekauft habe und in Woche 2 Kaffee, Möhren und Reis. Ist mir egal, da ich so gut wie es eben geht fast nur noch Lebensmittel kaufe, die wir auch wirklich brauchen.

    Mich interessierte ja von Anfang an, wo unser Geld versickert. Da fiel nach dem 1. Monat schon auf, daß ich viel zuviel im Supermarkt statt im Discounter ausgebe. Ebenso dachte ich immer, mich ruinieren die Drogeriemärkte, ist aber nicht so. Ich lasse pro Monat mehr in der Apotheke als bei Rossmann. Leider ist die Apo auch weiterhin auch etwas höherer Posten durch Zuzahlungen von Rezepten. Und natürlich auch otc-Medikamenten, die schwanken aber erheblich pro Monat.

    Ich hatte ganz am Anfang auch noch andere Kategorien, aber das wurde mir zu unübersichtlich und ich hatte auch keinen Nerv immer die Kassenzettel auseinanderzuklamüsern in Brot, Fleisch, Gemüse, etc. Wenn ich bei Aldi non food kaufe, dann kommt das unter "Diverses" mit einem entsprechenden Kommentar dabei. (ich hab Excel)
    Klappt super und ist sehr nervenschonend.

    Liebe Grüße, TT

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