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  1. User Info Menu

    AW: Von 50 € im Monat leben?

    Bewusster und gesünder einkaufen muss nicht gleich teurer sein.
    Es tut mir leid. Aber bitte mache mir dann die Monatsrechnung, die ich unten aufgefüht habe detailliert mit Preisen von Bioware auf. Da möchte ich sehen, wie weit Du kommst.
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    .... das wird schon.....


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  2. Inaktiver User

    AW: Von 50 € im Monat leben?

    Zitat Zitat von belonya Beitrag anzeigen
    Es tut mir leid. Aber bitte mache mir dann die Monatsrechnung, die ich unten aufgefüht habe detailliert mit Preisen von Bioware auf. Da möchte ich sehen, wie weit Du kommst.
    Dir muss nichts Leid tun.

    Ich werde jetzt keine detaillierte Kostenaufstellung machen. Ich spreche von einer tendenziellen Konsumhaltung, bei der es um Qualität vs. Quantität geht.

  3. gesperrt

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    AW: Von 50 € im Monat leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schön möglich, dass es geht. Die Frage ist ja auch: Wie geht es einem dabei und wie ausgewogen ist das?
    Frisches Obst und Gemüse (täglich) wird bei einem Budget in der Höhe, abzüglich sämtlichem Drogeriebedarf, kaum drin sein.

    "frisches Obst usw." das klingt immer so romantisch und lecker.

    In Wirklichkeit handelt es sich um vollgespritzten und überdüngten Müll und nichts anderes.

    Sogar die Kartoffeln Klasse 1A haben braune Flecken wegen Überdüngung.

    Also entweder legt man ein eigenes Gemüsebeet an oder kauft Bio und das ist teurer als 50 €

    Aber ich halte es durchaus für möglich, mit 50 € mtl. auszukommen. Da ich nicht alleine lebe, kann ich das Experiment bloss durchrechnen und nicht wirklich ausprobieren.

    Geändert von schnarchstop (27.09.2009 um 13:01 Uhr) Grund: Komma gesetzt

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    AW: Von 50 € im Monat leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    10 kg Kartoffeln (noch inkl. eines Weidenkorbes) für 1,99 € (ist halt ein Eröffnungsangebot für nen Laden)
    Karotten gerade für 2 kg bei Aldi für 0,89 €
    Es ist Saison für Kohl, Wirsing, Weißkohl, Rotkohl - kostet Cents pro kg
    Viel heimisches Obst wird gerade verschenkt (Äpfel, Pflaumen, Birnen) - wenn man an Gegenden mit Gärten vorbeiläuft, stehen oft Türen vor den Gartentoren zum mitnehmen.
    Die Angebote nutze ich auch gern und oft. Da wandert durchaus der 10 kg Sack Kartoffeln in den Einkaufstrolley und Zwiebeln habe ich letztens auch einen 5-Kilo-Sack mitgenommen. Weißkohl ist kommende Woche bei Penny im Angebot für 19 Cent das Kilo. Bei Karotten kaufe ich ehrlich gesagt lieber Bio, irgendwie habe ich das Gefühl, daß die besser schmecken. Geschenktes Obst hätte ich auch gern, hab's nur leider hier nicht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    In manchen Orten gibt es online Obst-Angebote gratis
    Wo das denn? Her damit.

    Aber mal im Ernst -> vielleicht könnte man einen Thread eröffnen, wo BriCom-User, die einen Garten haben und wo zuviel an den Bäumen hängt, das posten und andere User, die halt dort in der Nähe wohnen, können sich das abholen und da was draus machen. Das wäre total klasse und ich persönlich würde mich da riesig drüber freuen. Was meint Ihr dazu?


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Geht man bei Aldi mal vor Ladenschluß rein, gibts viele Obst- und Gemüsewaren für den halben Preis
    Oder eben die schon häufiger ansprochenen Restangebote auf Stadtmärkten und Bauernmärkten oder in kleinen Obstläden kurz vor Ladenschluß
    Nudeln kosten bei Discountern 0,59 € für 500 gr
    Weder Aldi noch unser Penny setzen Obst & Gemüse kurz vor Schluß runter. Bei Fleisch, was kurz vor Ablauf ist, hatte ich schon mal Glück, aber nicht bei Obst und Gemüse.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

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    AW: Von 50 € im Monat leben?


    Zitat von belonya Beitrag anzeigen
    Wenn man aber nur 50 € hätte, muß man das nehmen, was billig ist.

    Zitat Violine
    Das stimmt nicht ganz. Schau mal in die Einkaufswagen der Kunden. Sortiere den ungesunden Mist aus und überschlage dann noch mal grob, wie viel der Lebensmittel entsorgt werden.

    Bewusster und gesünder einkaufen muss nicht gleich teurer sein.
    Ich habe unten doch genau geschrieben, was ich bei 40 € im Monat einkaufen könnte (10 € von 50 € rechne ich, Bezug nehmend auf das Ausgangsposting, für Non-Food ab).

    Das ist herkömmliche Ware mit Obst und Gemüse, Fleisch, Brot und etwas Käse. Das ist karg genug. Und streng portioniert.


    Da kann ich gedanklich noch so viel aus anderer Leute Wagen wegdenken, wenn ich nicht mehr Geld zur Verfügung hätte, sähe mein Speisezettel (austauschbar mit ähnlich billigen Lebensmittel) eben genau so aus wie unten beschrieben.

    Und da ist nicht einmal Milch für den Kaffee dabei, geschweige denn Kaffee überhaupt. Und keine Fette, kein Mehl, keine Eier....

    Obst ist mit einem Apfel angesetzt. Nicht viel, aber immerhin.

    Immerhin kommt zusammen mit den Möhren mit angesetzten 333g pro Tag plus Apfel, der von mittlerer Größe tatsächlich 175 g wiegt, ein täglicher Obst/Gemüsekonsum von ca. 500 g heraus.

    Es soll Menschen geben, die sich noch ungesunder ernähren. Und ansonsten ist das, was ich sonst noch aufgeführt habe, insgesamt recht ausgewogen.

    Aber es handelt sich um rein konventionelle Ware. In Bioqualität schafft man das alles nicht.
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    AW: Von 50 € im Monat leben?

    Zitat Zitat von belonya Beitrag anzeigen


    Wie könnte ich mich mit 40 Euro ernähren, wenn ich mal davon ausgehe, 10 € werden für Non-Food ausgegeben?

    Was würde ich dann kaufen?

    Haferflocken. Gesund, machen satt. Kann ich mit Wasser kochen oder roh essen. Eine Portion mit 50 g machen satt. Von einer Packung kann ich 10 x essen. 30 Tage, 30 Mahlzeiten = machen 3 Tüten , sind bei der Billigversion 1, 80 € weg.

    Ich kaufe zur Geschmacksverbesserung 2 Beutel Rosinen dazu. + 2 €

    3, 80 sind weg.

    Ich esse Möhren zum Mittag. Pro Tag 333 g. 1 Kilo für ca. 80 Cent. Dann muß ich pro Monat 10 Packungen kaufen. Macht 8 €. Um das Ganze Geschmacklich aufzupeppen, kaufe ich Ingwerwurzel für 2 € dazu.

    Inzwischen sind 13,80 € weg.

    Kartoffeln. Auch 300 g pro Tag. Sagen wir, ich esse sie an 15 Tagen.
    Dann brauche ich 4,5 Kilo pro Monat. Sagen wir, ich bekomme die für 4 €. Dann sind 17, 80 € weg.

    An 5 Tagen esse ich aber Reis. 50 g pro Portion, die Tüte für 1 Euro. Mit der Tüte komme ich dann 4 Monate aus. Also kostet mich der Reis pro Monat 0,25 €.

    Bleiben 10 Tage, wo ich Nudeln esse. Pro Portion 100 g. Nehme ich die Packung (500 g) für 1 €, brauche ich davon 2 = 2 €

    Zusammen bin ich jetzt 20, 25 € los.

    Brot. Da ich ja morgens Haferflocken esse, brauche ich das für abends. Ich erlaube mir 100g, wovon man gut satt wird. Für 30 Tage also 3 Kilo Brot, ich nehme mal Brot für 2 Euro das Kilo, sind weitere 6 €.

    26, 25 € sind weg.

    Fleisch. Gibt es nicht jeden Tag, also könnte ich pro Monat 2 Nackenkoteletts kaufen, bekomme ich für 2 €. Hähnchenleber, pro Portion 150 g nehme ich 3 x für 2 Euro. 1 Kilo Hack (mit 125 g pro Portion macht 8 Mahlzeiten und 3 €.

    Sind zusammen 7 € und ich bin bei 33, 25 €. Auf Brot abends schmiere ich Frischkäse. 30 g. Ich brauche 3 Packungen pro Monat, gibt es für 2 €.

    Sind 35,25 € weg. Ich kaufe noch 2 Tüten Äpfel mit jeweils 2 Kilo Inhalt für zusammen 4 €. Inzwischen bin ich bei 39,25 €.

    Bleiben 75 Cent übrig.

    Diese 75 Cent würde ich investieren in (Oliven)Öl (mit so einer Flasche komme ich bei sparsamem Gebrauch 3 Monate hin, also muß ich zusehen, dass ich da eine Flasche für ca. 2 € erstehe.

    Was trinke ich? Ich kann es halten wie Henning Scherff, der trinkt immer nur heißes Wasser . Ansonsten gehe ich eben in die Natur und ernte Brombeerblätter, Brennesseln, Zinnkraut, Hagebutten. Trockne sie.

    Und wenn ich mal eine Portion Hähnchenleber einspare, ist auch noch eine Packung billiger Schwarztee drin.


    Das alles ist dürftig, aber trotzdem ausgewogen. Haferflocken, Gemüse, Kartoffeln/Reis, Nudeln, Fleisch, Brot, etwas dadrauf, Obst, alles ist da.

    Und da in Portionen bereits berechnet, wird man sicherlich auch nicht dick....

    ... Deine Aufstellung ist echt klasse - regt zum Nachdenken an ...




    Trotzdem: ich wollte so nicht leben wollen. Auch wenn es theoretisch mit (ähnlich billigen Zutaten variiert) machbar wäre....


    ... so möchte ich mich auch nicht beschränken wollen ...







  7. Inaktiver User

    AW: Von 50 € im Monat leben?

    Zitat Zitat von themir Beitrag anzeigen
    .


    ... so möchte ich mich auch nicht beschränken wollen ...


    wollen nicht- aber können!

    ich habe zwar etwas mehr als 5o pro monat gebraucht- aber es geht vieles!

  8. Inaktiver User

    AW: Von 50 € im Monat leben?

    Hmm,
    also als ehemalige Studentin habe ich ähnlich gehaushaltet;

    Nur am We hab ich mir immer gerne was Schönes gekocht so als Wochenendhighlight.

    Außerdem denke ich wenn man Pizzabude und Co links liegen lässt kann man eine Menge Geld einsparen und es sinnvoller zu Hause verkochen.

    Vielleicht ist Folgendes jetzt OT; ich war heute Morgen brunchen mit einer ganzen Truppe;

    Es gab ein sehr reichhaltiges Buffett, Brötchen, Müsli, Salat , Würstchen etc.pp

    alles für 9,95 von 11-14 uhr verfügbar;

    Ich als ehemalige Studi habe mir zuzüglich zu dem Buffett noch einen Kaffee bestellt und die übrige Zeit den Orangensaft getrunken der inbegriffen war.

    Alles um mich herum bestellte wie wild Bier, Cocktails, etc.

    Als der Kellner kam war ich mit 12,95 dabei während alle anderen nicht unter 50 Euro lagen

    Mir wurden neidvolle Blicke zugeworfen und zur Verteidigung gesagt; naja Mara war ja auch allein;

    Aber trotzdem ist es verwunderlich wieviel Geld manche Leute ausgeben;

    Und satt war ich trotzdem

  9. User Info Menu

    AW: Von 50 € im Monat leben?

    ich gehöre sicher auch zu den "manchen leuten". ich bestelle das, was ich möchte und wo ich lust drauf habe.
    Leben und leben lassen

  10. Inaktiver User

    AW: Von 50 € im Monat leben?

    Hallo Tahnee

    das nennt sich Obstbörse - dieses Jahr hier in Bayern:

    "Auch in diesem Jahr wird es in einigen Regionen mehr Obst geben, als so manchem Gartenbesitzer lieb ist. Deshalb startet die Verbraucherzentrale Bayern ab sofort wieder die Obstbörse. Hobbygärtner in ganz Bayern können Ernteüberschüsse an Obst und Nüssen der Ver*braucherzentrale Bayern melden. Die Anbieter werden dann an Personen vermittelt, die Obst aus privaten Gärten suchen. Die Telefonnummer für Anbieter und für interessierte Abnehmer lautet 01805-829232 (14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen). Für Anbieter ist auch eine Benachrichtigung per E-Mail an ernährung@vzbayern.de möglich."

    Keine Ahnung, wie das dann weiter geregelt wird - aber bestimmt gibts das nicht nur in Bayern. Sicher gibts da auch Unterschiede - die einen geben nur an gemeinnützige Stellen ab, die anderen an jeden, der interessiert ist.....

    Aber andere Orte haben sowas auch - einfach mal suchen oder evtl. beim Grünamt nachfragen oder in Kleingartenanlagen.

    Antje

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