Mupfelmaus, wenn du Porridge essen darfst (bei Hafer gehen die Meinugen ja auseinander) läßt sich das mit Mandelmehl wesentlich aufwerten.
Eventuell könnte man das Mandelmehl auch in einen Brotaufstrich verwandeln, mit geeignetem Süßungmittel und bindendem Pflanzenöl. Oder in eine Mandelmilch verwandeln.
Ich würde Nußprodukte bevorzugt im Tiefkühler aufbewahren, zumindestens im Kühlschrank. Sie frieren nicht zu massiven Blöcken (bleiben portionierbar), halten länger, und kriegen keine Mehlmotten. Was nicht schlecht wird, verursacht weniger Kosten.
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Thema: Von 50 € im Monat leben?
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08.03.2018, 12:07
AW: Von 50 € im Monat leben?
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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10.03.2018, 20:21Inaktiver User
AW: Von 50 € im Monat leben?
So, ich habe das Mandelmehlbrot mit den Flohsamenschalen heute gebacken, aber noch nicht angeschnitten, weil es noch am Auskühlen ist. Soweit ich sehen kann, hat es alles funktioniert. Der Teig ist nicht sehr viel aufgegangen, aber doch ein bißchen, und war auch beim Kneten schön geschmeidig. Danke, ihr Flöhe.
Morgen schneide ich es an und probiere es mal aus. Ich hoffe, es schmeckt halbwegs gut. Wenn ja, werde ich mir nun jede Woche so ein kleines Brot backen. Bisher habe ich eine "Paleo-Brotmischung" (fertig, bio) benutzt, um Brötchen oder ein Brot daraus zu backen. Die Mischung ist stark kohlenhydratreduziert, so dass ich es essen kann, ohne dass meine Zuckerwerte explodieren. Aber sie ist sauteuer. Eine Packung, die ca. 5-6 kleine Brötchen ergibt, kostet fast 7.- Euro. Das ist mir auf Dauer einfach zuviel. Mandelmehl würde es bei dm geben, 300 g für 6,94. Wenn ich es mit Haferkleie "strecke" und nur 150 g pro Brot nehme, der Rest Haferkleie, reicht es immerhin für zwei kleine Brote und kostet mich pro Brot 3,50 und vielleicht 1.- Euro (geschätzt) für 100 g Haferkleie und 1 Essl. Flohsamen. Obwohl, die Hefe braucht man ja auch noch (kostet bio pro Packung 0,50 bei dm) und den Zucker müsste man auch noch mit reinrechnen. Bei der Paleo-Mischung braucht man nur noch Essig. Über den Daumen gepeilt dürfte das Mandelmehl-Brot trotzdem günstiger sein. Vielleicht könnte man es noch mit Leinsamenmehl strecken, das ist billiger als das sehr teure Mandelmehl. Ich muss mal ein bißchen damit experimentieren.
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10.03.2018, 22:55
AW: Von 50 € im Monat leben?
Mupfelmaus, wenn du Kleie essen darfst, lass doch das Mandelmehl weg. Das Mandelmehl haben wir nur in das Rezept eingebaut, weil du es vor dem Verderb retten willst, oder?
Bestehst du auf Biohefe? Ein Päckchen mit soundsovielen Tütchen konventioneller Trockenhefe kostet im Discounter wenige Cent. Im Original-Sparrezept kostet ein Pfundlaib nur rund einen Euro:
Rezeptsammlung günstiger Gerichte
Meiner Erinnerung nach schmeckt dieses Brot nur frisch richtig gut. Vielleicht hättest du es gleich warm genießen sollen. ☺Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
(Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")
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11.03.2018, 09:48Inaktiver User
AW: Von 50 € im Monat leben?
@Zinne
Kleie darf ich eigentlich auch nicht essen, weil KH-lastig und somit blutzuckersteigernd. Ich habe nur 50 g in das Brot gegeben, auf eine Scheibe umgerechnet hält sich dieser Effekt noch in Grenzen. Das Mandelmehl sollte an sich nur vor dem Verderben gerettet werden, ja, weil ich zuviel davon hatte. Aber ein Brot mit Mandelmehl ist trotzdem für mich genial, weil es die einzige Möglichkeit für mich ist, überhaupt Brot essen zu können (außer dieser Paleo-Mischung für 7.- Euro, die man noch dazu nur übers Internet bestellen kann). Deshalb bin ich über das Rezept megaglücklich!
Es schmeckt tatsächlich fast so wie Mischbrot! Fast nur deswegen, weil es relativ kompakt ist und man die Hefe ein bißchen rausschmeckt. Ich glaube, ich muss das Brot nächstes Mal einfach etwas länger backen, ich habe es in meiner Ungeduld wohl ein bißchen zu früh aus dem Ofen geholt. Heute morgen gab es dann als Sonntagsfrühstück zwei Scheiben davon mit Butter und Käse - hmmmmmmmmm!!!!!!!!!
Bißchen doof bin ich schon - natürlich kann ich auch normale Trockenhefe nehmen und kaufen, ich bestehe in keinster Weise auf Bio-Hefe. Die lag im dm in dem Regal mit der Haferkleie und irgendwie war mir momentan entfallen, dass es auch normale Trockenhefe gibt, die wesentlich günstiger ist.
Danke für den Hinweis!
Und vielen, vielen Dank für das Brotrezept. Niemand, der normal Brot essen darf, kann sich wahrscheinlich vorstellen, was für einen Heißhunger auf Brotähnliches man entwickelt, wenn man keins essen darf bzw. nur mit reichlich Insulin vorher. Es ist soooooo toll, endlich mal wieder eine Scheibe "Brot" essen zu können! Mir schmeckt es übrigens kalt auch sehr gut.
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11.03.2018, 12:57
AW: Von 50 € im Monat leben?
Mupfelmaus, wenn es hefig schmeckt, hatte man oft einfach zu viel Hefe drin. Weniger nehmen, bei Bedarf länger gehen lassen. Wobei, Hefe verdaut Stärke und Zucker. Wenn du sehr KH-arm backst, hast du unglückliche Hefe, dann nimm besser Backpulver (Weinsteinbackpulver hat weniger Beigeschmack, ist aber teurer).
Eventuell könnte als Fluffmittel auch geschlagenes Eiweiß verwendet werden. Müßte man testen...** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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11.03.2018, 15:27Inaktiver User
AW: Von 50 € im Monat leben?
Wildwusel, danke für den Tipp. Nimmt man dann Backpulver 1:1 wie Trockenhefe? Also wenn es im Rezept heißt, eine Packung Trockenhefe, dann nehme ich eine Packung Backpulver? Ich habe leider vom Backen keine Ahnung.
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11.03.2018, 16:40
AW: Von 50 € im Monat leben?
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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11.03.2018, 20:01Inaktiver User
AW: Von 50 € im Monat leben?
Hefe stinkt vor allem erbärmlich. Der Vorteigansatz des Brotes verpestete meine ganze Wohnung, bäh. Diesen gärenden Hefegeruch finde ich widerlich. Aber um des Endergebnisses willen habe ich versucht, eine Stunde lang die unglückliche Hefe zu erdulden, und danach die Fenster alle aufgerissen. Also ich wäre gar nicht unglücklich, wenn ich Backpulver stattdessen nehmen könnte.
Nächstes Wochenende wird es getestet.
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11.03.2018, 21:14
AW: Von 50 € im Monat leben?
Das freut mich sehr. Mit Backpulver wird es noch einfacher.
Außer Mandelmehl hat DM meiner Erinnerung nach weitere Low-Carb-Mehle. Habe in der Kundenzeitschrift einmal eine Übersicht gesehen, kann mich aber nicht mehr genau erinnern, welche es waren und welches das günstigte war. Hanfmehl war dabei. Außerdem gibt es diese ganzen Mehle online in größeren Gebinden und viel preiswerter.
Hier ist eine Liste mit vielen verschiedenen Low-Carb-Mehlen, die alle für das Brotrezept infrage kommen. Da ein Shop dabei ist, setze ich den Link nicht anklickbar:
https://strong-magazine.com/low-carb-mehl-ohne-kohlenhydrate-liste/Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
(Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")
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12.03.2018, 03:47


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