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    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    @Leonie

    Ist zwar leicht OT, aber mir fiel in dem Zusammenhang ein, dass ich kürzlich in so einem Wellness-Badetempel in einem Rasulbad war. Das ist ein Dampfbad, das mit einem Schlammpeeling kombiniert ist und funktioniert so, dass man über einen Zeitraum von etwa 20 min aufgetragenen Schlamm auf dem ganzen Körper verreiben muss.

    Ich habe das Bad mit einem sehr positiven Körpergefühl verlassen

    Und falls man sich beim "öffentlichen Entblössen" nicht so wohl fühlt, konnte man das Bad auch für sich alleine haben (war eh nur Platz für 5 Personen).
    Gefahr im Küchenschrank

    Er steht im mittleren Regal,
    ganz hinten in der Ecke.
    Wann und wie ist ihm egal,
    so hockt er im Verstecke.
    Er kichert still in sich hinein,
    gibt nicht den kleinsten Mucker.
    Er ist so listig und gemein.
    Der raffinierte Zucker.

    Peter Sendtko


  2. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Danke, minstrel.

    "öffentliches Entblössen" ist bei mir überhaupt kein Problem.

    Gehemmtheit in diesem Sinne kenne ich keine - wie ich auch sonst vermittelt bekommen habe (insbesondere von meiner Mutter), dass Sex etwas Schönes ist.
    Deshalb passt das, woran man oft als erstes denkt und wovon andere Frauen berichten, nämlich dass sie sich schrittweise von den Belastungen der Sex-Erziehung befreien mussten, auch nicht.


    Sich selbst mit Schlamm einreiben - könnte mir vielleicht tatsächlich eher entgegen kommen als "wohlriechene Öle" (die ja oft doch stinken ).

    Trotzdem (oder deshalb) an Dich die Frage:
    Genießt Du es, wenn Du Dich eincremst?

    Gruß, Leonie

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    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Genießt Du es, wenn Du Dich eincremst?

    Nein. Deshalb "schwänze" ich das wohl auch meist, aber meine Haut ist da relativ unproblematisch.

    Nein, es war wirklich irgendwie eine Kombination aus der meditativen Dampfatmosphäre und dem zielgerichteten "Peeling-Reiben" - sozusagen Streicheln, ohne das es einem so richtig auffällt... Jedenfalls kam ich sehr gelöst/entspannt und mit mir selbst befreundet aus dem Bad.
    Gefahr im Küchenschrank

    Er steht im mittleren Regal,
    ganz hinten in der Ecke.
    Wann und wie ist ihm egal,
    so hockt er im Verstecke.
    Er kichert still in sich hinein,
    gibt nicht den kleinsten Mucker.
    Er ist so listig und gemein.
    Der raffinierte Zucker.

    Peter Sendtko


  4. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Zitat Zitat von Hopscotch07
    Das klingt schon ein bisschen traurig.

    Nähe, Intimität und auch spielerisches kann man ja auch ausserhalb des Sexes haben und erleben. Wie sieht es denn da bei euch aus?

    Und weiss Deine Frau, dass es (der Sex, so wie ihr ihn derzeit praktiziert) für Dich eben nicht gut ist, nur weil ihr zum Orgasmus kommt? Dass Dir etwas fehlt?
    Zu Deiner ersten Frage: wie man's nimmt. Natürlich ist da schon Nähe, meist in der Form von Kuscheln. Das machen wir oft, aber das hat nichts Erotisches an sich. Nähe und Intimität im Sinne von "über alles reden können" da ist sicher Entwicklungspotential vorhanden. Was das Spielerische betrifft, so bin ich mir nicht sicher, ob ich weiss was Du meinst.

    Zur zweiten Frage: jein. Sie weiss dass ich unzufrieden mit unserem Sexleben bin. Ich habe ihr auch gesagt dass mir Intimiät und Nähe im Bett fehlt. Aber ich glaube nicht, dass sie wirklich begriffen hat, worum es mir geht. Es ist auch schwierig für mich, das in Worte zu packen, besonders da meine Frau dazu neigt, alles was ich in Bezug auf unseren Sex sage, als persönlichen Vorwurf aufzufassen. Sie reagiert darauf dann jeweils sehr emotional und mit Schuldgefühlen. Das macht die Diskussion oft extrem schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Ich fürchte deshalb, dass wir wohl schon bald an die Grenzen dessen stossen, was wir ohne Hilfe von aussen machen können.

  5. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    ..

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    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Zu Deiner ersten Frage: wie man's nimmt. Natürlich ist da schon Nähe, meist in der Form von Kuscheln. Das machen wir oft, aber das hat nichts Erotisches an sich. Nähe und Intimität im Sinne von "über alles reden können" da ist sicher Entwicklungspotential vorhanden. Was das Spielerische betrifft, so bin ich mir nicht sicher, ob ich weiss was Du meinst.
    Spielerisch

    raufen, toben, tollen, balgen, kitzeln.

    Das ist alles sehr körperlich, kann sehr befreiend sein und auch Nähe erzeugen.

  7. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Zitat Zitat von minstrel
    Nein, es war wirklich irgendwie eine Kombination aus der meditativen Dampfatmosphäre und dem zielgerichteten "Peeling-Reiben" - sozusagen Streicheln, ohne das es einem so richtig auffällt... Jedenfalls kam ich sehr gelöst/entspannt und mit mir selbst befreundet aus dem Bad.
    hmm, ich hatte das im sommer während eines wellness-urlaubs. ich fand es auch wunderbar ....

    leonie:

  8. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mich selbst mit wohlriechendem Öl massieren (und da waren die Hotspots gerade nicht gemeint) - das kann ich nicht. Und genießen kann ich das schon zweimal nicht.
    Was heißt denn "das kann ich nicht"? Du kannst Dich doch auch mit Bodylotion oder Sonnenmilch oder Seifenschaum einreiben, oder?

    Ich finde, dass die ganz gewöhnliche Körperpflege dem Alltag eine gewisse Prise Erotik verleiht ... Damit meine ich nicht etwa die Intimrasur - sie ist nur ein Teil davon - sondern z. B. schlicht das Duschen ... die Sinnlichkeit des Momentes zu spüren, wenn warmes Wasser weich über die Haut rinnt, und die Hände sanft über den ganzen Körper gleiten und den wunderbar duftenden Schaum verteilen ... der pure Genuss und sehr sinnlich ...


    Der Therapeut erklärte mir, dass es für den Orgasmus 3 Dinge brauche:

    1. eine entsprechende Erregung
    2. den Reflex bzw. das Loslassen
    3. eine gesunde Portion Egoismus.
    Auch wenn sie von einem Therapeuten kommt - ich finde diese Erklärung ein bisschen dürftig und finde es falsch, sie als vollständig zu verkaufen. Was ist mit Frauen wie mir, die mit einem bestimmten Mann nie einen Orgasmus haben, mit einem anderen dafür immer? Das hat mit den drei genannten Faktoren nichts zu tun und ist auch unabhängig vom Grad der Verliebtheit, dem Vertrauen, der "Ausstattung", dem Vorspiel, etc.

  9. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Ich weiss zwar nicht, warum mir diese Gedanken ausgerechnet auf meinem Heimflug letzte Woche genau zu diesem Thema in den Sinn gekommen sind....aber als ich im Flugzeug sass und am Rollfeld in der "Warteschlange" stand...darauf wartend, dass das Flugzeug endlich startet...habe ich mir gedacht:
    das mit der Anorgasmie muss wohl vergleichbar sein, wie mit einem Flugzeug, das zwar beschleunigen, aber nicht abheben kann.

    Ich finde es ein irre Gefühl, wenn das Flugzeug beschleunigt, noch mehr "macht es mich aber an", wenn es dann abhebt.
    Würde ich das Abheben nicht kennen, würde ich es vielleicht nicht vermissen....aber das Gefühl des Abhebens ist einfach der Höhepunkt und man geniesst zwar die Beschleunigung, aber auch aus dem Grund, weil sie die Vorstufe zum Abheben ist.

    So - das musste ich jetzt dazu schreiben.
    Kann man jetzt interpretieren wie man will. Ich fliege wahnsinnig gerne ;-).

  10. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was heißt denn "das kann ich nicht"? Du kannst Dich doch auch mit Bodylotion oder Sonnenmilch oder Seifenschaum einreiben, oder?
    Wenn es eine Notwendigkeit dazu gibt, kann ich mich mit Sonnenmilch einreiben - ja.
    Es gibt noch mehr Dinge, die sinnvoll zur Körperpflege sind - aber davon sind sie für mich nicht sinnlich.

    Bodylotion habe ich noch nie besessen
    (und auch noch nie verstanden, wozu man die braucht
    auch nach Ausprobieren)


    Ich finde, dass die ganz gewöhnliche Körperpflege dem Alltag eine gewisse Prise Erotik verleiht ...sondern z. B. schlicht das Duschen ... die Sinnlichkeit des Momentes zu spüren, wenn warmes Wasser weich über die Haut rinnt, und die Hände sanft über den ganzen Körper gleiten und den wunderbar duftenden Schaum verteilen ... der pure Genuss und sehr sinnlich ...
    wenn Du das so empfindest - ist ja gut.

    aber die Menschen sind verschieden.

    duschen dauert bei mir 2 Minuten - und ich tue es für meine Umgebung

    Und das, obwohl ich tatsächlich wohlriechende Naturkosmetik benutze - die meisten Sachen stinken ja eher (und für meine Nase, die Menschen, die sie benutzen, auch).

    Aber dass duschen schnell gehen soll und dass sie nichts Sinnliches daran finden, sich mit Bodylotion einzucremem - das haben hier ja mehrere geschrieben - auch Frauen, die den O kennen.



    @ Claudia

    und nun?

    warum "musstest" Du in einem Anorgasmie-Thread "mir ist mein Orgasmus wichtig" schreiben - das spricht Dir doch keiner ab.

    und ich fühle mich ganz bestimmt nicht, wie ein Flugzeug, das beschleunigt, aber nicht abheben kann.
    es ist aber in unserer "sexbeladenen" Umgebung gar nicht so einfach zu verstehen (und für Frauen, die sich selbst weniger sicher sind als ich, ist es erst recht schwierig), dass ich mir das auch von keinem einreden lassen muss.

    Und hopscotch hat ja auch geschrieben, dass der Sex, der sie in besondere Höhen bringt, nicht zum Orgasmus führt, sondern dass sie den mit "zielstrebigerem" Sex erlebt - und dass sie eher auf den O als auf diesen besonders intensiven Sex verzichten würde.

    Gruß, Leonie
    Geändert von Inaktiver User (04.02.2008 um 01:06 Uhr)

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