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  1. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Hallo,

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Für mich in diesem Zusammenhang: nicht organische Ursachen, im Kopf, der Seele verankert.
    (...)
    Da wir glauben mit großer Wahrscheinlichkeit zu wissen, was die Ursache/n des Problems sind: nämlich psychischer Natur.
    Es kann ein Selbstgänger werden, sich selbst so zu definieren, dass man "irgendein seelisches Problem hat und deswegen...".
    Deswegen halte ich nicht soviel davon, sich mit möglichen (!) Entstehungsfaktoren auseinanderzusetzen, sondern empfehle lieber die Beschäftigung mit dem Jetzt.

    Beides ist vorhanden und wird eingesetzt. Letzteres extensiv ;-), wenn ich das mal so technisch formulieren darf. Über kleinere Details kannst du dich hier informieren:
    Naja, schönschön. Aber offensichtlich kommt sie dabei nicht.
    Ich sehe da nicht unbedingt ein psychisches Problem, zumal sie doch offenbar keine "Sperren" hat und es genießt. Bloß dass der letzte Kick fehlt. Ging mir auch lange so. Ich hab es mit meinem Vibrator gelöst, erst für mich alleine geübt, und jetzt hab ich eher das "Problem" zu früh zu kommen...verdammt, muss ich mal posten...

    LG, donnaclara

  2. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Weißte was, das halte ich trotzdem für ein Gerücht. Bloß weil die Sexualtherapeuten (dieser Therapeut?) keine Therapie kennen, hilft es ja nicht der Welt, wenn weibliche Anorgasmie als "angeborene Unfähigkeit" deklariert wird,

    "Dieser Therapeut" kennt durchaus Therapien bei Anorgasmie und führt sie auch durch. Aber mir hat er abgeraten - aufgrund eines ausführlichen Gespräch, in dem er viel erfragt hat - nicht, weil er grundsätzlich nichts davon hält. Und dabei hat er mir zur Begründung dann auch einiges über den O erzählt.

    Es geht ja nicht darum, ausbleibende Orgasmen grundsätzlich als angeborene Unfähigkeit zu deklarieren - sondern darum anzuerkennen, dass die Frauen verschieden sind - nicht nur in Einflüssen, Erziehung und Erfahrungen sondern auch von Geburt an. Dass die Orgasmusfähigkeit zu einem Gutteil (ein Drittel bis die Hälfte) durch Gene bestimmt ist, wurde kürzlich in einer Zwillingsstudie gezeigt (beschrieben z.B. hier. In google findet man unter "Orgasmus" und "Zwillingsstudie" viele andere Stellen. In dem vom TE verlinkten Thread sind fast alle Quellen aus den 70ern und 80ern).


    Die Orgasmusfähigkeit ist entsprechend einer Glockenkurve verteilt - und zusätzlich kann es natürlich Gründe geben, die der Sache im Weg stehen, obwohl die Orgasmusfähigkeit so klein gar nicht ist. Die Therapieerfolge sind ja nicht ausgedacht.
    Dafür gibt es bei mir aber keinen Hinweis - und ich habe mich mit dem Thema ja durchaus beschäftigt.
    Und was nützt es (der Welt und) den Frauen, die am Rand der Verteilung liegen und bei denen die Schwelle für diesen Reflex sehr (oder sogar unerreichbar) hoch ist, dass andere behaupten, das könne nicht sein?

    Frauen, die eher auf der anderen Seite des Spektrums sind und eher leicht zum Orgasmus kommen, können sich das offensichtlich gar nicht vorstellen. Manche entdecken den O ja trotz restriktiver Erziehung und "widriger Umstände" in jungen Jahren so eben mal nebenbei bei der Selbsterkundung. Da stelle ich mich dann ja auch nicht hin und sage, dass das ein Mythos sein muss.


    die sich dann auch noch aus unerfindlichen Gründen später spontan selbst beheben kann. Wie erklärt er denn das?
    Die Orgasmusfähigkeit nimmt mit dem Alter zu. Das ist unstrittig.
    Die Schwelle sinkt also im Laufe der Zeit - und es braucht keine weitere Erklärung dafür, dass einige Frauen, die noch nie einen Orgasmus hatten, sie irgendwann "plötzlich spontan" erreichen.

    Gruß, Leonie

  3. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Hallo Leonie,

    ich habe lange darüber nachgedacht, was du geschrieben hast. Und ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es sein könnte, dass wir von unterschiedlichen Ausgangspunkten herkommen.
    Ich habe mich gefragt, was mit "angeboren" gemeint sein könnte, und erst der letzte Satz in deinem Link hat mich darauf gebracht. Da steht, dass "Hormontherapien" an Bedeutung gewinnen.

    Wenn ich von Orgasmusschwierigkeiten spreche, dann habe ich dabei Frauen vor Augen, die bis zur Plateauphase kommen, aber den letzten Kick zur Orgasmusphase nicht erreichen.

    Ich habe den Eindruck, dass du hingegen vom grundsätzlichen Sextrieb sprichst und da stimme ich zu, dass dieser durchaus unterschiedlich ausfallen kann von Frau zu Frau und sogar bei der einzelnen Frau zu unterschiedlichen Zeiten. Hier können Hormone durchaus eine Bedeutung haben und eben auch eine angeborene Prädisposition, aber eben auch äußere Faktoren.

    Da sehe ich aber das Orgasmusthema als nachgeschaltet, als logische Folge, und nicht als "Orgasmusproblematik" an sich.
    Ich kann hier auch nachvollziehen, warum du das Thema Anorgasmie nicht problematisiert sehen willst. Ich kenne solche Zeiten geringer bis gar keiner sexueller Lust durchaus selbst, und ich habe damals "trotzdem" Sex gehabt und es schön gefunden, auch ohne Orgasmus. Das "Problem" war dann tatsächlich höchstens der Mann, der sich wünschte, "Erfolge" seiner Bemühungen zu sehen. So kommt es dann zum Orgasmus faken, man will ja den anderen nicht frustrieren.

    LG, donnaclara

  4. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn ich von Orgasmusschwierigkeiten spreche, dann habe ich dabei Frauen vor Augen, die bis zur Plateauphase kommen, aber den letzten Kick zur Orgasmusphase nicht erreichen.

    Ich habe den Eindruck, dass du hingegen vom grundsätzlichen Sextrieb sprichst und da stimme ich zu, dass dieser durchaus unterschiedlich ausfallen kann von Frau zu Frau
    nein, ich meine das Gleiche wie Du - keinen Orgasmus trotz hoher Erregung. So ist Anorgasmie ja auch definiert.

    Die Größe der Lust/Erregung und den Orgasmus in so engem Zusammenhang zu sehen, wie Du das beschreibst, geht von Frauen aus, bei denen der Orgasmusreflex im Prinzip (gut) funktioniert.
    Genau das ist aber eben nicht bei allen Frauen so.

    Der Therapeut hat mir in dem Gespräch gesagt, dass es Frauen gibt, die den Orgasmusreflex nicht haben (oder bei denen der nur sehr schwer ausgelöst werden kann) - auch bei hoher Erregung.
    Und bei denen nütze es auch nichts, die Erregung noch zu steigern oder zu versuchen, diese "zu verfeinern".

    Als etwas drastisches Bild dafür hat er genommen, dass es Menschen gebe, die keinen Brechreflex haben - zu deutsch, sie können nicht k***.
    Da würde dann auch nichts helfen, dafür zu sorgen, dass die Übelkeit immer mehr wächst


    Ich kenne solche Zeiten geringer bis gar keiner sexueller Lust durchaus selbst, und ich habe damals "trotzdem" Sex gehabt und es schön gefunden, auch ohne Orgasmus.
    Ich habe nicht "geringe Lust" - sondern große Lust auf meinen Mann.
    Und insofern habe ich auch nicht "trotzdem" Sex.

    Natürlich kenne ich nur mein Erleben - so wie Du nur Deines kennst. Aber Deine Vorstellungen gehen eben von "vorhandener Orgasmusfähigkeit" aus - und Frauen, die nicht orgasmusfähig sind, wird man mit "da ist die Lust eben kleiner" nicht gerecht.

    Gruß, Leonie
    Geändert von Inaktiver User (03.01.2008 um 16:25 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Hallo Leonie,

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Der Therapeut hat mir in dem Gespräch gesagt, dass es Frauen gibt, die den Orgasmusreflex nicht haben (oder bei denen der nur sehr schwer ausgelöst werden kann) - auch bei hoher Erregung.
    Ich kann es mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen. Was nicht heißen muss, dass es das nicht gibt
    Wie hat denn der Therapeut bei dir festgestellt, dass du zu denjenigen gehörst, denen der "Orgasmusreflex" fehlt?
    Ich kenne es vom Arzt, dass sie mit dem Hammer Reflexe testen...
    Und ich frage mich immer noch, wieso ein angeboren fehlender Reflex mit höherem Alter plötzlich doch noch auftauchen kann.
    Und was in diesem Zusammenhang Hormone bewirken könnten.

    Ich habe nicht "geringe Lust" - sondern große Lust auf meinen Mann. Und insofern habe ich auch nicht "trotzdem" Sex.
    Dann kann ich aber nicht verstehen, wie du so gelassen mit deiner Anorgasmie umgehen kannst. Gehst du da nicht die Wände hoch, wenn dir die Entspannung permanent versagt bleibt?

    LG, donnaclara

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    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Dann kann ich aber nicht verstehen, wie du so gelassen mit deiner Anorgasmie umgehen kannst. Gehst du da nicht die Wände hoch, wenn dir die Entspannung permanent versagt bleibt?
    Kannst Du das wirklich nicht verstehen?

    Was man nicht kennt, vermisst man auch nicht, oder?
    Und dass Sex trotzdem glücklich, zufriedenstellend und erfüllend sein kann, liegt doch wohl auf der Hand!

    Ist Sex ohne Orgasmus für Dich "nichts wert"?

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

  7. User Info Menu

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Dann kann ich aber nicht verstehen, wie du so gelassen mit deiner Anorgasmie umgehen kannst. Gehst du da nicht die Wände hoch, wenn dir die Entspannung permanent versagt bleibt?

    LG, donnaclara
    Ich glaube auch, da fehlt Dir das Vorstellungsvermögen. Ich kenne beides, Sex mit und ohne Orgasmus. Und ich kann nicht behaupten, dass es in Phasen ohne Orgasmus keine Entspannung für mich gab/gibt.

    Und was Leonie beschreibt, dass der O. ausbleibt trotz sehr hoher Erregung - gerade das kenne ich durchaus. Bei sehr, sehr hoher Erregung und Reizung kann es ein, dass ich "nur" eine Plateauphase erreiche (die allerdings sehr, sehr intensiv und andauernd ist), aber keine "Entladung" durch einen Orgasmus. Und das empfinde ich durchaus dennoch als erfüllend und befriedigend.

    Während ich bei niedrigschwelliger Reizung in bestimmter Stellung ziemlich sicher (und schnell) zum Orgasmus komme - diese Art Sex für mich aber gar nicht so besonders erfüllend und befriedigend ist. Ich würde wohl eher die Decke hochgehen, wenn ich nur noch diesen Sex hätte - trotz zuverlässigem O.

  8. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Zitat Zitat von Hopscotch07
    Ich glaube auch, da fehlt Dir das Vorstellungsvermögen. Ich kenne beides, Sex mit und ohne Orgasmus. Und ich kann nicht behaupten, dass es in Phasen ohne Orgasmus keine Entspannung für mich gab/gibt.

    Und was Leonie beschreibt, dass der O. ausbleibt trotz sehr hoher Erregung - gerade das kenne ich durchaus. Bei sehr, sehr hoher Erregung und Reizung kann es ein, dass ich "nur" eine Plateauphase erreiche (die allerdings sehr, sehr intensiv und andauernd ist), aber keine "Entladung" durch einen Orgasmus. Und das empfinde ich durchaus dennoch als erfüllend und befriedigend.

    Während ich bei niedrigschwelliger Reizung in bestimmter Stellung ziemlich sicher (und schnell) zum Orgasmus komme - diese Art Sex für mich aber gar nicht so besonders erfüllend und befriedigend ist. Ich würde wohl eher die Decke hochgehen, wenn ich nur noch diesen Sex hätte - trotz zuverlässigem O.
    Das kommt mir jetzt ziemlich bekannt vor. Ich glaube bei meiner Frau funktioniert das sehr ähnlich. Sie erreicht in bestimmten Stellungen ziemlich sicher und schnell ihren Orgasmus, bei längerem Vorspiel/Liebesspiel geht es aber irgendwann nicht mehr. Dann ist sie zwar immer "kurz davor", aber kommt einfach nicht mehr über die Schwelle.

    Deshalb sind bei uns seit Jahren praktisch nur noch Quickies angesagt. Da kommen zwar beide zum Orgasmus, aber dafür fehlt es an Intimität und Abwechslung.

    Interessant finde ich Deine Aussage, dass Du diese Art von Sex (in welcher Du zuverlässig den O. erreichst) nicht als besonders erfüllend und befriedigend empfindest. War das schon immer so oder hast Du das erst mit der Zeit bei Dir entdeckt?

  9. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Dann kann ich aber nicht verstehen, wie du so gelassen mit deiner Anorgasmie umgehen kannst. Gehst du da nicht die Wände hoch, wenn dir die Entspannung permanent versagt bleibt?
    Entspannung aber ohne "Entladung", wie hopscotch es beschrieben hat, trifft mein Empfinden sehr gut.
    Ich bin nach dem Sex "befriedigt" (natürlich auch nicht immer genau gleich) - oder sollte ich lieber sagen, ich habe nach dem Sex meist ein Gefühl tiefer Zufriedenheit?
    Und das kommt nicht von den damit verbundenen Streicheleinheiten (da habe ich keinen Mangel) - sondern davon, dass ich "da oben" war.

    Latona hat hier mal "flache Orgasmen" beschrieben, die frau gar nicht merkt. Daran habe ich auch schon gedacht bei mir - aber meist wird die Sache ja doch so beschrieben, dass wenn frau sich nicht sicher ist, ob sie einen Orgasmus hatte, sie keinen hatte.


    Ich kann es mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen. Was nicht heißen muss, dass es das nicht gibt
    deshalb diskutieren wir ja


    Wie hat denn der Therapeut bei dir festgestellt, dass du zu denjenigen gehörst, denen der "Orgasmusreflex" fehlt?
    Ich kenne es vom Arzt, dass sie mit dem Hammer Reflexe testen...
    nein, einen Knopf, den man nur drücken muss, um den Reflex zu testen, gibt es nicht.

    Insofern hat der Therapeut bei mir auch nicht "diagnostiziert", dass mir der Reflex fehlt.
    Und die Frage war ja auch nicht, in welche Schublade ich zu stecken sei, sondern ob er mir etwas empfehlen kann, was ich noch versuchen könnte, um den Orgasmus zu finden, bzw. ob e es für sinnvoll hält, wenn ich eine Therapie mache.

    Und da spielen natürlich eine ganze Reihe von Dingen eine Rolle: Wie ich mein Sexleben, meine Erregung und mein Empfinden beschreibe, meine Erziehung und meine Entwicklung, inwiefern und ob ich das selbst als Problem ansehe, welchen Informationsstand ich habe und was ich (früher) schon versucht habe (der Therapeut wusste genau, welche 80er-Jahre-Bücher bei mir im Bücherschrank stehen, die mir alle nichts gaben. Gerade eines im Nachbarthread empfohlen: Nancy Friday, "Wie meine Mutter", kenne ich natürlich, aber wie bei vielem anderen auch, erkenne ich mich darin überhaupt nicht), etc.


    Und wenn das alles abgewogen wird, dann spielt natürlich eine Rolle, dass es Frauen gibt, bei denen die Schwelle sehr hoch oder (zumindest in jungen Jahren) unerreichbar ist, und ob es so aussieht, als ob ich dazugehöre.
    Oder ob das eher so eingeschätzt wird, dass die Schwelle bei mir gar nicht so hoch ist, aber dass da etwas "aus dem Weg geräumt werden könnte".

    In das Gesamtbild geht dann natürlich auch ein, dass ich "spät dran war" und dass mir Selbstbefriedigung nichts gibt.
    Aber das ist ja auch keinesfalls zwingend - das haben hier in der BriCom ja schon mehrere Frauen von sich geschrieben, die dann mit Partner aber ziemlich problemlos Orgasmen hatten und haben.


    Und ich frage mich immer noch, wieso ein angeboren fehlender Reflex mit höherem Alter plötzlich doch noch auftauchen kann.
    Und was in diesem Zusammenhang Hormone bewirken könnten.
    Die Hormone würde ich in der Diskussion gerne weglassen - das war ja nur der letzte Absatz in dem Stern-Text, den ich verlinkt habe, weil dort die Zwillingsstudie beschrieben ist. Ich kann bezogen auf den Orgasmus mit dem Hormone-Satz auch nichts anfangen.
    Und was da geforscht wird, was wir Frauen irgendwann schlucken sollen, damit wir "perfekt funktionieren", nachdem uns vorher erfolgreich Störungen eingeredet wurden, wäre vielleicht sogar einen eigenen Thread wert.


    Und mit dem Orgasmusreflex ist das ja nicht so "Null-Eins" (vorhanden oder nicht).

    Ich stelle mir das eher so vor (das sind jetzt meine Worte, nicht die des Therapeuten).

    Erregung wird ja oft als "Hochklettern" beschrieben - und die Entladung als erlösenden Sprung ins Wasser - sei es vom Sprungturm oder über die Kante in einen erfrischenden Bergsee.

    Und da kann es sein, dass die Kante unerreichbar hoch liegt - die Frau aber trotzdem so hoch kommt wie andere, die den O kennen, und das genießt.
    Und mit dem Älterwerden sinkt die Schwelle - und gleichzeitig steigt die Erlebnisfähigkeit (die Fähigkeit hochzuklettern). Und bei einigen Frauen passt es dann "plötzlich".

    Ich kann halt nicht in den See springen, sondern muss wieder runterklettern. Oder besser gesagt "den Berghang runterhüpfen" - denn das geht natürlich schneller, als hochzuklettern.
    Aber es war dann trotzdem toll, da oben gewesen zu sein.

    Und bei hopscotch ist es vielleicht so, dass der See hinter einer Scharte liegt, zu der sie ziemlich leicht hinkommt. Dass sie an anderen Stellen des Berghanges aber viel höher kommt, einen sensationelleren Blick hat und die Landschaft dort viel schöner ist.

    Und wieder andere Frauen (Du? Frau alexis?) bleiben frustriert, wenn es keinen Orgasmus gab. Weil sie dann entweder nicht oben waren, oder weil es ihnen wehtut, da oben gewesen zu sein und nicht springen zu können.

    Und dann ist natürlich auch immer die Frage, ob ich da vielleicht einen "belastenden Rucksack" mit hochschleppe und es deshalb nicht klappt. Das wäre dann am ehesten der Ansatz für eine Therapie.

    Gruß, Leonie
    Geändert von Inaktiver User (07.01.2008 um 10:49 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Weibliche Anorgasmie und Sexualtherapie

    in unserem Zusammenhang noch ein Link auf ein wunderschönes Posting von Bereschit vorgestern - auch die nachfolgende Diskussion mit Tabea57 ist m.E. beachtenswert.

    Gruß, Leonie

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