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  1. Inaktiver User

    AW: Wege zur Reduktion der Libido für eine ausgewogene Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es als gemeinsames Problem begreifen und daran arbeiten ist der einzige Weg ab von der Trennung.
    Da gebe ich dir vollkommen recht, es geht nur gemeinsam, und es muss beiden klar sein, dass ein Problem vorliegt, leider wird genau das ja häufig negiert.

    lg jaws

  2. gesperrt

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    AW: Wege zur Reduktion der Libido für eine ausgewogene Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jegliche Gespräche verweigern, heißt ja auch, nicht gemeinsam mit an der Beziehung zu arbeiten. Also nichts mehr da rein zu investieren.
    Frau Saspet will weder Sex noch darüber reden:

    Zitat Zitat von saspet Beitrag anzeigen
    Dazu noch: Die Gespräche sehen in etwa so aus:
    ich - Ist alles in Ordnung?
    sie - Ja. Wieso?
    ich - hätt Dich gern mal wieder und komm irgendwie nicht an Dich ran
    sie - Ach laß mich damit in Ruh´
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn aber wie hier Frau Wenig-Woller nicht mal weiß, wieso sie nicht mehr will....und zwischen weniger wollen und alle 3 Monate (undenkbar!!) ist auch noch ein Unterschied...

    Und nach 6 Jahren? WAS soll man da noch reden? Worüber?

    Ehrlich ich kann das nicht nachvollziehen, wieso frau nicht mehr will (bei Männern weiß ich das nicht) Sex ist doch was schönes....
    Frau Saspat weiß sehr wohl, warum sie keinen Sex mehr mit saspet möchte. Darüber reden möchte sie nicht. Denn dann müsste sie die wahren Gründe auf den Tisch legen und diese werden saspet extrem weh tun.
    Die Luft ist 'raus, sie hat keine Lust mehr auf existenzielle Probleme, sie will nicht ständig reden müssen, sie will lieber einen Mann, der sie finanziell aushält und dafür nichts verlangt.

    Solange sie diesem Gespräch aus dem Weg geht, kann nichts geklärt werden. Saspet bleibt da und grübelt und füttert seinen Frust, bis er irgendwann explodiert und der geht. Dann hat sie nicht den letzten Schritt Richtung Trennung getan, ist die Verlassene und "unschuldig" am Bruch, weil sie sich ja nichts zu schulden hat kommen lassen.

    Saspet, wenn du dich bewegst und veränderst, veränderst du auch deine Beziehung.
    Kann sie noch schlechter werden? Nicht mehr viel.
    Kann sie besser werden? Auf jeden Fall.
    Wovor also hast du Angst?

  3. User Info Menu

    AW: Wege zur Reduktion der Libido für eine ausgewogene Beziehung

    Ich bin von diesem Problem auch verfolgt. Nicht in allen, aber in einigen Beziehungen. Ich glaube sogar dass die eingeschlafene Libido meines Exmannes sehr wesentlich dazu beigetragen hat dass unsere Ehe gescheitert ist. Man baut einfach einen Frust auf, und das ganze potentiert sich irgendwie. Man fühlt sich abgewiesen UND man sitzt damit dem unerfüllten körperlichen Bedürfnis. Auf Dauer macht das viel kaputt.

    Saspet, ich denke du wirst deine Frau nicht ändern können, soviel ist deutlich. Bei mir war auch irgendwann der Punkt erreicht an dem ich nicht mehr gewollt hätte (er hat aber auch keine Initiative ergriffen), weil mein Frust und mein Groll inzwischen so groß waren.

    Ich habe mich dann irgendwann getrennt und kann mich jetzt wieder ausleben. Wir haben übrigens drei Kinder und leicht ist es mir nicht gefallen. Es waren auch andere Dinge die mit hineinspielten, aber ich glaube ehrlich dass ich mich damit weiterhin hätte arrangieren können, wenn ich den körperlichen Ausgleich gehabt hätte.

    Du hast einfach die Wahl zwischen Akzeptieren, Ankündigen dass du dich anderweitig ausleben wirst, oder Gehen. Och denke so simpel ist es. Und weil das keine leichte Entscheidung ist, ist es gut wenn du hier schreibst.

    Kennst du das Buch 'Die fünf Sprachen der Liebe'? Ich habe es zwar nie gelesen, aber die Quintessenz ist dass Menschen verschiedene Arten haben, ihre Liebe auszudrücken. Eine davon ist körperliche Zuwendung, die anderen sind Lob, Hilfsbereitschaft, Geschenke und gemeinsame Zeit. Mein Mann 'sprach' in Form von Lob, während ich in Form von gemeinsamer Zeit und körperlicher Zuwendung sprach (und das von ihm gebraucht hätte um mich geliebt zu fühlen). Ich habe ihm dafür unfreiwillig jahrelang sein benötigtes Lob vorenthalten. Es ist sehr schwer den anderen da umzupolen, das gilt für beide Seiten.

    Den ganzen Gleichberechtigungskrams den du anführst, der hat damit nichts zu tun. Es gbt auch viele Frauen die auf dem Trockenen sitzen. Menschen sind einfach verschieden. Du hast jedenfalls mein vollstes Verständnis, es tut mir sehr leid.

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