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    Sexualtherapie?

    Es gab ja hier im Forum schon öfter Beiträge zum Thema "Schmerzen beim Sex" o.ä. Aber bisher habe ich kaum Antworten gefunden, die mir wirklich geholfen haben. Deswegen mal ein eigenes Thema.

    Seit Jahren bin ich nach dem Sex wund, es tut natürlich auch weh. Gleitgel bringt nichts, nur Deumavan (den Tipp verdanke ich übrigens der Bricom) oder was ähnlich Cremiges. Und mehr als 1x geht gar nicht. Sobald das Eindringen geschafft ist, macht der Sex trotzdem Spaß, darf aber nicht zu lang werden. Nur in letzter Zeit wird der Leidensdruck größer, es nervt einfach, wenn man nie spontan sein kann und immer extrem vorsichtig sein muss.

    Diverse Frauenärzte konnten mir bisher auch nicht wirklich helfen. Jetzt bin ich bei Internetrecherchen auf eine Seite mit Sexualtherapeuten gestoßen und wollte gerne mal wissen, ob jemand von euch schon mal so eine Behandlung probiert oder zumindest davon gehört hat. Ist dort Hilfe zu erwarten? Hat jemand gute/schlechte Erfahrungen damit gemacht? Gibt es empfehlenswerte Therapeuten?

    Außerdem bin ich für Tipps dankbar, die über das übliche viel Zeit lassen/ langes Vorspiel/ Gleitgel/ Östrogenmangel etc. hinausgehen.

    Vielen Dank im Voraus!

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    AW: Sexualtherapie?

    Nur so eine Idee:

    Kann es sein, daß hier doch anatomische Gründe vorliegen? Eine Bekannte von mir hatte auch eine verengte Scheide und daher immer Schmerzen beim Sex. Sie ist auch von Arzt zu Arzt gelaufen, und ihr wurde bei einem Spezialisten eine OP angetragen.

    Leider haben wir den Kontakt verloren, so daß ich sie nicht nochmal fragen kann, und ich erinnere mich auch nicht so an die Details etc.

    Auf jeden Fall muß ja hinter Deinem Problem nichts Psychisches stecken, sondern es kann sich durchaus um eine medizinisch korrigierbare Sache handeln - man muß nur den "richtigen" Arzt finden, der es erkennt und einem helfen kann.

    Alles Gute Dir!

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    AW: Sexualtherapie?

    tetrapack, danke für deine Antwort. Anatomische Gründe würde ich jetzt erstmal ausschließen, weil ich davor schon ca. 7 Jahre beschwerdefrei Sex hatte. Aber es fing in etwa mit einem positiven PAP-Befund (leichte Zellveränderungen) an, von daher vielleicht nicht mal so abwegig.
    Zur Therapie muss ich auch noch was sagen. Ich suche keinen reinen Psychiater oder ähnliches, sondern schon einen ausgebildeten Gynäkologen, einfach einen Fachmann für solche Fälle. Wobei ich natürlich nicht weiß, inwieweit es psychosomatische Ursachen geben kann, die Probleme fingen z.B. auch innerhalb der ersten drei Monate einer neuen Beziehung an. Aber ich hoffe, dass der Therapeut das herausfinden kann/wird.

    Ich hoffe wirklich sehr auf Hilfe, weil mich das inzwischen immer mehr belastet.

  4. Inaktiver User

    AW: Sexualtherapie?

    @white chocolate
    ...mit der Veränderung einer neuen Beziehung ist es aufgetreten und vorher war viele Jahre nichts, also kann es doch anatomisch und/oder psychisch mit der Veränderung zusammenhängen...

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    AW: Sexualtherapie?

    @ WhiteChocolate
    Zitat Zitat von tetrapack
    Auf jeden Fall muß ja hinter Deinem Problem nichts Psychisches stecken, sondern es kann sich durchaus um eine medizinisch korrigierbare Sache handeln - man muß nur den "richtigen" Arzt finden, der es erkennt und einem helfen kann.
    Ich würde genau umgekehrt an die Sache herangehen: Es muss ja nichts Anatomisches dahinter stecken, sondern es kann sich durchaus um eine psychosomatische Sache handeln, "man muß nur den "richtigen" Arzt finden, der es erkennt und einem helfen kann."

    Du, WhiteChocolate, siehst das zum Glück auch eher so, aber du suchst "keinen reinen Psychiater oder ähnliches, sondern schon einen ausgebildeten Gynäkologen, einfach einen Fachmann für solche Fälle."

    Ich würde zunächst einmal einen psychosomatischen Ansatz vorziehen. Wenn du nicht gleich den passenden Arzt dazu findest, könnte dir die Lektüre der Bücher von Rüdiger Dahlke (Krankheit als Weg etc.) schon wichtige Erkenntnisse bringen. Es gibt auch ein von ihm und seiner Frau zusammen verfasstes gynäkologisches Buch.
    Toro

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    AW: Sexualtherapie?

    @karline: Meinst du dann eine anatomische Ursache bei mir, die schon immer vorlag und vorher nicht festgestellt wurde, oder bei ihm? Oder eher sowas wie Unverträglichkeit in genau dieser Konstellation (also er und ich)?

    @toro: Genau, ich suche keinen reinen Psychiater, aber auch keinen reinen Gynäkologen. Bei denen hatte ich bisher ja auch keinen Erfolg. Sondern jemanden, der beide Seiten kennt. Möchte auch beide Ursachen nicht ausschließen. Ich hab das nur nochmal so deutlich betont, weil bei den Therapeuten, die ich bisher online gefunden habe, der größte Anteil rein psychotherapeutisch war.

    Nach Rüdiger Dahlke werde ich mal suchen, danke für den Tipp!

    Hat denn irgendjemand schon mal ähnliches erlebt? Ich fühl mich oft ziemlich allein mit dem Problem. Und außer einer sehr guten Freundin (und meinem Partner natürlich) kann ich eigl. auch mit niemandem darüber sprechen. Und die können zwar zuhören und mitfühlen, aber sich nicht wirklich vorstellen, wie das ist.

  7. Inaktiver User

    AW: Sexualtherapie?

    Zitat Zitat von WhiteChocolate
    @karline: Meinst du dann eine anatomische Ursache bei mir, die schon immer vorlag und vorher nicht festgestellt wurde, oder bei ihm? Oder eher sowas wie Unverträglichkeit in genau dieser Konstellation (also er und ich)?
    ...wenn du 7 Jahre unbeschwerten Sex hattest in einer Beziehung, erzählst, daß du einen ärztlichen Befund bekommst und einen Partnerwechsel hast und sich dann Beschwerden einstellen, so solltest du doch mal im zeitlichen Ablauf hinschauen, ob die Veränderungen im Zusammenhang stehen mit neu aufgetretenen Unannehmlichkeiten. Ein Psychiater findet überhaupt nichts für dich heraus, der hilft dir allenfalls, dass du selbst drauf kommst, dein Problem zu erkennen und etwas zu verändern...

  8. User Info Menu

    AW: Sexualtherapie?

    Ähm, genau das mach ich doch?! Wenn ich sage, dass zwei bestimmte Ereignisse in etwa zeitlich mit dem Beginn meiner Beschwerden zusammen trafen, dann kann ich mir schon denken, dass darin vielleicht eine Bedeutung liegt...
    Deswegen weiß ich aber noch nicht, WARUM z.B. Zellveränderungen verursachen, dass ich seitdem so gut wie immer verletzt bin. Und v.a. weiß ich nicht, was ich dagegen tun kann.

    Nochmal: Ich suche keinen Psychiater, der irgendwas für mich herausfindet. Vielleicht hab ich mich da vorher unklar ausgedrückt. Ich suche HILFE und Erfahrungsaustausch. Mir ist schon klar, wenn es rein psychisch wäre, dass ich dann v.a. Hilfe zur Selbsthilfe erwarten könnte. Aber wenn anatomisch was vorliegt, dann hoffe ich, dass es auch da Hilfe gibt.
    Bin halt mit meinem Latein am Ende, nachdem ich/wir einige Jahre zumindest das versucht habe(n), was möglich war.

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