Erstere sind eben genau die Dinge, die um den Kern (also der Sexualität) drumrumdapiert werden und im Falle des Erlöschens des Kerns durchaus weiterhin ihre festen Mauern darstellen können oder sich eben keine Gedanken gemacht werden, was ist, wenn .....
Da reicht die Palette auch von negieren und weitermachen, wie bisher (Hauptsache, die Fassade stimmt), bis hin zur Angst vorm Alleinsein, Verlieren von Statussymbolen/Freundschaften etc.
Bei vielen ist trotz Fremd- oder meinetwegen auch Bekanntgehens des anderen das eigene Leidensmaß noch lange nicht erreicht.
Bei wenigen ist der Zustand kaum auszuhalten und die Trennung/Abwicklung wird vollzogen. Letzteren daher nur der Tipp: Beim nächsten Mal dann bitte nicht eine Neuauflage in "bleu".![]()
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Thema: Sex im Alter (55+/60+)
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23.07.2021, 13:03
AW: Sex im Alter (55+/60+)
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24.07.2021, 09:33Inaktiver User
AW: Sex im Alter (55+/60+)
Was ist oder wäre denn so schlimm oder aussergewöhnlich daran, den Partner immer körperlich anziehend zu finden? Schon allein das ist für mich eben das Natürlichste der Welt.
Und was ich unter peinlich verstehe ist der Alltag. Man schläft vielleicht noch in einem Bett, trifft sich Badezimmer etc....
Meiner Meinung nach verursacht das einfach Spannungen und es beginnt so ein Vermeidungsspiel.
Der Richtige ist eben für diese Menschen derjenige mit dem das Leben noch möglich ist was als erstrebenswert scheint.
Es ist ja nicht die ganze Beziehung peinlich, sorry, da habe ich mich falsch ausgedrückt.
Aber, ich finde, solche Sachen sollte man klären.
Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Lebensgemeinschaft als solches, die Familie da Vorrang haben.
Sehr sogar, aber nicht dass einer davon seine noch vorhandenen sexuellen Begehren verdrängt.
Nicht ausleben ist was Anderes als verdrängen und nicht drüber reden.
Als sensibler Mensch und Single-Frau spürt man da eventuelle bei manchen Paaren Spannungen die einen das Weite suchen lassen, sonst ist man nämlich das Ventil.
Und ich glaube, mal jetzt aufs Alter gesehen gibt es einen große Bandbreite : nämlich zwischen wenig Sex, ganz wenig Sex - und eben gar keinen mehr.
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24.07.2021, 09:39Inaktiver User
AW: Sex im Alter (55+/60+)
Du darfst da nicht den Akt als solches sehen.
Es ist ja auch oder überhaupt das Begehren.
Was hab ich da schon für Wandlungen erlebt. Da zieht sich einer wieder schön an, geht zum Friseur, oder wird so komisch albern.
Und galt früher als Einer der sich eben nix daraus macht.
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24.07.2021, 09:43Inaktiver User
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24.07.2021, 09:47Inaktiver User
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24.07.2021, 10:22Inaktiver User
AW: Sex im Alter (55+/60+)
Na dann schreib das doch auch mal.
Begehren liest man hier selten bis gar nicht.
Hat das einen Stellenwert für dich?
Viele Männer verwechseln das ja auch, und denken Viagra würde ihnen auch gleich das Begehren mit liefern, weil das doch die Sex-Pille ist.
Ist dann aber leider nicht so.
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24.07.2021, 12:05
AW: Sex im Alter (55+/60+)
@Daliah - ich verstehe nicht, was du meinst....
Begehren, Libido ist sehr wichtig. Ich kann mir nicht recht vorstellen, dass eine Liebesbeziehung viel Begehren hat und dann keinen Sex
- also krankheitsbedingte Umstände mal weg und auch da kommt es auf die Def. von Sex an. Kann sich auch der Gesunde selber machen und der nicht so Fitte schaut zu
etc. - muss manN halt wollen.....aber wenn manN will, gibt es da vieles, was manN testen oder erleben könnte, von vag. Penetration abgesehen.
Wenn du mit "peinlich" das im Wortsinne meinst, also dass es einen immens schmerzhaften Leidensdruck darstellen kann auf engstem Raum (seelisch und wörtlich) mit einem Menschen zusammen zu sein, der einem ablehnt und auflaufen lässt: ja.
Daraus entstehen dann oft langjährige, komplett dysfunktionale Konstellation mit gegenseitigen Verletzungen, Abwertungen und Aggressivität.
Die Folgen kann man oft hier (klar oder latent) im Forum nachlesen: Frust und Verbitterung.
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24.07.2021, 18:05Inaktiver User
AW: Sex im Alter (55+/60+)
Rokeby,
du gehst ja gleich in Schlussfolgerungen und ich weiß auch nicht so recht was du meinst.
Es dreht sich wohl um das Begehren, richtig?
Das spielt sich meiner Meinung nach im Kopf ab, ist was Geistiges.
Begehren ist ja zunächst erst mal Interesse.
Also könnten wir bei Interessiert sein landen.
Noch aneinander interessiert sein - wäre für mich ne Art von Begehren.
Mit Begehren meine ich nicht Libido.
Und was die Peinlichkeit betrifft: Menschen bleiben ja immer geschlechtliche Wesen.
Wie gehen die dann miteinander um - wenn das geschlechtliche wegfällt?
Da fällt ne Art von Nähe weg, im körperlichen Sinne, da wird sie wohl möglichst sogar vermieden.
Der Blick auf einen - immer noch geliebten Menschen - wird wohl ein ganz anderer wenn kein Sex mehr statt findet.
Da ist ein Pups dann eben was Stinkendes, und nicht mehr etwas was mal raus rutschen kann...
Man nimmt sich in jedem Fall anders wahr.
Nein, ablehnen und auflaufen gehört nicht in mein Vokabular.
Auflaufen lassen? So mit Absicht keinen Sex mehr leben obwohl man wollte, das ist entweder Rache oder Boshaftigkeit.
Beides halte ich für sehr selten - und auch nur für ne Übergangszeit.
Ich meine, das muss man sich mal vorstellen, da schädigt sich ja derjenige selber.
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29.07.2021, 17:47
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gesperrt
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26.11.2021, 19:36Inaktiver User
AW: Sex im Alter (55+/60+)
Cobra, bitte übernehmen



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, der dann mit Mitte 60 vor der Tür steht.

