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  1. Inaktiver User

    AW: Sex im Alter (55+/60+)

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    1

    Parallelen scheint es zu Deinem 1. Versuch anscheinend nicht zu geben,
    Das hast Du richtig erkannt, da ist nichts, was sich vergleichen ließe.

  2. VIP

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    AW: Sex im Alter (55+/60+)

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Da müsste man die Paare befragen, die es ohne großes "Bemühen" geschafft haben und vermutlich den Kopp schütteln über die "Probleme", die manches Paar so umtreibt.
    Ich habe eine sehr lange Beziehung er- und gelebt, die spannend, schön, nah, distanziert, leidenschaftlich und sexy, ruhig und vor allem kommunikativ und humorvoll war. Dazu von einem für mich/uns perfekten Maß an gemeinsamen und Solo-Interessen geprägt.

    Und nein, ich schüttle nicht den Kopf, weil ich (jetzt) weiß, dass das ein Geschenk war. Eine Ausnahme, die nicht so häufig ist.

    Sicher haben wir beide immer sehr früh gespürt und angesprochen (uns uns auch öfter heftig gefetzt), wenn etwas in der Luft lag. [[In beiden Ursprungsfamilien gab es über das Funktionale hinaus keine Kommunikation, das hat möglicherweise geprägt.]]

    Ich glaube, das Wichtigste neben Austausch auf den verschiedensten Ebenen, einem ähnlichen Nähe-Distanz-Bedürfnis (nicht immer geichzeitig) und einem ähnlichen Humor ist, sich gegenseitig Luft zu lassen, gerade auch in Krisen. Weg vom "du musst aber", weg vom "ich will".

    Wir hatten wahrschenlich einfach das große Glück, dass wir es beide so gesehen haben. Ist im Freundskreis immer noch zwischendurch Thema.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Sex im Alter (55+/60+)

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich habe eine sehr lange Beziehung er- und gelebt, die spannend, schön, nah, distanziert, leidenschaftlich und sexy, ruhig und vor allem kommunikativ und humorvoll war. Dazu von einem für mich/uns perfekten Maß an gemeinsamen und Solo-Interessen geprägt.

    Und nein, ich schüttle nicht den Kopf, weil ich (jetzt) weiß, dass das ein Geschenk war. Eine Ausnahme, die nicht so häufig ist.
    War das Gedankenübertragung? Bei meinem Post habe ich nämlich genau z.B. an Dich @Katelbach gedacht, weil Du stets so liebevoll von Deinem Lebensmenschen geschrieben hast, was mich übrigens sehr tief beeindruckt hat.

    Und mit dem "Kopp schütteln" war von mir eine Art Metapher, weil es eben Paare schaffen, Probleme (egal welcher Art und Güte) zu klären. Mit welchen Mitteln bleibt einmal dahingestellt, damit meine ich zB. richtigen Zoff oder auch ruhige Gespräche.

    Ja, es wird auch immer wieder gern übersehen, dass es auch jede Menge Glück/Dusel u.a./o.ä. bedarf, auf den Menschen zu treffen, der sich als Lebensmensch herausstellt und zwar bis .....

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    AW: Sex im Alter (55+/60+)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das hast Du richtig erkannt, da ist nichts, was sich vergleichen ließe.
    du wirkt so total geschockt und erschüttert, als ob die dich von einem tag auf den anderen vor vollendete tatsachen gestellt hätte. (hast du vielleicht in nem anderen thread beschrieben, weiß ich halt jetzt nicht)

    was ich fragen will:
    war das so? oder hat "es" sich angekündigt?

    du hast geschrieben, sie will sich aber nicht trennen.
    lehnt sie denn ab jetzt komplett jede körperliche nähe ab?
    Die Gedanken sind frei....

  5. Inaktiver User

    AW: Sex im Alter (55+/60+)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Was machen denn Paare denen das nicht möglich ist weil einer der Beiden es aus körperlichen Gründen nicht mehr ausüben kann?
    Das hatte ich vor einigen Seiten auch schon als Thema eingeworfen. Plus einiger Beispiele von (trotzdem) glücklichen Langzeitpaaren, die kein Sex mehr haben können oder wollen.

    Könnte sein, dass das von der es-gibt-ein-Recht-auf-Sex-Fraktion als Totschlagargument betrachtet wird. Aber es gibt tatsächlich eben körperliche Gründe, die einem die Penetration unmöglich machen.

    In meiner letzten Beziehung hatte ich (als Folge einer OP) sicher fünf Mal im Jahr nach der Penetration eine Nierenbeckenentzündung mit hohem Fieber. Ich musste damit einige Male stationär aufgenommen werden, nahm fast ständig Antibiotika und wusste, dass nach jeder Nierenbeckenentzündung meine Nierenfunktion schlechter werden kann.

    Und trotzdem machte ich das Jahre mit, riskierte meine Gesundheit, weil ich verliebt war und ihn nicht verlieren wollte. Das war einer der wenigen Männer, bei dem ich nicht schon nach einigen Monaten Beziehung keine Lust mehr auf Sex hatte. Sicher auch, weil wir nicht zusammen wohnten.
    Wenn die Beziehung nicht an anderen Gründen zerbrochen wäre, hätte ich sicher weiter meine Gesundheit ruiniert.

    Den Beitrag von @Ella969 fand ich übrigens auch sehr zutreffend.
    Sex ist eben nicht nur Penetration. Leider wird das oft erwartet, was auch mich u.a. davon abhält, eine neue Beziehung einzugehen.

    Die Penetrationserwartung ist möglicherweise auch der Grund, warum der sexmüde Partner gänzlich den Körperkontakt einstellt. Wenn kuscheln, küssen, sich nahsein dann vom Partner als Auftakt zu heteronormativen Penetrationssex interpretiert wird, der Ablauf vorhersehbar und immer gleich ist, dann versucht man ihn sich vom Leib zu halten.

    Bis 2017 hatte ich noch keine gesundheitlichen Probleme nach der Penetration. Trotzdem wurde ich nach einigen Monaten Beziehung meistens sexmüde. Dieser ewig gleiche Ablauf, diese Erwartung. Im Hinterkopf immer "jetzt hatten wir mehrere Tage keinen Sex, jetzt muss ich aber endlich wieder".

    Und nein, das waren keine unerfahrenen Männer, es war auch vielseitiger Sex an unterschiedlichen Orten und in allen vorstellbaren Variationen, aber es endete eben immer in Penetration.

  6. Inaktiver User

    AW: Sex im Alter (55+/60+)

    @jaws, was ändert sich denn, wenn Du Single wirst und auch bleiben möchtest?
    Dann hast Du doch auch keinen Sex (außer vielleicht käuflichen oder flüchtigen), aber auch keine Berührungen?!

  7. Inaktiver User

    AW: Sex im Alter (55+/60+)

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich habe eine sehr lange Beziehung er- und gelebt, die spannend, schön, nah, distanziert, leidenschaftlich und sexy, ruhig und vor allem kommunikativ und humorvoll war. Dazu von einem für mich/uns perfekten Maß an gemeinsamen und Solo-Interessen geprägt.

    Und nein, ich schüttle nicht den Kopf, weil ich (jetzt) weiß, dass das ein Geschenk war. Eine Ausnahme, die nicht so häufig ist.

    Sicher haben wir beide immer sehr früh gespürt und angesprochen (uns uns auch öfter heftig gefetzt), wenn etwas in der Luft lag. [[In beiden Ursprungsfamilien gab es über das Funktionale hinaus keine Kommunikation, das hat möglicherweise geprägt.]]

    Ich glaube, das Wichtigste neben Austausch auf den verschiedensten Ebenen, einem ähnlichen Nähe-Distanz-Bedürfnis (nicht immer geichzeitig) und einem ähnlichen Humor ist, sich gegenseitig Luft zu lassen, gerade auch in Krisen. Weg vom "du musst aber", weg vom "ich will".

    Wir hatten wahrschenlich einfach das große Glück, dass wir es beide so gesehen haben. Ist im Freundskreis immer noch zwischendurch Thema.

    Das hört sich wirklich nach einem seltenen Geschenk an. So wie du eure Beziehung beschreibst, stellte ich mir immer den Idealzustand einer Beziehung vor.

    Darf ich fragen, ob ihr zusammen gewohnt habt?

    Viele Paare machen den Fehler, dass sie sich räumlich zu nah sind, alles im Zweierpack machen wollen, jeden Abend im selben Bett schlafen. Leidenschaft benötigt meiner Meinung sowohl Nähe als auch Distanz.


    PS: Ich stimme dir (und auch anderen hier) 100-pro zu, was das Thema Penetration betrifft. Es gibt soviel mehr.
    Geändert von katelbach (19.07.2021 um 12:52 Uhr)

  8. VIP

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    AW: Sex im Alter (55+/60+)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Darf ich fragen, ob ihr zusammen gewohnt habt?
    Ja, wir haben zusammen gewohnt. Aber schon in Studentenzeiten haben wir Inseln geschaffen, sodass jeder ein eigenes (damals kleines) Zimmer hatte.
    Später, als "Verdiener" wurden die individuellen Bereiche größer. Wir hatten aber immer ein gemeinsames Schlafzimmer, außer in Erkältungs-/Schnarchphasen. Etwas, das ich eigentlich schon als Teenager nie wollte, es aber in unserem Zusammensein sehr schön fand.

    Ich war von meiner Mutter her sehr geprägt, Sie sagte oft sinngemäß, dass man soviel aufgeben muss, wenn man heiratet oder sich zusammentut. Vor allem das eigene Zimmer. :-)

    Aber ich muss auch sagen, dass die ersten Jahre natürlich schwieriger waren. Wir waren zuemlich jung und mit den überlieferten Vorstellungen zu arbeiten war auch nicht einfach. Aber ich bin auch heute noch absolut davon überzeugt, dass das A & O des menschlichen Zusammenseins Kommunikation ist. Und da ist es schon Glück, auf jemanden zu treffen, der das das auch so sieht.

    Erst gestern habe ich mit einer inzwischen auch verwitweten Freundin gesprochen - ihr Mann war der beste Freund meines Lebensmenschen. Die sagte, dass sie und ihr Mann immer so fasziniert war (naja, ihr Mann nicht immer), weil wir leidenschaftliche Diskutierer und Verhandler waren. Es gab keine Entscheidungen per Dekret.
    Aber wie geschrieben - wir haben beide unter sehr funktionalen und stummen Elternbeziehungen gelitten.
    Thank you for observing all safety precautions.

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  9. VIP

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    AW: Sex im Alter (55+/60+)

    @ Chambord

    Thank you for observing all safety precautions.

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    AW: Sex im Alter (55+/60+)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wenn eine Trennung stattfinden sollte, würde ich mich danach nicht mehr auf die Suche begeben. sondern ein Singledasein frönen, ähnlich dem von @luciernago.
    Blöde Frage, aber wenn man eh sexlos leben wird, kann man auch in der Beziehung bleiben, oder nicht? Oder ist die Kränkung wegen dem einseitigen Beschluss zu groß, um eine Partnerschaft fort zu setzen?

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