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Thema: ... und nun?

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    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Ich fände so ein Leben grauenvoll … verhungern live.
    Uijuijuij ..... .

    So schnell verhungert in diesem Lande niemand.

    Und sie verstehen sich doch ansonsten gut, lt. EP.

    Also mein Rat: Neujustierung der Gefühlslage und dann passt das. Wenn der Liebhaber auch verheiratet ist und keine Trennung anvisiert, gesunden Egoismus walten lassen: Jeder möge nach seiner Fasson glücklich werden.

    Der Gatte ist's ohne, die Gattin mit.

    Eigentlich ganz einfach.

  2. Inaktiver User

    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Der Gatte ist's ohne, die Gattin mit.

    Eigentlich ganz einfach.
    Wie meinen? 🤔

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    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie meinen?
    Der Gatte ist ohne Sex glücklich und die Gattin hat ihren Liebhaber.

    Was ist daran nicht zu verstehen?

    Wäre nicht die erste Beziehung, die offen gestaltet ist/wird.

    So bleibt alles, wie's ist (nach außen .... also so fassadenmäßig) und dahinter geht's halt anders zu. Geht ja auch niemanden was an und ja, sollte es irgendwie/irgendwann rauskommen .... dazu stehen!

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    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von itiscomplicated Beitrag anzeigen
    Ich habe ehrlich gesagt in den letzten mindestens 10 Jahren keine Morgenerektion bei ihm gesehen ... wir schlafen in einem Bett und stehen eigentlich gemeinsam auf, das wäre mir sicherlich aufgefallen..

    (...)
    Kati


    dann kann es sehr gut sein, dass er ein massives!!! Potenzproblem hat.

    Es ist sehr sehr ungewöhnlich, dass ein Mann ab Mitte 30 (du sprichst ja von "mind. 10 Jahren und jetzt seid ihr MItte 40 oder) keine Morgenlatten mehr hat.

    Das spricht für meine These, er ist Impotent und will sich damit auf keinen Fall auseinandersetzen. Vogel Strauß, du verstehst...

    Daher auch evtl die totale VErmeidung bzw. Billigung.

    Ich kann ihn hier nicht so verurteilen, wie andere es tun.

    Dennoch: es ist sein Problem! Er muss es lösen (wollen). Du kannst ihn im Idealfall nur unterstützen, und auch das müsste er erst mal wollen.

    DU kannst nur dein Leben leben.

    Was mir auffällt, du bist in deiner sexuellen und erotischen Präsenz sehr sehr im Äußeren. Du schreibst viel von Kleidung, von Gesten, von Aussehen, die erregen sollen.

    Das mag sicher bei jedem Menschen anders sein, aber gerade in solchen schweren Situationen solltest du von der Oberfläche reizvoller Kleider und Aufhübschungen auf deine anderen Meriten schauen:

    was verbindet euch?
    Habt ihr Spaß zusammen?
    Lacht ihr zusammen?
    Weint ihr zusammen?
    Habt ihr Pläne?
    Hat JEDER von euch ein eigenes, schönes und freies Leben (damit meine ich nicht deine Affäre! Sondern Freunde, HObbys, INteressen, Perspektiven)

    Da würde ich ansetzen, wenn du bleiben willst. Nicht beim x-ten Schlitz im Kleid

    Wenn du nicht bleiben willst, dann vergiss nicht die alte Weisheit, "es gibt nicht nur ne Handvoll, es gibt ein ganzes Land voll"

    Du hast nicht nur die Wahl zwischen dem Göttergatten und dem derzeitigen Liebhaber.
    Da gibt es noch viel mehr.

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    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Der Gatte ist ohne Sex glücklich und die Gattin hat ihren Liebhaber.

    Was ist daran nicht zu verstehen?

    Wäre nicht die erste Beziehung, die offen gestaltet ist/wird.

    So bleibt alles, wie's ist (nach außen .... also so fassadenmäßig) und dahinter geht's halt anders zu. Geht ja auch niemanden was an und ja, sollte es irgendwie/irgendwann rauskommen .... dazu stehen!
    Das wissen wir eben nicht!
    Selbst wenn eine Beziehung offen gestaltet wird, ist davor das gestalten, also ein Prozess.
    Hier herrscht die Gleichgültigkeit.

    Sei mir bitte nicht böse, kannst du dir überhaupt nicht vorstellen wie so was ist?
    Ich habe sogar in den letzten Tagen meiner Beziehung nie, auch nur einen Tag so gelebt.

    Gleichgültigkeit ist eben so mit das Schlimmste. Das wird halt so selten erwähnt.
    Schlägt er sie? Dann ist er ein Schuft, trinkt er zu viel? Ist er krank - oder schlichtweg nur ein Säufer.

    Und darum würde ich auch der TE schon sagen:
    zieh dich warm an - wenn du dich trennst.

    Du wirst die Böse sein.
    Er machte doch nichts, du hast doch gar keine Grund. Vor allem nicht die schöne Idylle von Familie zu zerstören.
    Und je länger das andauert: desto mehr wird die Tochter denken: Mama ist eben so.

    Man wird dir vermutlich Null Verständnis entgegen bringen.
    Aber, du hast deine Selbstachtung wieder.

    Vor allem wirst du ganz bestimmt krank wenn das so weiter geht.
    Diese Nichtbeachtung ordne ich nämlich unter Verachtung ein.

    Dein Mann ist ja gewissermassen auch zu deinem Wohlergehen verpflichtet.
    Er müsste was sagen, sich erklären.

    Wie gesagt, zieh dich warm an - falls es zur Trennung kommt.

    Die Zeiten sind leider immer noch so, dass gefragt wird: hat er das oder das gemacht.
    Aber, so Sachen wie hier oder schlichtweg Unverträglichkeit oder auch Ungeselligkeit sind Sachen die dann immer mit na ja, sei froh, dass er nicht ständig in der Kneipe sitzt.

    Es gibt so Auflistungen von wichtigen Charaktereigenschaften, darunter sind dann ganz banale aufgelistet.

    Es ist überhaupt nicht leicht aus dieser Beziehung auszusteigen.
    Jetzt ist die TE auch noch diejenige die einen Lover hat.

    Soll sie später mal ihrer Tochter sagen: Papa hat keinen mehr hoch gekriegt?
    Aber, man kann auch alles - wirklich alles mit Humor nehmen.

    In amerikanischen Filmen gibt es da manchmal den Scheidungsspruch: unüberwindliche Abneigung

    Liebe TE - verliere bloss nicht deinen Humor und lass es dir gut ergehen.
    Und mach bloss nicht noch den Fehler und besorge Viagra oder son Zeugs.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Der Gatte ist ohne Sex glücklich und die Gattin hat ihren Liebhaber.

    Weder die TE noch ihr Mann sind glücklich, ansonsten gäbe es diesen Strang hier nicht.

    Die fehlende Wahrheit ist das Problem zwischen den Eheleuten, aber solange der EM diese für sich behält, wird sich an der verfahrenen Situation nichts verändern.

    Dass sich die TE lieber einen Liebhaber gesucht hat, anstatt offensiv und fordernd von ihrem Mann die Gründe für sein Verhalten einzufordern, war sicherlich auch nicht hilfreich, aber durchaus menschlich verständlich.

    Selbst wenn ein Impotenz vorliegen würde, muss das ihren Mann nicht von Zärtlichkeiten jeglicher Art abhalten, es gibt genug andere Möglichkeiten, die man da nutzen könnte.

    Impotenz alleine ist nicht das Problem, hier dürfte noch was anderes hinzukommen, über das sich der EM lieber ausschweigt, warum auch immer. Eine Lösung kann es erst dann geben, wenn dieses Ausschweigen ein Ende findet und die Wahrheit auf den Tisch kommt.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

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    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen

    Was mir auffällt, du bist in deiner sexuellen und erotischen Präsenz sehr sehr im Äußeren. Du schreibst viel von Kleidung, von Gesten, von Aussehen, die erregen sollen.

    Das mag sicher bei jedem Menschen anders sein, aber gerade in solchen schweren Situationen solltest du von der Oberfläche reizvoller Kleider und Aufhübschungenauf deine anderen Meriten schauen:
    ups, eigentlich nicht. Ich hatte nur transportieren wollen, dass ich mich von einer sportlichen Frau mit BMI im Normbereich nicht in eine unsportliche adipöse Frau nach der Hochzeit verwandelt habe. Dies ist jetzt überhaupt nicht abwertend gegenüber Menschen mit Übergewicht oder Unsportlichkeit gemeint, sondern soll nur schildern, dass eine komplette Körpertransformation natürlich sich auch auf die gegenseitige Attraktion abfärben kann. Hier nun der Absatz aus dem Eingangsposting:

    Ich habe weder zu- noch abgenommen, pflege mich und kleide mich ansprechend und bekomme häufig das Feedback, dass ich eine attraktive Frau sei. Nicht falsch verstehen, ich bin alles andere als ein Model, sondern bin ein fröhlicher, positiver, sportlicher und gepflegter Mensch.


    Mein Fokus ist nicht auf der Oberflächlichkeit der. Optik, ich finde es allerdings normal und wertschätzend, wenn ich auch körperlich als Frau wahrgenommen werde. Hierzu diente das Kleidbeispiel, ... das Kleid war kein erotisches Kleid, sondern ein schickes, schlichtes klassisches Kleid, das indirekt Vorzüge betont, aber ohne halben Meter langen Ausschnitt auskommt :) Mein Mann nimmt mich nur nicht mehr als Frau wahr. Und das ist schwierig für mich. Ich habe nicht von Kleidung, Gesten etc. geschrieben, die erregen sollen.

    Viele Grüße
    Kati

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    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von itiscomplicated Beitrag anzeigen

    Mein Mann nimmt mich nur nicht mehr als Frau wahr. Und das ist schwierig für mich.

    Aber das dürfte dir doch nun schon seit längerem klar sein, oder?

    Hoffst Du noch auf Veränderung seinerseits?

    Gibt es etwas gravierendes, das da vor zwei Jahren vorgefallen sein könnte, irgendeinen Auslöser für seinen totalen Rückzug?
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

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    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Aber das dürfte dir doch nun schon seit längerem klar sein, oder?

    Hoffst Du noch auf Veränderung seinerseits?

    Gibt es etwas gravierendes, das da vor zwei Jahren vorgefallen sein könnte, irgendeinen Auslöser für seinen totalen Rückzug?
    Es war ein schleichender Prozess und seit zwei Jahren ist Stillstand. Kompletter Stillstand. Ohne für mich erkennbaren oder von ihm kommunizierten Auslöser. In den vielen Streits und Diskussionen habe ich nachgebohrt, gefragt, usw. nach einem Grund, habe ihn gebeten sich beim Internisten, Urologen usw. vorzustellen. Das hat er alles gemacht, und angeblich ist alles ok.

    Er sagt immer wieder, dass er einfach null Lust hat. Keine Lust. Und dass das der einzige Grund ist. Er findet Menschen allgemein nicht mehr attraktiv. Man kann auch z.B. einem homosexuellen Menschen nicht die Vorzüge von heterosexuellen Reizen schmackhaft machen (er ist nicht jedoch homosexuell).

    Er fühlt sich ohne Lust. Er hat sich äußerlich auch nicht verändert, sieht attraktiv, sportlich usw. aus. Er kann irgendwie verstehen, dass ich unzufrieden bin, da er mir aber eine Affäre gestattet, hält sich das wirkliche Verständnis in Grenzen, glaube ich. Er hat kein Bedürfnis immer wieder über die Thematik zu reden, da es keine neuen Erkenntnisse für ihn, keinen Mehrwert aus den Gesprächen oder Streits gibt und sich die Situation nicht ändern wird. Sein Ansatzpunkt ist da eher, ein rationales oder pragmatisches oder gleichgültiges "Wenn das, was ich dir emotional gebe und unser gemeinsames Leben dann nicht reicht, und du nur den fehlenden Sex siehst, dann musst du dich eben trennen, wenn du das willst" ....

    Nach zwei Jahren und zusätzlich nach der Erfahrung mit der Affäre, merke ich, dass es mich zunehmend und im steigenden täglichen Maße verletzt, so zu leben. Also praktisch die Wahl habe, sein "Zölibat" mitzumachen und meine Bedürfnisse zu unterdrücken, oder auszubrechen. Und nicht falsch verstehen, ich möchte nicht mit meiner Affäre ausbrechen.

    Noch ein Zusatz: Hier wurden auch meine Ansprüche thematisiert in einem Post. Um einen Mann für mich persönlich initial attraktiv zu finden, brauche ich die skizzierten Eigenschaften. Mein Mann hat diese auch und ich brauche ein Gesamtpaket, um mich zu einem Mann körperlich hingezogen zu fühlen. Das kann ich schwer beeinflussen, ich brauche den Humor, die Eloquenz und die für mich definierte Sexiness eines Mannes, ... aber das sind ja Präferenzen, die individuell sind.

    Viele Grüße
    Kati
    Geändert von itiscomplicated (16.03.2021 um 12:17 Uhr)

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    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Das wissen wir eben nicht!

    Gleichgültigkeit ist eben so mit das Schlimmste. Das wird halt so selten erwähnt.
    Schlägt er sie? Dann ist er ein Schuft, trinkt er zu viel? Ist er krank - oder schlichtweg nur ein Säufer.

    Und darum würde ich auch der TE schon sagen:
    zieh dich warm an - wenn du dich trennst.

    Du wirst die Böse sein.
    Er machte doch nichts, du hast doch gar keine Grund. Vor allem nicht die schöne Idylle von Familie zu zerstören.
    Und je länger das andauert: desto mehr wird die Tochter denken: Mama ist eben so.

    Man wird dir vermutlich Null Verständnis entgegen bringen.
    Aber, du hast deine Selbstachtung wieder.

    Vor allem wirst du ganz bestimmt krank wenn das so weiter geht.
    Diese Nichtbeachtung ordne ich nämlich unter Verachtung ein.
    .
    Danke für deinen Beitrag, in dem du es auf den Punkt bringst. Die Gleichgültigkeit gegenüber mir als Frau und Ehefrau, Beziehungspartnerin oder wie man das auch immer nennen möchte, und den Ausschluss jeglicher Intimität und Nähe, macht mir wirklich zu schaffen.

    Ich wünschte es gäbe eine Alternative zur Trennung. Er ist in anderen Bereichen ja nicht gleichgültig mir gegenüber. Eine Trennung wäre in unserer Konstellation ein wahnsinnig großer Schritt, und ich würde ihn für die anderen Aspekte unseres Miteinanders und gemeinsamen Lebens, sehr vermissen. Und so weiß ich einfach nicht, welche Entscheidung die richtige für mich und mein Leben ist.

    Viele Grüße
    Kati

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