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Thema: ... und nun?

  1. Inaktiver User

    AW: ... und nun?

    Liebe Fragestellerin,

    wie furchtbar für dich.

    Den würde ich einfach raus schmeissen. Insofern es geht. Aber, um was streitet ihr? Dass dir Sex zusteht oder wie?
    Meiner Meinung nach bist du einfach eine Alibi-frau für ihn. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass es früher so richtig toll bei euch war.

    Der Mann provoziert auf jeden Fall eine Trennung.
    Und so was finde ich das Mieseste was ein Mann einer Frau antun kann.

    Der ist zu feige sich wie ein Mann zu trennen.
    Man kann jeden Menschen nur mit den eigene Waffen schlagen, schreibe ich mal so, obwohl ich weiß, dass das hier ganz anders ankommt als ich meine.

    Bereite die Trennung heimlich vor. Der setzt einfach auf deine "guten Eigenschaften", womöglich anständigen Charakten.

    Für meinen Geschmack hat das so was wie Ghosting....
    Schleicht sich einfach raus, und mach vielleicht noch auf Opfer.

    Pass einfach auf dich auf.
    Du könntest auch mal mit einer Therapeutin darüber reden. Die sind auch nicht immer nur so klinisch eingestellt, im Gegenteil, die wissen oft wo der Hammer hängt - und geben auch Ratschläge.

    Nimm die Tatsachen an - und arrangiere dich. Womöglich öffnet sich noch für dich die Büchse der Pandorra, das würde ich mir ersparen wollen....

    Alles Gute für dich

  2. Inaktiver User

    AW: ... und nun?

    Ich finde es ganz schön lieblos, was Dein Mann da abzieht. Asexualität bedeutet ja nicht, dass man dem anderen zärtlich zugewandt sein kann, nicht auf seine Bedürfnisse eingehen könnte.
    Also auch kuscheln und streicheln. Das er sich so vollkommen abwendet, finde ich auch seltsam. Wenn er den Akt an sich nicht mehr haben will, könnte er doch zärtlich sein? Oder ist das eine Vermeidungshaltung, damit er gar nicht in den Bereich einer Erektion (die er vielleicht nicht mehr bekommen kann) kommt? Haben ja schon Vorschreiberinnen geschrieben.

    Ich denke auch, dass Problem ist nicht so selten. Beidseitig, nicht nur bei Männern. Lustlosigkeit nach vielen Jahren .

    Ich finde es sehr schwer, hier das Richtige zu tun.
    Wenn mein Partner z.B. keine klassische Musik liebt, ich aber für mein Leben gern und ich dann nur mit jemand anders ins Konzert ginge, fände ich das auch schon traurig. Weil kein Austausch auf Paarebene stattfinden kann. Und sich der Sex-Paarzeit so ganz zu verweigern ist noch ne Schippe drauf.
    Mein Ex-Mann konnte aus gesundheitlichen Gründen keine Erektion bekommen. Bei uns stimmt die Ehe aber nicht, so dass das nur noch der Tropfen war, der zum Gehen drängte. Wenn sonst alles stimmt, ist es natürlich schwer.
    Aber wenn ich mir überlege, wie jung Du doch noch eigentlich bis, wieviel Jahre Du so noch ausharren und verbringen sollst?! So zerissen!
    Bleibt ja eigentlich nur noch zu gehen. Freundschaftlich verbunden könnt Ihr auch bleiben, wenn Ihr getrennt lebt. Und Du ein neues Leben aufbaust und einen Partner findest, der Dich auch noch als Frau wahrnimmt.

  3. Inaktiver User

    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von itiscomplicated Beitrag anzeigen

    "Nur" wegen Sex alles hinzuschmeißen, ist doch auch bescheuert.

    Dachte ich auch mal, hat mir viele "Leidensjahre" beschert, die ich mir mit einer anderen Einstellung zum Thema erspart hätte.

    Nach deinen Schilderungen hier wird sich bei deinem Mann nichts mehr ändern, den lässt so gar dein AM kalt (vielleicht ist er sogar erleichtert), also kann die Änderung nur bei Dir liegen.

    Wie die dann letztendlich ausschaut musst du dir klar werden, möglicherweise ist der Kleber von Tochter, Großfamilie, Haus etc. noch lange Zeit sehr fest, bevor Du zu einer befreienden Entscheidung gelangst.

    Ich gebe zu bedenken, dass es deine Lebensjahre sind, die dir zwischen den Fingern verrinnen und die dir niemand wiedergibt.

    lg jaws

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    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich gebe zu bedenken, dass es deine Lebensjahre sind, die dir zwischen den Fingern verrinnen und die dir niemand wiedergibt.
    Absolut! Ich finde Sex/Intimität nicht nebensächlich und wir haben nur das eine Leben!
    Never be afraid, never.

  5. User Info Menu

    AW: ... und nun?

    Vielleicht ist er wirklich asexuell oder schwul geworden oder ist in den letzten Jahren doch irgendetwas bei ihm passiert?

    Dass es ihm EGAL ist, dass du eine Affäre hast oder sich darüber sogar noch freut, damit er dann nicht ran muss, finde ich schon höchst fragwürdig... Spätestens dann müsste doch mal irgendwas kommen. Andere würden ausflippen und ihm ist es völlig wurst.

    Hast du mal mitbekommen, ob sich bei ihm denn überhaupt noch was tut? Bekommt er eine Erektion? Befriedigt er sich selbst? Letzteres wird wahrscheinlich heimlich passieren, aber z.B. eine "Morgenlatte" müsstest du doch mal mitbekommen.

    Dass jetzt jemand über Jahre (!) komplett lustlos ist, kann ich mir nicht vorstellen. Außer halt bei Asexualität oder schwerer Krankheit. Aber scheint ja nicht der Fall zu sein.

  6. Inaktiver User

    AW: ... und nun?

    Plötzlich schwul geworden ?
    Nee, wohl kaum vorstellbar.
    Wenn ihm auch egal ist das du eine Afaire hast würde ich mich eher fragen ob er eine andere Frau hat.
    Das einer in der Beziehung mal "falsch abbiegt" kann vorkommen. Aber dann sollte auch ER ehrlich sein.
    Habt ihr mal ein Gespräch so ganz ohne Vorwürfe geführt ? So: warum ist das so. ?........Ich fühle mich.......ungeliebt, zurückgesetzt....

    Überleg dir was DU für DEIN Leben willst. Ihn ändern kannst du nicht. Aber manchmal muss man eine Entscheidung treffen.

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    AW: ... und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Plötzlich schwul geworden ?
    Nee, wohl kaum vorstellbar.
    .
    Schon schleichend, aber vielleicht hat das eines Tages vor 2 Jahren dann die Oberhand gewonnen. Sind ja auch nur Theorien.

    Wissen kann nur der Mann das. Vielleicht sagt er auch einfach die Wahrheit, weiß man ja nicht. Wäre dann zwar selten und seltsam, aber es gibt ja nichts, was es nicht gibt...

  8. User Info Menu

    AW: ... und nun?

    Liebe Community,

    vielen herzlichen Dank für eure wertschätzenden Meinungen, insbesondere freue ich mich darüber, dass nicht abwertend bzgl. meiner Affäre geschrieben wurde. Danke!

    Ich versuche eure Fragen zu beantworten:

    Es gibt bis auf die Abschieds-, Hallo- und Gute-Nacht-Küsschen keinerlei Zärtlichkeit. Manchmal streicht er mir über den Rücken, das fühlt sich aber so unerotisch an, als würde man einem Fremden beruhigend über den Rücken streichen. Es ist mir unangenehm, weil er mir früher nicht so über den Rücken gestrichen hat.

    Es gibt keine Komplimente. Vorletzte Woche war ich eingeladen, es war ein festlicher Anlass in winzigem Rahmen, alle waren Corona getestet und wir hatten Masken. Ich hatte ein tolles neues Kleid an und war sehr hübsch zurecht gemacht. Null Kommentar oder Kompliment von meinem Mann. Ich fragte dann: wie findest du es, kann ich so gehen? (ich weiß, das ist fishing for compliments, ....). Er schaute mich prüfend an und sagte: alles ok, kannst so gehen.

    Ihn nervt es, wenn ich traurig bin. In den Arm nimmt er mich dann nicht, sagt höchstens etwas emphatisches, was man auch jeder Fremden sagen würde.

    Er sagt nicht mehr, dass er mich lieb hat

    Wir streiten uns oft über Sex, weil ich mich alleine fühle, und es nicht akzeptieren kann, dass er für mich asexuell ist. Es ist natürlich nicht zielführend, sich darüber zu streiten, aber manchmal entwickeln anfänglich ruhige Gespräche dann doch eine emotionale Dynamik bei mir.

    Mein Mann ist nicht schwul und hat selbst keine Affäre.

    Ihm ist meine Affäre völlig egal. Egal, wer es ist, ob ich sicher bin (also ob wir uns an sicheren Orten treffen) oder irgendetwas anderes, was relevant sein könnte. Er hat auch nicht gefragt, ob wir Kondome benutzen oder ob es ein Mann ist, den er privat oder geschäftlich kennt (ist es aber nicht, also der Mann und mein Mann kennen sich nicht)..

    Ich habe ehrlich gesagt in den letzten mindestens 10 Jahren keine Morgenerektion bei ihm gesehen ... wir schlafen in einem Bett und stehen eigentlich gemeinsam auf, das wäre mir sicherlich aufgefallen..

    Ich weiß, dass mich die Situation unglücklich macht. Ich. möchte nicht bis an mein Lebensende irgendwelche kompatiblen Affären rekrutieren. Das bin ich nicht und ich habe auch extrem hohe Ansprüche. Meine jetzige Affäre sieht gut aus, ist gebildet, sportlich, diskret, eloquent und humorvoll. Das sind alles Kriterien, die immer erfüllt sein müssten. Und ist oft die Stecknadel im Heuhaufen. Er ist mir zufällig begegnet. Ich habe nicht nach ihm gesucht.

    Ich leide unter dem schlechten Gewissen gegenüber der Familie meiner Affäre. Ich finde es gruselig, dass ich die "andere" Frau bin, die durch die Affäre potentiell viel Leid über diese Familie bringen könnte. Manchmal beruhige ich mich damit, dass ich sage "wenn er mit mir nicht die Affäre hätte, hätte er ja eine andere Affäre", aber das stimmt nicht, ich bin die erste und bislang einzige Affäre im Leben dieses Mannes und wir sind da beide völlig naiv und unbeholfen herangegangen.

    Ich habe überlegt, meinen Mann zu verlassen, Haus zu verkaufen, Familienpflichten und Firma aufzuteilen. Aber dann stelle ich mir das Chaos, die Anstrengung und den Wahnsinn, dieses Geflecht menschlich und finanziell auseinander zu dividieren, grauenhaft anstrengend vor. Und dann sitze ich vielleicht alleine in einer Wohnung, getrennt von dem Mann, den ich liebe, ohne mein lieb gewonnenes und gewohntes Umfeld und habe ja trotzdem keinen Sex mit dem Mann, den ich liebe. Ich habe das Gefühl, dass ich durch eine Trennung erstmal nichts verbessere, sondern noch mehr Baustellen aufmache.

    Paartherapie macht wahrscheinlich wenig Sinn, da die oder der Therapeut meinen Mann ja nicht zu einem sexuellen Mann zaubern kann ...

    So fühle ich mich gefangen in dieser Situation oder ich sehe einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und ja, meine Lebenszeit rinnt und ich bin unglücklich.

    Lieben Dank fürs Zuhören und für eure Sichtweisen.
    Kati

  9. Inaktiver User

    AW: ... und nun?

    Für mich wäre allein schon diese Gleichgültigkeit sehr verletzend und ein Trennungsgrund. Wenn ich dem Menschen an meiner Seite keinerlei Gefühlsregung mehr wert bin, ist es Zeit zu gehen.

  10. Inaktiver User

    AW: ... und nun?

    Als erstes würde ich mal das schlechte Gewiisen gegenüber der Ehefrau deines AM sein lassen. Das ist seine Baustelle.
    Sehe ich jedenfalls so.

    Chaos, Anstrengung und Wahnsinn bei einer Trennung- ja, das ist so. es ist nicht einfach. Und wenn Du es noch nicht kannst, ist Dein Leidensdruck noch nicht so groß.

    Alles, was Du so schreibst, macht mir Gänsehaut. So zusammenleben könnte ich nicht.
    Eine Therapie kann keine Lust bei Deinem Mann erzeugen, das stimmt. Aber vielleicht Klarheit schaffen, was der andere denkt und fühlt.v
    Du bist noch so jung und willst willentlich bis zum Rest Deines Lebens auf eine Partnerschaft mit liebevollen, zärtlichen, leidenschaftliches und verbindenden Sex verzichten?

    Ehrlich, lieber allein sein, als ständig in den Spiegel des Ungeliebtseins und Unbegehrtseins zu schauen.

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