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  1. Registriert seit
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    AW: Wie umgehen mit zu wenig Sex?

    Monsieur,

    Wie schaut es denn mit einer Reha aus? hat sie eine AHB gemacht?
    Ich denke das könnte euch beiden viel helfen. Evtl. könntest du mitfahren - je nach Lage der Nation und ob sie es als Vorteil empfände dich dabei zuhaben.

    Vielleicht brächte es euch beiden mehr, wenn sie alleine führe.
    Aber eine einschlägige Reha kann im Nachsorgebereich wirklich noch mal viel verbessern. Sowohl von der Physis als auch vom Umgang mit der Erkrankung.

    Nicht die Hoffnung aufgeben Da ist nicht Ende im Gelände.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass die mit der Erkrankung verbundenen Veränderungen physischer Art, nicht dazu gereichen sich als sexuelles Wesen wahrzunehmen. Zumindest ist das meiner Erfahrung nach ein weit verbreitetes Problem.
    Auch hier können Rehabilitation und ggfs. eine Therapie viel Besserung und viel Lebensqualität bringen.


  2. Registriert seit
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    AW: Wie umgehen mit zu wenig Sex?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Was mir irgendwie nicht so richtig klar ist. Gibt es Aussicht auf Heilung? Oder ist das jetzt Dauerzustand ohne Hoffnung?
    Wolfgang, es gibt Erkrankungen, das ist die "Heilung" dass man 5 Jahre nach Diagnosestellung noch lebt. Und der Dauerzustand mit Hoffnung ist dann jedes weitere Jahr.


  3. Registriert seit
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    AW: Wie umgehen mit zu wenig Sex?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Wolfgang, es gibt Erkrankungen, das ist die "Heilung" dass man 5 Jahre nach Diagnosestellung noch lebt. Und der Dauerzustand mit Hoffnung ist dann jedes weitere Jahr.
    Ich sag's mal so.

    Entweder man gewöhnt sich an die Situation oder der Frust wird immer größer, bis er die Beziehung zerstört.


  4. Registriert seit
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    AW: Wie umgehen mit zu wenig Sex?

    Nur zum Verständnis.

    Deine Frau geht regelmäßig zu mehreren Spezialisten, die aber keine konkreten Ursachen für ihre Beschwerden feststellen können?

    Sie will aber die Ärzte trotzdem nicht infrage stellen?

    Habe ich das so richtig verstanden?

    Wenn ja, kommt mir das nicht schlüssig vor.

    Normal wäre doch, den Arzt, der einem nicht weiterhelfen kann, zu wechseln. Das zumindest wäre meine Herangehensweise. Ich würde alles tun, um aus der Situation rauszukommen.

    Und bei chronischen Schmerzen, dass ich keine 5 Minuten stehen, sitzen oder liegen kann, würde ich definitiv nicht arbeiten gehen. Mit diesen Beschwerden ist man definitiv nicht arbeitsfähig.


  5. Registriert seit
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    AW: Wie umgehen mit zu wenig Sex?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Würde ich aus med. Sicht nie sagen. Halte ich für unmenschlich.
    Krankheiten können heilen, Gesundheit kann besser werden. Ehen auch.

    Ich würde niemals wem sagen, gib die Hoffnung auf.
    Der TE erwähnte chronische Krankheit und chronische Schmerzen, was ja wohl bedeutet, dass sich das kaum noch ändern wird.

    Mir geht es auch nicht darum, dass die Hoffnung auf die Gesundung seiner Frau aufgegeben wird, sondern die Hoffnung auf ein funktionierendes Liebesleben mal hinterfragt wird. Solange Ratlos an seiner Hoffnung festhält, wird er kaum Alternativen angehen und in seine Depri noch tiefer rein rutschen.

    Es ist doch alles andere als schön, wenn man seiner Partnerin sein Begehren nicht zeigen darf, weil diese sich sofort bedrängt fühlt und zu "Abwehrmaßnahmen" greifen wird. Das ist doch für beide keine Situation, in der man längerfristig leben sollte, da zerstört man sich selbst, die Partnerin und die Beziehung.

    Dann doch lieber in diesem Bereich an alternative Lösungen denken, damit der Rest der Beziehung erhalten bleibt und man weiterhin zusammen leben kann (wenn man dies denn möchte).

    Eine Auslagerung der Thematik kann doch für Beide ein Befreiung sein.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.


  6. Registriert seit
    11.06.2019
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    AW: Wie umgehen mit zu wenig Sex?

    Zitat Zitat von MonsieurRatlos Beitrag anzeigen
    Ich schrieb's ja mehrfach: Ich verstehe sehr gut, dass sie keine Lust hat...
    Guten Tag,
    ich bin der Meinung: dass es für alles im Leben Ausnahmen gibt.

    In deinem Falle würde ich dich als Frau sexuell freigeben.
    Es gibt solche Lösungen. Das imponiert mir sehr.

    Es gibt auch Paare die so leben. Vielleicht solltest du da mal anknüpfen.

    Wenn euch das in aller Offenheit gelingen würde könntet ihr viel entspannter miteinander umgehen.
    Alles Gute für euch Beide
    Der Mensch ist nichts
    anderes, als wozu
    er sich macht
    Jean Paul Sartre


  7. Registriert seit
    23.08.2018
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    AW: Wie umgehen mit zu wenig Sex?

    Zitat Zitat von Scheherezade Beitrag anzeigen
    Guten Tag,
    ich bin der Meinung: dass es für alles im Leben Ausnahmen gibt.

    In deinem Falle würde ich dich als Frau sexuell freigeben.
    Es gibt solche Lösungen. Das imponiert mir sehr.

    Es gibt auch Paare die so leben. Vielleicht solltest du da mal anknüpfen.

    Wenn euch das in aller Offenheit gelingen würde könntet ihr viel entspannter miteinander umgehen.
    Alles Gute für euch Beide
    Das würde ich so als chronisch kranker Mensch ebenfalls mit vielen Schmerzen und Erschöpfungssyndrom so unterschreiben.

    In einer Beziehung mit einem chronisch kranken Menschen wird dem Partner eh vieles abverlangt. Nicht umsonst gehen viele Beziehungen daran kaputt.

    Da muss ich als kranker Partner eben auch darüber nachdenken, was es für Lösungen geben kann.
    Die Lösung kann und darf aber nicht heißen, das es einem egal ist wo der Partner seine Bedürfnisse hin steckt.

    Und nicht vergessen sollte man ebenfalls, das die Somatik ganz eng mit der Psychosomatik verknüpft ist.
    Soll heißen, die meisten chronischen Schmerzpatienten haben auch eine depressive Stimmungslage.
    Vielleicht ist das ein Ansatz ,den man mal beleuchten sollte.

  8. Avatar von Blila1
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    AW: Wie umgehen mit zu wenig Sex?

    Zitat Zitat von Housni Beitrag anzeigen
    In einer Beziehung mit einem chronisch kranken Menschen wird dem Partner eh vieles abverlangt. Nicht umsonst gehen viele Beziehungen daran kaputt.

    Da muss ich als kranker Partner eben auch darüber nachdenken, was es für Lösungen geben kann.
    Die Lösung kann und darf aber nicht heißen, das es einem egal ist wo der Partner seine Bedürfnisse hin steckt.

    .
    Ja genau! Als Kranker muss ich mich doch darum kümmern, dass es dem Gesunden gut geht. Wo er mich doch schon in meiner Krankheit ertragen muss! Nix mit Party und. easy in den Urlaub jetten, vielleicht gar noch einkaufen und mal kochen! Wer so einen Partner hat, braucht keinen, ohne gehts ihm entschieden besser.
    Das ist ein Experiment. Gespannt erwarte ich, was die Autokorrektur aus meinem Text macht


  9. Registriert seit
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    AW: Wie umgehen mit zu wenig Sex?

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Wer so einen Partner hat, braucht keinen, ohne gehts ihm entschieden besser.

    Keine Ahnung, wo du das rausliest, was du geschrieben hast, aber Polemik hilft ganz sicherlich nicht weiter.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

  10. Avatar von Blila1
    Registriert seit
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    AW: Wie umgehen mit zu wenig Sex?

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung, wo du das rausliest, was du geschrieben hast, aber Polemik hilft ganz sicherlich nicht weiter.
    Nun:
    Zitat Zitat von Housni Beitrag anzeigen
    In einer Beziehung mit einem chronisch kranken Menschen wird dem Partner eh vieles abverlangt. Nicht umsonst gehen viele Beziehungen daran kaputt.

    Da muss ich als kranker Partner eben auch darüber nachdenken, was es für Lösungen geben kann. .
    Dass einem als Partner eines Kranken viel abverlangt wird, steht außer Frage. Auch, dass das in Einzelfällen dessen Kraft übersteigen kann und die Beziehung daran zerbricht.
    Dass aber der Kranke sich um das Wohlergehen des Partners kümmern soll - hier sogar: muss - übersteigt mein Fassungsvermögen. In einer liebevollen Beziehung wird sie-er das automatisch und selbstverständlich, wenn er dazu in der Lage ist. Im geschilderten Fall ist die Frau das offenkundig nicht, vielfach wurde ihr Unwillen unterstellt. Wer wirklich schwer erkrankt ist, ist wirklich damit sehr oft ausgelastet, das Tag für Tag, Nacht für Nacht, Minute um Minute überhaupt auszuhalten; die hier erwähnten Muskel- und Nervenschmerzen zählen zu den schlimmsten überhaupt; selbst in vielleicht schmerz-ärmeren Phasen ist man da einfach mürbe und fertig. Wenn Kraft da ist, sollte sie der Regeneration dienen, aber fast immer gibt es jede Menge an offenen Baustellen, Dinge, die der Partner vielleicht nur notfallmäßig managt. Und da soll er sich noch um die erotisch-sexuellen des Partners kümmern? ICH kann das nicht verstehen. Allerdings behaupte ich auch, so rein theoretisch, dass ich in so einer Situation meinem Mann zuhauchen würde: Mach, was du willst, meinen Segen hast du, aber bitte belaste mich nicht damit
    Das ist ein Experiment. Gespannt erwarte ich, was die Autokorrektur aus meinem Text macht

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