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  1. Registriert seit
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    AW: Sexualität mit schwerstbehinderter Frau

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich, jeder hat eine Vergangenheit, egal wie, was war, warum kann man das nicht stehen lassen...
    arum also das so negativ sehen?

    ...
    Es geht hier um zufriedenstellende Sexualität. Die Vergangenheit des Mannes hat Auswirkungen auf die Gegenwart, indem ihm durch die jahrelange Selbstbefriedigung kein Geschlechtsverkehr mehr möglich ist, so wie Brainstorming ihn sich wünscht.

    Völlig legitim, das zu hinterfragen.

  2. Avatar von Arabeske_H
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    AW: Sexualität mit schwerstbehinderter Frau

    Zitat Zitat von Brainstorming Beitrag anzeigen
    ... Ich wünsche mir von einer Beziehung, dass sich keiner von beiden zurücknehmen muss. Zumindest nicht so weit bis zur Selbstaufgabe.

    Völlig überflüssig, diese Gedanken, ich weiß.

    ...
    Es beschäftigt dich und dann ist es nicht überflüssig. Laß dich hier nicht irre machen .

    arabeske
    Wenn die Hand eines Mannes
    die Hand einer Frau streift,
    berühren sich beide bis in alle Ewigkeit.
    Khalil Gibran

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    Das beste Vorspiel ist die Einhaltung eines strikten Zeitplans.
    Sheldon Cooper


  3. Registriert seit
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    AW: Sexualität mit schwerstbehinderter Frau

    Zitat Zitat von Brainstorming Beitrag anzeigen
    Danke euch allen für eure Beiträge. Auch für die kontroversen. Ich kann so gut reflektieren, wie meine Haltung ist.

    Die Beziehung hat ihm Kraft gekostet, auch körperlich. Das spürt er immer noch. Sagt er, nicht ich. Letztlich ist die Beziehung auch daran gescheitert, weil am Schluss die Krankheit auch als Druckmittel eingesetzt wurde. Einen so schwer kranken Menschen verlässt man nicht einfach so.

    Jetzt aber fange ich an, mich mehr damit auseinanderzusetzen. Ich kann gar nicht sagen, warum gerade jetzt. Vllt. ist es auch normal, dass zu Beginn einer Beziehung die Hormone einen etwas den Blick vernebeln. Ich habe angefangen, etwas mehr nachzufragen... er übrigens auch bei mir.... und ich bin da eben auf viele Fragen gestoßen. Die ich jetzt mit mir selbst klären möchte, teilweise mit ihm und eben auch hier in diesem Forum.

    Ja, wie ist dieser Mensch, der sich so souverän und abgeklärt gibt. Dem sein Äußeres sehr wichtig ist und durchaus auch an attraktiven Frauen interessiert ist. Was hat ihn an dieser Frau so angezogen? Ist er wirklich so stark, wie er sich gibt? Oder steckt hinter dieser äußeren Schale ein ganz anderer Mann? Wie erwähnt, wir leben nicht zusammen, führen eine Fernbeziehung, was für mich total ok und gut ist. Mehr möchte ich im Moment auch nicht.

    Aber dass sich mein Freund dermaßen auf sie eingelassen hat, in jeder Hinsicht, irritiert mich zunehmend. Dass er seine Bedürfnisse zurückgenommen hat, sich total auf sie eingestellt hat. Seine Worte.

    Liebe Brainstorm, bei dem, was Du über Deinen Partner schreibst, fällt mir auf:

    -Er ist reflektionsfähig und dazu bereit, etwas über seine ex-Beziehung zu erzählen.
    -Er kann erkennen und zugeben, dass er sich total auf sie eingelassen hat, vielleicht zu sehr, und sich zuwenig
    abgegrenzt hat.
    - Er ist attraktiv, achtet auf sein Äusseres und schätzt eine attraktive Partnerin.

    Mein Gedanke ist, das sind lauter tolle Eigenschaften. Vor Allem die Fähigkeit des Drauf-schauens auf sich selbst wäre mir sehr sehr wichtig (allerdings auch im Hinblick auf meine gerade gemachte Erfahrung)

    Also wenn ich das alles so höre und der Mann wäre frei, würd ich mich da glatt mal bemühen, glaub ich

    Unsere Persönlichkeit besteht ja nicht nur aus einigen wenigen statischen Eigenschaften, sondern wir sind alle in einem Prozess.
    Also kann ich mir durchaus vorstellen, dass er Eigenschaften wie Mitgefühl hat oder leicht in einen Zustand des Sich-Aufreibens für Andere kommt, sich schnell zuwenig abgrenzt oder sich verliert.

    Vielleicht hat er aber genau das ja erkannt, dass er das eben nicht mehr möchte, und hat beschlossen, jetzt sind mal die leichten und schönen Dinge in seinem Leben dran, Mit einer Frau, die ihm sein Leben lässt und dasselbe bereichert

    Eine solche Entwicklungsfähigkeit und Einsicht würde ich als Stärke interpretieren und ich würde auch darauf stehen.
    Inwiefern findest Du, er "gibt sich als stark?"
    Vielleicht sind das bei Dir ganz andere Eigenschaften, die Du als "Stärke" wahrnimmst.

    Vielleicht bekommst Du auf Dauer im Gespräch mit ihm mehr Klarheit und kannst Dich der Sache annähern, auch ohne dass Du zu arg jene ex-Partnerin ansprichst, z.B. mit Fragen wie:

    Was ist Dir für Dich JETZT wichtig in einer Beziehung? (Unabhängigkeit, Abgrenzung versus Nähe, welche Form von Nähe...)
    Ist es Dir wichtig, "gebraucht" zu werden?
    Sind Entwicklungen in der gemeinsamen Erotik erwünscht?

    Ich wünsche Dir, wenn Du Dich zurückziehen möchtest, gute Erkenntnisse und gute Erholung!
    Mich würde es freuen, wieder von Dir zu hören, wie sich die Sache entwickelt hat!


  4. Registriert seit
    13.05.2019
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    AW: Sexualität mit schwerstbehinderter Frau

    Ich bitte aber nochmal zu bedenken, dass der Strang in "Sexualität und Verhütung" eingestellt worden ist, nicht im Beziehungsstrang. Zwischen Sexualität und Beziehung gibt es ja nunmal Schnittmengen, daher ist das natürlich nicht so klar zu trennen.
    Dennoch steht hier der unbefriedigende Sex und mögliche Gründe dafür im Vordergrund.


  5. Registriert seit
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    AW: Sexualität mit schwerstbehinderter Frau

    Darf ich mal was vermuten?

    Gäbe es nicht die für die TE missliche Situation beim Sex - würde sie gar nicht so rum wühlen.
    Mir käme so ein Mann jedenfalls nicht ins Bett, jedenfalls kein zweites Mal.

    Er kann ja, nur nicht mit ihr. Wahrscheinlich mit keiner Frau.
    Und das hat eben Gründe.

    Er wird immer Gründe nennen, nur nicht die richtigen schätze ich mal.
    Und das Ergebnis ist: die Partnerin fühlt sich schlecht - und zweifelt an ihr.

    Meiner Meinung - und Erfahrung nach haben manche Männer eben dann auch mal zu viel probiert.
    Wie ich das persönlich nenne will ich hier nicht schreiben.

    Jedenfalls sollten wohl am Anfang nicht solche Probleme im Raum stehen.
    Hatte ich auch mal beschlossen - als mir ehrlich gesagt ein Mann mit seiner schwächelnden oder fast nicht vorhandenen Potenz nur noch auf die Nerven ging. Ein Mann der weder zu alt noch zu doof, zu hässlich oder erfolglos war, im Gegenteil.

    Wie der dann reagiert hatte - bestätigte nur meine Vermutungen.

    Letzten Endes stimmt es dann eben doch - was die meisten hier schreiben.
    Was geht dich seine Vergangenheit an?

    Alles Gute wünscht Scheherezade
    Um ein tadelloses Mitglied
    einer Schafherde sein zu
    können, muß man vor allem
    ein Schaf sein.
    Albert Einstein


  6. Registriert seit
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    AW: Sexualität mit schwerstbehinderter Frau

    Zitat Zitat von Levistica Beitrag anzeigen
    Es geht hier um zufriedenstellende Sexualität. Die Vergangenheit des Mannes hat Auswirkungen auf die Gegenwart, indem ihm durch die jahrelange Selbstbefriedigung kein Geschlechtsverkehr mehr möglich ist, so wie Brainstorming ihn sich wünscht.

    Völlig legitim, das zu hinterfragen.
    Klar, auf jeden Fall, aber man kann Dinge auch wieder üben damit sie funktionieren wenn einem daran gelegen ist....
    Das Leben macht was es will und ich auch!


  7. Registriert seit
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    AW: Sexualität mit schwerstbehinderter Frau

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Klar, auf jeden Fall, aber man kann Dinge auch wieder üben damit sie funktionieren wenn einem daran gelegen ist....
    Das ist vermutlich der entscheidende Punkt. Ist ihm daran gelegen? Wenn es für ihn sehr schambesetzt ist, wird er das Thema wohl eher vermeiden. Und die TE vermeidet die direkte Kommunikation auch, um ihn nicht unter Druck zu setzen.


  8. Registriert seit
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    AW: Sexualität mit schwerstbehinderter Frau

    Zitat Zitat von Levistica Beitrag anzeigen
    Das ist vermutlich der entscheidende Punkt. Ist ihm daran gelegen? Wenn es für ihn sehr schambesetzt ist, wird er das Thema wohl eher vermeiden. Und die TE vermeidet die direkte Kommunikation auch, um ihn nicht unter Druck zu setzen.
    Tja, in der Sexualität kann man auch agieren anstatt zu reden!!! Gerade in diesem Bereich sind die Möglichkeiten doch vielfältig!!! Aber das ist ein anderer Strang den die TN dann eröffnen sollte im Bereich Sexualität.
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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