Mir ist in mehreren Beiträgen des TE aufgefallen, dass er vehement abstreitet bzw. betont, dass es ein Tabu in seinen Augen ist sowie in den Augen der Ehefrau, dass man sich trennt, die Ehe öffnet bzw. eine Affäre hat.
Er ist gleichzeitig aber sehr distanziert gegenüber seiner Frau, beschreibt die sexuellen Aktivitäten, die stattfinden, sehr lieblos als "rumfummeln" - und sagt aber auch, dass er die "Gefahr" des Fremdgehens sieht.
Wenn ich mir so 100 % sicher bin, dass Fremdgehen ein Tabu ist, dann sehe ich nicht die "Gefahr". Die "Gefahr" sehe ich in diesem Fall nur dann, wenn ich mir nicht darüber sicher bin, dass es ein Tabu ist und ich dieses Tabu beachten werde, sondern dass ich mir in mein Gewissen zwar so irgendwie einrede, dass es nicht ok ist, aber trotzdem fremdgehen werde.
Der TE betont in meinen Augen ein wenig zu sehr das Tabu des Fremdgehens, der Trennung, der offenen Ehe.
"ich weiß, dass man im Leben über einen Vorschlag nur dann erregt und böse wird, wenn man sich in seinem Widerstande nicht ganz sicher fühlt und innerlich sehr versucht ist, darauf einzugehen". Tony Buddenbrook aus dem gleichnamigen Werke von Thomas Mann.
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Ergebnis 221 bis 222 von 222
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08.08.2018, 23:13
AW: Lange Beziehung ohne Lust und Leidenschaft
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09.08.2018, 06:01Inaktiver User


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