Antworten
Seite 1 von 14 12311 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 134
  1. gesperrt

    User Info Menu

    Allgemein geringere Libido der Frau durch hormonelle Verhütung?!

    Oft hört man ja von Frauen, die nicht so oft Sex wollen wie ihr Partner oder Sex an sich keine große Rolle spielt.
    Kann das nicht sein, dass Hormonverhütungen, die den Damen schon als Teenagern verschrieben werden dazu führen, dass die Libido nie das Level erreicht, das es erreichen würde?
    Fakt ist, dass genau wie beim Mann für das verlangen nach Sex auch bei der Frau hauptsächlich das Sexualhormon "Testosteron" verantwortlich ist. Das ist bei der Frau natürlich deutlich geringer Konzentriert, aber dafür reagiert der Körper auch darauf sensibler.
    Fakt ist auch, dass fast alle Hormonverhütungsmittel so genannte " SHBG " enthalten oder den Körper dazu veranlassen, diese zu produzieren. SHBG steht für "Sexualhormon-bindendes Globulin" und wie der Name schon sagt, bindet es Sexualhormone (Testosteron und Estradiol)und diese stehen dann nicht mehr ihrer natürlichen Funktion zur Verfügung.
    Interessant ist auch, dass selbst nach Absetzten der Pille in einer Studie der SHBG-Wert zwar sinkt, aber sehr deutlich über des Normalen Wertes sich eingependelt hat. Dadurch wird nie wieder die eigentliche Libido hergestellt werden. Auch wenn oft die Frau davon nicht viel mitbekommt und es eben für normal so hält.
    Und da die meisten Frauen schon als Teenies mit der Einnahme von Hormonen zur Verhütung beginnen, kann sich ihre Libido evtl. oft nicht ganz entwickeln, aber auch hier wird das kaum jemand bemerken. Die Libido wächst bis zum ca. 30. Lebensjahr.
    Die Auswirkung auf die Pheromone und die dadurch "beeinträchtigte" Wahrnehmung des aktuellen oder des angehenden Partners etc. ist auch noch interessant.

    Natürlich trifft das nicht immer zu und es gibt so viele verschiedene Pillen etc. mit extrem variablen Wirkungen, dass man das nicht verallgemeinern kann.

    Hier nochmal die wichtigsten Punkte:

    - deutlich erhöhter SHBG-Spiegel und dadurch weniger funktionelle Sexualhormone
    - nach absetzten der Pille nicht vollständige Normalisierung des SHBG-Spiegels
    - Libido wächst bis zum ca. 30. Lebensjahr und erreicht nie den "Normalwert"
    - Beeinträchtigung der Pheromonproduktion und Pheromonerkennung



    Ich habe hier noch ein paar Informationen zusammengesammelt:

    Im natürlichen Zyklus – also ohne Pille – gibt es beträchtliche Schwankungen bei allen Hormonen . auch den mittlerweile öfters diskutierten Pheromonen ( = Sexuallockstoffe). Und mittlerweile ist klar erwiesen, dass es einen engen Zusammenhang zwischen dem weiblichen Zyklus und der weiblichen Sexualität gibt. Das größte sexuelle Interesse besteht in der ersten Zyklushälfte, also der Zeit vor dem Eisprung. In dieser Zeit ist auch das allgemeine Wohlbefinden am besten, hier ist die körperliche Leistungsfähigkeit erhöht und hier erleben Frauen die größte körperliche Anziehung gegenüber Männern. Ab dem Eisprung kommt es dann zu einer Abnahme des sexuellen Begehrens bis zur Regelblutung.

    Verantwortlich dafür sind nicht die weiblichen Hormone ( Östrogene ) , sondern ( erstaunlicherweise !) das männliche Hormon Testosteron, von dem eine Frau im fruchtbaren Alter täglich 400pg/ml bildet – in den Eierstöcken, in der Nebennierenrinde, und im Fett- und Muskelgewebe. Jedoch regen nur die in freier Form vorliegenden 2% des Testosterons die sexuelle Appetenz an; die restlichen 98%, die an das Bindungseiweiß SHBG gebunden sind, haben keine biologischen Effekte.

    Hormonelle Verhütungsmittel beeinflussen den SHBG-Spiegel im Blut . Durch die Einnahme der Pille wird mehr Bindungseiweiß SHBG gebildet, also noch mehr Testosteron gebunden und unwirksam gemacht. Dadurch sinkt der Anteil des freien ( also wirksamen ) Testosterons im Blut mit der Konsequenz, dass das sexuelle Interesse abnimmt..................................



    [editiert]
    (Quelle: Frauenarzt-ulm.de)

    Die weit verbreitete Lustlosigkeit wurde bisher eher als individuelles Gesundheitsproblem oder gar als persönliches Versagen im Sinne einer seelischen Macke interpretiert. Dass die Antibabypille selbst etwas damit zu tun haben könnte, wurde kaum thematisiert. Zwar konnten selbst die größten Pillen-Fans nicht übersehen, dass die Libido gelegentlich in den von manchen Ärzten verordneten Pillenpausen am größten war, doch gingen Mediziner und Pillenkonsumentinnen bisher optimistisch davon aus, dass die von manchen Frauen beklagte Lustlosigkeit nach Absetzen der Pille ebenso folgenlos verschwinden würde, wie sie sich ursprünglich eingestellt hatte. Auch aufgrund dieser optimistischen Grundeinstellung nehmen derzeit weltweit etwa 100 Millionen Frauen die Pille ein und scheren sich kaum um die Nebenwirkungen des Medikaments.
    Besorgniserregende Fakten
    Eine jetzt im Wissenschaftsmagazin "New Scientist" publizierten Studie entzieht diesem Optimismus den Boden, indem sie den Nachweis erbrachte, dass die Pille - zumindest bei entsprechend veranlagten Frauen -, schon nach kurzer Einnahmedauer in der Lage ist, die hormonelle Basis für sexuelles Verlagen möglicherweise auf Dauer zu zerstören....................................

    [editiert]

    (Quelle: Spiegel.de)

    Warum viele Frauen den Libidoverlust durch die Pille nicht bemerken?

    Frauen bemerken den Libidoverlust durch die Pille bei sich sehr selten, weil sie die Antibabypille schon seit dem 12. – 14. Lebensjahr nehmen. In dieser Phase ist die Libido und der Zyklus der Frau noch nicht vollständig entwickelt [10]. So bekommen sie es natürlich nicht mit, denn die Libido bleibt immer auf dem gleichen Stand eines 12- bis 14-jährigen Mädchens. Normalerweise steigert sich die Libido der Frau jedoch bis Ende dreißig [13]. Viele Frauen bemerken erst nach Absetzen der Antibabypille, welche Libido ohne die zusätzliche Hormonzugabe in ihnen steckt. Normalerweise steigert sich die Libido der Frau jedoch bis Ende dreißig ....................

    [editiert]
    (Quelle: trainyabrain-blog.com)

    ....Das individuell geerbte und durch überstandene Infektionskrankheiten erworbene Immunsystem spiegelt sich in den Sexualbotenstoffen, den sogenannten Pheromonen, wider. Der entwicklungsbiologische Grund liegt darin, dass für die Fortpflanzung diejenigen Paare optimal zueinander passen, die möglichst unterschiedliche Immunstärken zur Ergänzung im Kind verbinden.
    Die Geruchsbotenstoffe, Pheromone, steuern das Finden der genetisch optimal zueinander passenden Paare, indem sie Paare mit unterschiedlichen, sich optimal ergänzenden (komplementären) Immunsystemen zueinander führen.1 Beide können in einem solchen Fall einander besonders „gut riechen“. Sie ihn, selbst wenn er verschwitzt ist, er sie, auch wenn sie ihre Regel hat. Beide spüren, sie „gehören zueinander“. Küssen ist für solche Paare die reine Lust.
    Aber: Die Pille beeinflusst die Geruchswahrnehmung der Frau: Ihre Pheromone werden durch die Pille in ihrer Wirkung manipuliert. Einer Frau wird durch die Pille eine Schwangeschaft hormonell vorgetäuscht. Im Zustand der Schwangerschaft ist Ihre Libido und Partnerpräferenz „verzerrt“: Vereinfacht gesprochen: Sie benötigt mehr den treuen „Versorger“, als den Verführer.
    Mit fatalen Effekten für die Beziehung: Schon lange ist es ein Rätsel, woher die wachsende Zahl von postnataler Depression und Trennungen, ausgehend von den Frauen, nach dem ersten Kind kommt. Die Antwort wird oft in einschlägigen Frauenforen wie goFeminin.de bestätigt: „Ich kann meinen Mann nicht mehr riechen.“...........
    (Quelle: anti-antibabypille.info)
    Geändert von Sven01 (06.06.2015 um 13:03 Uhr) Grund: Ergänzung

  2. Inaktiver User

    AW: Allgemein geringere Libido der Frau durch hormonelle Verhütung?!

    Man hört ja viel nicht wahr?

    Bei mir war es nie so....

    Genau: es trifft nicht immer zu. Und manchmal liegt der Grund wieso frau mit man keinen Sex will auch an ganz anderen Dingen....

    Wie war nun die Frage?

  3. Inaktiver User

    AW: Allgemein geringere Libido der Frau durch hormonelle Verhütung?!

    Ähm... ohne, dass ich mir den kompletten Salms jetzt durchgelesen hätte:

    Es ist doch nun wahrlich nix Neues, dass hormonelle Verhütung Einfluss auf das sexuelle Verlangen hat bzw haben kann.
    Das mag nicht bei jeder Frau der Fall sein, und viele Frauen haben im Grunde gar keine Vergleichsmöglichkeit, wenn sie die Pille seit vielen Jahren nehmen.

    Auch ich merkte erst nach Absetzen der Pille, dass die Hormone mich in dieser Hinsicht ziemlich beeinträchtigt hatten.

    Aber- jede Frau ist anders. Wir kommen schließlich nicht durch eine Schablone auf die Welt oder krabbeln alle aus einem Schubfach.
    Und nicht bei allen Frauen ist mangelnde Lust durch die Pille zu erklären... da gibt's viele andere Möglichkeiten.

    Nicht, dass Du der betreffenden Dame nun ihre Pillen durch Bonbons ersetzt, in der
    Hoffnung, sie springt Dich danach ununterbrochen an ;-).

    Gruß,
    V.

  4. Inaktiver User

    AW: Allgemein geringere Libido der Frau durch hormonelle Verhütung?!

    Mir ist jetzt gerade irgendwie nicht klar, was deine Frage ist?! Ob die Frauen das wissen? Ob sie es selbst erlebt haben? Willst du damit klarmachen, dass Frauen die Finger von hormoneller Verhütung lassen sollten? Hast du eine Freundin, bei der das so sein könnte?
    Stellst du dir nach dieser für dich offenbar neuen (Frauen beschäftigen sich da halt durchaus eher mit, was sie da einnehmen bzw. erleben es selbst) Erkenntnis, wie die Welt aussehen würde, wenn es keine Pille gäbe
    Denn die in der Überschrift genannte Fragestellung ist ja gerade keine, die beantwortest du ja dann selbst mit deinen Zitaten...

  5. User Info Menu

    AW: Allgemein geringere Libido der Frau durch hormonelle Verhütung?!

    Also meine mit Pille lange Jahre hohe Libido flippte nach dem Absetzen so aus, dass ich vor lauter Gedanken an Sex häufig kaum noch konzentriert arbeiten konnte. Es hat eine Weile gedauert, bis sich das wieder eingependelt hat.

    So oder so sollte man "die Pille" sowie auch andere hormonelle Verhütungsmethoden m. E. abschaffen und sich Gedanken über andere Methoden machen, die man stetig so perfektioniert, bis sie nebenwirkungsfrei und easy funktionieren.

  6. User Info Menu

    AW: Allgemein geringere Libido der Frau durch hormonelle Verhütung?!

    P.S.: Die Textauszüge erzählen nix neues... Sowas weiss frau hier alles schon.

  7. User Info Menu

    AW: Allgemein geringere Libido der Frau durch hormonelle Verhütung?!

    Abgesehen davon, dass ich von dieser Geschichte zumindest schon mal gehört hatte, finde ich den letzten Absatz, den TE eingestellt hat, reichlich...eigenartig.

    "Frauen bemerken den Libidoverlust durch die Pille bei sich sehr selten, weil sie die Antibabypille schon seit dem 12. – 14. Lebensjahr nehmen......"

    Wir haben drei Töchter- es wäre mir ganz neu, dass die meisten Frauen die Pille schon seit dem 12. bis 14. Lebensjahr nehmen.
    Unter 14. Jahren verschreiben die Ärzte die Pille nur mit Einwilligung der Eltern, und das auch nur nach Risiiko-Nutzen-Abwägung.
    Mir fällt jetzt wirklich niemand ein, nicht aus meiner Teenagerzeit und nicht aus dem Umfeld meiner Töchter, die die Pille schon unter 14 Jahren eingenommen hätte....die meisten Mädchen, meine beiden älteren Töchter ebenfalls, waren so um 16, 17 Jahre alt.
    Es mag sicher sehr junge Mädchen geben, die die Pille nehmen- dass aber häufig so ist, wage ich mal zu bezweifeln.

    Bei mir selbst habe ich durchaus eine Veränderung der Libido festgestellt. Damit hatte die Pille eher wenig zu tun- ich habe sie immer nur "phasenweise" genommen, zum einen, weil ich relativ früh mit der Familienplanung angefangen habe ( mit 22), mit 30 war ich "durch"- und weils schwierig war, eine Pille zu finden, die ich gut vertrug und die auch richtig "wirkte"....

    Ich schätze, ich konnte diverse Hemmungen erst im Alter ab ..na, Ende 20, Anfang 30...wirklich ablegen und hatte dann einfach mehr Spaß am Sex als vorher
    Daran wirds wohl eher gelegen haben....

  8. User Info Menu

    AW: Allgemein geringere Libido der Frau durch hormonelle Verhütung?!

    Zitat Zitat von Sven01 Beitrag anzeigen
    Oft hört man ja von Frauen, die nicht so oft Sex wollen wie ihr Partner oder Sex an sich keine große Rolle spielt.
    Kann das nicht sein, dass Hormonverhütungen, die den Damen schon als Teenagern verschrieben werden dazu führen, dass die Libido nie das Level erreicht, das es erreichen würde?
    Kann wohl sein, muss aber nicht. Sexuelles Interesse ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Von fast gar keinem Interesse bis hin zur Obsession ist alles möglich. Bei beiden Geschlechtern übrigens. Dass Männer immer wollen und immer können, ist nur so ein Gerücht, das ich selbst nicht bestätigen kann. Es gibt auch genug Frauen, die sich über die Lustlosigkeit ihrer Partner beklagen.

    Es wäre wohl etwas weit hergeholt, wenn man annimmt, daß Frauen sich durch das Abschaffen der hormonbasierten Verhütung zu wilden und allzeit willigen Nymphen entwickeln würden. Es gibt auch keine Lustpillen für Frauen, die dazu führen, dass sie einen ganz bestimmten Mann auf einmal sexy finden. Alles reines Wunschdenken.

  9. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Allgemein geringere Libido der Frau durch hormonelle Verhütung?!

    nach mehreren Jahren Pillenkonsum war meine Libido tatsächlich irgendwann so gut wie gar nicht mehr vorhanden, die Pille zu nehmen fühlte sich an wie ein Gefängnis.

    Nach dem Absetzen hat sich es dann wieder normalisiert, die Libido ist wieder da.

    gruss, barbara

  10. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Allgemein geringere Libido der Frau durch hormonelle Verhütung?!

    Bemerkenswert in dem Zusammenhang ist ja auch, dass es oft die Männer sind, die wollen, dass ihre Partnerinnen die Pille nehmen, denn sie finden es mit Kondom so unschön. Die Frau hat dann die Belastung damit, inkl. Nebenwirkungen und Risiken, damit es den Herren genehm ist und dann wird über Libido-Verlust gejammert?

Antworten
Seite 1 von 14 12311 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •