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    verwirrt AW: Kupferkette - meine Erfahrung :)

    Naja,.. bei diesem "Verletzungsding" bin ich halt total zwiegespalten... ich will unbedingt ne Methode OHNE Hormone; und da bleiben tatsächlich jetzt nicht soviele Möglichkeiten. :) Die KUpferkette hat mich schon vor einiger Zeit interessiert, aber getraut habe ich mich nie, eben wegen dieser ganzen Sache mit dem Einsetzen.

    Nur da ich heute auch meine Tage bekommen habe, und mein Frauenarzt ebenso meinte ich solle anrufen und könne spontan vorbeikommen, wenn's passt.. überleg ich halt jetzt morgen anzurufen. Aber wenn ich das tue, sollt ich mich doch schon für eine Sache entschieden haben =)


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    AW: Kupferkette - meine Erfahrung :)

    Juuuhuuu ich habs wirklich getan Ich habe mir heute die Gynefix legen lassen. Oder besser gesagt, stechen lassen.

    Vor zwei Wochen hatte ich das Beratungsgespräch und heute die Einlage. Während ich da so auf dem Stuhl saß,
    sagte die Ärztin, sie sind die erste Patientin, die das hier mega locker hinter sich bringen wird. Sie machen nicht den Eindruck als hätten Sie angst. Kommt sicher noch, war meine ANtwort. Nee, Angst kam da nicht nur die Aussage, was tue ich mir gerade an nur um kein Kind zu bekommen? Das war allerdings, als die Gebärmutter geweitet wurde. Für mich ganz komischer undefinierbarer Schmerz. Ein ganz dumpfer ziehender Schmerz. Das war nicht lange. Mir kam es vor als würde der Schmerz wandern. Und dann gabs diesen Höhepunkt wo die Kette gesetzt wurde und dann ging auch wieder alles so wie es gekommen war. Ich habe danach noch in der Praxis sofort eine Ibuprofen genommen. Schmerzen waren auszuhalten, aber ich wollte es nicht drauf an kommen lassen. Gedauert hat das ganze 30 Minuten, mit kurz noch mal Beraten lassen und dann ab auf den Stuhl, dann noch mal Nachgespräch.

    Was mich nur total wundert ist, ich bin jetzt am 6. Zyklustag, hatte noch leichte Blutung, aber ich blute jetzt schon gar nicht mehr. Nach 6 Stunden. Ich habe nichts dagegen und empfinde dies als sehr positiv.
    Bisschen Schmerzen habe ich noch, aber nur ein Ziehen ab und zu mal. Ich hoffe, das bleibt auch so. Bin gespannt was die nächsten Tage so bringen.

    Mal ne kurze Frage an euch Trägerinnen, warum soll eigentlich bis zum Kontrolltermin noch mit Kondom verhütet werden? Die Kupferkette wird doch sogar als Notfallverhütung eingesetzt. Steht sogar in der Packungsbeilage.

    Viele Grüße Philina

  3. AW: Kupferkette - meine Erfahrung :)

    Zitat Zitat von Philina Beitrag anzeigen
    Mal ne kurze Frage an euch Trägerinnen, warum soll eigentlich bis zum Kontrolltermin noch mit Kondom verhütet werden? Die Kupferkette wird doch sogar als Notfallverhütung eingesetzt. Steht sogar in der Packungsbeilage.

    Viele Grüße Philina
    Ich habe die Kette vor fast einer Woche setzen lassen, und hatte und habe keine Schmerzen. Es kam ein wenig mehr Schleim in den letzten Tagen meiner Regel, aber ich habe nicht stärker geblutet, noch hatte ich sonstige Probleme. Ich kopiere unten meine Erfahrung, die ich im anderen Strang gepostet habe, rein.

    Wegen des Kondoms: mir wurde das nicht gesagt - möglicherweise soll das Kondom eine mögliche Infektion verhindern? Daher soll man ja auch nicht schwimmen gehen in der ersten Woche. Die Verhütung sollte gleich gegeben sein, mir wurde überhaupt von Sex in der ersten Woche abgeraten, aber ich denke eben, das liegt an der Infektionsgefahr.
    Das Sexverbot habe ich nicht ganz eingehalten ich habe aber danach eine Tantum Rosa-Spülung gemacht, mein Arzt meinte, die kann ich immer anwenden.
    Ich hab jetzt auch keine negativen Folgen festgestellt, einzig das "Sportverbot" macht mich schön langsam verrückt ...

    ---
    Guten Morgen,

    danke Junicola für deinen Erfahrungsbericht, hoffentlich sind die Schmerzen bald vorbei!

    Ich habe mir gestern abend die Gynefix legen lassen - nach diversen Horrorgeschichten im Internet wollte ich nur hinter mich bringen. Ich ging alleine in die Praxis und mein Freund kam nach, um mich abzuholen und mich dann heinmzubringen, nur für den Fall ...

    Was soll ich sagen, es ging alles supergut! Der Arzt hat meinen Muttermund mit einem betäubenden Gel eingestrichen, und meinte dann, er müsse mir dreimal wehtun, wovon das dritte Mal das wichtigste und stärkste Mal wäre.

    Die ersten beiden Mal waren nur ein leichtes Ziehen, wohl war das das Öffnen und Einspannen des Muttermundes/Gebärmutter. Und dann der dritte Schmerz: ein dumpfes, leichtes Ziehen - ich hatte ja mit einem starken Stich gerechnet. Es war sehr subtil, und nicht schmerzhaft, eher nur leicht unangenehm. Dann hörte ich ihn schon herumschnippeln am Faden, und dachte mir, kommt da noch was?? Aber das war es dann auch schon.

    Ich hatte keine Schmerzen, keine Kreislaufprobleme, er hat mir auch noch am Ultraschall gezeigt, wie die Kette liegt. Kontrolltermin in ein paar Wochen, und Schmerztabletten hat er mir auch mitgegeben. Die hab ich bis jetzt nicht gebraucht.

    Wir waren danach noch essen, und ein Bier hab ich mir gegönnt. Ich habe nicht stärker geblutet in der Nacht und normal geschlafen. Ich bin sehr froh, diesen Schritt getan zu haben.

    Wehrmutstropfen: eine Woche keinen Sport, das ist noch schlimmer als eine Woche lang keinen Sex - aber auch das geht vorbei!

    Heute kann ich ganz normal arbeiten gehen, hurra!
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***


  4. Registriert seit
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    AW: Kupferkette - meine Erfahrung :)

    Hallo liebe Community!

    Ich schreibe wegen des netten Beitrags von Anthreya. Sie hat das wirklich sehr gut beschrieben und mir gefällt ihre Art zu Schreiben sehr - Du solltest ganz ehrlich einen eigenen Blog verfassen (oder hast Du das schon?) :-). Finde es schade, dass manche auf den Erfahrungsbericht so negativ reagiert haben.
    Ursprünglich bin ich über einen Youtube-Channel auf die Kupferkette aufmerksam geworden, weil ich mich ebenfalls mit dem Gedanken beschäftigt habe eine Alternative zur Pille zu suchen.

    Zunächst: Ich habe die Pille (von ca. 1994 bis ca. 2000/2001 Microgynon (Mikropille), dann kurze Pillenpause, um eine Hormonpause zu machen und ab ca. 2004 Cerazette bis 2013 und ab 2013 bis 2016 eine andere Minipille mit dem Wirkstoff Desogestrel in Höhe von 75 Mikrogramm) gut vertragen. Die Minipille wird durchgängig genommen - hatte also keine Monatsblutungen, keine Stimmungsschwankungen bzw. PMS, kein Ziehen oder Anschwellen der Brüste. Alles fine. Ich habe im Frühjahr 2012 auch mit dem Rauchen aufgehört und damit mein Thromboserisiko gesenkt, aber werde ja - nichtsdestotrotz - auch nicht jünger, gelle?!

    Das Thrombosembolierisiko (auch das Risiko für Schlaganfälle, venöse Thromboembolien, Mykokardininfarkte oder kardiovaskulären Komplikationen) in Verbindung mit "Minipillen" ist wohl etwas geringer als das einer niedrig dosierten Östrogen-Gestagen-Kombination, aber die Gefährdung lässt sich trotzdem in epidemiologischen Studien schwer fassen.
    Ich habe aber eine Schilddrüsenunterfunktion und muss daher seit 2012 Hormone schlucken und kann mir nicht vorstellen, dass sich viele Hormone langfristig gut auf meinen Körper auswirken. Meine Mutter hatte zudem in 2014 einen schweren Schlaganfall (führte zu einer halbseitigen Lähmung und wird sich nie wieder richtig rehabilitieren) und sie hat viele Jahre hormonell verhütet, geraucht, getrunken ... hatte schon früh Krampfadern ... alles nicht so toll.

    Ich komme also aus einer anderen Richtung - genetische Vorbelastungen und gesundheitliche Vorbelastungen, die mich zu meiner Entscheidung bewogen haben. Eigentlich habe ich über die Schmerzen vorher nicht viel gelesen, um möglichst "unbelastet" ran zu gehen. Schlimmer geht's schliesslich immer und seit der Geburt meines Kindes weiss ich: "erstens kommt es anders und zweitens als man denkt." (Ich hatte einen Geburtsplan, ein kleines Geburtsvorbereitungsstudium und die Idee von Hypo Birthing in der Wanne im Kopf ... daraus wurde: "Zum ... mit meinen Geburtsplan, macht einfach und ich will bitte, bitte eine PDA!")

    Mir ist aufgefallen, dass jeder Arzt offenbar anders mit der Verhütung umgeht und es keine Standards gibt. Das Legen oder besser Piercen meiner Kette war am Dienstag. Ich hatte am Dienstag durch die Monatsblutung (Pille hatte ich schon gut drei Monate abgesetzt, um einen regelmäßigen Zyklus zu bekommen, was aber egal gewesen wäre) so starke Schmerzen (waren wie mittelstarke Wehen), dass ich mir zwei Tabletten Dolormin für Frauen reingepfiffen habe.

    Ich musste einen Zettel in einem Nebenraum lesen, der mich auf die Komplikationen und Nebenwirkungen hinweisen sollte. Diesen habe ich mit Datum und Uhrzeit dokumentiert und dann unterschrieben. Der Arzt sagte mir nur, dass ich künftig stärke Blutungen während meiner Menstruation haben werden (weil ich ihm von meinen Unterleibsschmerzen berichtete und daher etwas verunsichert war) und fragte, ob ich dies wisse. Ich verneinte. Er sah mich fragend an und sagte: "Doch, das steht doch auf dem Zettel, den Sie mir unterschrieben haben." Ich sagte:"Ich habe ihn gelesen, aber dort stand, dass die Möglichkeit bestehe, aber nicht, dass es so sein wird oder muss."

    Er hat mich gebeten mich unten rum frei zu machen und mich dann via Ultraschall vaginal auf dem Stuhl untersucht. Er hat dann ein Spray in die Scheide gesprüht, was er ca. 5 Minuten einwirken lies und was leicht gebrannt hat und die Schleimhaut - für mein Empfinden gleichzeitig - warm werden lies. Ich kam mir vor wie ...., aber, na, ja, ... unter der Geburt im Krankenhaus fummelt die Hebamme auch ständig am Muttermund rum und die sind sonst auch nicht gerade zimperlich. (Zeit ist ja Geld.)

    Okay, ACHTUNG - ab hier werde ich für diesen Absatz etwas "graphic" (d. h. ich werde hier sehr anschaulich):

    Der Arzt hat mich dann wieder sauber getupft, mich innen (mit Handschuhen) abgetastet und mir den Scheidenspiegel (Spekulum) eingesetzt (was ich aber noch nie besonders toll fand). Ich lag also mit diesem Ding in mir auf dem Stuhl, während er andere Gerätschaften zurecht legte. Er dehnte dann mit einem anderen metallischen Gerät meinen Gebärmutterhals (war auch eher unangenehm, aber nicht schmerzhaft). Er sagte dann, dass er jetzt ein Röhrchen einführen werde (was aber schon das schlimmste an der ganzen Prozedur wäre). Dann fragte er mich, ob ich noch bei ihm wäre. Ich antwortete mit ja und sagte aber auch, dass es sehr unangenehm wäre. Er sagte: "Ja, okay. Sehr gut. Ich werde jetzt ein noch größeres Röhrchen einführen. Sind Sie noch bei mir?" Ich sagte: "Ja." Aber hätte mir auch gewünscht, dass er mir etwas Ermutigendes sagt wie "das machen Sie richtig gut. Gleich haben wir es geschafft." Er schob nun das größere Röhrchen ein (das war nicht schlimmer, aber auch nicht besser) und sagte: "Und jetzt werde ich die Kupferkette einführen". Ich dachte mir: "Na, toll. Wenn das jetzt noch länger dauert, hätte ich mir vorher eine Betäubung gewünscht". Das Einführen habe ich nicht gespürt und dachte: "Super, das ist ja gar nicht so schlimm - nur die ganzen Gerätschaften hätte ich dann doch gerne aus mir raus."
    Der Arzt warnte mich aber dann vor:"Das kann jetzt ein bisschen piksen." "AUUAAA!" dachte ich (so muss sich das auch in etwa anfühlen, wenn ein Baby mit einer Spritze in den Oberschenkelmuskel gestochen wird). "Ein bisschen piksen ist vielleicht Blutabnehmen, aber DAS ist schon echt grenzwertig. Okay, ich habe schon ein Kind geboren und die Wehen sind auch nicht ohne, aber die kommen in Wellen und die Schmerzen bauen sich quasi auf. DAS war jetzt eher unerwartet und ganz schön fies" ging mir durch den Kopf. Er zog dann endlich diese ganzen Metallstücke und - sowie was weiss ich, was da noch in mir war, aus mir raus - sagte:"Und jetzt machen wir nochmal eine Endkontrolle." "Oh, nein, jetzt will er schon wieder was in mich reinschieben" jammerte ich im Gedanken. "Sieht alles sehr gut aus. DA sehen Sie. Das ist ihre Kette." "Das Helle dort im Bild, oder?" fragte ich und wollte eigentlich nur von diesem Stuhl runter und nach Hause. "Ja, genau" sagte er und schwups war der Ultraschallkopf aus mir raus. Finally!

    Im Anschluss musste ich noch etwas auf dem Stuhl bleiben und der Arzt fühlte alle zwei Minuten kurz meinen Puls. Nach ca. 5 Minuten fragte er mich, ob es mir gut ginge und liess mich vom Stuhl aufstehen. Ich zog mich an und an seinem Schreibtisch übergab er mir einen "Pass" für die Kupferkette mit der Seriennummer, dem Einlegedatum und dem "Ablaufdatum". Der Text war auf Englisch und er kreiste den Bereich ein, der besagte, dass man 7 Tage lang keinen Sex haben dürfe. Er empfahl mir jedoch 2 Wochen zu warten, bis zum Ende der Monatsblutung keine Tampons zu benutzen. Er sagte, dass er nach der erneuten Kontrolle in 2 Wochen den Faden kürzen könne, falls es den Partner beim Sex stören könnte. Er war etwas überrascht über meine Frage, ob wir auch Kondome benutzen könnten und diese dann nicht vom Faden beschädigt werden könnten. Ist aber wohl kein Problem.

    Also, ich habe bisher 330 EUR für die Verhütungsmethode mittels der Kupferkette bezahlt. Eine Drei-Monatspackung für die Minipille liegt bei ca. 26 EUR, wenn man bedenkt, dass die halbjährlichen Ultraschalluntersuchungen auch nochmal mit ca. 40 bis 50 EUR zu Buche schlagen, ist die Kupferkette nicht wirklich günstiger. Zumal ich ja jetzt monatlich wieder blute und mir entsprechende Hygiene-Artikel kaufen muss, um meine Unterwäsche vor einer entsprechenden Verunreinigung zu schützen, war aus einer betriebswirtschaftlichen Sicht diese Investition keine Verbesserung. Aber, da sich der Empfängnisschutz erhöht hat (höherer PERL-Index) und eine Abtreibung ca. 500 bis 600 EUR kostet, von den Kosten bei einer ausgetragene Schwangerschaft will ich erst gar nicht anfangen, rechnet es sich auf jeden Fall wieder.

    Was die Qualen betrifft, die eine Frau erleiden oder ertragen muss, könnte man ein ganzes Buch schreiben, aber man muss es eben immer in Relation sehen und es ist eben unabänderlich. Die Fortpflanzung (in Bezug auf die biologischen Voraussetzungen und Beschaffenheiten) beschert den Frauen nun einmal nicht nur Freud', sondern auch viel Leid. Wohl der Frau, die Männer um sich hat, die dies zu schätzen wissen und die Frau für ihre Beschaffenheit huldigt. :-) Davon gibt es - meiner Meinung nach - leider noch viel zu wenig Exemplare. Aber auch andere Frauen sind nicht immer gerade feinfühlig und wie man aus den Erfahrungsberichten erlesen kann, alles andere als wertschätzend und vorsichtig im Umgang mit anderen Frauen.

    Jede Frau sollte einen guten Weg für sich finden - wie sie mit dem Thema Empfängnisverhütung und Empfängnis umgeht. Ich bin jedenfalls auf einem neuen Weg und hoffe, dass sich keine Komplikationen mit der Kupferkette ergeben und kann bislang nur sagen, dass ich mir einen schonenderen Weg für das Einsetzen gewünscht hätte, es - nach jetzt vier Tagen - immer noch etwas zieht, aber es sicherlich Schlimmeres gibt. Jedenfalls bin ich jetzt um eine Erfahrung reicher. ;-)
    Geändert von Anais1980 (03.09.2016 um 14:45 Uhr)


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    AW: Kupferkette - meine Erfahrung :)

    Moin!
    Ich hatte die Gynefix jetzt 1 3/4 Jahr getragen und ich bin froh, dass sie draussen ist. Ich hatte vor dem Einsetzten schon kein tolles Scheidenmilieu, zu sauer und häufige Pilzinfektionen. Nach dem die Gynefix drin war, hat sich alles verschlimmert. Zu dem war das Einsetzen wie oben beschrieben ultra Schmerzhaft.

    Ansonsten hatte ich weitere Nebenwirkungen:
    1. mein rechtes Hüftgelenk ist während der Menstruation komplett Steif geworden und 2 Monate später als ich wieder meine Menstruation bekam, versteifte sich auch mein linkes Hüftgelenk.
    Man kann sich das Geschehen so vorstellen, wie wenn man einen steifen Nacken bekommt. Das zweite mal intervenierte ich sofort mit Wärmecremes auf OS Sacrum und Oberschenkel, so dass sich die Problematik nach ca 12 STunden wieder aufhob. DAs erste mal war es allerdings so schlimm, dass ich am nächsten Tag nicht zur Arbeit gehen konnte und mich von meiner Akupunkteurin akupunktieren ließ. Eine Freundin von mir hatte diesen Effekt auch schon 2 mal gehabt, seit dem sie Gynefix trägt und auch immer wenn sie Ihre Menstruation bekam.

    2. Allergie auf Schmuck in den Ohrläppchen (unechte UND echte Ohrstecker!)

    3. Mein Freund reagierte mit roten Punkten auf der Eichel, keine Ahnung ob es ebenfalls ne Allergie war oder der Faden gepickt hat.

    4. Sehr starke Regelblutungen, vorher immer nur leicht gehabt, nach dem Einsetzten so stark, dass ich mich in meiner Freizeit eingeschränkt fühlte, da ich jede Stunde trotz großer Ob und Binden zur Toilette gehen musste.


    Mein Frauenärztin hat mich natürlich belächelt als ich ihr von meinen Erfahrungen mit der Gynefix erzählte:D naja wie Schulmediziner eben sind.
    Ich persönlich würde sie nie wieder einsetzten und auch nicht weiterempfehlen. Seit dem sie draussen ist und ich noch 2 mal mit Akupunktur behandelt wurde, ist mein Scheidenmilieu wieder komplett stabil und ich habe keine Probleme mehr mit Pilzinfektion. Die Allergie gegen Schmuck in den Ohrläppchen ist allerdings geblieben.

  6. Inaktiver User

    AW: Kupferkette - meine Erfahrung :)

    Ich habe die Kupferkette seit einem Jahr und bin damit sehr zufrieden.
    (Hormonell vehütet habe ich nie; u. a. weil Frauen unter Einnahme der Pille deutlich weniger Muskelmasse aufbauen durch Sport. Das sehe ich nicht ein. Abschreckend fand ich auch, dass Mitschülerinnen mit Beginn ihrer Pilleneinnahme aufgegangen sind wie Hefekuchen => schwabbeliger geworden im Sinne von "Babyspeck" plötzlich bzw. in kurzer Zeit + explodierende Oberweite.)

    Einsetzen tat kurz etwas weh, aber das ist schnell vorbei und ich hatte auch keine Schmerzmittel vorher genommen und das soll wohl bei Frauen, die noch nicht geboren haben etwas schmerzhafter sein.

    Meine Periode ist wenn überhaupt minimal stärker geworden (von schwach auf etwas weniger schwach). Ansonsten habe ich Schmierblutungen, mal mehr, mal fast gar nicht, die aber auch von meiner Schilddrüsenunterfunktion kommen könnten. Feile da mit meinem Arzt noch an der richtigen Dosierung der Medikamente gegen die Schilddrüsenstörung. Meine Schilddrüse wird durch mein Autoimmunsystem zerstört.
    Geändert von Inaktiver User (17.06.2017 um 06:18 Uhr)


  7. Registriert seit
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    AW: Kupferkette - meine Erfahrung :)

    Hallo zusammen,

    nach fast 5 Jahren Gynefix Tragedauer, wurde mir kürzlich die Kupferkette, operativ, unter Vollnarkose entfernt, da sie sich entzündet hatte. Der Eingriff verlief harmlos, aber dennoch wird man vorher nicht darauf hingewiesen, dass es zu diesem Fall des chirugischen Eingriffes, kommen kann.
    Nachdem mich die OP durchführende Ärztin zu meiner Zufriedenheit mit der Gynefix befragte und ich ihr, u.a. schilderte, dass sich meine Periodendauer von 3 auf mindestens 7 Tage verlängerte, äußerte sie nur: Es sei legale Kriminalität dieses Verhütungsmittel legen zu lassen und sie weigere sich dazu.
    Als kleine Randbemerkung: Ich war nicht die einzige Patientin im Wartezimmer des OP Zentrums, die sich die Gynefix hat, operativ entfernen lassen (soviel zu 1:1000).
    Mein Fazit: Gynefix: Nein Danke!*


  8. Registriert seit
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    304

    AW: Kupferkette - meine Erfahrung :)

    Ich habe die Gynefix seit 2 Jahren.

    Das Einsetzen habe ich als unproblematisch empfunden. Es war mal kurz unangenehm (für mich ein ähnlicher Schmerz wie meine Unterleibskrämpfe wenn ich meine Periode habe), ein kurzer Pieks und dann war gut. Hatte auch danach keine Beschwerden.

    Meine Periode war am Anfang deutlich stärker als mit Pille. Das hat sich aber im Laufe des ersten Jahres reguliert. Habe meine Periode jetzt sehr regelmäßig, einen Tag stark und ansonsten entspannt. Mehr Schmerzen als vorher habe ich auch nicht, eher sogar weniger.

    Von daher bin ich bislang sehr zufrieden.
    “I'm selfish, impatient and a little insecure.
    I make mistakes, I am out of control and at times hard to handle.
    But if you can't handle me at my worst,
    then you sure as hell don't deserve me at my best.”

    Marilyn Monroe

  9. Avatar von ereS
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    AW: Kupferkette - meine Erfahrung :)

    Zitat Zitat von stellastern3 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    nach fast 5 Jahren Gynefix Tragedauer, wurde mir kürzlich die Kupferkette, operativ, unter Vollnarkose entfernt, da sie sich entzündet hatte. Der Eingriff verlief harmlos, aber dennoch wird man vorher nicht darauf hingewiesen, dass es zu diesem Fall des chirugischen Eingriffes, kommen kann.
    Nachdem mich die OP durchführende Ärztin zu meiner Zufriedenheit mit der Gynefix befragte und ich ihr, u.a. schilderte, dass sich meine Periodendauer von 3 auf mindestens 7 Tage verlängerte, äußerte sie nur: Es sei legale Kriminalität dieses Verhütungsmittel legen zu lassen und sie weigere sich dazu.
    Als kleine Randbemerkung: Ich war nicht die einzige Patientin im Wartezimmer des OP Zentrums, die sich die Gynefix hat, operativ entfernen lassen (soviel zu 1:1000).
    Mein Fazit: Gynefix: Nein Danke!*
    vielleicht hast du sie einfach zu spaet wechseln bzw. entfernen lassen ?
    es steht ja drin, bis ZU 5 jahren, worauf ich mich da nicht exakt auf die grenze verlassen wuerde

    weißt du denn warum die anderen frauen sie sich entfernen lassen haben, weil du mit der these ( soviel zu 1:1000 ) haderst ?


  10. Registriert seit
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    AW: Kupferkette - meine Erfahrung :)

    Hallo Anthreya

    ich habe gerade deinen Beitrag gelesen. Ich nehme ziemliche Stimmungsschwankungen und Wesensveränderungen an mir wahr, die meine Beziehung belasten. Ich schiebe es mittlerweile auf die Pille, frage mich aber manchmal, ob das nur eine Ausrede ist. Ich bin 26 und habe vor knapp einem Jahr wieder angefangen die Pille zu nehmen. Davor war ich irgendwie lebensfroher, begeisterungsfähiger und kaum schlechte Laune. Heute bin ich weinerlich, rumnörgelnd, habe Ständig Stimmungsschwankungen und bin genervrt von mir selber.

    Wie verhählt es sich denn mittlerweile mit deinen Stimmungsschwankungen?

    Auf der Homepage GyneFix® wird geschrieben, dass man die Einsetzung bei trainierten Ärzten durchführen lassen soll. Meine Frauenärztin zählt laut Auflistung leider nicht dazu. Hast du es von einem "trainierten Arzt" einsetzen lassen?

    Über deine Antwort freue ich mich.

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