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    AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    und nun?
    Meinetwegen auch ONS. Auch wenn es mir im Kontext nicht ganz einleuchtet und ich gerade meinte, irgendwie den Dreh zum eigentlich Strangthema geschafft zu haben.

    Egal. Letztlich macht es keinen Unterschied.

    Es ist immerhin eine klare Ansage. Und das ist schon einmal tausendmal besser als etwas zu verheimlichen, zu leugnen oder - ertappt und in Panik - aus Liebe abzuschwören.

    Und wie immer gilt dann - ich unterstelle, dass damit die Grenze des anderen überschritten sein soll *g* - ok, wie lösen wir das? Für den Moment und wie längerfristig? Oder müssen wir uns, weil es partout keine Lösung geben will, dann eben doch trennen? Nun, dann ist das so.
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

  2. Inaktiver User

    AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen

    "Pornos sind für mich eine Grenze, auch wenn du das bislang nicht wissen konntest und ich habe das Bedürfnis, dass du auch die Finger davon lässt".

    "Ich habe schon immer Pornos angesehen. Ich will und kann das gar nicht von heute auf morgen lassen. Da stoße ich an meine Grenzen."

    Und das muss keineswegs "Sucht" sein, da gibt es vieles mehr, Verhaltensmuster etc.
    Ob diese Konstellation wirklich realistisch ist sei mal dahin gestellt. Aber falls sie zutrifft, dann ist m.E. die Grundlage für eine erfolgreiche Beziehung schlicht und einfach nicht gegeben.
    Da hätte man halt vorher besser hingucken sollen. Ich bin ja der Meinung, dass das Pornothema heutzutage auf den Tisch muss, und zwar bevor eine schwanger ist... sonst ist die Chance groß dass man genau in dieser Sackgasse endet.

    Aber FALLS es sich um eine Sucht handelt, dann wäre die Grundlage für eine Beziehung immer noch theoretisch gegeben (vor allem wenn er einsieht dass sein Pornokonsum Suchtcharakter angenommen hat). Letztlich heisst das nämlich nichts anderes, als dass der Pornokonsum eine Funktion übernommen hat, die nicht viel mit sexuellen Bedürfnissen zu tun hat, sondern damit, wie jemand mit emotionalen Spannungen umgeht und sein Leben grundsätzlich "managet".
    Sucht ist weder ein Schicksal noch unheilbar sondern nur ein Symptom. Und wenn das Problem an der Wurzel gepackt wird, dann kann mit der Zeit eine neue Grundlage entstehen (falls beide das wollen).
    Also ist die Frage, ob der Pornokonsum Suchcharakter hat oder einfach nur "Verhaltensmuster" ist das man(n) aus was auch immer für Gründen partout nicht aufgeben will, für die Entscheidung, die Beziehung weiter zu führen oder nicht, durchaus von signifikanter Relevanz.

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    AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Meinetwegen auch ONS. Auch wenn es mir im Kontext nicht ganz einleuchtet und ich gerade meinte, irgendwie den Dreh zum eigentlich Strangthema geschafft zu haben.
    Zugegeben - ich hatte die Ebene gewechselt, das war mehr an 50shades als an dich.

    Aber deine Vermischung von Grenze und Bedürfnis gefällt mir nicht und leuchtet mir im konkreten Fall auch nicht ein. Es hilft schon sehr, das beides konzeptionell auseinander zu halten.

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    AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    noch eine Frage, 50shades:

    Was erwartest du vom Wünschenden - was muss er hinterfragen?

    Oder sind die Bedürfnisse "gottgeben" und müssen erfüllt werden?

    Wo Bedürfnisse herkommen wie sie entstehen, ich denke, dass wäre wieder eine neue Diskussion ;-)

    Sie müssen weder erfüllt werden, ABER sie sind auch nicht verwerflich.

    Der Wünschende muß sich bei einem klaren "nein!" genauso hinterfragen wie der Ablehnende Part.

    Das sollte dem Partner mitgeteilt werden und beide sollten vor allem ihre Vorlieben/Abneigungen nicht verurteilen ... Prüde vs Pornosüchtig

    Später mehr

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    AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!

    Weiter geht's...

    was ich definitiv erwarte ist Ehrlichkeit und Offenheit. Mag sein, dass mir das nicht gefällt, aber ich weiß voran ich bin. Kraaf brachte es auch schon auf den Punkt.

    Wenn mein Mann etwas an mich heranträgt und es ist eigentlich nicht meins, dann sag ich nein. Und dann ist dass nein auch ein nein. Für den Moment... und dann kommt es drauf an ... ist es ein wirklich dringender Wunsch, sagt er mir das auch. Und dann setzte ich mich damit auseinander... teile ihm dann meine Gedanken mit und irgendwo treffen wir uns dann... umgekehrt ist es genauso.

    Hinzu kommt dass wir beide , neugierige Menschen sind. Frei nach dem Motto: "Erstmal probieren!" und uns gegenseitigen Freiraum zu gestehen ..

    LG

    50shades

  6. Inaktiver User

    AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Keineswegs. Insbesondere verbleibt einem der Bereich der Autoerotik. Als eigene, eigenständige Form der Sexualität. Sonst würde der Partner tatsächlich zum Sextoy degradiert.
    Ich möchte noch einmal auf diesen Punkt zurück kommen. Schon gestern hat mich irgendwas an dem Satz gestört, aber ich konnte es noch nicht richtig heraus sortieren.

    Ich sehe den Zusammenhang mit dem "Partner zum Sextoy degradieren" nicht. Ich gehe zwar darin einig dass viele Paare den Bereich Autoerotik als eigenständige Form der Sexualität so handhaben. Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass das gewissermaßen "gottgegeben" ist und es keine anderen lebbaren Möglichkeiten gibt. Im Gegenteil, ich bin der Meinung dass der Bereich der Autoerotik in einer Partnerschaft sehr wohl Absprachen benötigt und auch hier Grenzen gesetzt werden dürfen/sollten/können.

    Es gibt durchaus Paare die auf Autoerotik verzichten, zugunsten der Paarsexualität und ich finde das eigentlich gar nicht die schlechteste aller Möglichkeiten. Jede Form der Autoerotik zapft sexuelle Energie vom Partner ab was bei gewissen Paaren als nicht wünschenswert empfunden wird. Gerade in der Tantra-Szene ist das durchaus üblich.

    Und dann gibt es eben auch Menschen, bei denen der Wert "sexuelle Exklusivität", "der/die Einzige sein" einen so hohen Stellenwert einnimmt, dass die Autoerotik des Partners, wenn sie nicht abgesprochen wird, eben schnell mal zu Grenzverletzungen führen kann. Vor allem wenn sich dieser Partner dann aufgeilt an anderen Frauen/Männern die ihre Geschlechtsteile in Grossaufnahme und HD Qualität präsentieren.

    Was ich damit sagen will: es gibt gar nichts auszusetzen am Modell "meine Sexualität" "deine Sexualität" und "unsere Paarsexualität". Dieses Modell hat mit Sicherheit viele Vorteile. Aber so zu tun als sei dies die EINZIGE Form die zum Glück führt oder – noch heikler – so zu tun als sei es gewissermaßen ein universelles Gesetz dass Sexualität in einer Partnerschaft zwingend so gelebt werden muss und soll und damit dann Grenzüberschreitungen gewissermaßen zu "legitimieren" finde ich kontraproduktiv und um ehrlich zu sein auch ein wenig überheblich...

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    AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der rest ist perfekt. Aber eben dieser eine Punkt passt nicht mit meiner Vorstellung zusammen. Und deshalb Frage ich mich auch, soll ich gehen? Oder mich quälen? Kommt mein Vertrauen wieder?
    Wahrscheinlich wiederhole ich was, das schon geschrieben wurde, und vll ist die TE selber ja auch gar nicht mehr dabei, aber da dieser Anspruch auf Perfektion so oft erwähnt wird, schreib ichs trotzdem:

    Wenn es nicht perfekt sein muss, dann muss man sich vll auch nicht so sehr an einzelnen Themen aufhängen und kann sie so entschärfen. Also bei allen, sicher richtigen, Überlegungen würde ich als erstes immer überlegen, warum ich es brauche, dass "es" perfekt ist und was ich unter Perfektion überhaupt verstehe.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  8. Inaktiver User

    AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe den Zusammenhang mit dem "Partner zum Sextoy degradieren" nicht.
    Zum Sextoy wird man erst degradiert, wenn der Partner erwartet, dass man jederzeit zum Druckabbau zur Verfügung steht, oder?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt durchaus Paare die auf Autoerotik verzichten, zugunsten der Paarsexualität und ich finde das eigentlich gar nicht die schlechteste aller Möglichkeiten. Jede Form der Autoerotik zapft sexuelle Energie vom Partner ab was bei gewissen Paaren als nicht wünschenswert empfunden wird.
    Das ist natürlich eine ganz andere Ausgangslage als dem Partner etwas verbieten zu wollen.

    Und was die sexuelle Energie betrifft, gibt es auch den umgekehrten Fall. Zumindest bei mir als Frau ist es oft so, dass das Glas hinterher nicht unbedingt leer sondern genauso voll oder sogar voller ist als vorher. Also keine abgezapfte Energie sondern eher ein Aufladen, dass dem Partner zugute kommen kann...


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und dann gibt es eben auch Menschen, bei denen der Wert "sexuelle Exklusivität", "der/die Einzige sein" einen so hohen Stellenwert einnimmt, dass die Autoerotik des Partners, wenn sie nicht abgesprochen wird, eben schnell mal zu Grenzverletzungen führen kann.
    Die Beziehung kann sehr schwierig werden, wenn man in dem Bereich sexuelle Exklusivität sehr unterschiedlicher Meinung ist.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was ich damit sagen will: es gibt gar nichts auszusetzen am Modell "meine Sexualität" "deine Sexualität" und "unsere Paarsexualität". Dieses Modell hat mit Sicherheit viele Vorteile. Aber so zu tun als sei dies die EINZIGE Form die zum Glück führt oder – noch heikler – so zu tun als sei es gewissermaßen ein universelles Gesetz dass Sexualität in einer Partnerschaft zwingend so gelebt werden muss und soll und damit dann Grenzüberschreitungen gewissermaßen zu "legitimieren" finde ich kontraproduktiv und um ehrlich zu sein auch ein wenig überheblich...
    So wie ich dieses Modell verstehe, werden damit keinesfalls Grenzüberschreitungen legitimiert.

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    AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und dann gibt es eben auch Menschen, bei denen der Wert "sexuelle Exklusivität", "der/die Einzige sein" einen so hohen Stellenwert einnimmt, dass die Autoerotik des Partners, wenn sie nicht abgesprochen wird, eben schnell mal zu Grenzverletzungen führen kann. Vor allem wenn sich dieser Partner dann aufgeilt an anderen Frauen/Männern die ihre Geschlechtsteile in Grossaufnahme und HD Qualität präsentieren.
    Das ist in Ordnung solange beide das so wollen. Aber wenn sich einer abGRENZT und sagt:"Ich bestimme über einen Teil meiner Sexualität selbst!" dann ist so. Ob das dann für den Partner tragbar ist, ist eine andere Frage.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "unsere Paarsexualität". Dieses Modell hat mit Sicherheit viele Vorteile. Aber so zu tun als sei dies die EINZIGE Form die zum Glück führt oder – noch heikler – so zu tun als sei es gewissermaßen ein universelles Gesetz dass Sexualität in einer Partnerschaft zwingend so gelebt werden muss und soll und damit dann Grenzüberschreitungen gewissermaßen...
    Hat hier keiner geschrieben. Würde ich so auch nicht unterschreiben. Behaupte aber, dass sich beide einig bzw. ähnlich sein müssen in der Grundeinstellung. Diese reicht dann von sexfrei - wir probieren alles und toben aus . Auch Grenzüberschreitungen sind nicht in Ordnung, aber Verbote und vom Partner auferlegte Einschränkungen auch nicht.

    LG 50shades

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    AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    IAber so zu tun als sei dies die EINZIGE Form die zum Glück führt oder – noch heikler – so zu tun als sei es gewissermaßen ein universelles Gesetz dass Sexualität in einer Partnerschaft zwingend so gelebt werden muss und soll und damit dann Grenzüberschreitungen gewissermaßen zu "legitimieren" finde ich kontraproduktiv und um ehrlich zu sein auch ein wenig überheblich...
    Überheblich? Also ich schreibe, wie du auch, auch immer nur aus meiner Sicht und aufgrund meiner Erfahrungen. Und wie immer gilt, Mitlesende müssen sich schon jeweils ihren eigenen Reim daraus machen.

    Wenn für dich die Kombination aus Treue und zusätzlicher Teilkeuschheit in Sachen Autoerotik stimmt und passt und du und deine Partnerin damit glücklich und zufrieden sind, ist das doch auch fein.
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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