Er sieht die Pornos um sich selbst zu befriedigen - als Mann braucht er da mehr Optik als wir Frauen.... was daran ist also respektlos? Würde seine SB ohne Pornos gehen wäre es dann anders?
Du bist eifersüchtig? Warum? Auf was genau? Weißt du woher diese Eifersucht kommt? Verlustangst aus Kindertagen, mangelndes Selbstbewußtsein etc.???
Und wieso fühlst du dich austauschbar wenn dein Freund masturbiert? SB ist ja nun nichts perverses - ich nehme an auch du wirst das ab und an mal machen oder etwa nicht?
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26.08.2013, 10:37Inaktiver User
AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!
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26.08.2013, 11:00Inaktiver User
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27.08.2013, 13:53Inaktiver User
AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!
Was immer wieder auffällt bei diesen "Hilfe mein Mann schaut Pornos...!" Strängen ist, dass den TEs immer eingeredet wird, dass ihr Problem "selbst gemacht" sei, weil sie sich am Pornokonsum ihres Partners stören.
Was liselotte_1 hier (vergeblich) darzulegen versucht sind ihre ureigenen persönlichen Grenzen in Sachen Partnerschaft und Sexualität. Grenzen, die auf ihr inneres Wertesystem basieren. Und schon kommen wieder die dämlichen (sorry...) Kommentare, das Problem wäre dadurch gelöst, wenn sie ihr Wertesystem anpassen würde und doch einfach einsieht, dass der Pornokonsum ihres Partners völlig "normal" sei.
Das ist etwa wie wenn ich meinem Nachbarn, der ein Elektroauto fährt, raten würde, er solle doch Benzin tanken.
"Aber ich fahre doch ein Elektroauto...?!"
"Ach komm schon, wer fährt denn schon Elektroautos, Benziner sind doch so viel geiler. Du musst einfach nur den Motor auswechseln, dann ist die Karre wieder richtig flott!"
@liselotte_1: dein Wertesystem ist völlig in Ordnung und deine Grenzen sind deine Grenzen. Lass dir hier ja nicht einreden, dass DU die Ursache des Pornoproblems in euerer Beziehung bist.
Wenn hier etwas mit einem inneren Wertesystem nicht stimmt, dann wohl eher bei deinem Partner. Sein Verhalten und seine Geschichte deuten doch schon ziemlich stark auf eine Suchtproblematik hin. Und Süchtige haben per definitinem ein völlig verdrehtes inneres Wertesystem. Sie gestalten ihr Leben nicht primär nach ihren inneren Werten, sondern folgen vor allem ihren (momentanen) Emotionen. Sofortige Triebbefriedigung, eine Schwarz-und-Weiss Denke sowie die Tendenz ihr eigenes Verhalten zu veharmlosen, zu entschuldigen oder zu rationalisieren, sind die Säulen der Sucht.
Die Ursache dahinter ist emotionale Unreife, Egoismus, eine sexualisierte Denkart und eine verzerrte Wahrnehmung der Realität. Es ist deine Entscheidung, ob du mit so einem Mann zusammen bleiben willst. Erwarte bloß nicht, dass er "einfach so" damit aufhören kann, Pornos zu schauen. Und die Chance ist leider groß dass du noch lange nicht das ganze Ausmaß seiner Sucht kennst (falls es wirklich eine Sucht ist). Und solange er selbst nicht einsieht, dass er ein Problem hat, ist die Aussicht auf Heilung gleich 0.
Ich an deiner Stelle würde professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
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28.08.2013, 02:32
AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!
Der Mensch ist nicht zur Monogamie geboren. Pornos verdeutlichen das. Neue Sinneseindrücke wirken erfirschender, als die immer selben Aktivitäten mit der immer selben Partnerin.
Pornos sind Triebbefriedigung, sie sind normal und die Sexualität ist keine Sucht, sondern ein natürliches menschliches Bedürfnis, was sich nicht bekämpfen lässt.
Beschreibst Du die Bedürfnisse nach Nahrungsaufnahme auch als "Sucht"?
Austauschbar bist Du sexuell. Das ist eine Tatsache, die sich nicht leugnen lässt.Geändert von alexnoa (28.08.2013 um 02:42 Uhr)
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28.08.2013, 07:19
AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!
habe jetzt nicht alle Posts durchgelesen...
...aber alle dem zum Trotz, solchan ach so verständlisvollen "Porno-guck-lassern"
sicherlich käme mir so ein Pornosuchtbolzen nicht ins Haus
sorry, aber solche "Jungs" kann ich nun wirklich nicht ernst nehmen
also als Single-Mann sei das ja vielleicht noch ok, besser so abreagieren als rum zu h***n
aber in einer Beziehung?
der muss ja ganz schön abgestumpft sein, von so billig-Sex gucken, wenn ihn meine sexuellen Reize nicht mehr anmachen oder seine Fantasien...
Danke, aber zum Abreagieren was er sich dann immer noch DVD technisch reinziehen muss, bin ich mir dann doch zu schade
dann soll er mal ruhig weiter schütteln, dazu braucht er mich bestimmt nicht
P.S:: und zum Abreagieren....
....was ja offensichtlich nicht mal mehr richtig funktioniert
und da stellt sich doch die Frage: warum hatte er wohl schon jahrelang keine feste Beziehung mehr???
wahrscheinlich war seine Pornosucht den anderen Mädels auch zu blöde ;-)Geändert von ceridwen69 (28.08.2013 um 07:47 Uhr)
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28.08.2013, 09:36Inaktiver User
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28.08.2013, 11:22Inaktiver User
AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!
Das was die TE über ihren Partner schreibt weist auf eine Suchtproblematik hin. Ihr Partner hat ja selbst zugegeben, dass es "eine Art Sucht" geworden ist bei ihm. Ob es wirklich eine Sucht ist, ist unmöglich zu beurteilen von außen. Und ob er wirklich nur noch "manchmal" Pornos schaut wissen wir auch nicht. Leute mit einer Suchtproblematik sind fast immer auch exzellente Lügner.
Aber es spielt auch keine Rolle. Denn sobald eine sexuelle Verhaltensweise innerhalb einer Partnerschaft bei einem Partner Probleme verursacht (was hier ja der Fall ist), muss etwas getan werden. Was genau kann nur das Paar unter sich ausmachen.
Total verkehrt empfinde ich einfach den Ansatz, dass eine Frau die Probleme mit dem Pornokonsum ihres Partners hat, einfach ihr Wertesystem anzupassen hat und ihre Grenzen aufgeben oder zumindest verschieben soll. Dieser Ratschlag ist echt für die Tonne und sogar sehr schädlich.
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28.08.2013, 11:43
AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!
@ alexis
Ich möchte auf die Diskussion hier gar nicht näher eingehen, habe den Strang nicht gelesen.
Was mich aber wundert, dass Grenzen immer respektiert werden müssen; Bedürfnisse aber nicht...!?
Wenn ich verliebt bin, wenn ich mit einem Menschen mein Leben teilen möchte, dann bin ich doch auch neugierig, dann möchte ich doch auch, dass es ihm gut geht...
Klar darf und soll jeder Grenzen haben, aber man darf eben nicht vorraussetzen, dass sie mit den Bedürfnissen des Partners übereinstimmen. Soll heißen es muß eine Lösung für beide geben und nicht der Bedürftige (blödes Wort) muß halt verzichten.
LG 50shades
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28.08.2013, 12:22Inaktiver User
AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!
@ 50shades: wie war das mit dem eigenen Strang
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28.08.2013, 12:25Inaktiver User
AW: Ich bin verzweifelt...Immer wieder Streit wegen Pornos!
Eine sehr interessante Frage…!

Könnte man stundenlang darüber diskutieren, aber dazu reicht meine Zeit leider nicht...
Deshalb nur ganz kurz der Versuch einer Antwort:
Grenzen sind für die psychische Gesundheit eines Menschen ein entscheidender Faktor. Ohne klare Grenzen wird das innere Wertesystem eines Menschen instabil und bedeutungslos. Wenn das passiert, verlieren innere Werte ihre Fähigkeit, im Leben Kontrolle und Stabilität zu schaffen. Das führt zu emotionalem Chaos, was wiederum zu irrationalen Handlungen verleitet, um das emotionale Chaos auszugleichen. Und das wiederum führt nur noch zu mehr innerem Chaos.
Mit anderen Worten: Grenzen schützen unsere inneren Werte, welche wiederum die Basis für unser Leben sind. Das ist der Grund warum die Einhaltung unserer Grenzen und das Beschützen derselben einen extrem hohen Stellenwert in unserem Leben haben muss.
Bedürfnisse zu befriedigen ist auch wichtig. Besonders wenn es sich um Grundbedürfnisse handelt. ABER (und das ist der grosse Unterschied zu Grenzen): Bedürfnisse lassen sich in der Regel auf unterschiedliche Art und Weise befriedigen. Beispiel: wenn ich Hunger habe, muss ich essen. Aber es ist eigentlich egal, WAS genau ich esse. Ich kann mir ein feines Dinner kochen, oder aber mir bei McDonalds einen Hamburger kaufen. Der Effekt ist der gleiche, mein Hunger ist gestillt.
Etwas komplizierter ist es bei sexuellen Bedürfnissen, aber der Grundsatz ist der gleiche: auch sexuelle Bedürfnisse können untschiedlich befriedigt werden. Niemand kann ernsthaft behaupten, das Bedürnfis nach sexueller Befriedigung könne einzig und allein über Pornokonsum abgedeckt werden. Meist sind doch Pornos einfach der Weg des geringsten Widerstandes, weil sie rein visuell stimulieren, seit dem Internet sehr einfach verfügbar sind und explizit die offensichtlichsten Klischees bedienen. Klar, der Verzicht auf Pornos bedeutet vielleicht etwas mehr Anstrengung um das Kopfkino wieder in Fahrt zu bringen. Aber diese Anstrengung nimmt man doch gerne auf sich, wenn man weiss dass es damit dem Partner besser geht. Wenn jemand nun das Gefühl hat, partout nicht auf Pornos verzichten zu können und dem sogar das Wohlempfinden des Partner unterordnet, dann stimmt doch irgend etwas nicht mit seiner inneren Werte-Hierarchie. Dann steht "Porno gucken" vor "dem Partner gut tun". Und wenn ich es dann einfach nur noch heimlich mache nach dem Motto: "was sie nicht weiss macht sie nicht heiss…" naja dann stimmt es aber auf ganz vielen verschiedenen Ebenen nicht…



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