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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Liebe aibo,

    naja, ich möchte halt auch gern mal ein Kompliment HÖREN. Wenn ich vor ihm stehe und auch noch direkt frage: "Gefällt dir das, was ich anhabe?" Die Antwort ist natürlich JA (was soll er sonst auch sagen? MANN riskiert ja nix...:-)), dann habe ich ihn auch schon gefragt, warum er nicht mal von sich aus sagen kann, dass ihm das Shirt/der Rock an mir gefällt.
    Solche Dinge bringe ich dann natürlich in Verbindung mit der Tatsache, dass er mich nicht begehrenswert findet und nicht mit mir schlafen will (meine ungerechtfertigte und kindische Meinung, denn schließlich ist es ihm ja nicht wichtig genug, mal zum Arzt zu gehen und sich etwas verschreiben zu lassen).

    Er sagte mir mal, dass er auch in seinen vergangenen Partnerschaften nie Komplimente gemacht hat.
    Am Anfang der Beziehung habe ich ihm viele Komplimente gemacht, z.B. hat er wunderschöne Augen. Aber es kam halt nie was in dieser Richtung zurück und dann lässt man es halt auch mal bleiben.
    Ich war auch immer diejenige, die ihn gelegentlich (alle paar Monate) mal fragte, ob er an dem Abend mal wieder eine Viagra nehmen möchte (er hatte sie früher schon verschrieben bekommen). Auch das habe ich irgendwann mal aufgehört, weil ich nicht immer diejenige sein möchte, die das initiieren muss.
    Als ich ihm letztes Wochenende sagte, dass wir doch mal wieder könnten.... , hat er irgendwie nur genervt gegrunzt und das war's dann natürlich für mich. Wie könnte ich da nicht genervt/verletzt sein?
    Und ich habe das Gefühl (habe ich ihm auch schon gesagt), dass wir uns aufgrund solcher Dinge voneinander entfernen.

    Das hört sich sehr schön an, was du so schreibst...:-) Deine Texte strahlen eine Ausgeglichenheit aus, da werde ich grün vor Neid.


    Liebe Grüße
    Peaches70

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Zitat Zitat von Peaches70 Beitrag anzeigen
    Wie könnte ich da nicht genervt/verletzt sein?
    Für mich fällt das meiste, was du schreibst, in die Kategorie "man kann sich das Leben beliebig selbst schwer machen".

    Oder anders ausgedrückt - völlig unabhängig von seiner Erektion habt ihr völlig unterschiedliche (Liebes)Sprachen und passt nicht zusammen.

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Ist 70 dein Geburtsjahr?

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Danke für so einen qualitativ hochwertigen Kommentar. Tja, so hat halt jeder seine eigenen Kategorien, die den unterschiedlichen Menschen unterschiedlich am Herzen liegen. Kann es kaum erwarten, den selben Kommentar mal in einen deiner nächsten Posts anzubringen. Ich bin hier, um mich mit erwachsenen Frauen, die das selbe Problem haben, auszutauschen.

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    aibo hat dir so schön geschrieben - und du antwortest mit "Ich WILL aber" und "er SOLL gefälligst".

    Was soll man da antworten? Verhältst du dich wie eine erwachsene Frau?

    Bin schon weg - keine Sorge.

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Liebe Peaches,

    Klar möchtest Du Komplimente zu hören. das möchte jeder.
    Warum fällt es Dir schwer, sein " ja " als das anzunehmen, was es ist - nämlich ein " ja "?!

    Wenn Du Dich auf das besinnst, was Du Dir bist und Du Dir gefällst - wie wichtig ist dann noch der Kommentar von außen?

    Anders: wenn Du Dir ein... sagen wir Kleid gekauft hast, Du fühlst Dich darin wohl, passend und fraulich und ich sitze auf der Bettkante als Deine beste Freundin, die wirklich jede Falte und Stimmung in Dir kennt und Du fragst MICH, wie ich Dich finde in dem Kleid.... Und ich Sage Dir.... Jo... Nett.
    Wäre das dann genauso? Oder würdest Du zu mir sagen, Freundin! Egal was du auch sagst.... Mir Peaches gefällt es!

    Vor ungefähr einem halben Jahr, wir hatten einige Zeit zuvor die neuen Ringe meiner Freundin und ihrem Freund an den Fingern entdeckt, sagte mein LG in einem ganz anderem Zusammenhang plötzlich: wann wollen wir uns eigentlich Ringe kaufen?
    Schluck...
    Da war sie wieder wach, die kleine konservative Spießerin in mir JA. ich wollte Ringe! Natürlich! Oder neeee.... Das volle Kopfkino in mir und alles in 3D und HD. Mindestens
    Bei ihm war allerdings das Thema Ringe direkt nach dieser Frage nicht mehr auf den TopTen der zu erledigenden Dinge.
    Während ich nun voll getriggert nach passenden Ringen suchte, musste ich dies auch jedes Mal wieder bei ihm thematisieren.
    Natürlich wollte er auch Ringe, Ende des Monats, wenn Geld da ist.
    Irgendwann dachte ich, ich mach mich doch nicht zum Horst und frage immer.... Wenns ihm wichtig ist, würde er schon was sagen.... Um verfiel immer mehr in diese pubertäre "wenn er mich lieben würde....dann" Schleife.
    Bis ich dann eines abends auf dem Sofa saß und darüber nachdachte, wie WICHTIG mir nun tatsächlich für mich, mein Leben und für die Ernsthaftigkeit dieser Beziehung dieser Ring sei. Und ich kam zu dem Schluss: GAR NICHT.

    Ich bin ich. Und auch ohne Ring ziemlich gut.
    Mein Leben läuft (meistens) ziemlich Super. Auch ohne Ring.
    Er ist meins, ich Seins. Auch ohne Ring.

    Mein Sohn sagt immer:" ich brauche klare Anweisungen!"

    Sag ihm, ich möchte gerne mal xxxx von Dir hören, weil ich es für mein Wohlempfinden brauche.
    Sag ihm, mit " grpppf...." Auf die Frage der Begehrlichkeit kannst Du nichts anfangen....

    Und nimm vorrangig Deinen Druck aus Deinem Leben.
    omnia mea mecum porto

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Kicher... die Geschichte mit dem Ring ist klasse... da musste ich lachen, weil das ja genau auf meine Situation zutrifft..:-)
    Und das mit dem Kleid... da hast du natürlich auch recht. Du hast mir wirklich gezeigt, wie ich die Sache aus einer anderen Sichtweise betrachten kann. Danke!!
    Ich werde deine Ratschläge in die Tat umsetzen.

    Ganz liebe Grüße
    Peaches70

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Liebe Peaches,

    Ich freue mich darauf, zu lesen, wie es weiter geht :-)

    aibo
    omnia mea mecum porto

  9. Inaktiver User

    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Zitat Zitat von aibo Beitrag anzeigen

    Ich habe mich in den langen Jahren meiner sexuellen Aktivitäten (und die sind jetzt noch lange nicht vorbei, nur weil es jetzt halt eben soooo nicht geht :-D) habe ich, glaube ich, nur einen einzigen Partner gehabt, von dem ich mich "begehrt" fühlte.
    Aber auch nur eine begrenzte Zeit.... bis unser Beziehungsalltag irgendwann einmal aus anderen, normalen Dingen bestand. Normal eben... wie es sich eben so einschleicht in unser wunderbares gemütliches und geborgenes Leben.

    Wozu begehrt sein? Ist es nicht vielmehr wichtig, dass der Partner einem zeigt, dass das Leben, sein Leben mit dir einfach viel schöner und viel reicher ist?
    Ist es nicht so, dass wir eigentlich eher suchen nach dieser Geborgenheit, dem Wissen, von unserem Partner angenommen zu werden wie wir sind?
    dass eine langjährige beziehung irgendwann im gemütlichkeitsmodus endet, ist sicher normal.

    aber was machst du denn dann mit deiner erotik? verkneifen? selbstbefriedigung? oder schläft sie mangels lichtzufuhr ein?

    ich möchte nicht auf erotik verzichten. und für mich ist das angenommen werden durch den partner keine alternative zur erotik, sondern die voraussetzung für alles.
    wenn ich mich nicht mehr begehrt fühle oder den partner selbst nicht mehr begehre, geht es mir nicht gut. ich meine damit kein tägliches herumsabbern, sondern eine grundsätzliche haltung zueinander.

    das heißt nicht, dass ich meinen partner zu medikamenten oder komplimenten nötigen würde, wie du, peaches es beschreibst, das scheint mir eine recht eindimensionale und schematische form von erotik zu sein.
    aber wenn von ihm gar nichts mehr käme, wär das für mich auf jeden fall ein problem; so eine beziehung würde ich dann lieber in eine freundschaft umwandeln, das ist für mich keine erotische liebe mehr - die müsste ich mir dann woanders suchen.

    vielleicht ist es ja auch eine sache des alters?

  10. User Info Menu

    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich möchte nicht auf erotik verzichten. und für mich ist das angenommen werden durch den partner keine alternative zur erotik, sondern die voraussetzung für alles.
    wenn ich mich nicht mehr begehrt fühle oder den partner selbst nicht mehr begehre, geht es mir nicht gut. ich meine damit kein tägliches herumsabbern, sondern eine grundsätzliche haltung zueinander.
    Guten Morgen Ambiva,

    Du willst wissen, was ich mache?
    Ich denke, es ist eine Frage der Definition von Begehren.

    Ich vermisse diese offensichtliche Begehrlichkeit, die stark sexorientiert ist heute nicht mehr. Vor etwa 10 Jahren hatte ich eine kurze Beziehung mit jemand, dem Sex und der dazugehörige Umgang sehr wichtig war. Jackpot, dachte ich damals.
    Nach einiger Zeit wurde jedoch klar, dass sich unsere gegenseitige Anziehung nur auf dieser Ebene abspielte und ich maßlos enttäuscht war, wenn wir keinen Sex miteinander hatten. Ich fühle mit unerotisch, nicht begehrenswert und ungeliebt.
    Ich glaube, ich brauche nichts weiter zu sagen, nach einem halben Jahr waren wir nicht mehr zusammen.
    Dann lernte ich einen kennen, dem der regelmäßige Verkehr auch wichtig war (zumindest zu Anfang) und der mir auch zeigte, dass ich sein OdB bin. Wir waren 4 Jahre zusammen und ebenso wie in jeder Beziehung nahm eben diese anfängliche Begehrlichkeit ab. Ganz normal denke ich.

    Mein LG ist kein großer Romantiker, keiner, der bei Kerzenschein und Rotwein mit mir sitzt und mir tief in die Augen sieht. Er ist auch keiner, der große Liebesschwüre macht, Blumen kauft oder mir sagt oder schreibt, dass er es nicht erwarten kann, mich zu sehen und/oder zu ….
    Wir machen uns auch nicht gegenseitig am Telefon heiß oder was es noch an Möglichkeiten so gibt. Wir flirten auch nicht mit einander.

    Wenn ich aber dies wollen würde, wenn es mir so wichtig wäre, dass ich es vermisse – dann muss ich mir einen anderen Mann suchen, denn meiner kann es, wie beschrieben, nicht. Nicht, weil er es nicht will oder es doof findet – es findet ein seinem Gedankenraum einfach nicht statt. Weil er es nicht kann. So wie einige ganz selbstverständlich irgendwas könne n und sagen, das kann doch jeder…. Kann aber nicht – manche haben für manche Sachen einfach kein Talent.

    Da ich ja aber nun diesen Mann will, weil er mir auf vielfältige Weise zeigt, dass er mich liebt, weil er, wenn er Lust auf mich hat, nachts ganz dich an mich rückt und mich solange anfasst und streichelt und all sowas, bis wir….. na, ihr wisst schon. Und dabei agiert er ganz im Sinne meiner Vorstellung von Erotik.
    Wie Du siehst, findet Erotik schon statt. Keine Frage. Halt eben nur auf eine andere Art.
    Wenn dem aber so ist, dass diese fehlende Begehrlichkeit in Gleichgültigkeit umschlägt, dann gebe ich Dir, liebe Ambiva, Recht. Wenn vom Partner gar nichts mehr kommen würde, wäre aus meiner Sicht eine Trennung umungänglich.

    Habt einen schönen Tag!
    aibo
    omnia mea mecum porto

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