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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Opelius: Ja, das ist auch mein Gedanke, ich weiss nur nicht, ob das richtig ist. Ich handle manchmal zu schnell und unüberlegt, von daher bin ich nunmal etwas vorsichtig. Aber im Grunde sehe ich das schon so, dass das mein nächster Schritt sein müsste.
    Wenn ICH krank wäre, würde ich doch meinem Partner zuliebe auch zum Arzt gehen, um mich wegen möglichen Behandlungsmethoden zu informieren. Da kann das doch nicht zuviel verlangt sein, oder? Oder?

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Wie Du handeln würdest, ist für Deinen Freund nicht maßgebend.
    Wenn Du etwas erreichen möchtest, musst Du handeln und nicht hier fordern, wie er handeln müsste.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  3. Inaktiver User

    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Zitat Zitat von Peaches70 Beitrag anzeigen
    Wenn ICH krank wäre, würde ich doch meinem Partner zuliebe auch zum Arzt gehen, um mich wegen möglichen Behandlungsmethoden zu informieren. Da kann das doch nicht zuviel verlangt sein, oder? Oder?
    andere handeln aber anders als du.
    ich würde ihm auch sagen, dass eine trennung im raum steht.
    nur solltest du damit rechnen, klar kommen, dass er trotzdem nicht zum arzt geht.

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Danke für eure Tipps... ist gar nicht so einfach. Ich weiss ja, wie er selbst unter der Situation leidet und will ihn nicht noch zusätzlich verletzen. Ich glaube, zurzeit weiss ich selbst nicht, was ich von der Partnerschaft erwarten darf.

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Liebe Peaches,

    ich lebe seit ca. 2 Jahren mit einem Mann zusammen, der das gleiche Problem wie Deiner hat.

    Wie wir es handhaben?

    Entspannt. :-)

    Wie soll ich es erklären….
    Als wir uns kennenlernten, war sein „Unvermögen“ aus meiner Sicht erstmal den Umständen geschuldet und ich machte mir keine großen Gedanken.
    Auch auf andere Weise verwöhnt und zu meinem Vergnügen zu kommen, war für mich auch sehr nett.
    Im Laufe der Zeit jedoch wurde klar, dass seine Erektionsstörungen und sein Unvermögen, mit mir intim zu werden, kein temporäres sondern ein offenstichtlich Dauerhaftes ist.
    Wir reden öfter mal darüber, allerdings ist dies kein Hauptthema unserer Beziehung. Ich sage das mit dem Wissen, dass ich eigentlich schon ein sexuell aktiver Mensch war und noch bin.
    Irgendwie schaffen wir es, dass in diesen Gesprächen ein von z. B. mir ausgesprochenen „ich will aber,… oder das ist doch jetzt doof, dass das nicht geht…“ nie persönlich wird und einfach nur der Situation geschuldet ist. Ebenso wie sein "... versuch doch mal.... vielleicht gehts ja doch..." oder so. ;-)
    Er befriedigt mich auf andere Art, ebenso wie ich ihn. Erstaunlicherweise geht das gut.

    Weiss Dein Partner um Deine Misere, das Gefühl zu haben, sich nicht attraktiv zu fühlen, sich nicht begehrt zu wissen?
    Zeigt er Dir im täglichen Umgang, wie wichtig Du ihm bis? Auch körperlich?

    Ich habe gelernt, dass ich nichts erzwingen kann, was nicht sein kann.
    Ich könnte meinen LG zum Arzt „schleppen“, sicher würde er das für mich tun – nur was hätte ich dann gewonnen? Erhlich…. Nicht viel mehr als ich jetzt schon habe…
    Sicher fehlt mir dieser eigentliche Akt auch von Zeit zu Zeit, mal mehr mal weniger. Manchmal sage ich es auch. Oft nicht.

    Wir haben in diesen 2 Jahren noch nie "richtig" Sex gehabt. Dafür aber jede Nacht sehr viel Nähe, Wärme und Zärtlichkeit. Und eben auch von Zeit zu Zeit ein bißchen "Aufregung", die dann eben anders von statten geht.

    Vielleicht könnt ihr euch gegenseitig den Druck herausnehmen, in dem ihr einfach annehmt, was ihr miteinander habt. Und euch damit einfach erstmal wohlfühlt.

    Lieben Gruß
    aibo

  6. Inaktiver User

    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    aibo:

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    aibo, das hast du wirklich schön geschrieben und gibt mir zu denken.

    Mein Freund zeigt mir eher im Alltag, dass ich ihm wichtig bin. Nie im Leben dürfte ich den Müllbeutel selbst runtertragen. Das finde ich schon toll, aber begehrt fühle ich mich da trotzdem nicht..:-) Ich bekomme auch keine Komplimente o.ä. Ich habe ihm schon des öfteren gesagt, dass ich das Gefühl habe, dass er mich überhaupt nicht begehrt, aber dann kommt nur ein "ach komm..." und das war's dann auch.

    Ich finde es schön, wie toll es bei euch funktioniert, ihr scheint wirklich ein tolles Paar zu sein. Alles andere "drumrum" ist mehr wert als nur der reine Akt.
    Und jetzt merke ich auch, dass mich auch andere Dinge in der Beziehung stören, und dass ich darum der Erektionsstörung wohl eine größere Bedeutung beimesse, als sie tatsächlich hat. (öh, war das jetzt ein grammatikalisch richtiger Satz??)

    Damit tut sich nun ein weiteres Problem auf..:-) Mir reicht es eben nicht, wenn ich ihm sage, dass es mir an Begehren fehlt, von ihm nur ein "ach, komm.." kommt. Hrmpf.

    Ganz liebe Grüße
    Peaches70

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Liebe Peaches,

    .... sich begehrt fühlen.... eine schöne Sache! Ohne Zweifel.

    Ich habe mich in den langen Jahren meiner sexuellen Aktivitäten (und die sind jetzt noch lange nicht vorbei, nur weil es jetzt halt eben soooo nicht geht :-D) habe ich, glaube ich, nur einen einzigen Partner gehabt, von dem ich mich "begehrt" fühlte.
    Aber auch nur eine begrenzte Zeit.... bis unser Beziehungsalltag irgendwann einmal aus anderen, normalen Dingen bestand. Normal eben... wie es sich eben so einschleicht in unser wunderbares gemütliches und geborgenes Leben.

    Wozu begehrt sein? Ist es nicht vielmehr wichtig, dass der Partner einem zeigt, dass das Leben, sein Leben mit dir einfach viel schöner und viel reicher ist?
    Ist es nicht so, dass wir eigentlich eher suchen nach dieser Geborgenheit, dem Wissen, von unserem Partner angenommen zu werden wie wir sind?

    Ich werde angenommen mit all meinen Unzulänglichkeiten, meiner Figur, die nun nicht mehr so ist, wie vor 30 Jahren. Er sich trotz meines Schnarchens wieder dicht an mich ankuschelt, den Arm um mich legt und einfach so wieder einschläft.
    Ich auch wütend und zornig sein darf ohne dass seine oder meine Zuneigung infrage gestellt wird.

    Manchmal, wenn ich schon früh in der Küche stehe, noch im Nachthemd und meinen Kaffee trinke, kommt er rein, ebenso unfertig und frisch aus dem Bett und küsst mich im Vorbeigehen in den Nacken....
    Einfach so.


    Liebe Peaches,
    uns stören immer Sachen am Anderen. Ich denke, das ist normal so. Ebenso wie wir von Zeit zu Zeit einfach mal nörgeln wollen und müssen über alles, was wir nicht haben. :-)
    Da Du zu jeder Zeit frei bist in Deiner Entscheidung - was würde wirklich fehlen, wenn Dein Partner nicht mehr bei Dir wäre?
    Welches sind die Dinge, die ihn für Dich so wichtig machen?

    Bis dahin,
    habe einen zauberhaften Tag und mache Dich einfach nur für Dich begehrenswert

    aibo
    omnia mea mecum porto

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    Liebe aibo,

    du bist unglaublich...
    Ich sollte dir Geld überweisen, dafür, dass du meine Gedanken in die richtige Richtung weist.
    Wenn ich meine Denke ändere und darüber nachdenke, was mir fehlen würde, wenn ich ihn nicht mehr hätte.... ist auch nicht schön.

    Ich schnarche übrigens auch

    Liebe Grüße
    Peaches70

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    AW: Zerstören seine Erektionsstörungen die Beziehung?

    [QUOTE=Peaches70;22690056]aibo, das hast du wirklich schön geschrieben und gibt mir zu denken.

    Und jetzt merke ich auch, dass mich auch andere Dinge in der Beziehung stören, und dass ich darum der Erektionsstörung wohl eine größere Bedeutung beimesse, als sie tatsächlich hat. (öh, war das jetzt ein grammatikalisch richtiger Satz??)

    Damit tut sich nun ein weiteres Problem auf..:-) Mir reicht es eben nicht, wenn ich ihm sage, dass es mir an Begehren fehlt, von ihm nur ein "ach, komm.." kommt. Hrmpf.


    Hallo Peaches,
    ich habe mir mal diesen Satz herausgegriffen.

    Warum reicht es nicht? Was ist denn das, was Du von ihm hören möchtest?
    Ist er vom Typ her überhaupt so eine Art von Mensch, der das auch artikulieren könnte?

    Fragen über Fragen.... ;-)

    Wie zeigst Du ihm, dass Du ihn begehrst, dass Du ihn attraktiv findest, erotisch, anziehend... zum aufs Bett werfen und.... na-Du weißst schon!

    Ich glaube, dass wir diese Art der Rückmeldung von außen über uns immer dann gerne hören wollen, wenn wir uns selbst so ein bißchen unvollkommen fühlen. Ich hoffe, Du verstehst, was ich versuchen möchte, auszudrücken.
    Je mehr wir zufrieden mit uns selbst sind, umso weniger Relevanz hat diese Rückmeldung auf unser Sein.

    Soll heißen, wenn Du mit Dir zufrieden bist und glücklich, dann ist eine positivie Meldung von außen zwar die Sahne auf Deinem Kuchen, aber der Kuchen wäre ohne die Sahne immer noch sensationell!

    Wenn Du ihm möglicherweise vom Gefühl her so nah und vertraut bist, Du in seinen Gedanken also ein Teil von ihm bist... wie kann er Dich dann noch begehren, wo Du doch schon längst bei ihm bist.

    Puh... das war jetzt ein bißchen dolle, aber ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich.

    Aus meinem Leben:

    Meiner ist auch so einer, dem weder neue Frisur noch neue Kleidung wirklich auffallen würden, geschweige denn, dass er es in irgendeiner Form kommentieren würde. Ich habe also auch noch nie ein "... booar... du siehst ja so rattenschaarf aus..." oder so gehört.
    Gut. Nun ist er aber auch nicht so ein sex-orientierter Mensch. Ist einfach so. Auch ein Ergebnis von vielen (auch lustigen) Gesprächen über "... geht wieder nicht"
    Dafür zeigt er mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit, dass ich ein Teil, DER Teil seines Lebens bin.

    Ist es nicht das, wonach wir immer suchen?

    Bis bald....
    aibo
    omnia mea mecum porto

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