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  1. Inaktiver User

    AW: Finale: Männer und Pornos (Version für Frau...)

    Kraaf: Chapeau *woistderhutziehsmiley?*

    Selten so einen guten Beitrag zu diesem Thema gelesen!


  2. Inaktiver User

    AW: Finale: Pornos in Paarbeziehungen (Version für Männer)

    Ich habe mir jetzt beide Stränge aufmerksam durchgelesen und komme zu dem Schluß, dass die meisten Männer auf Grund ihres Triebes im Prinzip jedes einigermaßen ansehnliche Menschenweibchen "begatten" könnten. Die Natur hat das wohl auch aus guten Gründen so eingerichtet (Erhaltung der Art). Männer in Beziehungen, die aber nun nicht in der Gegend herumpoppen wollen (wird von unserer Gesellschaft auch aus sozialen Gründen nicht unterstützt), behelfen sich mit "Ersatzhandlungen" (Pornokonsum). Gerade in langjährigen Ehen wird der Druck oftmals sehr groß. Da helfen auch keine Gespräche. Vieles ist der Routine und der Gewohnheit geschuldet. Ich glaube Frauen brauchen in höherem Grad die sexuelle Beständigkeit (was von unserer Gesellschaft wiederum für gutgeheißen wird) und die ständige Bestätigung, das sie die EINZIGE sind und Männer suchen den Reiz der sexuellen Abwechslung und Entdeckung, und den gibt es nach langen Jahren in einer Beziehung nur noch bedingt. Die Liebe zum Partner kann dennoch vorhanden sein. Die Befriedigung dieses typisch männlichen Entdecker-Bedürfnisses kann durch Pornos geschehen oder durch eine Geliebte. Nur die Feigheit vor den Konsequenzen und die Bequemlichkeit läßt die meisten Männer auf Pornos schielen. Als Alternativen bleiben entweder die Unterdrückung /Sublimierung dieses Triebes und warten bis der Trieb nachläßt, um die Partnerin nicht zu verlieren, Pornokonsum, eine Geliebte oder die Trennung.

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    AW: Finale: Männer und Pornos (Version für Frau...)

    Vielen dank Leonie, für die weibliche Sicht der Dinge!
    Das meiste kann ich so nachvollziehen, aber ich hätte doch was zu pflücken - nein nur anzumerken:

    c) "das nimmt Dir nichts weg"
    Und wenn Ihr am Dienstag gar nicht zum Fußball geht, sondern zu Eurer Affäre, nimmt das der Partnerin auch nichts weg?
    Pornoschauen ist nicht dasselbe wie Fremdgehen – aber mit Argumenten, die sich eins-zu-eins auf Geliebte übertragen lassen, lässt sich Pornokonsum nicht verteidigen.
    Entweder verstehe ich das nicht, oder es ist überhaupt kein Argument enthalten sondern nur Behauptungen. Vielleicht kann man den Aspekt noch mal anders erklären?

    Der oben genannte Hinweis auf Pornokonsum von Jugendlichen oder gar Kindern finde ich recht wichtig- eine Generation die warscheinlich mehrheitlich durch Pornoseiten "aufgeklärt" wird, wird langfristig sowieso eine völlig anderes Gefühl zur Sexualität entwickeln, als wir das vielleicht noch haben. Ob uns das gefällt oder nicht, es findet längst statt.
    Wenn du tot bist, dann bist du lange Zeit tot.
    Burt Munro

  4. Inaktiver User

    AW: Finale: Männer und Pornos (Version für Frau...)

    Gollum,

    die Aussage geht implizit davon aus, dass das Paar sich einig ist, dass Fremdgehen nicht akzeptabel ist.

    Gleichzeitig kann man auch bei einer Geliebten der Meinung sein, dass der Partnerin objektiv "nichts weggenommen wird", wenn der Mann genau so oft zu Hause ist und Sex mit ihr hat und alles wäre wie sonst auch.
    Das sehen die meisten (auch Männer) aber nicht so. Auch wenn sie es weder weiß noch spürt, wird ihr etwas weggenommen. Sie ist nicht mehr die Eine. Sie wird betrogen.

    So ungefähr.

    Gruß, Leonie

  5. Inaktiver User

    AW: Finale: Männer und Pornos (Version für Frau...)

    Ich verfolge interessiert die "Erziehungsdiskussion".

    Als ich in meinem Pornothread berichtete, dass ich mit meinen Söhnen über Pornos und die diesbezüglichen Empfindungen von Frauen gesprochen habe, gab es nur sehr wenig Zuspruch (obwohl nichts verboten wurde)
    Die meisten fanden das peinlich für die Jungen (dabei haben die mich "provoziert") und übergriffig. Das sei deren Sache und gehe mich nichts an.

    Gruß, Leonie

  6. Inaktiver User

    AW: Finale: Männer und Pornos (Version für Frau...)

    Leonie,

    ich fürchte, für Söhne (ich habe auch 2) sind Mütter nicht unbedingt die willkommenen Gesprächspartner, wenn es um Pornos geht. Da müssen die Väter ran oder - aus Sicht von Teenagerjungen sicher noch besser - "neutrale" männliche Personen.

  7. Inaktiver User

    AW: Finale: Männer und Pornos (Version für Frau...)

    Mit meinen Söhnen bin ich da bestens klar gekommen - ich habe sie ja nicht gezwungen (im Gegenteil - sie wussten, dass mir das nicht Recht ist mit ihrem Pornokonsum, es aber nicht verboten würde, und wollten sich reiben.) Nur in der BriCom wurde ich ausgeschimpft.

    Aber mag' sein, dass die Mutter normalerweise tatsächlich nicht der richtige Gesprächspartner ist. Aber nur Männer? Sollen die die weibliche Sichtweise vermitteln?
    Dann vielleicht lieber ein gutes Buch?
    Mein Sohn hat so ein modernes Aufklärungsbuch. Pornos kommen da aber nicht vor.

    Gruß, Leonie
    Geändert von Inaktiver User (26.10.2006 um 23:56 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Finale: Männer und Pornos (Version für Frau...)

    Sollen die die weibliche Sichtweise vermitteln?
    Es soll ja Männer geben, die sie verstehen und auch kommunizieren können.

    Aber darum kann es ja eigentlich nicht gehen. Sondern darum, halbwüchsigen Jungs klar zu machen, dass Pornos gucken an sich nichts schlimmes ist, aber dass die realen Mädels und Frauen denn doch etwas anders drauf sind als der in den Filmen auftretende Typ Frau. Dass mann beim Sex nicht nach dem Vorbild von Pornohengsten agieren sollte. (Nebenbei: Da könnte sich mal wieder ein moderner, durch Medienkonsum verursachter Graben zwischen den Geschlechtern auftun...). Dass exzessiver Konsum von Pornos, vor allem wenn man noch nicht viel Erfahrung mit Sex im real life hat, den Verlust des Sinns für Realitäten in sexuellen Beziehungen bedeuten kann. Dass Pornos auch im positiven Sinn das Kopfkino anturnen können. Dass (junger) mann lernt, zwischen Dreck und ich sage mal qualitätsvoll gemachten Filmen, die ja durchaus was sehr schönes sein können, unterscheiden lernt.

    Die Dinger sind nun mal da und man kann nur versuchen, den jungen Männern beizubringen, damit verantwortungsvoll umzugehen! Und das können Männer, denke ich, Jungen besser beibringen als Frauen. Weil in dieser Beziehung Jungs Männern einfach eher glauben als Frauen.

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    AW: Finale: Männer und Pornos (Version für Frau...)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Da verstehe ich die Positionen dieser Frauen nie. Sexistische Darstellungen= Frauenverachtend. Die Idee, dass diese auch männerverachtend sein könnten (Reduktion auf "immer potenter Stecher") kommt ihnen nie in den Sinn.
    Wenn schon Ablehnung, dann richtig!
    Der Unterschied ist dabei "nur", daß die weitaus meisten Frauen die Darstellung von Frauen in Pornofilmen als "jederzeit und für alles bereite Sexobjekte" überhaupt nicht "prickelnd" finden können, während viele Männer eben diese "immer potenten Stecher" gerne wären.
    Das macht ja Pornofilme für solche Männer gerade so attraktiv, und für genau diese Männer werden sie ja auch gedreht ... und weil dies eine solch große Zielgruppe ist, deswegen sind sie auch so profitabel.
    Insofern sind PornoFILME auch etwas grundsätzlich anderes als einfache Nacktbilder oder ähnliches ... im Porno ist der Mann noch der Herrscher, der er so in der westlichen Gesellschaft längst nicht mehr ist

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    AW: Finale: Männer und Pornos (Version für Frau...)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Gleichzeitig kann man auch bei einer Geliebten der Meinung sein, dass der Partnerin objektiv "nichts weggenommen wird", wenn der Mann genau so oft zu Hause ist und Sex mit ihr hat und alles wäre wie sonst auch.
    Der Meinung kann man sein, wenn man annimmt, daß "Das nimmt dir nichts weg" dasselbe bedeutet wie "Du hast davon objektiv keinen Nachteil".

    "Das nimmt dir nichts weg" kann meiner Ansicht nach aber auch bedeuten "Pornos sind keine nachträgliche Einschränkung meiner Monogamiezusage an dich", und in diesem Argument kann man "Pornos" nicht durch "Geliebte" ersetzen, weil die monogam angelegte Beziehung aus seiner Sicht sexuelle Nebenbeziehungen (für beide Seiten) ausschließt.

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