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    AW: Harter Sex - und mir wirds zu viel.

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Nein, ist er nicht.
    Denn die betroffenen Frauen schützen ihn ja immer wieder.
    Weil er ihnen "am Herzen liegt".
    Ich glaube bei der Ex-Ex ist es die nackte Angst. Die muss Gewalt erlebt haben und erniedrigt worden sein, dass es jenseits von Gut und Boese ist. Die ist froh, dass sie ihr Leben halbwegs in den Griff gekriegt hat und hat wahrscheinlich Schwierigkeiten, sich selbst (und anderen Maennern) soweit zu vertrauen, dass sie nie wieder in einer Beziehung in sowas reinrutscht. Wahrscheinlich ist sie immer noch dabei, zu verstehen, was da genau passiert ist. Und das wird sie so klar vielleicht gar nicht sagen koennen, weil die Gefuehle alles verklaeren und sie damit - nach wie vor - nicht umgehen kann, weil sie zu viel Angst vor dem "Durchfuehlen" hat.

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Wenn ich der Vater der TE wäre, würde ich mich vermutlich ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung für die "kleine Lösung" entscheiden. Gebrochener Kiefer, gebrochene Hände, gebrochene Knie.
    Alles nicht lebensgefährlich, aber sehr schmerzhaft und mit so langer Rekonvaleszenz verbunden, dass Pia erst mal zur Ruhe kommt.
    Diese Aussage ist nicht gerade political correct und sollte auf gar keinen Fall in die Tat umgesetzt werden. Aber sie ist nachvollziehbar und sympathisch.

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Nur wären die Kernprobleme damit nicht gelöst:
    Die Sache mit der inneren Muskulatur und die Frage, was Pia an so einem Mann nach all dem immer noch so toll findet, das er ihr am Herzen liegt.
    Ich wuerde das mit dem "am Herzen liegen" nicht so ernst nehmen. Zum Einen steckt Pia tatsaechlich noch in der Trennungsphase und muss sich emotional noch von der Vergangenheit loesen und zum Anderen: wenn sie jetzt schreiben wuerde, dass sie richtig wuetend auf ihn ist, wuerde hier doch gleich ein Gegensturm losgehen. Ich finde es recht schwer, hier zu posten und es wirklich jedem "Gedankenfurz" (sorry!), der hier dann teilweise als Provokation gepostet wird, recht zu machen.

    Trotzdem finde ich das eine interessante Idee, mal der Wut auf die Spur zu gehen. "Wut" ist ein Gefuehl, das einem sagt, dass etwas "nicht in Ordnung" ist. Es aktiviert Kraefte in einem, die es einem ermoeglichen die Dinge, die "nicht in Ordnung" sind, zu aendern/zu korrigieren. Kann es sein, Pia, dass Du ungern wuetend bist und Schuld- oder Schamgefuehle dafuer hast, wenn du wuetend bist? Das ist unter Frauen aufgrund der Erziehung leider gar nicht so selten. In unserer Gesellschaft werden wir so erzogen, dass wir verlernen, auf unsere Gefuehle zu hoeren und angemessen auf sie zu reagieren. Viele, oft Maenner, aber nicht nur, haben ein Wutproblem und werden wuetend, wenn eigentlich Trauer ( = es ist traurig, aber muss akzeptiert werden, weil es nicht zu aendern ist) angebracht waere und rennen mit dem Kopf durch die Wand (und stecken fest, weil sie permanent das Gefuehl haben, es aendern/korrigieren zu muessen). Frauen werden jedoch oft so erzogen, wenig Wut zu zeigen und sich Wut zu verkneifen. Es waere vielleicht interessant, Pia, da mal ein wenig in dich reinzuhorchen und zu schauen, ob es da vielleicht Entwicklungspotential gaebe.

    Ich kann dieses Buch hier zum Einstieg in das Thema sehr empfehlen: Amana Virani "Gefuehle. Eine Gebrauchsanweisung". Und dazu empfehle ich Meditation. Das hat mir wahnsinnig geholfen, Zugang zu meinen Gefuehlen zu finden, im Augenblick anzukommen und ganz da zu sein. Also quasi zu mir selbst zurueck zu finden und im ganzen Stress (bei mir nur Arbeit, bei dir auch die Trennung und der Psychoterror, den der Ex Dir antut) entspannt und bei mir zu bleiben. Wenn man ganz bei sich ist und im Einklang mit seinen Gefuehlen lebt, die einem lange bevor der Verstand es versteht ganz genau sagen, wenn etwas nicht in Ordnung ist, passiert sowas wie die letzten 1,5 Jahre auch nicht.
    Geändert von DieSiebte (02.08.2013 um 10:13 Uhr)

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    AW: Harter Sex - und mir wirds zu viel.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke auch - jeder muß sich nur in seinem persönlichen Bekanntenkreis umgucken - wieviele Paare gibt es da, wo man sich als klar denkender Mensch sagt "warum sind die zusammen"? Er/sie MUSS doch sehen, was für ein Ar+++ der andere ist.

    Wieviele sehen das womöglich an ihren eigenen Eltern? (und nein - es soll mir bitte nicht jeder erzählen, daß natürlich die eigenen Eltern auch nach 50 Jahren noch händchenhaltend einschlafen..... ich habe kein besonders desolates Umfeld - aber was ich da sehe - ne - das sind bis auf minimalste Ausnahmen "Gewohnheitsehen" - ich zitiere mal meine Oma anläßlich ihrer goldenen Hochzeit: 50 Jahre Krieg - aber verheiratet geblieben bis zum Tod....)

    Warum bleiben die Menschen - Gewohnheit - weil halt doch was liebenswertes an dem Menschen ist - Erinnerung an das, was einen mal zusammengeführt hat ....

    Wer von uns allen hat nicht auch schon länger an einer Beziehung festgehalten als es gut gewesen wäre - weil Scheitern auch sehr schlecht sich selbst einzugestehen ist? Oder weil man mehr liebt als der andere? Oder aus Mitleid? Oder oder oder....

    Wer jetzt sagt "ich nie...." - Respekt.... ich schon....
    Wer jetzt sagt "ich nie..." luegt mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit. Entweder macht er nur uns etwas vor oder - was schlimmer ist - auch sich selbst (d.h. weiss nicht einmal, dass es nicht stimmt).
    Geändert von DieSiebte (02.08.2013 um 09:40 Uhr)

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    AW: Harter Sex - und mir wirds zu viel.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe mich schon nach Therapeuten um… meinen Eltern habe ich das aber nicht erzählt, die würden das nicht verstehen. Sie waren ohnehin mehr als „schockiert“ darüber, dass mir so etwas überhaupt „passiert“… als ich wedernochs letzten Beitrag las, hatte ich plötzlich das Antlitz meines Vaters vor Augen, wie er sagt: SO habe ich dich aber nicht erzogen.
    Ja, mir ist neulich wieder aufgefallen, dass sie nicht gerade die Einfühlsamsten vor dem Herren sind. Bei ihnen geht es immer nur um das „Ergebnis“, die „Leistung“ und das „Bild nach außen“. Ich solle ja keine Schwäche zeigen… wenn die wüssten, wie es in mir drin aussieht.
    Du Arme!

    Ich denke, eine Therapie waere wirklich keine schlechte Idee. Ich kann dazu - wie erwaehnt - noch Meditation empfehlen. Am besten in einer zen-buddhistischen Gruppe, die auch ein wenig die zen-Lehren vermittelt. Oder Pema Chödrön "Wenn alles zusammenbricht: Hilfestellung für schwierige Zeiten" lesen. In dem Buch vermittelt die Autorin genau den zen-buddhistischen Ansatz. Ich kann bestaetigen, dass das hilft. Ich habe zwar nicht so etwas erlebt, wie du, aber auch ich bin ein Leistungsmensch und habe nie gelernt, auf mich zu hoeren und im Einklang mit meinen Gefuehlen zu leben, weil ich alles ueberanalysiere (obwohl ich jemand bin, der grundsaetzlich eigentlich noch relativ guten Zugang zu seinen Gefuehlen hat - aber auf Gefuehle muss man hoeren und man muss sie "durchfuehlen" und sie nicht ueberanalysieren. Spannend, habe ich frueher nie verstanden und ich bin noch lange nicht angekommen, habe noch viel zu verstehen. )

    Eine Therapie-Art, die auf den buddhistischen Lehren basiert, sie aber nicht thematisiert, sondern eben westlich aufbereitet, ist uebrigens ACT (http://de.wikipedia.org/wiki/Akzepta...itmenttherapie). In Deutschland aber wohl noch nicht haeufig zu finden.
    Geändert von DieSiebte (02.08.2013 um 10:12 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Harter Sex - und mir wirds zu viel.

    [QUOTE=Inaktiver User;22716116]
    Warum ist es für manche so verwunderlich, dass er mir (noch) am Herzen liegt?
    Und was hat das Eingeständnis dieses Gefühls mit einer Gutheißung seines Verhaltens zu tun? Gar nichts.
    Es ist für mich schwierig, Dein Verhalten zu verstehen, wenn Du einerseits immer neue Koalititonspartner suchst, Gleichstellungsbeauftragte, Doktorvater, Vater, der nun eine Anwalt für Dich einschalten soll, nicht Du selber schaltest ihn ein?? Einerseits also diese Koalitionsbildung gegen Deinen Exfreund, recht scharfes Geschütz fährst Du da auf - und andererseits teilst Du uns hier mit, welch widersprüchliche Gefühle für ihn Du noch hast. Deine Taten ihm gegenüber sind jedoch eindeutig: Klar auf Kampf aus, mit all diesem Koalitionsgeschützt.

    Wo schrieb ich, dass ich ihn „toll“ finde?
    In verschiedenen Postings, die ich zeitlich nun nicht herausklamüsern mag.

    Ich wünsche ihm nicht die Pest an den Hals; ich will aber auch nicht mehr mit ihm zusammen sein.
    Wenn Du ihm nicht die Pest an den Hals wünschst, wieso dann diese Koalitionsaufbauerei? Wieso setzt Du Dich nicht mit ihm direkt auseinander? Von Beginn an hast Du meiner Einschätzung nach die direkte Auseinandersetzung gemieden, wo Du konntest. Hast offenbar 1,5 Jahre lang ihm nicht mitgeteilt, dass der Sex für Dich so nicht lustig ist - musstest Dich hier in der bricom zuerst absichern, ob Du recht hast oder ob Du Dich ändern müsstest. Dann gings Schlag auf Schlag: Statt Auseinandersetzung mit Selbstbehauptung von Deiner Seite Trennung. Und Herr Extraumprinz mutierte hier in diesem Threat zum Monster.


    Aus diesem Grund der Verweis auf meine emotionale "Befangenheit".
    Wäre schön, wenn sich das so einfach abstellen ließe... so aber quäle ich mich durch den Tag, und mehr oder weniger auch durch die Nacht, da ich kaum schlafen kann.
    Ich kann hier eine Konfliktdynamik beobachten, wie sich ein Konflikt aufbaut und aufbaut - und nicht beruhigt. Start war, dass die Probleme nicht gemeinsam besprochen wurden, nein, eine anonyme Öffentlichkeit wurde zurate gezogen, die Gespräche als Partner fielen meines Wissens fast komplett aus. Die Kommunikation wurde dann vollständig gekappt, dafür Koalitionspartner gesucht - Eskalationsstufe mind. Nummer 3 - die ehemaligen Partner werden zur Feinden, die Emotionen sind so hochgekocht, dass erst die Vernichtung des einen Partners Ruhe einkehren kann.

    Die Alternative wäre das gemeinsame Gespräch, auf Augenhöhe, erwachsen. Das gab es Pia, als Dein Exfreund sehr betroffen wirkte als Du ihm Deine Trennungsabsicht mitteltest. war ein guter Start. Dass er nicht jubiliert, wenn seine Exfreundin 1,5 Jahre etwas freiwillig mitmacht und nach 1,5 Jahren erst sagt, war für mich nicht gut - ist als Aussenstehende verständlich. Hier Deinen Eigenanteil sehen und damit neu, anders als vorher umgehen ist mein Vorschlag an Dich. Da kannst Du ganz viel lernen, früh genug Deinen eigenen Bedürfnisse mitteilen, Grenzen früh setzen, wenn Du etwas nicht mitmachen masgst etc...

    Deinen Vater nun die Kohle aus dem Feuer nehmen lassen: Excüse, aber ist dies die Tat einer erwachsenen Frau?

    Du hast die Bziehung beendet und hast nach wie vor ambivalente Gefühle. Dies ist normal und verständlich und passiert täglich 1000000000 Menschlein. Diesem durchaus übergriffigen Mann nun weiterhin klare Grenzen zu setzen, ohne Eskalationen anzukurbeln - dies könnte die lehrreiche Lektion für Dich sein. Du hast hier viele sehr anschauliche Postings dazu erhalten, nicht von mir, die Du nicht berücksichtigst. So werde ich hier weiter mit Interesse beobachten, wie sich Deine Eskalationsdynamik aufbaut - bis zum bitteren Ende. Tojtojtoj.

    Die Sache mit dem Anwalt z.B: Im einen Moment freue ich mich noch über diesen Lichtblick, doch kaum ist diese Freude verblasst driften meine Gedanken wieder zu ihm und was ich ihm im schlimmsten Fall damit "antun" könnte... und dann bekomme ich Beklemmungen. So fällt es also ziemlich schwer, mich nur auf mich und meinen Anteil zu konzentrieren.
    als ich wedernochs letzten Beitrag las, hatte ich plötzlich das Antlitz meines Vaters vor Augen, wie er sagt: SO habe ich dich aber nicht erzogen.
    Ich erlebe Dich in der Tat unterwerferisch, nicht Grenzen setzend im richtigen Moment, sondern im Nachhinein mit massivem Geschütz zurückschiessend...
    Geändert von Inaktiver User (02.08.2013 um 10:21 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Harter Sex - und mir wirds zu viel.

    [QUOTE=Inaktiver User;22718066]
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Es ist für mich schwierig, Dein Verhalten zu verstehen, wenn Du einerseits immer neue Koalititonspartner suchst, Gleichstellungsbeauftragte, Doktorvater, Vater, der nun eine Anwalt für Dich einschalten soll, nicht Du selber schaltest ihn ein?? Einerseits also diese Koalitionsbildung gegen Deinen Exfreund, recht scharfes Geschütz fährst Du da auf - und andererseits teilst Du uns hier mit, welch widersprüchliche Gefühle für ihn Du noch hast. Deine Taten ihm gegenüber sind jedoch eindeutig: Klar auf Kampf aus, mit all diesem Koalitionsgeschützt.



    In verschiedenen Postings, die ich zeitlich nun nicht herausklamüsern mag.



    Wenn Du ihm nicht die Pest an den Hals wünschst, wieso dann diese Koalitionsaufbauerei? Wieso setzt Du Dich nicht mit ihm direkt auseinander? Von Beginn an hast Du meiner Einschätzung nach die direkte Auseinandersetzung gemieden, wo Du konntest. Hast offenbar 1,5 Jahre lang ihm nicht mitgeteitl, dass der Sex für Dich so nicht lustig ist - musstest Dich hier in der bricom zuerst absichern, ob Du recht hast oder ob Du Dich ändern müsstest. Dann gings Schlag auf Schlag: Statt Auseinandersetzung mit Selbstbehauptung von Deiner Seite Trennung. Und Herr Extraumprinz mutierte hier in diesem Threat zum Monster.




    Ich kann hier eine Konfliktdynamik beobachten, wie sich ein Konflikt aufbaut und aufbaut - und nicht beruhigt. Start war, dass die Probleme nicht gemeinsam besprochen wurden, nein, eine anonyme Öffentlichkeit wurde zurate gezogen, die Gespräche als Partner fielen meines Wissens komplett aus. Die Kommunikation wurde dann vollständig gekappt, dafür Koalitionspartner gesucht - Eskalationsstufe mind. Nummer 3 - die ehemaligen Partner werden zur Feinden, die Emotionen sind so hochgekocht, dass erst die Vernichtung des einen Partners Ruhe einkehren kann.

    Die Alternative wäre das gemeinsame Gespräch, auf Augenhöhe, erwachsen. Das gab es Pia, als Dein Exfreund sehr betroffen wirkte. war ein guter Start. Dass er nicht jubiliert, wenn seine Exfreundin 1,5 Jahre etwas freiwillig mitmacht und nach 1,5 Jahren erst sagt, war für mich nicht gut - ist als Aussenstehende verständlich. Hier Deinen Eigenanteil sehen und damit neu, anders als vorher umgehen ist mein Vorschlag an Dich. Da kannst Du ganz viel lernen.

    Deinen Vater nun die Kohle aus dem Feuer nehmen lassen: Excüse, aber ist dies die Tat einer erwachsenen Frau?

    Du hast die Bziehung beendet und hast nach wie vor ambivalente Gefühle. Dies ist normal und verständlich und passiert täglich 1000000000 Menschlein. Diesem durchaus übergriffigen Mann nun weiterhin klare Grenzen zu setzen, ohne Eskalationen anzukurbeln - dies könnte die lehrreiche Lektion für Dich sein. Du hast hier viele sehr anschauliche Postings dazu erhalten, nicht von mir, die Du nicht berücksichtigst. So werde ich hier weiter mit Interesse beobachten, wie sich Deine Eskalationsdynamik aufbaut - bis zum bitteren Ende. Tojtojtoj.





    Ich erlebe Dich in der Tat unterwerferisch, nicht Grenzen setzend im richtigen Moment, sondern im Nachhinein mit massivem Geschütz zurückschiessend...

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    AW: Harter Sex - und mir wirds zu viel.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wünsche ihm nicht die Pest an den Hals [...]
    Warum eigentlich nicht nicht? So, wie er Dich behandelt hat, hätte er das mehr als verdient.

    Du kannst all Deine widersprüchlichen Gefühle ja haben, für Dich allein im stillen Kämmerlein oder auch hier, aber was die Begegnungen mit ihm angeht: Teflon-Merkel. Und wenn es noch so in Dir tobt.

    Ich würde versuchen, mir genau diese 2 Seiten zuzulegen:
    1) Berufs-"Gesicht": nur formaler Umgang, alles abprallen lassen, freundlich-sachlich zu ihm sein, aber bloß darauf achten, dass er keine Chance mehr hat, mir Dir allein in einem Raum zu sein, um Dich niederzumachen, denn diese Gelegenheiten wird er suchen und dann ausnutzen

    2) Privat-"Gesicht": lass alles raus, aber, verdammt noch mal, fang auch endlich an, wütend auf diese Wurst zu sein, der Dich so beschissen behandelt hat, der auf Dir rumgetrampelt hat und auch in Zukunft dazu keine Gelegenheit auslassen wird. Der Dich gedemütigt hat und sich daran noch aufgeilt. Der Dich als Mensch und als Frau in den Arsch getreten hat. Mitleid ist hier fehl am Platz, es ist doch auch scheißegal, wieso weshalb warum der das tut, Fakt ist, er ist ne miese kleine Wurst, der sein mangelndes Selbstbewusstsein durch Erniedrigung anderer erhöhen muss. Und da sei mal sicher, dass es so ist, auch wenn er nach außen ja so eloquent und charismatisch wirkt.

    Mir persönlich hat ne Wut immer besser geholfen, um mit etwas abzuschließen, als Verständnis. Also, ich meine nur als Krücke, irgendwann sollte man von der Wut loslassen. Dann kann man mit Verständnishaben immer noch anfangen.
    No hell below us, above us only Sky...

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    AW: Harter Sex - und mir wirds zu viel.

    weder noch:

    Ich habe in meinem Leben schon zahlreiche Beziehunen beendet.
    Mich hat aber noch nie ein Mann in einem Keller eingeschlossen
    oder mich bei meinem Arbeitgeber gedisst.


    Das ist eine ganz andere Sachlage.

    Und es ist vollkommen in Ordnung, dass man Probleme mit seinen
    Angehörigen bespricht, wenn einem danach ist.

    Der Konflikt hat hier eine Stufe erreicht, der Pias Zukunft massiv beeinflusst.
    Da geht es nicht mehr allein um Händchenhalten oder nicht


    Und Pia: Auch wenn es weh tut: Ein bisschen kannst Du Deinen Vater doch auch
    verstehen, oder? Natürlich hat er wenig Verständnis dafür, dass seine Tochter
    sich einem Heiopei unterordnet, nachdem er ihr einen guten Start ins Leben ermöglich hat?
    Was würdest Du als Mama denken, wenn Deine Tochter mit so einer Story ankäme?

    Und Härte: Ja, die muss frau leider lernen. Das dauert gaaaanz lange.
    Aber der Weg nach oben ist steinig.

    Und Alphamänner putzen sich überall selbstgefällig das Fell.

    Ich bin froh, dass ich in meinem Job hauptsächlich nette Homo-Jungs um mich habe.
    Da fällt zumindest diese Sex-Nummer weg und wenn sie sich aufplustern,
    lachen sie anschließend selber über ihr mächtiges Drama....;-)
    Geändert von Hackenschuss (02.08.2013 um 10:45 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Harter Sex - und mir wirds zu viel.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich erlebe Dich in der Tat unterwerferisch, nicht Grenzen setzend im richtigen Moment, sondern im Nachhinein mit massivem Geschütz zurückschiessend...
    Kann es sein, dass sie deswegen 1,5 Jahre in der Beziehung gesteckt hat und keine Grenzen setzen konnte, weil sie eben nie gelernt hat, Grenzen im richtigen Moment zu setzen? Wie soll sie das denn jetzt von heute auf morgen in 2 Wochen lernen und perfekt koennen?

    Aber schoene Einsicht in die Dynamik - auch wenn ich finde, dass das massive Geschuetz hier durchaus angebracht ist, weil Pia sich eben nicht gut alleine wehren kann und das erst noch lernen muss. Evtl. kann man gegen den Ex auch ohne massives Geschuetz nicht ankommen. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Denn Nachsicht gab es schon 1,5 Jahre lang.

    Ausserdem haben es Situationen nun einmal in der Regel an sich, dass - wenn man nicht im richtigen Moment eine Grenze setzt - danach groesseres Geschuetz aufgefahren werden muss, weil dem Gegner bzw. demjenigen, der Grenzen ueberschreitet eben auch erstmal klargemacht werden muss, dass es sie gibt und dazu bedarf es weitaus mehr Deutlichkeit als wenn er die Grenze von Anfang an gesehen haette/man sie ihm von Anfang an gezeigt haette.
    Geändert von DieSiebte (02.08.2013 um 10:45 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Harter Sex - und mir wirds zu viel.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Alternative wäre das gemeinsame Gespräch, auf Augenhöhe, erwachsen. Das gab es Pia, als Dein Exfreund sehr betroffen wirkte als Du ihm Deine Trennungsabsicht mitteltest. war ein guter Start. Dass er nicht jubiliert, wenn seine Exfreundin 1,5 Jahre etwas freiwillig mitmacht und nach 1,5 Jahren erst sagt, war für mich nicht gut - ist als Aussenstehende verständlich.
    Genau. Er hat den Zerknirschten gegeben, sie bedroht und ihr ein paar Blumensträuße als Entschädigung zukommen lassen. Er hat beim Sex mal auf sie Rücksicht genommen, um sich dann sogleich zu beschweren, so einen "Hampelmann" könne er jetzt aber nicht ständig geben. Mit seiner Ex-Freundin sei er schließlich noch deutlich härter zur Sache gegangen.

    Daraufhin ist Pia recht zügig klargeworden, dass da grundsätzlich etwas nicht passt und dass die Chancen, daran etwas ändern zu können, sehr minimal sind. Also hat sie - sicher auch mit Überwindung - die Konsequenzen gezogen und Schluß gemacht. Daraufhin hat er ihr versprochen, ihr das Leben möglichst schwer zu machen, soweit ihm das möglich ist. Und bisher gelingt ihm das auch verblüffend gut.

    Soweit der aktuelle Stand.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

  10. Inaktiver User

    AW: Harter Sex - und mir wirds zu viel.

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Genau. Er hat den Zerknirschten gegeben, sie bedroht und ihr ein paar Blumensträuße als Entschädigung zukommen lassen. Er hat beim Sex mal auf sie Rücksicht genommen, um sich dann sogleich zu beschweren, so einen "Hampelmann" könne er jetzt aber nicht ständig geben. Mit seiner Ex-Freundin sei er schließlich noch deutlich härter zur Sache gegangen.

    Daraufhin ist Pia recht zügig klargeworden, dass da grundsätzlich etwas nicht passt und dass die Chancen, daran etwas ändern zu können, sehr minimal sind. Also hat sie - sicher auch mit Überwindung - die Konsequenzen gezogen und Schluß gemacht. Daraufhin hat er ihr versprochen, ihr das Leben möglichst schwer zu machen, soweit ihm das möglich ist. Und bisher gelingt ihm das auch verblüffend gut.

    Soweit der aktuelle Stand.
    Alaska, klar und deutlich von Dir zusammengefasst. da widerspreche ich Dir nicht. Doch es fehlt 1 Seite der Medaille, dienige von Pia, wieso sie 1,5 Jahre diesem Ekel beigewohnt hat etc. Dies ist die Vorschgeschichte, die dazugehört. Hätte sie von Beginn an ihre Bedürfnisse mitgeteilt, klar und frei, Grenzen gestzt, wäre Herr Extraumprinz nicht so konsterniert und überrumpelt gewesen, als sie ihm ihre Trennungsabsicht kundtat. Pia hat diese Beziehung mitaufgebaut, indem sie nicht aufmuckte.
    Mich stört hier dieser einseitige Fokus auf diesen übergriffigen Mann, das ist er, dies wurde von Beginn an bestätigt. Mein Interesse gilt jedoch der Frage: Wieso macht eine toughe Frau dies 1,5 Jahre lang mit, notabene 2013.

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