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    Nach Geburt keine Lust mehr...

    Hallo, ich möchte eure Meinung wissen!

    Mein Kind ist 16 Monate alt. 5 Monate nach seiner Geburt habe ich meinen Mann, mit dem ich zu dem Zeitpunkt 3 Jahre zusammen war, geheiratet. Ich war super glücklich!
    Es gab nur einen Haken, ich hatte überhaupt keine Lust auf Sex. Als ob bei der Geburt da unten was kaputt gegangen ist. Ich hab meinen Mann so gut es ging abgewimmelt wenn er wollte. Manchmal hab ich es über mich ergehen lassen. Ich war aber auch durch das Mutter dasein abends immer müde und kaputt. Mein Mann ist Kraftfahrer und kommt nicht jeden Abend nach Hause. Irgendwann hab ich mich nicht mehr gefreut wenn er nach Hause gekommen ist, weil ich wusste das er Sex haben will. Ich hab mich unter Druck gesetzt gefühlt. Mochte mich nichtmal mehr getraut mich einfach nur an ihn zu kuscheln oder ihn zu küssen, weil er dann Lust auf mehr bekommt. Mein Mann würde am liebsten jeden Tag mit mir schlafen. Es wurde immr schlimmer, ich wurde ihm gegenüber immer kühler. Er wurde in meinen Augen immer unattraktiver. Ein halbes Jahr nach der Hochzeit habe ich das erste Mal gemerkt das ich ihn nicht mehr so sehr liebe. Ich habe ihm nichts davon erzählt, habe gehofft das es nur eine Phase ist. Durch die ganze Umstellung und Stress mit Baby. es wurde leider nicht besser und er hat irgendwann gemerkt das was nicht stimmt. ich wollte Abstand, um zu merken, ob ich ihn noch liebe. Ich habe eine pro/contra Liste gemacht und festgestellt, das er eigentlich die perfekten charakterlichen Eigenschaften hat und er auch eigentlich nichts falsch gemacht hat. Somit habe ich unserer Ehe noch eine Chance gegeben. Anfangs war es schöner denn je aber dann ging das Spiel mit dem Sex wieder los. Ich habe einfach keine Lust. Wenn er nach Hause kommt bin ich totmüde und schlafe meist schon gegen 21 uhr auf der Couch ein. Ich denke eine Art Schutzfunktion. Nun hatten wir gemeinsam Urlaub und von Tag zu Tag hatte ich mehr das Gefühl das ich ihn nicht mehr liebe.
    Habe mich nun, eine Woche vor unserem 1. Hochzeitstag, getrennt.
    Frage mich, was mit mir los ist. Es ist doch nicht normal das sich so schnell die Gefühle verabschieden. Liebe ich ihn wirklich nicht mehr oder kommt das alles nur wegen dem Sex? Weiß einfach nicht ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Muss oft an ihn denken, vermisse ihn. Aber Sex mit ihm kann ich mir nicht vorstellen. Habe gehört das viele Frauen nach einer geburt nicht große Lust auf Sex haben. Ich möchte meine Ehe nicht hinschmeißen wenn wir vielleicht doch noch eine Chance haben. Möchte aber meinen Mann nicht noch ein drittes Mal verlassen und damit wehtun. Hab auch schon an Paartherapie gedacht.

    Was meint ihr???

  2. gesperrt

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    AW: Nach Geburt keine Lust mehr...

    Zitat Zitat von jazm Beitrag anzeigen
    Durch die ganze Umstellung und Stress mit Baby. es wurde leider nicht besser und er hat irgendwann gemerkt das was nicht stimmt. ich wollte Abstand, um zu merken, ob ich ihn noch liebe. Ich habe eine pro/contra Liste gemacht und festgestellt, das er eigentlich die perfekten charakterlichen Eigenschaften hat und er auch eigentlich nichts falsch gemacht hat.
    Was habt ihr denn miteinander geredet?
    Hat er deine Position verstanden? Du seine? Was habt ihr gemeinsam ausgemacht?

    Es klingt irgendwie als wäret ihr zwei voneinander getrennte Planeten, die nicht wirklich miteinander reden, der Eindruck kann allerdings an der kürze des Eingangsposts liegen?

    Magst du noch mehr erzählen?

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    AW: Nach Geburt keine Lust mehr...

    Liegt das denn wirklich "nur" an der Geburt bzw. am Mutterdasein?
    Ich meine, wie war denn eure Sexualität vorher? Bevor zu schwanger wurdest und in der Schwangerschaft?
    Das finde ich durchaus wichtig für die Ursachenforschung. Ich kenne nämlich beides:
    1. Frauen, denen Sex immer sehr wichtig war und die auch eine sehr rege und erfüllte Sexualität mit ihrem Partner hatten und die wirklich auch selbst verstört darüber sind, dass sie nach der Geburt das Bedürfnis oder sie Energie einfach nicht mehr haben und sich das auch nicht rech erklären können, oft sogar selbst darunter leiden.
    und
    2. Frauen, denen Sex ohnehin nie sonderlich wichtig war oder die ohnehin das Sexleben in der Beziehung nie besonders erfüllend gefunden haben (eher als Pflichtübung oder eben zum Schwanger werden) und bei denen sich das nach der Geburt (oft eben auch schon in der Schwangerschaft) einfach noch weiter in der Priorität nach unten verschiebt und dann gen Null tendiert. Oft wird dann die Schwangerschaft/Geburt/Stillen/Mutterrolle auch dankbar als Vorwand benutzt (auch unbewusst), um sich den Mann "endlich" berechtigt vom Hals halten zu können.

    Natürlich gibt es zwischen beiden Polen auch Zwischenstufe aber man kann sich ja schon eher der einen oder der anderen Gruppe zuordnen... Und ich finde, dass die Herangehensweise für beide Gruppen eine VOLLKOMMEN verschiedene ist. Und auch die Prognose ist eine sehr unterschiedliche.

    Für die Frauen unter Punkt 1 kann man viel konkreter ansetzen:
    Gibt es evtl. Rollenkonflikte (Mutter/Geliebte), die hemmen und die man ggf. therapeutisch bearbeiten sollte? Gab es ein traumatisches Geburtserlebnis, was noch aufgearbeitet werden muss?
    Evtl. tatsächlich auch wirklich schlimere Verletzungen und daraus resultierende Angst vor Schmerzen? Selbstwertproblematiken, weil man sich nicht mehr so zeigen mag (Schwangerschaftsstreifen, hängende Brüste, "ausgeleierte" Scheide o.Ä. - selbst wenn das nur im Kopf existent ist).
    Ist einfach WIRKLICH keine Zeit da, kann man da konkret mit Babysittern entgegenwirken? Die Familie stärker einbinden?
    Unterstützt der Partner nicht genug im Haushalt/beim Kochen, so dass man wirklich immer überarbeitet und müde ist?
    Fühlt man sich vom Mann nicht mehr als Frau und nur noch als Mutter gesehen - was trägt er in seinem Verhalten dazu bei?
    Hat man große Angst vor einer erneuten Schwangerschaft?
    usw.

    Für Frauen in Punkt 2 sehe ich etwas schwärzer. Denn letztlich gehört ja auch dazu, dass man einen ursprünglich schönen und befriedigenden Zustand wieder herstellen WILL. Dass man es selbst als Verlust empfindet, dass da etwas verloren gegangen ist. Selbstverständlich gibt es trotzdem Chancen, z.B. zu ergründen warum man den Sex von jeher nicht besonders befriedigend empfand und dann da anzusetzen, aber das hat ja dann nur noch am Rande etwas mit dem Kind zu tun und ist ein eigenes Thema.

    Und letztlich haben Menschen auch einfach eine unterschiedlich stark ausgeprägte Libido, wenn das schon vor dem Kind der Fall war wird das mit Kind schwer anzupassen sein. Oft ist das nämlich auch ganz schlicht eine Frage der Prioritätensetzung. Mein Mann und ich hatten 5 Wochen nach der Geburt wieder Sex, trotz Dammriss, Schamlippenrissen, voll stillen etc. Weil ich es wollte. Und mein Kind verlangte die ganzen ersten Monate alle 1,5-2 Stunden die Brust - tags wie nachts. Ich schlief auch keine Nacht mehr als 4 Stunden, war erschöpft und müde, aber mir war es wichtig - weil es mir schon vorher sehr wichtig war.
    Eine gut befreundete Mutter, die fast auf den Tag zeitgleich mit mir entbunden hat, hatte monatelang keinen Sex mit ihrem Mann. Sie sagte immer zu mir, dass sie dazu ja gar keine Zeit hätten. Sie war ebenso wie ich in Elternzeit, ihr Mann ebenso wie meiner vollzeit berufstätig. Warum hatten wir Zeit, sie aber nicht? Nunja, sie hatten sehr wohl Zeit, haben aber halt entschieden, diese lieber zusammen beim Fernsehen zu verbringen, während wir die sich bietenden Gelegenheiten eben genutzt haben, um miteinander zu schlafen... Die Häufigkeit ist hier (mein Kind ist jetzt 2) nicht weniger als vor der Schwangerschaft und war auch während der Schwangerschaft bis zum Ende nicht reduziert.

    Allerdings will ich psychische Faktoren, die einem die Lust nehmen und Prioritäten verschieben auch keinesfalls kleinreden! Bei mir war es so, dass ich durch Geburtsverletzungen, Schwangerschaftstreifen etc. sehr angeknackst im Selbstwert war bzw. auch noch bin. Aber gerade darum wollte und will ich eher mehr Sex, weil das eben für mich eine Form der Selbstbestätigung ist, die mir zeigt, dass ich dennoch schön und begehrenswert bin. Natürlich kann das aber auch zur genau gegenteiligen Reaktion führen, das setzt aber voraus, dass die Prioritäten sich tatsächlich verschoben haben und eben nicht eigentlich schon immer so waren, dass Sex eher eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Da muss man sich schon ehrlich selbst hinterfragen.

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    AW: Nach Geburt keine Lust mehr...

    Unabhängig vom Thema Kind:
    Nimmst du die Pille oder eine andere hormonelle Verhütung (Nuvaring, Mirena, 3-monats-Spritze, Implanin, Evra-Pflaster?) Diese sind oft ein ziemlicher Libidokiller! Als ich noch die Pille nahm (besonders die antiandrogene im Langzeitzyklus, damit ich meine Tage nicht bekomme - wie praktisch ) hatte ich DEUTLICH weniger Sex als heute. Vielleicht 1/3 so viel.
    Wenn du z.B. vor der Schwangerschaft nicht hormonell verhütet hast, nach der Entbindung dann aber damit angefangen hast, ist das auch eine Möglichkeit! Ca. 3 Monate nach Absetzen - HOLLA DIE WALDFEE!!!

  5. User Info Menu

    AW: Nach Geburt keine Lust mehr...

    Danke schon mal für eure Antworten...

    Also ich muss gestehen, dass wir auch vor der Schwangerschaft nicht sehr viel Sex hatten. Da mein Mann meist nur am We zu Hause ist. Aber wenn er da war dann habe ich auch Lust auf ihn gehabt. Ich habe bis zum Kinderwunsch immer die Pille genommen, dann neun Monate gestillt und nun nehme ich seit drei Monaten die Pille wieder. Natürlich habe ich mit ihm darüber geredet. Es ist ja auch Thema Nr1 bei uns. Aber er kann es nicht verstehen. Ich ja auch nicht. Selbst wenn wir uns küssen empfinde ich nichts. Der Grund warum ich mich letztendlich getrennt habe, ist aus Mangel an Gefühlen. Wenn es wirklich der Grund ist, dann ist die Ehe nun am Ende. Aber ich habe gehört dass ganz viele Frauen dieses Problem haben und es wäre ja sehr schade die Ehe wegen lustlosigkeit aufzugeben. Ich weiß einfach nicht ob die fehlende Liebe oder Lust der Grund ist.

  6. Inaktiver User

    AW: Nach Geburt keine Lust mehr...

    Hm, ich kann mir schwer vorstellen, dass du ihn erst überglücklich heiratest und dann in so kurzer Zeit wirklich alle Gefühle weg sind. Vielleicht kann eine Therapie wirklich den Knoten lösen.

    Wenn dein Partner kaum zu Hause ist, dann bist du ja fast alleinerziehend. Da geht man sicher an seine Grenzen und evl. auch darüber hinaus. Durch die Überforderung kann sich viel (versteckte) Wut auf den Partner ansammeln. Solche Gefühle erlaubt man sich unter Umständen nicht, wenn man doch eigentlich die glückliche Mutti sein muss. Da könnte sich sogar eine Depression entwickeln. Das soll jetzt nicht heißen, dass es in deinem Falls so ist. Ich wollte nur sagen, dass es Gründe geben kann, die dich deinen Partner zur Zeit schwer ertragen lassen. Und diese Probleme könnten evl. gelöst werden.

    Die neuen Rollen innerhalb der Beziehung wurden auch gerade schon genannt. Ich wußte z. B. vorher schon, dass ich mit einem Abhängigkeitsverhältnis schwer klar komme. Deshalb war für mich klar, dass meine Babypause nur ein Jahr dauern sollte. Seit ich wieder arbeite ist meine Lust auch wieder da. Und ich bin gerne Mutter und liebe mein Kind über alles. Aber ohne einen gewissen Ausgleich wäre ich unglücklich.

    Mein Partner hat mich sehr unterstützt im ersten Jahr nach der Geburt. Da unsere Familien aber nicht hier wohnen, sind wir beide dennoch an unsere Grenzen gestoßen. Das Kind hat lange nur auf dem Arm geschlafen, war viel krank und hat viel gebrüllt. Wir hatten in der Zeit auch wenig Sex und ich hatte eigentlich auch kaum Lust. Und GV ging lange gar nicht, da mein Scheidenriss nicht richtig heilen wollte etc.

    Hast du Hilfe mit dem Kind?

    Eigentlich könnt ihr bei einem neuen Versuch mit Therapie o. ä. doch nur gewinnen, oder? Therapie bedeutet natürlich nicht, dass man ein glückliches Paar wird. Vielleicht findet man auch heraus, dass man nicht zusammen passt oder dass die Gefühle wirklich verschwunden sind. Es kann aber auch gut ausgehen. Und ihr seid durch das Kind sowieso miteinander verbunden.
    Du möchtest deinen Mann nicht erneut verletzen? Das kann ich gut verstehen. Aber verletzt es ihn denn weniger, wenn ihr jetzt getrennt bleibt? Wahrscheinlich nicht.

    Ich hoffe, dass ich nicht zu durcheinander geschrieben habe. Habe gerade mehr Gedanken im Kopf als ich Zeit zum Schreiben habe...

  7. Inaktiver User

    AW: Nach Geburt keine Lust mehr...

    Zitat Zitat von jazm Beitrag anzeigen
    Es ist ja auch Thema Nr1 bei uns.
    Hallo jazm, wer macht es denn zum Thema Nr. 1?
    Aber er kann es nicht verstehen.
    Das hier ist, meiner Meinung nach, der Schlüssel zum Problem. Solange Dein Mann keine Verständnis für Dein Problem aufbringen kann, wird sich an der Situation nichts ändern. Das hat nichts mit Sex zu tun, sondern mit Verständnis, Liebe, angenommen und geachtet werden.
    Ein Partner, der kein Verständnis für die Nöte des anderen aufbringen kann, achtet und respektiert ihn nicht.
    Dabei geht es nicht darum, dass Ihr beide keinen Sex habt, sondern, dass Ihr Euch nicht versteht. Die Not ist nicht der mangelnde Sex, sondern das mangelnde Verständnis.
    Du verstehst Dich selbst nicht mehr und er versteht Dich nicht. Dass er Sex möchte, verstehst Du. Dass Du keinen möchtest, versteht er nicht. Da liegt das Problem.
    Je öfter Du Dich unter Druck gesetzt fühlst und es "über dich ergehen lässt", desto mehr wird Deine Liebe nachlassen, denn diese Art von Sex ist demütigend. Wenn er Dich liebt, kann er das nicht wollen. Wenn er es zulässt um seiner Bedürfnisse willen, dann liebt er Dich nicht genug. Und es ist auf Dauer schwer jemanden zu lieben, der einen nicht um seiner selbst willen liebt.
    Ich denke, er hat Eure Ehe in der Hand. Er kann etwas ändern, so dass Du wieder zu Dir finden kannst. Du willst Verständnis, Unterstützung und Intimität (damit ist kein Sex gemeint).
    Wenn Ihr darüber nicht reden könnt und Du allein die "Schuld" bei Dir suchst, hat Eure Ehe keine Chance. Leider.
    Und es stimmt, dass viele Frauen dieses Problem haben, Du kannst es hier in der Bri nachlesen.
    Allein kannst Du es nicht lösen, Du brauchst einen verständisvollen Partner.
    Geändert von Inaktiver User (24.05.2013 um 14:32 Uhr) Grund: Grammatikalisch nicht verständlich gewesen, ich hoffe es ist es jetzt.

  8. User Info Menu

    AW: Nach Geburt keine Lust mehr...

    Ohne daraus eine Grundsatzdiskussion machen zu wollen:
    Das sehe ich ganz anders. Als Frau.
    Ich finde es zu einseitig gedacht.
    Es entzieht der TE die Mitverantwortung und das finde ich nicht ok.

    Du sagst, sie versteht, dass er Sex möchte.
    Er versteht aber nicht, dass sie keinen möchte.
    Und deshalb liegt der schwanrze Peter jetzt bei ihm, weil er sie nicht versteht?
    Nee, sorry. So simpel ist das nicht. Sie verstet ja offenbar auch nicht, warum ihm Sex so wichtig ist und warum er nicht einfach darauf verzichten kann. Mit der Verständnisschiene kann man beidseitig argumentieren.

    Und ICH finde es übrigens ganz schön hart, einem Partner so ein essenzielles Bedürfnis wie das nach Sexualität, über Monate oder gar Jahre vorzuenthalten. Da ist Unverständnis einfach auch mal verständlich finde ich Natürlich darf der Herr nicht die Hände in den Schoß legen und sagen: "So, ich will Sex - mach mal, ging ja früher auch!" Natürlich muss er sich mit auf Ursachenforschung begeben, muss aktiv werden in der Hinsicht, dass er z.B. mehr im Alltag unterstützt (oder wenn er selbst berufsbedingt unterwegs ist z.B. Geld für jemanden locker macht, der dies tun kann), wenn da das Problem liegt. Oder dass er seiner Frau wieder das Gefühl gibt Frau und nicht nur Mutter zu sein, wenn da das Prolem liegt. Oderoderoder... Aber das alles setzt auch voraus, dass SIE bereit ist aktiv etwas zu verändern und auch daran zu arbeiten - mindestens so sehr wie er.

    Zu sagen, er hielte den Schlüssel zur Ehe in den Händen und er sei letztlich Schuld am Scheitern, weil er ihr nicht genug Verständnis entgegen bringt - sorry NEIN! Ich sehe es wirklich komplett anders.

  9. gesperrt

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    AW: Nach Geburt keine Lust mehr...

    Zitat Zitat von Milfy Beitrag anzeigen
    Und deshalb liegt der schwanrze Peter jetzt bei ihm, weil er sie nicht versteht?
    ...

    Zu sagen, er hielte den Schlüssel zur Ehe in den Händen und er sei letztlich Schuld am Scheitern, weil er ihr nicht genug Verständnis entgegen bringt - sorry NEIN! Ich sehe es wirklich komplett anders.
    Es geht weder um Schuld, noch um schwarze Peter sondern um Kommunikation und miteinander reden, eben weil Sex auch Kommunikation ist. Wenn Kommunikation auf der emotionalen Ebene fehlt, dann kann man Sex nur mit der Brechstange herstellen und das ist ja nicht der Sinn der Sache.

  10. Inaktiver User

    AW: Nach Geburt keine Lust mehr...

    Zitat Zitat von Milfy Beitrag anzeigen
    Mit der Verständnisschiene kann man beidseitig argumentieren.
    Es ist nicht schwer zu verstehen, dass jemand Sex will. Es ist, wie Du selbst schreibst, ein essenzielles Bedürfnis.
    Es erfordert sehr viel mehr Verständnis, wenn jemand dieses Bedürfnis nicht hat. Der Mann ist in diesem Falle mehr gefordert.
    Man kann das natürlich auch anders sehen, allerdings wird es an der Realität nichts ändern.
    Sex ist bei Herrn und Frau jazm das Thema Nr. 1 und Frau jazm ist der "Versager" im doppelten Wortlaut. Was soll sie tun?
    Es über sich ergehen lassen und anfangen, Herrn jazm zu hassen? Es verweigern und sich seinen Hass zuziehen (etwas überzogen ausgedrückt)?
    Mit Sex ist das Problem nicht zu lösen. Nur mit gegenseitigem Verständnis und Erkennen, dass das Problem woanders zu suchen und zu finden ist, als im Ehebett.

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