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  1. Inaktiver User

    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Ich würde da lieber etwas "optische" Mengenlehre zu Rate ziehen, milfy. Mit sich zwei überlappenden Kreisen beispielsweise - wo es einen großen Schnittbereich gibt... aber eben auch Dinge, die nur in einem Kreis zu finden sind.

  2. Inaktiver User

    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! Es könnte etwas dauern bis ich alles beantwortet habe. Ich finde es schon mal beruhigend, dass viele hier das weniger engstirnig sehe als es mir in meinem persönlichen Umfeld begegnet. Vielleicht kenne ich auch einfach zu viel Frauen, die sich zu viel mit feministischer Literatur beschäftigt haben und zu viele Männer, die Frauen - vor allem die eigene Frau - nur als "Heilige" akzeptieren können.

    Ich hätte mehr konkrete Beispiele nennen sollen. Leider fällt mir auf Anhieb nicht viel ein, obwohl ich regelmäßig Artikel lese, die sich auf die weibliche Sexualität beziehen, bei denen mir die Haare zu Berge stehen. Vor einigen Jahren hat beim Frühstück in der WG jemand aus der Zeitung vorgelesen, dass Frauen oft Orgasmusprobleme haben, wenn sie den Partner (noch) nicht lieben. Ich bin fast vom Stuhl gefallen vor Lachen. Und die andere Dame am Frühstückstisch fand das auch noch nachvollziehbar. Schön, dann dürfen sich Frauen mit Orgasmusproblemen auch noch anhören, dass sie den Partner nicht genug lieben, oder wie?
    Die Männer in der Runde haben dann auch losgelegt mit typischen Aussagen wie "Frauen brauchen Zeit bis sie sich fallen lassen können", "Frauen haben weniger Lust auf Sex und haben nur Sex, wenn sie den Partner lieben"...

    Das sehe ich ganz anders. Und meiner Erfahrung nach hält Frau dann besser die Klappe, wenn sie Wert darauf legt, weiterhin respektvoll behandelt zu werden.


    Welche Dinge gibt es denn eurer Meinung nur auf männlicher Seite bzw. nur auf weiblicher Seite? Wo gibt es keine Schnittmenge?

  3. User Info Menu

    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Total interessanter Strang!
    Welche Dinge gibt es denn eurer Meinung nur auf männlicher Seite bzw. nur auf weiblicher Seite? Wo gibt es keine Schnittmenge?
    Hmm, so weit würde ich mich gar nicht aus dem Fenster lehnen wollen... zumindest ist mir in meiner bescheidenen Erfahrung noch nichts untergekommen, bei dem ich von einer spürbaren Kluft zwischen "männlich"und "weiblich" ausgehen müsste. Klaro, die Körper sind anders gebaut, die Hirne geringfügig anders verkabelt, aber der Bereich des Möglichen ist so ein großer, dass das fast nebensächlich ist...

    Ein vielbemühtes Klischee ist z.B., dass der Mann beim Sex viel visueller orientiert ist, die Frau mehr auf andere Sinne geeicht. Mag öfters so sein, muss aber eben nicht. Bei uns ist es sogar so, dass ich öfter mal sage "Ausziehen, ich brauch was zum angucken!" es ihn aber garnicht stört, wenn das Licht mal ausbleibt (mag auch über die Verteilung der körperlichen Attraktivität innerhalb des Paares was aussagen, aber das ist ne andere Geschichte... ).

    lg Radisi
    Du bist ein lebender Mensch, eine Frau, und kannst irren und zweifeln und gut sein. (Erich Fried)

  4. Inaktiver User

    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich sind, sofern man das hier überhaupt irgendwie messen kann, die Unterschiede zwischen "weiblich" und "männlich" im Durchschnitt geringer, als die "weibliche" oder "männliche" Bandbreite es jeweils in sich ist - ein Faktum, das bei solch immens "wichtigen" Erhebungen fast immer unterschlagen wird.
    Das glaube ich auch.

    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Aber worum geht es Dir bei der Frage eigentlich? Um (Nicht-)Kompatibilitätsüberlegungen oder darum, ob die Unterschiede (zwischen den Gruppen oder den Individuen?) mehr geschlechts- oder mehr sozialisationsbedingt (im allerweitesten Sinne) sind?
    Eigentlich spielt das alles mit rein. Welche natürlichen/biologischen Unterschiede gibt es wirklich? Was ist sozialisationsbedingt? Warum übernehmen so viele Menschen diese ganzen Schubladen? Gut, manch einer bevorzugt vielleicht ein einfaches Weltbild.

    Und was ist mit den Frauen, der erzählen, dass sie kaum Lust auf Sex haben und jemanden lieben müssen, um Sex zu haben. Die Damen, die viele Praktiken nicht mögen, es erniedrigend finden sexy Unterwäsche zu tragen, die angeblich keine Selbstbefriedigung machen und brauchen, die auch kein erotisches Kopfkino haben und wenn dann kommt nur der eigene Mann darin vor, weil Frauen Männer sowieso nicht heiß finden, wenn sie nicht gerade verliebt sind. Frauen, die Pornos grundsächlich ekelhaft finden und eifersüchtig darauf sind und sowieso nur kuscheln wollen und eigentlich nur schwanger werden wollen und danach mit Sex abgeschlossen haben. Kann es die wirklich geben? Im Ernst?


    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Zweitens, zur Individualität, (m)ein persönliches Einzelbeispiel: Die Frau, mit der ich die größte erotische Übereinstimmung empfand, teilte mit mir praktisch die selben Phantasien und sie waren ihrerseits auch auf Frauen gerichtet (wenngleich sie nicht eingestanden lesbisch oder bi war).

    War jetzt mein "weiblicher" Anteil besonders hoch oder war sie eher "männlich" geprägt? Wir waren uns an sich einig, dass meine/unsere Interessen nicht typisch männlich sind - bin ich also quasi lesbisch? (Zumindest bin ich stark homophob.)

    Ich hatte eher das Gefühl, sie brauchte sowohl die Innen- als auch die Außenschau in diesen Phantasien - das machte sie für mich noch interessanter. Es passte allerdings sonst praktisch nirgendwo - aber es war sehr erweiternd. Seitdem denke ich manchmal über eine Art Androgynität nach - zumal ich nicht auf gemeinhin als besonders weiblich geltende Frauen stehe (aber Frauen müssen es schon sein, s. o.) und auch die typisch männlichen Rollen nicht abkann...
    Ich hatte auch schon einige Ex-Partner, die sich nicht den typisch männlichen Rollen zugehörig gefühlt haben und sich angeblich etwas "weibisch" verhalten haben (meine Freundinnen sagten das) und/oder optisch weibliche Züge hatten. Das trifft aber nicht auf alle zu. Auch mein aktueller Partner fällt nicht darunter. Ich mag wahrscheinlich einfach beides und schaue mir auch gern Frauen an. Sex mit Frauen würde ich auch nicht ausschließen, wenngleich sich das noch nicht ergeben hat. Ich kann mich auch nicht an Phantasien erinnern, bei denen ich mit einer Frau aktiv gewesen wäre. Also vielleicht kommt es doch nie dazu, wer weiß.

    Ich habe einige "männliche" Interessen und bin auch beruflich in männlichen Teams. Optisch bin ich aber alles andere als männlich. Eher überaus weiblich, würde ich sagen (Kleidung, Frisur, Make Up, Körperbau, Umgangsformen).


    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Oder ist es doch wieder "nur" Beeinflussung von außen im Sinne einer gesellschaftlich-politischen Angleichung der Geschlechter?
    Wie meinst du das?

  5. Inaktiver User

    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von Radisi Beitrag anzeigen
    Ein vielbemühtes Klischee ist z.B., dass der Mann beim Sex viel visueller orientiert ist, die Frau mehr auf andere Sinne geeicht. Mag öfters so sein, muss aber eben nicht.
    Tendenziell mag das stimmen. Habe ich aber auch schon anders erlebt.

  6. User Info Menu

    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und was ist mit den Frauen, der erzählen, dass sie kaum Lust auf Sex haben und jemanden lieben müssen, um Sex zu haben. Die Damen, die viele Praktiken nicht mögen, es erniedrigend finden sexy Unterwäsche zu tragen, die angeblich keine Selbstbefriedigung machen und brauchen, die auch kein erotisches Kopfkino haben und wenn dann kommt nur der eigene Mann darin vor, weil Frauen Männer sowieso nicht heiß finden, wenn sie nicht gerade verliebt sind. Frauen, die Pornos grundsächlich ekelhaft finden und eifersüchtig darauf sind und sowieso nur kuscheln wollen und eigentlich nur schwanger werden wollen und danach mit Sex abgeschlossen haben. Kann es die wirklich geben? Im Ernst?
    Vielleicht sind Frauen im Schnitt einfach anspruchsvoller als Männer. Sie haben dann zwar durchaus einen Partner und sind auch erstmal weitgehend zufrieden mit ihm, aber so richtig macht er sie dann doch nicht an und die Männer in ihren (natürlich streng geheimen) Fantasien sind auch irgendwie deutlich animalischer ... also schützen sie lieber Desinteresse vor.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

  7. Inaktiver User

    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von petra1234 Beitrag anzeigen
    Sex ist Kopfsache und Frauen sind anders strukturiert als Männer.
    Wie äußert sich das ganz konkret?

    Zitat Zitat von petra1234 Beitrag anzeigen
    Sowohl die Körper sind anders
    Naja, das ist wohl logisch.

    Zitat Zitat von petra1234 Beitrag anzeigen
    auch die Erregbarkeit und die Auslöser
    Und wieder, wo genau ist der Unterschied?

    Zitat Zitat von petra1234 Beitrag anzeigen
    Auch das Kopfkino ist ein anderes
    Ist das so?

    Zitat Zitat von petra1234 Beitrag anzeigen
    Von der Erregbarkeit ist der Kitzler kleiner als der Penis und daher stärker erregbar von der Fläche- insgesamt nimmt sich das aber nicht viel.
    So klein ist die Klitoris gar nicht. Davon abgesehen scheint es bei den Frauen untereinander große Unterschiede zu geben, was die Stimulation angeht.

  8. VIP

    User Info Menu

    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    die-kleine-alina, von petra1234 wirst du keine Antwort mehr bekommen; der User wurde gesperrt.
    "You should never be a bystander."
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  9. Inaktiver User

    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Bandbreite dessen, was alles möglich ist, ist auch sehr groß. Dennoch findet man sich nicht in allem wieder - vielleicht auch nicht in dem was gerade en vogue ist - denn jeder hat und macht sich eben seinen ganz persönlichen Mix daraus. Denn nur weil beispielsweise etliche Frauen oder Männer meinen, eine Intimrasur sei der Hit - muß man das noch lange nicht genauso empfinden.
    Ja, klar. Die Intimrasur ist ein schlechtes Beispiel. Da gibt es keine angeblich weiblich und männliche Sicht der Dinge, oder?


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So wie ich es empfinde, unterscheidet sich mein Gefühl, mein Bild von Sexualität deutlich von dem meiner Frau. Allerdings ob das jetzt ein "typischer Mann/Frau" Unterschied ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
    Nun, ich hatte schon den Verdacht, dass du überrascht sein könntest, was alles in deiner Frau schlummert. Da könnte ich mich aber auch irren.

  10. Inaktiver User

    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist das nicht abhängig von der Erfahrung, dem Alter, der Offenheit der jeweiligen Person egal ob männlich oder weiblich?
    Das denke ich auch.

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