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    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von Huckleberry Beitrag anzeigen
    Der ist sehr pointiert und mit Streitschrift überschrieben.
    Lustig ist der ja immer, mehr aber auch nicht in dem Fall...vor allen Dingen hätte ich mir den Streitschriftlichen Gegenpart aus dem 20 Jahrhundert gewünscht, vielleicht wäre ihm das zu lustig geworden im Falle das wäre jemand gewesen der mehr als 3 Gender Bücher gelesen hat, von denen es mehr als 4000 gibt.

    Sein Bericht war irgendwie so, als würde irgendjemand mal Biologie verstehen wollen und liest 3 Biobücher aus den 60ern und legt noch eins der Creationisten daneben. Ob man daraus so schlau wird und dann eine fundierte Meinung über Biologie hat. Ja, das ist lustig.

    Gefunden habe ich auch nichts...ne, leider.

    Aber dafür habe ich dieses NEUE -hehe- Buch gefunden:
    Women's sexual desire is just as strong and 'ravenous' as men's, claims explosive new book | Mail Online

    Den Bezug auf "fairytales" find ich sehr gut.
    Geändert von _Farmelli (17.06.2013 um 01:47 Uhr)

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    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von 100wasser Beitrag anzeigen
    Huckleberry, könntest du mir netterweiser noch antworten?
    Vielen Dank für die Blume. Ich bitte um Entschuldigung, dass ich Deine Frage übersehen habe.

    Mit meiner Bemerkung wollte ich ausdrücken, dass die Diskussion hier zeitweilig in die Bahnen einer pseudowissenschaftlichen Diskussion männlicher Prägung glitt, an der Frauen, so jedenfalls mein Eindruck, wenig Interesse hatten. Irgendwer, ich weiß jetzt nicht ob es sich um eine Frau handelte, schrieb von Flashback zur Statistikvorlesung.

    Hier ein paar zusammenhanglose und gekürzte Zitate mit denen ich den von mir gemeinten Sprachduktus zeigen möchte. (Vielleicht erweist sich ja die Hälfte der Autoren als weiblich?)

    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Sorry, was heißt das denn? Wie könnte der Abstand der Mittelwerte denn bitte gleich oder größer sein als die Breite des Kontinuums? Fehlt mir da der relativistische Durchblick?

    Es geht im Übrigen nicht nur um einen womöglich geringen Abstand der Mittelwerte, es geht auch um eine "quantitative" Ausprägung, die häufig kaum aus dem Rauschen herausragt, geschweige denn aus den Effekten des Ansatzes, der methodischen Fragwürdigkeiten und der Messfehler. Da sind die Psychologen selbst ihr kritischstes Publikum - oft hat man den Eindruck, das einzig kritische.

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Man sollte aus dieser Aussage aber keine zu weit reichenden Schlüsse ziehen.
    Das Wesentliche ist nicht die Breite zwischen a und b bzw. c und d, sondern die Form der Verteilung auf diesem Kontinuum.

    Betrachten wir z.B. die Körpergröße. Diese differiert bei Männern zwischen 1,50 und 2.10 (die Extreme mal weggelassen), bei Frauen zwischen 1,40 und 1,90. Der Mittelwert liegt bei Männern in D bei etwa 1,75, bei Frauen bei 1,65. Die Verteilung der Individuen auf diesem Kontinuum ist ungefähr eine Normalverteilung, d.h. es gibt eine starke Häufung um den Mittelwert. Obwohl die Breite des Kontiuums bei beiden Geschlechtern deutlich größer ist als der Abstand der Mittelwerte (60 bzw. 50 cm zu 10 cm), gibt es eine deutliche Korrelation von Körpergröße und Geschlecht. 1,80 ist eine typisch männliche Körpergröße, 1,60m eine typisch weibliche (d.h. es gibt wesentlich mehr Männer, die 1,80m groß sind als Frauen).

    Liegt eine binäre Verteilung vor, ist das Kontiuum null, der Abstand unendlich. Damit ist die Zuordnung männlich/weiblich trivial (z.B. bei der Existenz primärer Geschlechtsorgane).

    Bei einer Gleichverteilung (z.B. die Haarfarbe der Menschen in Süddeutschland), gibt es keine Häufung irgendwo im Kontinuum und damit keine Zuordnung dieser Eigenschaft zur Kategorie männlich/weiblich.

    Fände man also z.B. bei überdeckenden Kontinua und annähernden Normalverteilungen unterschiedliche Mittelwerte (und unterschiedliche Breite der Gauß-Kurve), dann kann man in erster Näherung von typisch weiblichen und typsich männlichen Eigenschaften/Verhaltensweisen sprechen. Im rein statistischen und rein empirischen Sinne.

    Hans

  3. Inaktiver User

    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Aber dafür habe ich dieses NEUE -hehe- Buch gefunden:
    Women's sexual desire is just as strong and 'ravenous' as men's, claims explosive new book | Mail Online

    Den Bezug auf "fairytales" find ich sehr gut.
    Danke für den Tipp! Klingt sehr interessant!

  4. gesperrt

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    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von Huckleberry Beitrag anzeigen
    Hier ein paar zusammenhanglose und gekürzte Zitate mit denen ich den von mir gemeinten Sprachduktus zeigen möchte. (Vielleicht erweist sich ja die Hälfte der Autoren als weiblich?)
    Ich lese die beiden humoristisch. Gauß mochte ich auch schon immer.

    Liegt eine binäre Verteilung vor, ist das Kontiuum null, der Abstand unendlich. Damit ist die Zuordnung männlich/weiblich trivial (z.B. bei der Existenz primärer Geschlechtsorgane).
    Fände man also z.B. bei überdeckenden Kontinua und annähernden Normalverteilungen unterschiedliche Mittelwerte (und unterschiedliche Breite der Gauß-Kurve), dann kann man in erster Näherung von typisch weiblichen und typsich männlichen Eigenschaften/Verhaltensweisen sprechen. Im rein statistischen und rein empirischen Sinne.
    Nur manchmal muss man unterscheiden oder hinzufügen: Normverteilung in der Biologie oder Soziologie oder Kultur?
    Meine Biologische Normalverteilung ist 100% Frau. Meine kulturell-soziologische Verhaltensweise Normalverteilung aufgrund von Rückmeldungen wohl eher männlich.

    Von daher gebe ich Hansdampf recht: solches Unterfangen ist ziemlich trivial.

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    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Für mich neu und interessantest ist folgende Mitteilung:

    Zitat Zitat von 100wasser Beitrag anzeigen
    ...
    Ein Kollege von mir hat zB Männerund Frauen ins MRT geschoben um die Abläufe im Gehirn während des Orgasmus mit Hilfe von bildgebenden Verfahren zu untersuchen. Er musste ziemlich schnell einsehen dass er die Daten der Männer kaum verwenden konnte, weil der männliche Orgasmus so kurz ist. Letztlich hat er seine Rückschlüsse quasi ausschliesslich auf basis der weiblichen Teilnehmer basieren müssen, weil er nur da genug Aufnahmen pro Person machen konnte um wirkliche Rückschlüsse auf die zeitlichen Abläufe im Hirn ziehen zu können.
    Weiß man darüber inzwischen mehr?

    Wenn ich den Duktus der Fragestellung und der Diskussion auf mich wirken lasse, beschleicht mich so ein Gefühl, dass doch bitte bestätigt werden möge, dass es eigentlich keinen wirklich sehr großen Unterschied zwischen der weiblichen und der männlichen Sexualität gibt. Nun, vielleicht gibt es den ja wirklich nicht und den Männern hat es in der oben beschriebenen Versuchsanordnung einfach nicht behagt, so dass von ihnen keine gescheiten Werte zu gewinnen waren. Aber spannend bleibt für mich die Frage: Warum soll es keinen Unterschied geben?

  6. Inaktiver User

    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von 100wasser Beitrag anzeigen
    ...
    Ein Kollege von mir hat zB Männerund Frauen ins MRT geschoben um die Abläufe im Gehirn während des Orgasmus mit Hilfe von bildgebenden Verfahren zu untersuchen. Er musste ziemlich schnell einsehen dass er die Daten der Männer kaum verwenden konnte, weil der männliche Orgasmus so kurz ist. Letztlich hat er seine Rückschlüsse quasi ausschliesslich auf basis der weiblichen Teilnehmer basieren müssen, weil er nur da genug Aufnahmen pro Person machen konnte um wirkliche Rückschlüsse auf die zeitlichen Abläufe im Hirn ziehen zu können.
    So ein Quatsch!
    Mein Orgasmus ist mindestens genauso lange wie der meiner Frau. Aber vllt. bin ich ja auch nur die Ausnahme...bla bla

  7. gesperrt

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    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So ein Quatsch!
    Mein Orgasmus ist mindestens genauso lange wie der meiner Frau. Aber vllt. bin ich ja auch nur die Ausnahme...bla bla
    Meinst du jetzt den klitoralen Orgasmus deiner Frau oder den sogenannten vaginalen? Der klitorale ist nach meiner Erfahrung sehr kurz, wohl kürzer als der des Mannes, der vaginale ist im Vergleich zum klitoralen um einiges länger. Wie lange dauert denn der O des Mannes (in Sekunden ca.)? Als Frau bekommt man das ja nicht so gut mit.

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    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von liebestoll Beitrag anzeigen
    Wie lange dauert denn der O des Mannes (in Sekunden ca.)
    Ist das denn nicht bei jedem Mann anders, bzw ist nicht jeder O unterschiedlich lang?

    Das wollt ich immer schon mal wissen
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

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    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    Ist das denn nicht bei jedem Mann anders, bzw ist nicht jeder O unterschiedlich lang?

    Das wollt ich immer schon mal wissen
    Ich fürchte, da musst Du eingehende Feldstudien unternehmen, um das rauszukriegen...

    Mir fehlt der Vergleich zu anderen Männern halt. Ich kann nur zu meinen Orgasmen sagen, dass sie sehr unterschiedlich sind. Es hängt davon ab, wann der letzte war und wie lange er aufgebaut wurde.
    Das Leben ist kein Ponyschlecken! (geklaut von fledervieh )

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    AW: Unterscheidet sich die männliche Sexualität wirklich so sehr von der weiblichen?

    Das habe ich von anderen Männern auch schon gehört. Es ist nie gleich.
    Männer sind auch Menschen

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