ach ja, pilzinfektion hatte ich auch und mein damaliger partmer gleich mit.
ansonsten hat stecher alles gesagt.
und es geht auch nicht,darum, wie parfum beschrieb, "abzockenden" Frauenärzten die Schuld zu geben - allerdings muss ich doch deren äztliche kompetenz in Frage stellen, wenn sie mir Nebenwirkungen ausreden wollen, die ganz offensichtlich im Beipackzettel gelistet sind.
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25.07.2012, 14:09
AW: Frauenärztin leugnet Nebenwirkungen des Nuvarings :-S
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25.07.2012, 14:18
AW: Frauenärztin leugnet Nebenwirkungen des Nuvarings :-S
Wenn mir mögliche Nebenwirkungen im Beipackzettel so gegen den Strich gehen, dann nehme ich das Zeug gar nicht erst.
Klar, man möchte es vielleicht dennoch ausprobieren, denn es ist ja nicht gesagt, dass man diese Nebenwirkung selber bei sich feststellt. Nur, wenn diese Nebenwirkungen dann auftreten und ich es vorher im Beipackzettel gelesen habe, was wundere ich mich dann? Und was soll der FA dagegen tun? Entweder, ich nehme die Nebenwirkungen in Kauf oder aber ich suche mir eine andere Verhütungsmethode.
Kein FA muss sich dafür rechtfertigen. Ein FA ist nicht dafür da, mir das zu erzählen, was ich gerade hören möchte.
Und wenn mir das alles so gegen den Strich geht, dann gehe ich zu einem anderen Arzt.
Wenn Nebenwirkungen wie Gewichtszunahmen oder in paar Pickelchen für mich die Katastrophe sind, dann fallen auch andere hormonelle Methoden flach.
Sie verhütet nun mit Kondom, nun gut, hoffen wir, dass es für sie nun die bessere Lösung ist.
Das klingt mir hier alles zu sehr nach Beleidigt-Sein. Und mich würde mal interessieren, um wieviel kg Gewichtszunahme es sich handelt. 2kg? 10kg? Macht das Präparat Appetit, habe ich mich verleiten lassen und zuviel Schokolade gefuttert? Wäre das Problem mit einer Ernährungsumstellung / weniger essen / mehr Sport in den Griff zu bekommen?
Ich lese hier immer nur "die bösen FA", "die bösen Hormone". Dann geht man halt nicht zum FA oder sucht sich einen, der einem passt. Und verhütet mit Kondomen. Dann ist doch alles paletti.
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25.07.2012, 15:09
AW: Frauenärztin leugnet Nebenwirkungen des Nuvarings :-S
Also, nur weil man eine Entscheidung trifft, heißt das ja nicht, dass man auf Biegen und Brechen dabeibleiben muß. Gerade bei Dingen wie der Pille gibt es eine Wahnsinnsbandbreite an Präparaten. Wenn mir eines nicht bekommt (und nein, das ist nicht immer von vornherein klar), gehe ich zur FÄ, bespreche das mit ihr und hoffe auf eine Lösung.
Soweit die Theorie.
Ich hatte bei meiner Pille (die ich nicht nur zu Verhütungszwecken nehme) das Problem, dass ich heftige Zwischenblutungen bekam, teilweise vor der Woche Pillenpause pro Monat die Regel schon losging (weit vorher
). Das habe ich mit meiner FÄ besprochen. Ihre Antwort: Ist normaaaal.
Das war mir zuwenig.
Hab FÄ gewechselt, ihr das Problem geschildert, wurde ernstgenommen und habe ein anderes Präparat bekommen - alles chico, Beschwerden sind weg, mir gehts gut. Geht doch.
Ich glaube, das Problem ist hier nicht die Pharmaindustrie, die bösen Hormone oder der Raum zwischen den Ohren, sondern dass seitens der FÄ so gleichgültig bis fachfremd reagiert wird. Wenn ich mit einem Problem dahin gehe, das von einem von ihr verschriebenen Medikament verursacht wird, dann möchte ich gerne, dass sie mindestens meine Beschwerden ernstnimmt und mir im besten Fall eine Empfehlung gibt, wie es besser ginge. Oder eben mir glaubhaft versichern kann, dass alles ganz anders ist, als ich denke.
Der springende Punkt ist aber, ernstgenommen zu werden. Egal, ob die Beschwerden unter lebensbedrohlich oder Luxus laufen. (Gewichtszunahme z.B. kann auch an Schilddrüsenproblemen liegen, das könnte man ja zumindest mal auszuschließen versuchen) Wenn ich das Gefühl habe, ein Arzt / eine Ärztin versuchen mir meine Empfindungen auszureden weil "kann nicht sein", werde ich auch fuchsig.
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26.07.2012, 23:07
AW: Frauenärztin leugnet Nebenwirkungen des Nuvarings :-S
Klinisch belegt ist eine deutliche Gewichtszunahme unter klinischen Studienbedingungen jedenfalls auch auch nicht.
Mit deutlich meine ich mehr als 2-3 Kilo. Diese sind unter einer solchen Medikation meiner Meinung nach als normal zu erachten.
Die Informationstexte wurden damals auf Basis der bereits existenten Texte zu oralen Kontrazeptiva erstellt. Man hätte als Hersteller jede Menge geld in die Hand nehmen müssen, mit klinischen Studien neue Nebenwirkungsprofile zu untersuchen.
Wenn mir mögliche Nebenwirkungen im Beipackzettel so gegen den Strich gehen, dann nehme ich das Zeug gar nicht erst.
Wer weiß schon genau, wie das Gespräch zwischen der TE und der/dem FA abgelaufen ist.
Wenn ich Ärztin wäre, hätte ich auch meine Probleme damit einige Kilos mehr als gesundheitsbedrohende Nebenwirkung mit Besorgnis zu teilen je nachdem was ich ansonsten so für Fälle vor der Nase hätte.
Auf der anderen Seite sitzt dann eine beleidigte Patientin und schon ist der Konflikt perfekt.Geändert von LizzyBorden (27.07.2012 um 11:59 Uhr)
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27.07.2012, 11:55
AW: Frauenärztin leugnet Nebenwirkungen des Nuvarings :-S
Daran sieht man auch mal wieder, daß man als Arzt (Apotheker/Jurist) jedes Wort auf die Goldwaage legen sollte.Tja, und was entgegnet mir meine Frauenärztin? "Das kann nicht sein!" "Das Präparat ist so niedrig dosiert, da kann das einfach nicht sein, das hat überhaupt keine Nebenwirkungen" "Niedriger dosiert wie der Nuvaring, das geht nicht". Anschließend habe ich sie dann doch noch mal gefragt, wie es denn mit anderen Verhütungsmitteln wäre, wie etwa Gynefix oder vielleicht hätte sie ja noch eine andere Idee? Da hat sie mir zwar schon Auskunft gegeben, dass ich mir natürlich ein Gynefix einsetzen lassen könnte, hat aber nochmal gefragt, ob ich mir davon erhoffen würde, wieder an Gewicht zu verlieren.
Sie hat auch wahrscheinlich nicht "wie", sondern "als" gesagt.
Damit stelle ich mal in Frage, daß der Dialog so wortwörtlich stattgefunden hat.
[Abgesehen davon kenne ich tatsächlich keinen Arzt (mehr), der absolutistische thesen dieser Art kommuniziert. Korrekte Formulierung wäre gewesen: Der Nuvaring hat im Vergleich zu den anderen oralen Kontrazeitive deutlich weniger der bekannten Nebenwirkungen. Damit ist auch Ihre Gewichtszunahme eher unwahrscheinlich.]
Im Prinzip ist die Aussage der FA schon so richtig, wenn man sich auf andere orale Kontrazeptiva bezieht.
Wenn der Fokus der TE tatsächlich (wie von ihr selbst im Eingangsposting beschrieben) auf einer Gewichtszunahme lag, dann kann ich den Fortgang des Gesprächs nachvollziehen.
Medizinisch sinnvoll ist der Wechsel zum Gynefix (welches sie selbst vielleicht gar nicht legen darf) nicht automatisch.
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31.07.2012, 12:33
AW: Frauenärztin leugnet Nebenwirkungen des Nuvarings :-S
Hallo Zusammen,
großartig, was für eine spannende Diskussion sich hier in der Zeit, in der ich weg war, entwickelt hat!
Ich möchte darauf hinweisen, dass mir durchaus bewusst war, dass es auch andere Verhütungsmethoden gibt und dass ich mich ausschließlich aus Gründen der Verhütung für den Nuvaring entschieden habe und nicht, weil ich mir dadurch irgendeinen anderen Nutzen versprochen habe (@parfum).
Ob die Nebenwirkungen, die bei mir aufgetreten sind, nun Lappalien sind oder nicht, kann man sicherlich lange diskutieren (ich habe übrigens 7 Kilo zugenommen). Fakt ist aber, dass ich mich in meinem Körper so nicht mehr wohl fühle und das ist mir Grund genug über eine andere Verhütungsmethoden nachzudenken.
Bei meinem Post ging es mir jedoch hauptsächlich darum, dass meine FÄ so stark an hormonellen Verhütungsmitteln festhält und mir auch noch meine Bedenken ausreden will. Klar könnte es sein, dass ich den Wortlaut ihrer Aussage nicht ganz genau wiedergegeben habe. Den Satz "Das kann nicht sein" hat sie aber tatsächlich gesagt und sie hat auch nicht wie ein Bordcomputer darauf hingewiesen, dass hormonelle Verhütungsmittel eine Verhütungsart unter vielen möglichen seien.
Bei meinen bisherigen Anfragen zum Thema Verhütung hat sie ausschließlich die Pille erwähnt. Den Nuvaring habe ich mir sogar auf Eigeninitiative verschreiben lassen, nachdem sie mir eine Minipille mit erhöhter Trombose-Gefahr verschreiben wollte.
Warum soll es zu viel verlangt sein, dass sie mich auch über andere Möglichkeiten der Verhütung aufklärt? Ich würde meinen, dass dies zu ihren Aufgaben als Ärztin gehört und dass ich mir gerade bei meiner FÄ eine kompetente Beratung erhoffen kann. Klar kann ich mich im Internet informieren, aber woher soll ich wissen, ob die Quellen dort verlässlich sind? Also gehe ich zu meiner Ärztin und hoffe, dass sie mir einen kompetenten Rat gibt, der zu meinen Problemen passt. Natürlich muss sie dafür meine Probleme ernst nehmen und über genügend Offenheit verfügen, um eine passende Methode zu finden, statt einfach ihre Standard-Antwort ("Die Pille ist das sicherste Verhütungsmittel") zu geben.
Wie bereits beschrieben, haben mein Freund und ich uns nun für eine andere Methode entscheiden. Außerdem werde ich mir auch eine andere FÄ suchen und hoffe, eine Ärztin zu finden, die mich ernst nimmt und bereit ist, mich bei Bedarf umfassend zu beraten. Letztendlich hat das Ganze für mich auch viel mit Vertrauen zu tun, denn ich Frage mich, wie eine Ärztin, die mich noch nicht einmal zum relativ banalen Thema Verhütung richtig beraten kann, im Notfall bei schwerwiegenderen Problemen handeln würde.
Viele Grüße,
wintuba
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31.07.2012, 12:37Inaktiver User
AW: Frauenärztin leugnet Nebenwirkungen des Nuvarings :-S
Eine Frauenärztin hatte ich nie und wollte ich auch nie.
Komisch - ich vertraue Männern mehr! Und habe bei meinem Doc - den ich schon 30 jahre kenne - nie das GEfühl gehabt er versteht nicht was ich will oder nimmt mich nicht ernst.
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28.08.2012, 08:39Inaktiver User
AW: Frauenärztin leugnet Nebenwirkungen des Nuvarings :-S
...ich leide ebenfalls unter den Nebenwirkungen des Nuvarings. Da ich aber auch schon die verschiedensten Pillen ausprobiert habe und nun einfach keine Fremd-Hormone mehr in meinem Körper haben will, probiere ich jetzt die Kupferspirale (wird demnächst eingesetzt).
Stimmungsschwankungen, Gewichts- und Hautprobleme und ein schlechtes allgemeines Körpergefühl auf der einen Seite, verstärkte Regelblutung auf der anderen. Beides nicht optimal. Aber wie hier auch schon angemerkt wurde: es geht leider (fast) nie ohne Nebenwirkungen. Man muss sich nur entscheiden, mit welchen man eher leben könnte.
Zum Thema FA/FÄ: Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass es am Besten ist, mit einem eigenen Vorschlag zu kommen bzw. direkt zu fragen. Meine FÄ ist eigentlich bisher immer darauf eingeganen, hat mir noch weitere Informationen gegeben und mögliche Alternativen und Nebenwirkungen genannt.
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28.08.2012, 09:26
AW: Frauenärztin leugnet Nebenwirkungen des Nuvarings :-S
Genau das ist der springende Punkt! Ich gehe - da selbst in der Medizin tätig - gut informiert zu meiner FÄ und die hat nichts besseres zu tun, als mir die Pille aufschwatzen zu wollen - das ganze mit der "Drohung" versehen, dass ich schwanger werden könnte! So nach dem Motto: "Kommen Sie mir dann ja nicht an und sind schwanger..." Unverschämt und unprofessionell, absolute Fehlberatung nenne ich das.Bei meinem Post ging es mir jedoch hauptsächlich darum, dass meine FÄ so stark an hormonellen Verhütungsmitteln festhält und mir auch noch meine Bedenken ausreden will.
Ich war dort übrigens nur zur Krebsvorsorge - die Frage nach Verhütung stand also gar nicht im Raum....Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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28.08.2012, 10:13
AW: Frauenärztin leugnet Nebenwirkungen des Nuvarings :-S
hallo
ich habe die Pille schlußendlich nicht mehr vertragen. Habe in Absprache mit meiner FÄ die Pillensorte 2x gewechselt, aber die Beschwerden blieben. Sie hat mir jedesmal gesagt, wenn es nicht besser wird, kommen Sie wieder.
Nach 3 Sorten sagte meine FÄ "Wissen Sie, wir können jetzt hier noch 30 Präparate inkl. Spirale ausprobieren, wahrscheinlich werden Sie keins vertragen." Sie gab mir Informationen zur nicht hormonellen Verhütung mit. Nach absetzen der Pille ging es mir besser.
Nach ein paar Monaten habe ich mir die Kupferspirale einsetzen lassen und bin wirklich zufrieden. Vorallem kein lästiges "an-die-Pille-denken".
LG
50shades


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