Mit 14 ist sie kein KIND mehr, sondern ein Teenager. Vermutlich mitten in der Pubertät. Also ist es eher wichtig, Grenzen zu setzen, in denen sie sich auch mit ihren Hormonen bewegen kann, als sie als Kind abzustempeln und ihr einfach alles madig zu machen. Appelliere eher an ihre Vernunft als an ihr Verständnis für deine mulmigen Gefühle. Es geht hier um sie, um ihren Körper, ihre Gefühle, ihre Neuentdeckung, und nicht um das, was du als Mutter willst oder nicht willst. Sonst kannst du sie gleich in einen Elfenbeinturm setzen.
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29.01.2012, 09:01
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Lieber Smarties als Smartphones! (von mir)
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29.01.2012, 10:37
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29.01.2012, 10:46
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02.02.2012, 16:30Inaktiver User
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Wobei sich mir gerade die Frage stellt, wie "alt" sind denn die älteren Jungs?
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16.02.2012, 23:16
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Meine Güte. Ich war ja gerade sehr geschockt, als ich das gelesen habe!
Ich meine natürlich geschockt von den ANTWORTEN!!
Was macht ihr der armen Mutter denn hier so eine Panik a la "Wenn du jetzt keine Grenzen setzt, hat das üble Folgen." und "Wenn sie jetzt die Schule abbricht und in der Gosse landet!" Man, man, da fehlen mir die Worte...
Also zunächst mal: Sex ist ab 14 Jahren gesetzlich erlaubt, aufgeklärt wird man heutzutage mit allerspätestens 11 Jahren in der Schule (allerspätestens heißt, auch in Grundschulen wird man teils aufgeklärt - also mit 6 Jahren) und wir leben nicht mehr in Zeiten, in denen man erst in der Hochzeitsnacht entjungfert wird. Jeder entwickelt sich anders, mancher hat früh Sex und findet das prima, der andere hat erst spät Sex und ist damit auch glücklich. Sicher gibt es auch welche, die zu früh oder zu spät Sex haben und das dann bereuen, aber ich verliere mich gerade in Details...
Um hier eine helfende Antwort zu geben, fehlen ein paar mehr Informationen.
Zunächst, wie viel älter sind die Jungs, die sie mitbringt? (Auch wenn Sex ab 14 gesetzlich erlaubt ist, macht sich der Ältere unter Umständen strafbar. Da gibt es ein paar Abstufungen, ich glaube 4 Jahre Unterschied darf der Sexualpartner haben, wenn einer unter 18 ist, bin da aber gerade nicht ganz sicher.)
Und dann zu dem vielen Wechseln: Es könnte einerseits sein, dass die Tochter einfach nur viel ausprobieren möchte und ganz glücklich mit den wechselnden Partner ist und wenn sie sich "ausgetobt" hat, nach einem richtigen Freund mit Romantik suchen will.
Die andere Möglichkeit, die hier genannt wurde, dass sie auf diese Weise Bestätigung sucht, kann ich leider nicht ausschließen. Vielleicht war sie verliebt und wurde abgewiesen und versucht so sich und den Männern zu beweisen, dass sie es wert ist, geliebt zu werden? Aber das sind nur Spekulationen. Für solche Einschätzungen weiß ich zu wenig.
Ich würde dir empfehlen, noch einmal mit deiner Tochter darüber zu reden. Nicht, wie andere hier sagen, nach dem Motto "Das darfst du nicht und diese Grenze gilt ab jetzt und überhaupt...", sondern wenn ihr doch so einen guten Draht zueinander habt, macht euch doch einen schönen Mädelsabend oder so. (Ich finde auch gar nicht schlimmes daran, wenn euer Verhältnis eher freundschaftlich als Mutter-Tochter-mäßig ist. In der Pubertät wollen viele Kinder keine "Eltern" in dem Sinne. Und wenn die Mama dann zwar Mama aber auch beste Freundin sein kann, kann es wirklich schön sein. :) ) Ihr macht euch in trauter Zweisamkeit einen schönen Abend und dann fragst du irgendwann ganz freundlich und vorsichtig, wie sie ihre vielen Jungs eigentlich sieht, ob sie in einen davon verliebt ist und und und...
Sollte dabei etwas herauskommen, dass sie wirklich verletzt wurde oder verschließt sie sich, dann kannst du anfangen, über eine Therapie nachzudenken oder so etwas. Zwing sie aber nicht dazu. Biete es ihr an, biete ihr deine Hilfe und ein immer offenes Ohr an, aber schreib es ihr nicht vor.
Eine erzwungene Therapie wird niemandem helfen und vielleicht sogar eurem guten Verhältnis schaden. Wenn sie eine Therapie nötig hat, gib ihr Zeit, sich selbst dafür zu entscheiden.
Ich hoffe, dass alles harmloser ist, als es dir vorkommt und alles Glück für deine Tochter. :)
Gruß
JJ
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17.02.2012, 20:53
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Es ist nicht normal mit 14 Jahren mit der halben Stadt ins Bett zu gehen.
Da ist was völlig schief gelaufen.
Und mich würde es wahnsinnig stören, ein Kind zu haben, dass alle an sich ran lässt. Dafür ist mir mein Kind zu viel schade. Ich will es doch beschützen und es nicht ausnutzen lassen von Jungs, die nur ihren Trieb an ihr auslassen und sich nichts aus ihr machen.
Sie benimmt sich auch so als sei sie sich nichts wert.
Sie hat ein Problem mit sich und ihrem Selbstbewusstsein. Furchtbar.Geändert von Dani (17.02.2012 um 21:13 Uhr)
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17.02.2012, 21:12
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Das seh ich auch so. Furchtbar, wenn man in diesem Alter schon so abgebrüht ist...ist das in der heutigen Zeit etwa so? Dass die kids gleich in die Kiste springen?Es ist nicht normal mit 14 Jahren mit der halben Stadt ins Bett zu gehen
Da ist was völlig schief gelaufen.Geändert von R-osa (17.02.2012 um 21:21 Uhr) Grund: Zitat angepasst da Originalbeitrag geändert wurde
Alle wollen alt werden, aber keiner will alt aussehen
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17.02.2012, 21:52Inaktiver User
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Und trotzdem benötigen sie gerade in der Pubertät einen starken Gegenpart, an dem sie sich reiben können, jemanden, der aushält und nicht vor lauter geliebt werden wollen einknickt und in jeder Frage nachgibt. Nur so kann die notwendige Abnabelung von den Eltern und das Erwachsen werden funktionieren. Und so wächst auch das echte Selbstbewusstsein.
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17.02.2012, 21:53Inaktiver User
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Was heißt denn in der heutigen Zeit? Früher war man mit 15 verheiratet...und hatte auch promt das erste Kind. Früher bezieht sich auf vor Kondom und vor Pille und vor Industrielle Revolution...und vor sexuelle Selbstbestimmtheit der Frau oder dass Frau gleichberechtigt mit Mann war...also vor über 60 Jahren.
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17.02.2012, 23:23


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