Sorry, aber schon mal daran gedacht, dass Kinder genau DAS von Eltern erwarten?
Orientierung, Grenzen setzen?
Für mich klingt das nach einem ziemlichen Hilfeschrei, frei nach dem Motto: "Wie egal bin ich ihr eigentlich, was muss ich noch alles machen, damit Mama endlich mal STOP sagt!?"
Ich würde sagen, such Dir professionelle Hilfe - hier scheint ihr beide mir überfordert mit dem Thema, nicht nur Deine Tochter...
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 59
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24.01.2012, 13:25Inaktiver User
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
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24.01.2012, 13:28Inaktiver User
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
sie nimmt die pille- schön.
und was ist mit all den andern sachen, ich möchte jetzt nicht ins detail gehen, die frau sich auch noch einhandeln kann?
im vergleich dazu ist ein baby fast noch harmlos.
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24.01.2012, 13:40
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Ich denke Du solltest schnellstens mit ihr ein Gespräch über den Schutz vor Krankheiten (Kondome) führen. Das sehe ich als sehr dringlich an, wenn sie, wie Du ja schreibst, ständig wechselnde Sexualpartner hat.
Meiner Meinung nach geht es für mich über das nicht einengen wollen hinaus und ich denke, Du solltest ihr nahelegen doch mal einen Termin bei einer Beratungsstelle zu machen, denn häufig ist eine neutrale Sicht der Lage schon vorteilhaft für euer beider Miteinander und wie ihr damit weiter umgehen werdet..
Öffne die Augen und knutsche das Leben 
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24.01.2012, 14:00
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Hier ein interessanter Artikel dazu.
Bis auf Weiteres a.D.
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24.01.2012, 15:09
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Ich finde nicht, dass das in dem Fall was mit "einengen" zu tun hat... sondern mit Verantwortung.
Wenn deine Tochter beschließen würde die Schule abzubrechen um eine Gesangskarriere zu starten, würdest du da auch sagen "ja mach mal, ich will dich in deiner Entwicklung nicht einengen.."? Auch wenn die Sexualität heut im allgemeinen früh einsetzt, bleibt es eine Phase, in der in einem drin eine sehr große Unsicherheit herrscht... "Wie komme ich bei anderen an, was ist richtig, was ist falsch, bin ich gut so wie ich bin". Und ich finde es deshalb gerade in dem Alter unglaublich wichtig, Orientierung und Grenzen zu bekommen. Und die hat deine Tochter nur bedingt... Du lässt sie machen was sie will, ob du deine Bedenken nun ihr gegenüber äußerst oder nicht, ist da zweitrangig.
Deine Tochter scheint sich ihr Selbstwertgefühl und Anerkennung über Jungs zu holen. Und das ist eine sehr bedenkliche Entwicklung...jede Woche einen anderen "Freund" mit nach Hause zu nehmen vor den Augen der Mutter hat nichts mehr mit Erfahrungen sammeln zu tun... was fühlt deine Tochter für die Jungs?? So viele die sie wirklich gut findet kann es ja garnicht geben...
Deine Tochter wird schon wissen, ob ihr Verhalten im Allgemeinen bei Erwachsenen als gut oder schlecht empfunden wird... aber was sie vielleicht nicht weiß ist, warum sie das macht und was das mit ihr macht... und dafür bist eigentlich du da. Weil deine Tochter noch nicht 21 ist und ihr eigenes Leben führt, sondern gerade mal 14 Jahre alt.
Wenn du nicht weißt, wie du auf deine Tochter zugehen sollst, würde ich mich wie gesagt wurde an eine Beratungsstelle wenden. Es muss ja nicht gleich psychologische Betreuung sein (obwohl das nie verkehrt sein kann). Und man muss sich dabei nicht schlecht fühlen. Ich finde es mehr als positiv, weil man zeigt, dass man bereit ist, sich Schwächen einzugestehen für das Wohl der Kinder und damit gleichzeitig als Vorbild agiert :-)
Mit meinem Selbstbewusstsein ist es auch nicht weit her und manchmal wünschte ich (23), meine Mutter hätte ihre Drohung beim Therapeuten anzurufen mal wahr gemacht ;-)
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26.01.2012, 15:49Inaktiver User
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28.01.2012, 23:03
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Was sind denn das für katholische Antworten hier?
(sorry)
Ich finde 14 zwar auch eher früh, aber jeder Jeck ist anders. Wenn ihr einen guten Draht habt ist das doch die halbe Miete. Was genau stört dich denn daran dass sie wechselnde Freunde hat? Wenn du das noch kurz ausführen kannst fände ich es leichter zu antworten.
Wieviel älter sind sie, woher kennen sie sich, ist deine Tochter auch mal verliebt, sind die Typen dir sympathisch...?
Zu Kondomen würde ich auch raten.
Ansonsten zu Gelassenheit.
Irgendwann wird der Traumprinz kommen :)
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28.01.2012, 23:47Inaktiver User
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
In dem Alter die Männer praktisch wöchentlich zu wechseln, ist natürlich krass (ich geh jetzt mal davon aus, dass sie mit denen auch Sex hat). Ich denke, dass du es nicht verhindern kannst, wenn sie nicht einsichtig ist...aber du solltest ihr auf jeden Fall immer und immer wieder ins Gewissen reden, Kondome zu verwenden. Und ihr auch eindringlich klar machen, welche Folgen es haben kann, wenn sie das nicht tut.
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28.01.2012, 23:58Inaktiver User
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Du hast ja grundsätzlich recht...aber ich stelle es mir schwierig bis unmöglich vor, dieser "Wahllosigkeit" einen Riegel vorzuschieben, wenn die Tochter dem Thema nicht zugänglich ist. Beratungsstelle ist sicher ne gute Idee...aber die können eben auch nur beraten. Und das Kind rund um die Uhr zu beaufsichtigen, ist weder machbar noch erstrebenswert.
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29.01.2012, 00:27Inaktiver User
AW: Meine Tochter (14) und ihre Freunde
Eins habe ich nicht verstanden. Hat sie Freunde zum Händchenhalten, oder hat sie wirklich Sex?
Wenn ja: ist dir denn gar nicht mulmig dabei? Sie ist noch ein Kind, ich kann nicht verstehen, wie man da von Freiheiten einräumen und Entfaltung reden kann. Als Eltern hat man zunächst einmal noch die Pflicht, zu führen und zu behüten.



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