Hi
mein freund und ich sind mittlerweile seit über 2 jahren zusammen und der sex ist toll,wir haben schon einige stellungen ausprobiert und reden auch recht offen über sex.
ich trau mich nur nicht ihm zu sagen das ich gerne mal oral von ihm verwöhnt werden möchte.irgendwie hab ich angst das er das eklig finden würde oder so.
ich weiß man sollte über so was reden,aber ich trau mich einfach nicht die sache anzusprechen!
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Ergebnis 1 bis 10 von 18
Thema: ich trau mich nicht
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11.12.2011, 14:31
ich trau mich nicht
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11.12.2011, 15:16
AW: ich trau mich nicht
Bist Du ebenso daran interessiert, auch ihn oral zu verwöhnen? Dann tu's einfach in langsam steigendem Umfang und lass ihm ein wenig Zeit, selbst auf den Trichter zu kommen.
Sollte er Probleme damit haben, so hast Du immerhin einen Aufhänger für das Gespräch oder eine gemeinsame Informationssuche im Netz. Hat er keine Probleme damit und genießt es, so darfst Du ihn ja wohl ohne Scheu sehr direkt ums Selbe bitten, wenn er zu unerfahren, zu ängstlich oder zu egozentrisch ist.
Eine perfekte und zeitnahe Körperhygiene setze ich dabei wegen der Appetitlichkeit voraus - muss aber nicht jeder so sehen. Habt Ihr oder hat einer von Euch Probleme mit dem direkten Kontakt mit den Körperflüssigkeiten, so empfiehlt sich der Gebrauch von Kondomen und Dental Dams (Lecktüchern).
Falls da irgendwelche Kaufhemmungen bestehen: Kondome gibt's bekanntlich in Automaten, die Lecktücher kann frau sich selber aus Thera-Bändern (o. ä.) der dünnsten Sorten "schneidern". In manchen Sportcentern gibt es die sogar von der Rolle, völlig unverfänglich (solange man mindestens 2,5 m verlangt und nicht 20 cm). Diese dünnsten Bänder sind natur- (beige-) oder gelb-transparent; als Viren- oder Bakterien-Schutz taugen sie natürlich nicht, da sie dafür nicht gedacht sind.
Und lass Dich nicht beirren: Selbst wenn er nicht so gerne oral "bedient" wird brauchst Du mit Deinen Wünschen nicht hinterm Berg zu halten. Es kann in der Partnerschaft nicht immer alles symmetrisch sein - muss es auch nicht. Und es darf immer Dinge geben, die der andere primär dem Partner zuliebe tut. Er wird schon wissen, warum, oder es sehr schnell verstehen.
Viel Erfolg
CygnusVa', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia
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11.12.2011, 15:25
AW: ich trau mich nicht
Ja ich habe kein Problem damit es auch bei ihm zu tun und habe es auch schon gemacht. Allerdings meinte er das er allgemein nicht auf blasen steht (was ich mir nicht vorstellen kann).Vielleicht hab ichs auch schlecht gemacht. Aber ich mach trotz allem weiter und frage ihn was ihm gefällt.Das ist also kein Problem.
ich hab irgendwie hemmungen mich so zu "entblößen", das er mit seinem gesicht da unten ist.obwohl ich es so gern möchte!
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11.12.2011, 15:36
AW: ich trau mich nicht
Beides kenne ich - bin auch nicht so der Blasen-Typ...

...könnte aber auf orales Verwöhnen der Partnerin schlecht verzichten, weil es so epochal wirkt.
Wenn Du Probleme mit dem Entblößen hast, such mal im Netz nach "Fräulein Ehrhardt". Vielleicht hilft Dir das?
Du kannst recht sicher sein, noch genug zu spüren. Vielleicht musst Du es ihm erklären, vielleicht aber auch nicht... Genug Verständnis sollte in jeder Partnerschaft immer drin sein. Und das Leben währt halt nicht ewig, man kann nicht dauernd nur wünschen und warten.
LG
CygnusVa', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia
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11.12.2011, 16:24
AW: ich trau mich nicht
Danke für den Tipp.
Ich denke ich werde es mal langsam angehen,vielleicht das er erstmal mehr mit seinen Händen "da unten" aktiv wird.
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11.12.2011, 17:58
AW: ich trau mich nicht
Ach Mädel,
das ist natürlich voll ok so, aber Ihr seid doch schon zwei Jahre zusammen (ich will jetzt nicht indiskret fragen, wie lange Ihr schon miteinander schlaft). Nach meinem Gefühl würde es da langsam Zeit, sich in diesem Bereich wirklich ganz zu öffnen, sich gegenseitig wirklich völlig zu vertrauen.
Das schließt natürlich mit ein, dass der eine sich nicht abgelehnt fühlt, wenn der andere einen Wunsch nicht sofort erfüllen kann oder mag. Unter anderem auch, damit der sich das auch weiterhin immer offen zu sagen traut und die Wünsche nicht einfach mit irgendeiner blöden - möglicherweise verletzenden - Bemerkung "abbügelt".
Es gehört aber auch dazu, dass er dann nicht aufgibt, dass er sich weiter damit beschäftigt, dass er einen gerade wegen des Anvertrauens der ganzen noch unerfüllbaren und unerfüllten Wünsche besonders liebt. Damit das alles so funktioniert, bedarf es da einer gemeinsamen Kulturentwicklung, auch und besonders einer Gesprächskultur über intime Themen.
Dauerndes zögerliches Rumgeeiere (sorry) ist echt Gift für eine Beziehung. Und das wird mit der Zeit eher schwerer als einfacher - mit jedem hintangestellten, nicht geäußerten Wunsch wird die Hürde höher!
Bei der ersten Krise kommt einem sowas alles wieder hoch, weil es nie ein Verzicht aus Verständnis und Liebe war, sondern aus Angst - Verlustangst, Versagensangst, Angst abgelehnt zu werden. Und umgekehrt (wenn's dazu kommt) eine Ablehnung aus Angst - Angst vor dem Unbekannten. Dabei könnte, wer sich wirklich liebt, da kaum etwas Unverzeihliches verkehrt machen...
Ich glaube, es gibt wenig, das eine Beziehung auch nur annähernd so festigen kann, wie das Einander Anvertrauen und Erfüllen erotischer Phantasien. Leider geht das immer mehr in einer Unkultur des Kommerzes unter, in Werbung, Musikvideos, Soaps, Filmen...
Du kannst Dir nicht vorstellen, dass ein Mann Blasen nicht besonders mag - warum kannst Du Dir eher vorstellen, dass er Lecken nicht mag? Seid Ihr noch sehr jung und bist Du sozusagen ein Opfer des Gangsta-Rap Pimp-and-Hoe Schwachsinns? Und er eventuell auch, weil er dessen bescheuertes Männerbild nicht wirklich mag (glücklicherweise)?
Verstehen und Verständnis ist was anderes als kommerzielle Subkultur - es ist kein primitiver Mainstream, es ist etwas ganz Persönliches und Wertvolles, dass es immer weiter zu entwickeln gilt.
Cygnus
Entschuldige, wenn ich in's Schwurbeln geraten bin. Aber der Grundton ist doch deutlich, oder? Sich-Nicht-Trauen, Aufschieben und Rumeiern macht auf Dauer unzufrieden und man bleibt unerfüllt. Das Miteinander wird schwerer anstatt leichter. Wenigstens könnte man ja Phantasien miteinander teilen, wenn die Realitäten noch zu schwierig erscheinen - aber man muss sie voneinander kennen, sonst hat keiner je eine Chance.Geändert von Cygnus (11.12.2011 um 18:03 Uhr)
Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco
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11.12.2011, 18:50
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11.12.2011, 20:37
AW: ich trau mich nicht
ich versteh was du meinst. wir haben schon vieles ausprobiert,seine fantasien genauso wie meine und wie gesagt,wir reden darüber.es ist nur dieses eine thema bei dem ich die scham überwinden muss.
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11.12.2011, 22:09
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11.12.2011, 23:38
AW: ich trau mich nicht
Liebe chkchk,
wie gesagt, ich kann es verstehen. Und Scham ist allemal besser als Schamlosigkeit, denn sie bewahrt auch die Achtung vor sich selbst und vor dem anderen. Ohne Deine Scham und Deine Bedenken wäre Dein Wunsch auch kein Geschenk an Deinen Partner, sondern einfach nur eine Sex-Alltäglichkeit ("Das tun heute doch alle, das gehört zum Programm dazu...")
Vielleicht wunderst Du Dich über diese Sichtweise, weil ja Du Dir etwas wünschst - also Du es eher als ein Geschenk von ihm ansehen würdest. Ja, er schenkt Dir damit Erregung und Lust, vielleicht anders nicht erlebbare Höhepunkte, vielleicht eine Art Trance. Ja, er macht sich durchaus auch zu Deinem Liebesdiener.
Aber Du gibst ihm die Möglichkeit, Dich noch besser kennen zu lernen, Dich in den Momenten Deiner größten Offenheit und Verletzlichkeit viel genauer zu erleben. Du lieferst Dich ihm aus, Du gibst Dich ihm hin, nicht er sich Dir. Du verschenkst Dich. Er schenkt Dir (vorerst) nur ein bisschen besondere Zuwendung.
Viele Frauen können das garnicht sooo gut ab, denken, der Partner hat doch eigentlich nichts davon. Ich erlebe es hingegen (zugegeben, nicht von Anfang an) als die größte Nähe, die ich bewusst und über längere Zeit erreichen kann - ich umklammere die Partnerin dabei auch ganz fest, möchte sie umfließen, sie in mich einschließen. Sie kommt geradezu in mir - es ist fast ein Rollentausch, es verdoppelt so beiden die Erlebnismöglichkeiten.
Ich empfinde es zumindest so - und eine Frau, die sich das wünscht, ist viel leichter und totaler zu lieben als eine, die mann die ersten hundert Male noch regelrecht dazu überreden muss - bevor sie sich dann endlich völlig fallen lassen kann - auch als Vertrauens- und Liebesbeweis, eben als Geschenk.
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Du schreibst noch über andere Phantasien, die Dir/Euch keine Probleme oder Scham bereiten. Frage Dich doch einmal, ob das nicht vielleicht nur deshalb so ist, weil es ohnehin pure Phantasien bleiben (müssen), weil sie garkeinen besonderen "Einsatz" verlangen und vor allem, weil sie gerade in den Medien als "in" gelten und verbreitet werden.Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia


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