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  1. Inaktiver User

    AW: Partner ohne Lust, wie geht frau damit um?

    Zitat Zitat von RollingStone Beitrag anzeigen
    Nun - das war sicher nicht der Originalton - aber bei mir kam es gefühlt so an.... und es gab eine längere Diskussion über "Ich brauche meine Lustlosigkeit nicht erklären!" usw


    Wenn die Luft brennt, dann beißt es schon mal in den Augen. Sofern es nicht persönlich wird, nimm es als Chili-würzig-herb.
    Und je nach dem, wie leidenschaftlich die Diskussion läuft, verhärten sich die Positionen bis hin zum "Bock".
    Und zeig mir den, der nicht schon mal irgendwie "einen geschossen" hat
    Hinter den Postings stecken Menschen. Und die sind eben unvollkommen.


    Stone, weil Du es ansprichst:
    Hast Du denn außer "Deiner gefühlten" Kreuzigung noch etwas anderes aus der damaligen Diskussion für Dich herausgezogen?
    Geändert von Inaktiver User (31.08.2009 um 16:01 Uhr) Grund: Korrektur

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    AW: Partner ohne Lust, wie geht frau damit um?

    Aber der Tenor war. "Ich habe ein Recht darauf, mich unlustig zu fühlen - und brauche das nicht als Problem anzuerkennen!"
    Das habe ich eindeutig nicht so gelesen - viel mehr war die Aussage:
    Der Unlustige kann nicht versprechen das es zum Zeitpunkt X wieder Sex gibt, aber er muß sich mit dem Problem auseinander setzen und es ernst nehmen.

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    AW: Partner ohne Lust, wie geht frau damit um?

    Zitat Zitat von RollingStone Beitrag anzeigen
    Nun - der Strang war meiner - weiß nicht, ob ich das in den 7000 posts sofort finde.

    Aber der Tenor war. "Ich habe ein Recht darauf, mich unlustig zu fühlen - und brauche das nicht als Problem anzuerkennen!"
    Ich bin mir relativ sicher, dass Du kein Posting finden wirst, das so lautet. Auch nicht im Tenor.

    Siehe Brombeerkatzes Beitrag.
    Bis auf Weiteres a.D.

  4. Inaktiver User

    AW: Partner ohne Lust, wie geht frau damit um?

    Zitat Zitat von RollingStone Beitrag anzeigen
    Nun - der Strang war meiner - weiß nicht, ob ich das in den 7000 posts sofort finde.

    Aber der Tenor war. "Ich habe ein Recht darauf, mich unlustig zu fühlen - und brauche das nicht als Problem anzuerkennen!"
    Das ist definitiv selektive Wahrnehmung. Zumindest der zweite Teil deines Satzes. ihr üblichen Verdächtigen.

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    AW: Partner ohne Lust, wie geht frau damit um?

    Nun: Der tenor lautet für mich..... wenn ich mich mit dem Thema nicht beschäftigen will (weil es mir ja keine Probleme macht) brauche ich das nicht


    In beiden Fällen aber denke ich, ist man seinem Partner nicht Sex schuldig, keineswegs, aber doch, sich mit dem Thema soweit zu befassen, dass der andere nachvollziehen kann, wo man steht. Was natürlich seine Zeit braucht.

    Was ich nachwievor nicht akzeptabel finde ist, für sich allein zu definieren, was normal ist und was nicht und ob das ein Thema ist oder nicht - gilt für beide Seiten. Wenn es für einen ein Thema ist, ist es das in einer Partnerschaft immer ein Thema für beide, so seh ich das jedenfalls.
    Antwort darauf:
    ........
    Ich bin nämlich der Meinung, ich bin meinem Partner überhaupt nichts schuldig. Schon gar nicht, mich mit einem Thema näher zu befassen, an dem ich nicht weiter will - aus welchem Grund auch immer. Schon gar nicht in einem Thema, das sehr viel persönliches Engagement braucht - Sexualität nämlich - wir sprechen hier schließlich nicht nur vom Müll runtertragen.
    .......
    Geändert von RollingStone (31.08.2009 um 17:34 Uhr) Grund: Typos

  6. Inaktiver User

    AW: Partner ohne Lust, wie geht frau damit um?

    Zitat Zitat von RollingStone Beitrag anzeigen
    Nun: Der tenor lautet für mich..... wenn ich mich mit dem Thema nicht beschäftigen will (weil es mir ja keine Probleme macht) brauche ich das nicht
    das war nicht der Gesamttenor - und das hat Deine Frau ja auch nicht gemacht.

    "Unlust begründen müssen" und "Sich mit der Diskrepanz innerhalb der Partnerschaft auseinandersetzen" sind ja nun auch 2 völlig verschiedene Paar Schuhe.

    Von wem war das Zitat der Antwort aus Deinem Thread?
    (ich habe eine Vermutung )

  7. Inaktiver User

    AW: Partner ohne Lust, wie geht frau damit um?

    Offensichtlich haben wir gerade völlig unterschiedliche Situationen im Kopf.

    "Die Lustigen-Fraktion" (wenn ich das mal so schreiben darf) hat vor Augen, dass einer völlig ohne Grund, so fast aus Böswilligkeit, "den Sex verweigert" und es als Zumutung empfindet, dass der Partner überhaupt noch den Wunsch nach Sex hat und darüber sprechen möchte.
    Und dass - völlig ohne dass der lustige Partner daran Anteil hat - nicht nur der Sex, sondern jede Körperlichkeit eingestellt wird.


    Ich stelle mir eher vor, dass es "exogene", wenn auch vielleicht nicht leicht erkennbare, Gründe dafür gibt, dass es eben jetzt nicht geht - ggf. auch nicht die Beschäftigung damit. So wie ich es nach den Geburten erlebt habe - wer weiß, was ich noch alles erlebe in diesem Leben. Sannasu hat ja noch weitere Möglichkeiten, die zu Lustlosigkeit führen, genannt.


    Und ein dritter Fall wäre "Lustlosigkeit aufgrund von Beziehungsproblemen", als Symptom sozusagen.
    Da ist dann ja klar, wo anzusetzen ist - auch wenn es ggf. eine Weile braucht, um das zu erkennen.

  8. User Info Menu

    AW: Partner ohne Lust, wie geht frau damit um?

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Wäre mein Mann plötzlich lustlos ohne zu reden, wäre das für mich - zugegeben - schon eine ziemliche Katastrophe, insbesondere wenn jeder Sex und Zärtlichkeit zu kurz kämen - ich würde glaube ich auch "eingehen wie eine Primel".
    Siehst Du..... Und diese Dinge, die absolut unvorstellbar sind, können in der Tat eintreffen.....
    "Neid ist die Religion der Mittelmäßigen..... Selig der, den die Idioten anbellen, denn seine Seele wird ihnen nie gehören. (C.R. Zafón)

  9. Inaktiver User

    AW: Partner ohne Lust, wie geht frau damit um?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habs noch nicht verstanden.

    Du hattest das doch ganz grundsätzlich formuliert, dass du um Lust zu empfinden dieses Ich-statt-Es-Gefühl brauchst. Ich hab so verstanden: immer. Und meine Frage ist: ist das nicht selbstverständlich?? Wenn du das so klar definierst, dann ist doch auch das Gegenteil für dich denkbar - und für mich eben nicht, denn dann wär meine Beziehung eh schon im Eimer. Was Gruseligeres kann ich mir kaum vorstellen, als zu spüren, jemand befriedigt sich da an mir ohne dass ich irgendwie als Person vorkomme...

    ach so meinst Du das.

    es geht aber nicht darum, dem Partner grundsätzlich zu unterstellen, es gehe ihm nicht um mich.
    aber wenn es um mich geht - dann folgen daraus bestimmte Dinge zu Zeiten, in denen Diskrepanzen bestehen.


    machen wir mal zwei Themen draus.

    - bei mir war es ja auch immer so, dass ich das "ICH-nicht-ES"-Gefühl hatte - und "Bedrängtheitsgefühle" hatten andere Ursachen, das haben wir ja im Laufe der Zeit geklärt bzw. sind fortlaufend dabei (Stichwort: unser Einstiegsproblem).

    Mein Mann hat meine mangelnde Lust ja immer akzeptiert - sowohl am Anfang der Beziehung wie auch nach den Geburten.
    Eben weil er meint, dass es ja nur Zweck hat, wenn beide bereit sind - und wenn ich das nicht bin, dann eben nicht.


    - Aber das scheint ja nicht bei allen so zu sein.
    Insbesondere schreiben ja auch die "lustigen" Männer in der BriCom teilweise ziemlich offen, wie sie ihre Frauen bedrängen und Druck machen - dann kommt eben eine "ES nicht ICH"-Gefühl an.
    Das "SIE nicht ES" kommt ja von Graymalkin, bei denen es der Schlüssel zur Unlust/Lust war.




    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Wer oder was ist denn dieses "ES"?

    Kann und lässt sich dieses ES vom Partner, sozusagen als störender, kleiner, schmutziger Sextrieb abspalten?
    nicht als störender, schmutziger Trieb abspalten.

    aber es ist schon so, dass ich von jedem Menschen erwarte, dass er mit seinem Trieb selbst zurechtkommt und sich selbst dafür verantwortlich fühlt und das nicht dem Partner aufbürdet.

    Sex geht nur, wenn beide wollen - und Sex ist dazu da, einander gut zu tun. Und wenn er - warum auch immer - einem nicht gut tut oder er nicht kann, dann ist das eben so. Und für mich ist das für keinen ein Grund, die Ehe aufzugeben.

    Dass der Unlustige trotzdem die Bedürfnisse des Lustigen ernst nehmen soll, dass der Lustige nicht als "schmutzig" oder als "Sexmonster" hingestellt werden darf (aber das sehe ich meist schon als Ergebnis unguter Paardynamik), und dass versucht werden soll, einen gemeinsamen Weg zu finden, mit dem sich beide wohlfühlen - alles klar und kein Widerspruch.

    Aber da geht es ja schon wieder um den Umgang mit der Diskrepanz - und viele scheinen da ein festes Bild vor Augen zu haben, wie das abläuft und schieben dem Unlustigen die ganze Verantwortung zu.
    Das sehe ich in vielen Fällen nicht.

  10. Inaktiver User

    AW: Partner ohne Lust, wie geht frau damit um?

    Wäre mein Mann plötzlich lustlos ohne zu reden, wäre das für mich - zugegeben - schon eine ziemliche Katastrophe, insbesondere wenn jeder Sex und Zärtlichkeit zu kurz kämen - ich würde glaube ich auch "eingehen wie eine Primel".
    Siehst Du..... Und diese Dinge, die absolut unvorstellbar sind, können in der Tat eintreffen.....
    völlig klar - aber hier wird etwas als "Einheit" betrachtet, war für mich keine Einheit ist.

    und trifft nicht vor allem das "keine Zärtlichkeit mehr" und das "Nicht-Reden"?
    woran dann oft schon wieder beide Anteil haben?

    ist es wirklich das "keine Lust" ?

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