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  1. Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Libido und Sterilisation

    Zitat Zitat von schlotter67 Beitrag anzeigen
    Danke Skirbifax, aber bitte verzeiht, ich kann und will die Entscheidung meines Mannes nicht ändern und möchte gerne für die Grundlagenfindung zu MEINER Entscheidung dafür oder dagegen Informationen sammeln.
    Das Post hat sich mit deinem überschnitten. So ganz nebenbei sollte eine Sterilisation - auch wenn es bei dir ist - auch von beiden mitgetragen werden. Bei uns war es zumindest so, dass der behandelnde Arzt mit uns beiden gesprochen hat.
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  2. Avatar von VanDyck
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    AW: Libido und Sterilisation

    Zitat Zitat von schlotter67 Beitrag anzeigen
    Mein Mann hat es sich auch überlegt, aber er hat damit eher mentale Probleme.
    Die muss er überwinden. Er ist doch kein Waschlappen.

    Zitat Zitat von schlotter67 Beitrag anzeigen
    Ich möchte das nicht weiter ausführen ...
    Das solltest du aber. Warum wollt ihr es euch so schwer machen und du eine so unnötige Last übernehmen?

    Man muss ich als Mann einfach von dem Glauben freimachen, dass einem jederzeit ne 30-jährige über den Weg laufen könnte, mit der man ganz plötzlich weitere Kinder will. Alles ne Chimäre.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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    Ich habe das Maus zurück geholt.
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  3. Registriert seit
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    AW: Libido und Sterilisation

    Ich weiß ja nicht, wie es bei euch finanziell aussieht, aber meinen Mann hat der Vergleich der Kosten einer Sterilisation und einer Vasektomie überzeugt.

    Meine Frauenärztin riet mir von der Sterilisation jedoch davon ab. Wenn ich es mir recht überlege, berichtete sie nur schlechtes. Vielleicht war ich ihr zu jung (32), aber ich habe zwei Kinder und bin damit absolut zufrieden. Selbst wenn der unwahrscheinliche Fall einer Trennung eintreten sollte, würde ich mit einem neuen Mann keine Kinder haben wollen. Die Ärztin sprach jedenfalls von Blutungen, die dann immer noch auftreten können - wochenlangen Schmierblutungen, die die Lust natürlich erheblich dämpfen können. Beim Mann sei das ja alles viel einfacher und unkomplizierter. Und dann warf sie eben die Kosten einer OP bei mir und eines ambulanten Eingriffs beim Mann in die Runde. Damit hatte sich für mich jedes weitere Nachfragen erübrigt. Und mein Liebster muss nun in den sauren Apfel beißen. Aber das Geld für eine Vasektomie haben wir nicht übrig und so verhüten wir weiter mit NFP und Kondomen.

    Und wenn er wegen der Kondome mosert, kennt er ja die Alternative. An den sicheren Tagen ist dann dafür aber Leistungssport angesagt


  4. Registriert seit
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    AW: Libido und Sterilisation

    Danke für den Hinweis mit den Blutungen, Linda. Ich werde der Sache mal nachgehen, persönlich aber scheint es mir gegenüber Depressionen das kleinere Übel zu sein. ;)

    Daß es seelisch bedingte Libido-einbrüche gibt, steht ausser Frage, aber meine Frage hier beschränkt sich auf eventuelles Wissen über hormonell bedingte Probleme, ähnlich wie sie unter der Pilleneinnahme auftreten oder durch den Östrogenabfall bei PMS.


    Prinzipiell noch mal meine Bitte: ich möchte Informationen und Eindrücke über die Sterilisation der Frau mit euch besprechen. Wenn ihr über Vasektomie und die Eigenverantwortung der Männer diskutieren möchtet, macht euch bitte ein eigenes Thema auf. Sonst gerät meine eigene spezielle Frage hier aus der Sicht.


    Also hat jemand von euch zufällig genauere Informationen darüber, wie sich eine Durchtrennung der Eileiter auf den Östrogenspiegel o.ä. auswirkt, so daß nach der OP ein dauerhafter Einbruch der weiblichen Libido zu befürchten ist oder Depressionsschübe, wenn man wie ich bei der Pilleneinnahme und während der PMS-Zeit darunter leidet?

    Weiß jemand etwas darüber oder kennt eine gute Website zum Nachlesen?

    Natürlich rede ich in erster Linie auch mit mindestens einem Frauenarzt darüber, das ist voraussgesetzt, aber es kann ja nicht schaden, daneben auch die Meinungen und das Wissen anderer Frauen in einem Forum einzusammeln. Aber diskutiert bitte nicht mehr hier über Vasektomie, das ist nicht mein Thema. Lieben Dank.

  5. Avatar von Froschfee
    Registriert seit
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    21

    AW: Libido und Sterilisation

    Hallo

    Warum versuchst Du es nicht mit der Hormonspirale.
    Ich habe die Pille auch nicht vertragen. Deswegen hab ich mir
    vor zwei Jahren die Spirale einsetzen lassen. Habe insgesamt
    fünf Jahre Ruhe. Man merkt sie überhaupt nicht. Ich bin
    voll zufrieden. Die Kosten sind zwar hoch, glaube so 300 Euro, aber
    wenn man es umrechnet ist es sehr günstig gegenüber Pille usw.
    Ich habe auch keinen Kinderwunsch mehr, würde mich aber niemals
    sterilisieren lassen. Warum einen operativen Eingriff vornehmen, wenn es auch anders geht. Und den Eingriff müsstest Du auch selber
    zahlen. Aber das muss ja jeder für sich entscheiden.
    Meine Schwägerin ist seit 9 Jahren sterilisiert und hat gar keine Probleme.
    Lieben Gruß
    Froschfee


  6. Registriert seit
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    AW: Libido und Sterilisation

    @ Sinnlichkeit

    Könntest du mal schreiben, ob es bei dir irgendwelche auf die Sterilisation zurückzuführende Beeinträchtigungen gibt oder gab (direkt nach der OP z.B.). Meine FÄ stellte es so dar, als träten langwierige Schmierblutungen nach dem Eingriff häufig auf. Und da u.a. diese auch der Grund für mich waren, die Pille abzusetzen, war das für mich natürlich ein starkes Ausschlusskriterium.
    Zumindest, dass deine Libido nicht abnahm, ist ja schon mal gut zu wissen.

    Auch wenn ich die OP für mich inzwischen ausschließe, interessiert es mich doch.

  7. Avatar von WhiteSnowflake
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    AW: Libido und Sterilisation

    Na, dann will ich mal

    ich selber habe mich Anfang 30 für eine Sterilisation entschieden. Für mich selber waren 2 Geburten definitiv genug!
    Natürlich war auch die Serilistaion meines Mannes ein Option. Vielleicht findet Ihr die Argumentation doof, aber wer weiß was im Leben so alles passiert und ob er nicht vielleicht doch noch mit einer anderen Frau Vater werden möchte.

    Mit dieser Einstellung habe ich in all den Jahren an meine fehlende Fruchtbarkeit keinen Gedanken verschwendet. D. h. unter diesem Aspekt sehe ich den nahenden Wechseljahren mit Gelassenheit entgegen.

    Nun werden bei der Durchtrennung der Eileiter u. U. auch blutzuführende Gefäße durchtrennt. Das könnte natürlich auch die Hormonproduktion beeinflussen. Ich bin jetzt 45 und lt. FA zeigen die Eierstöcke noch keine Anzeichen von Schwäche.

    Ich habe es nie bereut, dass das Thema Verhütung für mich keine Bedeutung mehr hat.

    LG
    Schneeflocke

  8. gesperrt
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    AW: Libido und Sterilisation

    Folgende Infos habe ich im Netz gefunden:


    Der Eingriff
    Die am häufigsten angewandte Methode wird mittels einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt. Dabei operiert die Chirurgin beziehungsweise der Chirurg mit speziellen Instrumenten und einer Kamera, die über kleine Schnitte in den Bauchraum eingebracht werden. Ein großer Bauchschnitt ist also nicht erforderlich.

    Die Eileiter werden sodann entweder durch Hitze verschmolzen oder mit einem Kunststoff-Titan-Clip verschlossen. Beide Verfahren sind gleich zuverlässig. Es gibt jedoch Hinweise, dass bei der Clip-Technik die Erfolgschancen einer möglichen Refertilisierung größer sind.

    Der Eingriff findet meist stationär unter Vollnarkose statt. Komplikationen wie Blutungen, Verletzungen innerer Organe oder Entzündungen können wie bei jeder Operation im Bauchraum vorkommen, sind aber insgesamt selten.

    ^Nach dem Eingriff
    Eine Sterilisation beeinträchtigt in der Regel weder die Hormonproduktion noch das Lustempfinden. Der Menstruationszyklus bleibt ebenfalls unbeeinflusst. Nach dem Eingriff sollte sich die Frau eine Weile schonen. Wann sie wieder Geschlechtsverkehr haben kann, hängt in erster Linie von ihrem persönlichen Befinden ab.

    Durch eine mikrochirurgische Operation ist es später im Prinzip möglich, die Fruchtbarkeit wieder herzustellen (Refertilisierung). Dabei werden die getrennten Eileiterenden wieder miteinander verbunden. Das Alter der Frau und die Fruchtbarkeit des Partners spielen für den Erfolg eine wichtige Rolle. Die Angaben dazu, wie viele Frauen nach einer rückgängig gemachten Sterilisation schwanger werden, schwanken zwischen 30 und 70 Prozent.

    ^Die Kosten
    Die Kosten der Sterilisation einschließlich der Narkose liegen je nach Methode zwischen 600 und 1.000 Euro. Unter eng begrenzten Voraussetzungen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten. Dies ist etwa dann der Fall, wenn aus medizinischer Sicht oder aufgrund psychischer Probleme von einer Schwangerschaft dringend abzuraten ist und die Frau die Pille oder Spirale nicht verträgt. "
    Quelle: Willkommen | familienplanung.de ? Alles über Schwangerschaft, Verhütung, Kinderwunsch

    Es wundert mich, dass der Preis so niedrig angesetzt wird, denn ich dachte, die Vasektomie würde schon ein paar tausend Euro kosten.

    Linda, da ich die Sterilisation direkt beim Kaiserschnitt machen ließ, hatte ich keinerlei Probleme. Nach der Geburt hat man ohnehin Blutungen und Schmerzen. Erstaunlicherweise erhielt ich nicht mal eine Rechnung, so dass ich mich schon fragte, ob es denn nicht vergessen wurde... aber da ich bis heute nicht schwanger geworden bin, ist die Sterilisation offensichtlich geglückt.

    Eigentlich versteh ich auch nicht, wieso es zu Blutungen kommen sollte. Die Eileiter werden durchtrennt und verschlossen und wenn nicht versehendlich etwas verletzt wird, sollte es kein Thema sein.

    Hey - fast sämtliche Haustiere sind sterilisiert/kastriert. Kenne keinen Fall, wo das nennenswerte Probleme gab!

  9. Avatar von WhiteSnowflake
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    AW: Libido und Sterilisation

    Zitat Zitat von Sinnlichkeit Beitrag anzeigen
    Hey - fast sämtliche Haustiere sind sterilisiert/kastriert. Kenne keinen Fall, wo das nennenswerte Probleme gab!
    Nun, der Vergleich hinkt ..... in der Regel werden Haustiere katriert!

    Jedenfalls ist meine Katze kastriert und hat definitiv keine Lust auf Kater

    LG
    Schneeflocke

  10. gesperrt
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    Beiträge
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    AW: Libido und Sterilisation

    Stimmt - ich dachte, dass Kater kastriert, Katzen hingegen sterilisiert werden. Nun habe ich aber gegooglet und festgestellt, dass nur in Ausnahmefällen Tier sterilisiert werden. Bei der Sterilisation geht der Sexualtrieb nicht verloren.

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