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  1. Inaktiver User

    AW: Sind Männer, sorry, "Schweine" !?

    @Original Sin

    Der Denkfehler beim Schatten muss nicht zwangsläufig bedeuteten, dass er sich auf der selben Ebene zeigt!

    Ein weiterer Denkfehler ist es jedes Verhalten jetzt auf diese Schiene zu setzen.


    Ich möchte es am Beispiel von Michel Friedmann verdeutlichen.

    Der Mann bekämpft in seinen Talkshows jede Verfehlung, die Politiker, Wirtschaftsbosse etc. machen.
    Geradezu fanatisch ohne auch nur einen Funken an Verständnis nagelt er seine Gegner an die Wand und zerlegt sie.

    Im ersten Moment gibt das ein tolles Gefühl, endlich jemand da, der blütenweiss und rein die Machenschaften dieser Herren anprangert und sie ans Licht führt.

    Sein Schatten war jetzt nicht die selbe Ebene. Er war nicht fehlbar in seiner Geschäftstätigkeit wie die, die er anprangerte, dafür aber lebte er seinen Schatten im sexuellen aus.

    Er meinte dass er der Gute war und ist. Nur kein Mensch ist nur gut! In uns leben auch die anderen Anteile. Wie gross sie sind und werden kann jeder selber entscheiden.

    Um es auf das Strangthema zurückzubringen:

    Diese Männer quälen Prostituierte, nützen ihre Macht schamlos aus um andere Menschen zu unterdrücken und ihnen psychische und physische Gewalt anzutun. Das ist ihr Schatten ihr nichtintegrierter.

    Das Gegengewicht ist der biedere, kreuzbrave Familienvater, der hilfsbereite Nachbar, der mit den Kindern spielt und das Baby wickelt und mit seiner Frau Blümchensex hat oder gar keinen mehr!

    Oder wer kennt nicht die Beispiele vom netten Jungen nebenan, oder dem netten Nachbarn, der plötzlich zum Mörder, Vergewaltiger etc. wird?

    Oder wer kennt nicht die ganz freundlichen und netten Leute, denen ständig das Schicksal harte Schläge bereitet und wo man sich fragt, wieso gerade den?
    Hier richtet sich der Schatten gegen sich selbst, das ist auch noch möglich.

  2. Inaktiver User

    AW: Sind Männer, sorry, "Schweine" !?

    Hi Stecher!

    Der Denkfehler beim Schatten muss nicht zwangsläufig bedeuteten, dass er sich auf der selben Ebene zeigt!
    Ja, das ist mir schon klar. Trotzdem mag ich den Schatten-Gedanken aus oben ausgeführten Gründen nicht.


    Im ersten Moment gibt das ein tolles Gefühl, endlich jemand da, der blütenweiss und rein die Machenschaften dieser Herren anprangert und sie ans Licht führt.

    Sein Schatten war jetzt nicht die selbe Ebene. Er war nicht fehlbar in seiner Geschäftstätigkeit wie die, die er anprangerte, dafür aber lebte er seinen Schatten im sexuellen aus.

    Er meinte dass er der Gute war und ist. Nur kein Mensch ist nur gut! In uns leben auch die anderen Anteile. Wie gross sie sind und werden kann jeder selber entscheiden.
    Natürlich ist kein Mensch nur gut. Und noch eine Ebene tiefer: Was ist überhaupt "gut"? Was "böse"? Das ist mir zu moralisch. Natürlich gibt es Dinge, die ich menschlich gesehen für falsch halte. Menschlich, nicht moralisch. Das kann das Gleiche sein, muß aber nicht. Oder anders: die Moral muß aus dem Menschlichen entstehen.


    Um es auf das Strangthema zurückzubringen:

    Diese Männer quälen Prostituierte, nützen ihre Macht schamlos aus um andere Menschen zu unterdrücken und ihnen psychische und physische Gewalt anzutun. Das ist ihr Schatten ihr nichtintegrierter.

    Das Gegengewicht ist der biedere, kreuzbrave Familienvater, der hilfsbereite Nachbar, der mit den Kindern spielt und das Baby wickelt und mit seiner Frau Blümchensex hat oder gar keinen mehr!
    Zum Strangthema: hierzu fand ich eins Deines ersten Postings zum Bild des Pendels sehr gut - und für mich viel verständlicher und zugänglicher als den Schattengedanken. Da schwingt auch noch so ein Soft-Esoterismus (Oma wird mich killen ) mit, den ich nicht abkann...

    Lieben Gruß

    Sin

  3. Inaktiver User

    AW: Sind Männer, sorry, "Schweine" !?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja. Genau so!
    (Wenn an der ganzen Denkweise mit "dem Schatten" etwas dran wäre ...)
    Das scheint mir eigentlich Deinen bisherigen Äußerungen zu widersprechen... Aber schön, wenn wir uns hier doch noch treffen...

  4. Inaktiver User

    AW: Sind Männer, sorry, "Schweine" !?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, das ist mir schon klar. Trotzdem mag ich den Schatten-Gedanken aus oben ausgeführten Gründen nicht.
    Macht ja nix, ist ein Erklärungsmodell psychischer Zusammenhänge.

    Natürlich ist kein Mensch nur gut. Und noch eine Ebene tiefer: Was ist überhaupt "gut"? Was "böse"? Das ist mir zu moralisch. Natürlich gibt es Dinge, die ich menschlich gesehen für falsch halte. Menschlich, nicht moralisch. Das kann das Gleiche sein, muß aber nicht. Oder anders: die Moral muß aus dem Menschlichen entstehen.
    Entschuldige mal! Wir beide werden uns jetzt im Angsicht des Eingangsposts nicht wirklich darüber unterhalten wo die Ebenen von gut und böse sind oder?
    Und ich meine gut und böse nicht im Sinne von Moral wobei die mit Sicherheit eine Rolle dabei spielt!


    Zum Strangthema: hierzu fand ich eins Deines ersten Postings zum Bild des Pendels sehr gut - und für mich viel verständlicher und zugänglicher als den Schattengedanken. Da schwingt auch noch so ein Soft-Esoterismus (Oma wird mich killen ) mit, den ich nicht abkann...
    Na wenn Dir das mit dem Pendel besser zusagt ist doch super.
    Und mit Esoterik hat das sicher nichts zu tun.


    Ums mit einem anderen Bild zu vergleichen es geht um Polarität.

    Ohne das eine kann das andere nicht existieren!

    Ohne dass eine kann auch das andere sich nicht entwickeln.

    Unsere Aufgabe als Mensch sehe ich darin, sich beides bewusst zu machen und jeden Tag eine neue Entscheidung zu treffen.

  5. Inaktiver User

    AW: Sind Männer, sorry, "Schweine" !?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Entschuldige mal! Wir beide werden uns jetzt im Angsicht des Eingangsposts nicht wirklich darüber unterhalten wo die Ebenen von gut und böse sind oder?
    Und ich meine gut und böse nicht im Sinne von Moral wobei die mit Sicherheit eine Rolle dabei spielt!
    Nein, natürlich nicht, und schon klar. Das stieß mir bloß bei Deinem Friedmann-Beispiel auf. Vielleicht stört mich auch mehr das Gut- als das Böse-sein. Ein Mensch kann gar nicht "das Gute" sein. Sowieso sind "das Gute" und "das Böse" Konzepte aus Jugend-Fantasy-Romanen oder schlechten Krimis.


    Na wenn Dir das mit dem Pendel besser zusagt ist doch super.
    Und mit Esoterik hat das sicher nichts zu tun.

    Ums mit einem anderen Bild zu vergleichen es geht um Polarität.
    Womit Du aber wieder tief in die Eso-Kiste eingetaucht wärst...


    Unsere Aufgabe als Mensch sehe ich darin, sich beides bewusst zu machen und jeden Tag eine neue Entscheidung zu treffen.
    Aufgabe? Die uns wer stellt? Gott? Das Leben? Das Universum? Oder wir uns?
    Ich weiß nicht... Ich möchte mit mir und dem Leben klar kommen, einigermaßen in Frieden leben und für mich und mit einem Teil meiner Mitwelt so zufrieden und auch, ja, glücklich leben wie möglich. Und als Preis für das Glück auch manchmal das Unglück und Leid in Kauf nehmen - für mich. Nicht das Leid anderer. Soweit vermeidbar.
    Ich will nicht gut sein. Nicht perfekt. Ich möchte mich mögen - oder zumindest weitestgehend akzeptieren. Und ja, das tue ich sogar. Was auch bedeutet, daß ich meinen eigenen moralischen oder vielmehr menschlichen Maßstäben einigermaßen gerecht werde(n muß) - sonst klappt das nicht mit der Selbstakzeptanz.

    Und außerdem möchte ich manchmal vielleicht auch "Gutes" nach außen tragen. Ich weiß nicht. Hier wird's schwierig. Ich bin kein Gutmensch. Aber ich glaube ja sowieso nicht an das Konzept des Altruismus.

    Tja...

    Sin

  6. Inaktiver User

    AW: Sind Männer, sorry, "Schweine" !?

    Kleiner Nachtrag zur Esoterik:

    Nur weil die Esoterik von vielen missbraucht wird heisst das noch lange nicht, dass alles was an Konzepten existiert nicht auch Gültigkeit hat.


    Dieses Polaritätsdingens gibt es in der indischen Medizin seit tausenden von Jahren, die Chinesen benutzen es seit tausenden von Jahren und jetzt willst Du daherkommen und das in die Esoecke stellen

    Schau Dir mal das Taichisymbol mit Yin und Yang an. Damit kannst Du sehr viele Vorgänge in der Natur und des Menschen sehen.

    Nur darf man sich nicht aus Bequemlichkeit (Esoterik = Müll) verschliessen. Damit entgeht einem eine ganze Menge. Und aus Deinen Beiträgen kann ich nicht ableiten, dass Du Gefahr laufen würdest plötzlich lila geschminkt durch die Strassen zu laufen!

  7. Inaktiver User

    AW: Sind Männer, sorry, "Schweine" !?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kleiner Nachtrag zur Esoterik:

    Nur weil die Esoterik von vielen missbraucht wird heisst das noch lange nicht, dass alles was an Konzepten existiert nicht auch Gültigkeit hat.
    Ach, um Mißbrauch geht's mir da gar nicht...


    Dieses Polaritätsdingens gibt es in der indischen Medizin seit tausenden von Jahren, die Chinesen benutzen es seit tausenden von Jahren und jetzt willst Du daherkommen und das in die Esoecke stellen


    Schau Dir mal das Taichisymbol mit Yin und Yang an. Damit kannst Du sehr viele Vorgänge in der Natur und des Menschen sehen.
    Obwohl ich ja gestehe, großzügig alles in die Eso-Kiste zu stopfen, auch Yin und Yang...


    Nur darf man sich nicht aus Bequemlichkeit (Esoterik = Müll) verschliessen. Damit entgeht einem eine ganze Menge. Und aus Deinen Beiträgen kann ich nicht ableiten, dass Du Gefahr laufen würdest plötzlich lila geschminkt durch die Strassen zu laufen!
    Nö, ich geh in Grün!
    Aber ernsthaft: Ich kann mit Esoterik, dem Fernöstlichen und all dem ebenso wenig anfangen wie mit der christlichen Religion. Obwohl ich als Kind eine begabte Wetterhexe war... Und katholische Kirchen für zutiefst heidnisch halte, jedenfalls in der gefühlsmäßigen Anmutung...
    Ach, mein Verhältnis zum ganzen Eso-Bereich ist sehr, sehr zwiespältig...

    Schönes Wochenende! Ich frühstücke jetzt!

    Sin

  8. Inaktiver User

    AW: Sind Männer, sorry, "Schweine" !?

    Zitat Zitat von schoenbuerzel Beitrag anzeigen
    Aber ist es denn möglich, dass sich jemand an dem Leid eines andern aufgeilen kann, wenn er das Gefühl des Leids und der Schmerzen des anderen überhaupt nicht versteht?
    Jemand der sich am Leid und Schmerz des anderen aufgeilt,dem unterstelle ich auch,dass er das Leid und den Schmerz des anderen nachempfinden kann.

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