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    AW: Der Bergdoktor

    Ja, merkwürdig. Wo sind die Freundinnen, wo ist ein Freund? Sie ist doch recht hübsch, warum hängt sie immer nur mit ihrer engen Familie zusammen?

    Überhaupt hat hier kaum jemand ein Privatleben. Wolltet ihr so eng mit eurer Familie zusammen wohnen. Mama, Bruder, Tochter usw. Kein eigener Haushalt, gegessen wird immer gemeinsam. Ich würde da, glaube ich, Klaustrophobie, bekommen.
    Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)

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    AW: Der Bergdoktor

    Der Martin hätte den Dachstuhl schon längst cool und modern für sich alleine ausbauen können, anstatt im kleinen Kinderzimmerchen zu hausen. Dann hätte er auch Damenbesuch bekommen können (und seine Mama hätte es weiterhin mitverfolgen können...)
    Platz müssten sie haben, schließlich hat doch der Hans mit seiner verstorbenen Frau und der Lilli auch schon dort gewohnt oder haben die sich auch damals Küche und Bad geteilt?

    Ich kann über viel Unrealistisches hinwegsehen - das macht mir echt überhaupt nichts aus, aber wenn sich so eine Geschichte wie die der Familie Gruber über 10 Jahre zieht, dann könnte man da etwas realitätsnaher sein.

    Ansonsten hatte die Staffel für mich einen guten Auftakt Und ich bin froh, dass sich nicht bewahrheitet hat, dass Anne von jemand anderem schwanger ist und dass sich die Ob- oder doch-nicht-Frage schon in der 1. Folge gelöst hat.
    Aber ein gutes Ende wird das wohl nicht nehmen. Der Bergdoktor hat bisher noch alle seine Herzensdamen, die er heiraten wollte, verloren. Wir werden sehen!

    Ich freu mich, dass wieder Bergdoktorzeit ist! Und diese Staffel hat mal wieder Potential!
    Geändert von Venice (15.01.2021 um 15:32 Uhr)

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    AW: Der Bergdoktor

    Zitat Zitat von Venice Beitrag anzeigen
    Die Zielgruppe ist aber gar nicht Omi. 40+ bis 99 würde ich sagen

    (...)
    Da geht Omi-sein voll rein

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    AW: Der Bergdoktor

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Da geht Omi-sein voll rein
    Ja, aber nicht nur. Zwischen 40 und 50 - also da kenn ich viele, die das schauen und die sind weit entfernt von "Omi". Und auch die heutigen Omis sind nicht mehr so wie die von vor 30 Jahren.

    Und deshalb sollte die Lilli modern und fetzig sein und nicht so trutschig, denn das mag doch diese Generation gar nicht, oder?

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    AW: Der Bergdoktor

    Zitat Zitat von Fels Beitrag anzeigen
    Wolltet ihr so eng mit eurer Familie zusammen wohnen. Mama, Bruder, Tochter usw.
    Ich glaube kaum, dass irgend etwas aus der Serie eine unterschwellige Nachahmungs-Aufforderung beinhaltet.

    Gäbe es dieses gemeinsame Domizil nicht, dann würde sich auch die ganze Familie nicht regelmäßig auf der Traum-Terrasse treffen können. Und diese Szenen sind nun mal sowas wie ein roter Faden in jeder Staffel.


    Zitat Zitat von Venice Beitrag anzeigen
    Und deshalb sollte die Lilli modern und fetzig sein und nicht so trutschig ...
    Lillis Lebensentwurf kann ich auch nicht nachvollziehen.
    Kann sich aber alles noch ändern, schließlich war sie schon mal längere Zeit in Australien.

    Ihr Styling ist sub-optimal, keine Frage ... aber andererseits bin ich jetzt nicht so erpicht darauf, dass die Stories um die Twen-Freunde von Lilli erweitert werden. Andererseits könnte sie ja mal einen verheirateten Familienvater als Liebhaber anschleppen, dann hätten wir eines der heiß ersehnten Dramen.

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    AW: Der Bergdoktor

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    (...) verheirateten Familienvater als Liebhaber anschleppen, dann hätten wir eines der heiß ersehnten Dramen.
    oder eine verheiratete Familienmutter als Liebhaberin

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    AW: Der Bergdoktor

    Zitat Zitat von Perlengazelle Beitrag anzeigen
    Ein Doktor, der die verheiratete Geliebte dazu auffordert, sich lieber mehr um den Geliebten zu kümmern ... auweia.
    Die Beziehungskonstellation war dem Doktor wurscht, einzig sein Patient nicht. Und der drohte ständig zu kollabieren und war schlussendlich selbstmordgefährdet.

    Nur die Stabilisierung des Patienten zählte für ihn. Wer oder was die Freundin/Bekannte für Tim war, tangierte ihn nicht, außer, dass sie ihm gut tat.
    Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -

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    AW: Der Bergdoktor

    Ich fand die Sendung diesmal trotzig schlecht, hingegen die von letzter Woche viel schöner.
    (Mist, warum stehe ich damit alleine da?)

    Ich fand das soooo unrealistisch, dass der Geliebten ihre Kinder so egal waren bei allen Überlegungen zum Auseinandergehen oder Bleiben (allerdings, die Szene, wo sie Norwegisch geübt hatten, war süß gespielt.)

    Man hätte doch viel mehr darüber gegrübelt, alleine, im Miteinander mit den Kids, im Gespräch mit dem Liebhaber und auch mit dem Mann.
    Es ist ja nicht nur eine Entscheidung für oder gegen einen Mann. Sondern für oder gegen eine ganze Lebensweise.
    Mit den eigenen Kids nicht mehr im Alltag zusammenzuleben - kam der Gedanke und das, was das mit sich bringt, überhaupt auf? Oder hab ich das verpasst?

    Ganz, ganz schlechtes Drehbuch!

    Auch der Kemperauftritt vor der Praxis, so gekünstelt.
    Und Annes Frauenarztankündigung kam auch so schlecht gespielt rüber.

    Und Martins AB-Spruch bei Franziska von wegen "mal einen Kaffee trinken gehen" (als ob das ein gängiger Spruch wäre in einem Ort, wo es ab Kneipen den Wilden Kaiser und den Wilden Kaiser gibt), wirkt auch so unpassend wie aus einem anderen Film.

    Merkwürdig.

    @Keilabsätze bei Lili:
    doch, sowas ist grad in bei jungen Mädels und aufm Land.

    Mich rührt Lili sehr, sie hat halt ihre Rolle noch nicht gefunden im Leben (ich höre euch schon lästern "nicht nur dort nicht") und verharrt ängstlich im Bekannten, dazu gehört auch das bisschen Trotzige und Starre.

    Ich bin total irritiert, denn so schlecht gescriptet fand ich den Bergdoktor noch nie. Heul.

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    AW: Der Bergdoktor

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    oder eine verheiratete Familienmutter als Liebhaberin
    Nee, bitte nicht ...


    Zitat Zitat von kaffeewasser1 Beitrag anzeigen
    Und Martins AB-Spruch bei Franziska von wegen "mal einen Kaffee trinken gehen" (als ob das ein gängiger Spruch wäre in einem Ort, wo es ab Kneipen den Wilden Kaiser und den Wilden Kaiser gibt), wirkt auch so unpassend wie aus einem anderen Film.
    Ich verstehe nicht, was Du damit meinst.

    "Einen Kaffee trinken gehen" ist nun wirklich keine außergewöhnliche Formulierung, oder?

    *

    In einer Zeitung habe ich übrigens gelesen, dass bei dieser kompletten Staffel das Corona-Thema in keiner Weise aufgegriffen wird. Dafür bin ich echt dankbar.

    Die Dreharbeiten fanden ja im Frühjahr und Sommer statt, unter scheinbar sehr strengen und somit anstrengenden C-Bedingungen.

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    AW: Der Bergdoktor

    Zitat Zitat von kaffeewasser1 Beitrag anzeigen
    Ich fand das soooo unrealistisch, dass der Geliebten ihre Kinder so egal waren bei allen Überlegungen zum Auseinandergehen oder Bleiben (allerdings, die Szene, wo sie Norwegisch geübt hatten, war süß gespielt.)
    DAS war schlecht, ultra schlecht.

    Man hätte sich vielleicht - und als Norwegisch-Lernender tut man das mit Sicherheit - damit auseinander setzen können, dass man die Worte nicht so spricht, wie man sie schreibt. Das tat echt weh, ich hätte schreiend davon laufen können.

    Man hätte doch viel mehr darüber gegrübelt, alleine, im Miteinander mit den Kids, im Gespräch mit dem Liebhaber und auch mit dem Mann.
    Ich fand, dass ihre Zerrissenheit diesbezüglich gut rüber kam. Sie grübelt ja nicht in den paar Minuten mit ihrem Gspusi, sondern in den vielen Wochen und Monaten dazwischen.

    Es ist ja nicht nur eine Entscheidung für oder gegen einen Mann. Sondern für oder gegen eine ganze Lebensweise.
    Mit den eigenen Kids nicht mehr im Alltag zusammenzuleben - kam der Gedanke und das, was das mit sich bringt, überhaupt auf? Oder hab ich das verpasst?
    Ich fand schon, dass ihre Ambivalenzen diesbezüglich erkennbar waren.

    Aber mir gefiel, dass es anno 2021 auch so sein darf, dass eine Frau mit Kindern (und klein waren die ja nun nicht mehr) IHREN Weg einschlägt, ohne dass das gleichzeitig heissen müsste, dass sie die Kinder im Stich lässt. Ich finde es sehr schade, dass das immer noch so in vielen Köpfen fort besteht - Mütter dürfen nicht aussteigen und aufbrechen, wenn sie merken, dass sie falsch abgebogen sind, weil da doch die Kinder sind, die man begleiten muss, bis sie mindestens 25 sind.

    Für Kinder und insbesondere für Jugendliche, die die Pubertät erreicht haben oder fast schon hinter sich lassen, ist es meiner Erfahrung nach erheblich heilsamer und besser, wenn Klarheit herrscht und sie nicht mit doppelten Botschaften und Familiengeheimnissen leben müssen. Wahrhaftigkeit und Authentizität sind da wichtiger als ein vordergründiger, verlogener Familienfriede, in denen sich mindestens ein Mensch "aufopfert".

    Gerade für die Jungs ist es gut zu wissen, dass das Rollenmodell, das ihnen vorgelebt wurde, eher nicht funktioniert.

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