Hallo in die Runde,
hat jemand auf Arte "Im fremden Körper gesehen"?
Es ist eine 6-teilige Serie aus Frankreich, deren erste drei Folgen nacheinander gestern vor einer Woche und dann gestern mit den letzten drei Folgen kam.
Die ersten drei Folgen fand ich sehr interessant, die anderen von gestern nicht mehr sonderlich, es war alles sehr konstruiert und vor allem verworren.
Weshalb ich das überhaupt hier thematisiere:
Ich habe den Schluss nicht kapiert!
Da scheint der echte Florian plötzlich aus dem Koma zu erwachen und der falsche (in Sylvans Körper) rannte über eine Brücke, öffnete einen kleinen Transportbehälter und nahm einen blutbefleckten Arm hinaus oder so ähnlich, und dann war Schluss!
Hat das jemand gesehen und begriffen und kann es mir erklären?
Antworten
Ergebnis 1 bis 6 von 6
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24.11.2017, 13:22
Transfers - im fremden Körper
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
er braucht auch die Literatur
by me ...
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25.11.2017, 11:46
AW: Transfers - im fremden Körper
Schade, dass es offenbar niemand hier gesehen hat.
Da muss ich mir den Schluss wohl nochmal in der Mediathek ansehen.
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
er braucht auch die Literatur
by me ...
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25.11.2017, 15:23
AW: Transfers - im fremden Körper
Hallo Fyona. Ich hoffe, du hast dich jetzt nicht gefreut, dass du dich doch noch mit jmdm. austauschen kannst. Ich habe diese Reihe leider verpasst. Diese Reihe klingt sehr spannend, daher hatte mich dein Faden auch angesprochen.
Ich hätte mich auch sicher gern darüber ausgetauscht.
Wollte nur kurz dazu sagen, weil ich sowas kenne: Ich finde es oft schwierig, in Filmen artet es oft in Verworrenheit aus. Auch in Krimis. Da wird vom Zuschauer zuviel vorausgesetzt, dass er es, wo er doch noch gar nicht so in der Materie ist, gleich sämtliche Kompliziertheiten, die die Filmemacher und Schauspieler durch ihre intensive Auseinandersetzung mit der Materie natürlich durchblicken, genauso wie sie kapiert.
Aber das geht ja gar nicht beim gerade mal ersten Sehen. Das ist eine Form mangelnder Einfühlung in die Lage des Zuschauers, die ich häufig beobachte. Das bedaure ich und manchmal finde ich das auch ärgerlich.
Weil man dem Zuschauer zu Unrecht das Gefühl gibt, er sei ein bisschen schwer von Begriff. Und vor dieser Zumutung sollte man ihn bewahren, denn in Wahrheit liegt der Fehler ja bei ihnen. Sie sollten also bei der Produktion immer wieder hinterfragen: Sind es zuviele verwirrende Nebenschauplätze? Ist der Rote Faden noch vorhanden? Ist alles noch nachvollziehbar für jmdn., der diesen Film, diese Serie etc. zum allerersten Mal sieht?
Das würde ich mir des Öfteren wünschen.Geändert von Filzschnute (25.11.2017 um 16:54 Uhr)
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25.11.2017, 16:22Inaktiver User
AW: Transfers - im fremden Körper
Ich werde mir die Serie noch ansehen und dann gebe ich dir eine Rückmeldung.
Aber ich kann dir nicht versprechen, dass das a) so bald ist und b) dass ich das Ende verstehe.
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26.11.2017, 13:48
AW: Transfers - im fremden Körper
Danke, ihr Lieben!
@Filzschnute
Du hast Recht, manche Plots sind nicht klar nachvollziehbar in Filmen.
In diesem Fall gab es, sehr vereinfacht ausgedrückt, die "Guten" und die "Schlechten". Pikant wurde es dadurch, dass ein "Guter" unfreiwillig auch ein "Schlechter" war und im Laufe der Zeit einige komplizierte Überschneidungen stattfanden.
Irgendwann war ich komplett verwirrt und wusste kaum noch, wer wer war oder sein sollte - und dann der seltsame Schluss
!
Ich sollte mir zumindest diesen nochmal anschauen.
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
er braucht auch die Literatur
by me ...
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09.12.2017, 14:00
AW: Transfers - im fremden Körper
Hallo Fyona,
ich habe die Serie gerade gesehen und fand den Schluss auch ein bisschen seltsam. Vor allem war mir nicht klar - Achtung Spoiler Wer die Serie noch nicht gesehen hat, jetzt nicht weiterlesen:
mir war nicht klar, warum nun nach dem ganzen Hin und Her der Geist von dem Sylvan doch noch existierte und nun ausgerechnet in dem Körper von Florian erwachte. Und dass sein Sohn ihn auch sofort erkannt hat.
Spoiler Ende
Naja, trotzdem fand ich die Serie nicht soo schlecht und auch nicht so abwegig. Irgendwann wird es sicher möglich sein, ganze Menschen zu transferieren und klar, es gibt immer Leute, die sich daran bereichern wollen.
Ich habe beim Gucken auch darüber nachgedacht, was denn nun eigentlich das Zusammensein mit einem geliebten Menschen ausmacht. Klar ist es sein Wesen, aber es ist ja auch der körperliche Ausdruck, wie er aussieht, wie er riecht, wie er sich bewegt - wenn da auf einmal jemand im Körper eines anderen steckt, ich weiss nicht, ob das so funktioniert, dass man sich mit dem neuen Körper arrangieren kann und möchte ...
Ich hab jetzt mal gespoilert
Gruß von der Moderation
Geändert von Inaktiver User (10.12.2017 um 20:34 Uhr) Grund: Spoiler eingerichtet
Ich bin zu alt, um nur zu spielen,
Zu jung, um ohne Wunsch zu sein.
(Faust. Der Tragödie erster Teil)


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