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  1. User Info Menu

    AW: Meine erste Crowdfundingkampagne - Eure Erfahrungen.Tipps?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das klingt mir hier alles zu sehr nach Marketingseminar.
    Ich habe eher das Gefühl, da überschätzt jemand die finanzielle Verwertbarkeit seiner Idee.
    Das klingt ja alles nett, aber in meinen Ohren einen Tick zu hoch gegriffen. Die TE scheint mir sehr verstrickt in ihre eigenen Emotionen ihrem Produkt und ihrer Geschichte gegenüber und überschätzt die Bedeutung (ihre und die ihres Produkts) für andere.

    Zauberhaftes Kunsthandwerk gibt es wie Sand am Meer, seit der Möglichkeit, solche Dinge auch online zu verkaufen, sogar noch mehr. Ich zweifle stark daran, dass man mit sowas mehr als einen Nischenmarkt erreichen kann.

  2. Inaktiver User

    AW: Meine erste Crowdfundingkampagne - Eure Erfahrungen.Tipps?

    Ich bin jedenfalls neugierig geworden. Auf Produkt und Geschichte.

    Leider kann ich sonst nix beisteuern, da ich mit meinem eigenen Produkten zwar seit Jahren einiges an Geld "verdiene", davon aber keinen Cent sehe, weil alles direkt an Hilfsorganisationen gespendet wird.

    Das ist kein Crowdfunding, könnte aber auch ein Ansatz sein, um dich im Netz bekannter zu machen: tu etwas Gutes und REDE darüber. Der Gedanke mit dem lokalen Käseblättchen war schon ganz gut.

    Und früher oder später wirst du die Anonymität ein Stück weit verlassen müssen - mit nebulösen Andeutungen wirst du nicht weiterkommen, ganz egal, wie zauberhaft die Geschichte ist (und das ist sie, ich sag nur "Malfeen").


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    AW: Meine erste Crowdfundingkampagne - Eure Erfahrungen.Tipps?

    Guten Morgen Nobody,

    nein, habe ich ehrlicherweise noch nicht gemacht, steht aber schon auf meiner Todo-Liste. Ich überlege, ob ich es sofort mache oder mit meiner Kampagne verbinde.

    Guten Morgen Azilal,

    schließe ich nicht aus und mir ist klar, nicht der Versuch zählt, sondern der Erfolg.

    "Unmöglich, sagte die Vernunft - Versuch es, sagte der Traum" und deswegen werde ich es versuchen.

    Und meine Gegenleistungen werden für alle Unterstützer in dem Rahmen ihrer Unterstützung liegen . Da darf jede/r selbst entscheiden, wieviel er/sie mich unterstützen will- ganz klar.

    Liebe bunte-Kuh,

    Du unterstützt Hilfsorganisationen. Ich unterstütze lokale Projekte auf den Philippinen, wo ich einige Jahre meines Lebens verbrachte. Ich schulde dem Land die schönsten Zeiten und Erinnerungen meines Lebens und bin den Philippinen im Dank verpflichtet. Es gibt dort einen unglaublich guten, sehr charismatischen Menschen, Pater Shay Cullen - seine Arbeit hat ihn zur Nominierung für den Friedensnobelpreis gebracht.

  4. Moderation

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    AW: Meine erste Crowdfundingkampagne - Eure Erfahrungen.Tipps?

    Zum Thema crowdfunding kann ich nichts beitragen, aber im RBB kam heute morgen, dass sie über den RBB-Shop zukünftig auch Produkte von Berliner Unternehmen verkaufen wollen - nicht genaues, aber vielleicht recherchierst du mal in die Richtung oder nimmt auch sonst mit dem RBB Kontakt auf, die bringen in ihren Sendungen bei ZIBB ja immer wieder mal Berichte über regionale Unternehmen.

    Gilt sich auch für andere regional Sender, falls du nicht in Berlin/Brandenburg sitzt.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Meine erste Crowdfundingkampagne - Eure Erfahrungen.Tipps?

    ich habe mal meine sehr alten Aufzeichnungen durchforstet. Crowdfunding wurde damals als Spendeneinwerbung gesehen, z.B. zahlende Mitgliedschaft bei Amnesty International, damit diese Arbeit überhaupt getan werden kann.

    Deine Idee würde ich daher eher als Akquise sehen, Kundengewinnung. Du suchst Kunden!
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Meine erste Crowdfundingkampagne - Eure Erfahrungen.Tipps?

    Zitat Zitat von maikeberlin Beitrag anzeigen
    Du unterstützt Hilfsorganisationen. Ich unterstütze lokale Projekte auf den Philippinen
    Mir ist immer noch nicht klar, was eigentlich dein Ziel ist.
    Du willst mit dem Projekt deinen Lebensunterhalt verdienen, ein Teil davon geht aber auch in die Philippinen, ist das so richtig?

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    AW: Meine erste Crowdfundingkampagne - Eure Erfahrungen.Tipps?

    Hallo Opellus,

    kurz zusammengefasst ist das mein Ziel. Ich schrieb ja schon, ich versuche die benötigten Einnahmen/Umsätze aus dem Weihnachtsmarkt, an dem ich nicht teilnehme, dieses Jahr über meinen Onlineshop und Etsy zu erzielen.

    Ich mache mir halt Gedanken, wie ich zu Coronazeiten an meinen Erfolg aus den letzten Jahren anknüpfe. Ich bekomme keine Förderung wie schon beschrieben und muss mich in der Krise anders/neu aufstellen. Und ich biete meinen Kunden einzigartiges Kunsthandwerk, entworfen und hergestellt in meiner kleinen Berliner Manufaktur - ich importiere nicht aus China und mein Kunsthandwerk ist aus langlebiger Keramik und nicht aus Epoxitharz. Ich bin ein ehrlicher Mensch mit einem ehrlichen Produkt - ich muss mir einen neuen, erweiterten Kundenkreis erschließen.

    Ich dachte, unter Selbstständige, Freiberufler & Co. richtig zu sein. Meine Intention ist sogar, das Forum an allen Erfahrungen meines Crowdfundingprojektes teilhaben zu lassen, falls zuküntig weitere Leserinnen sich informieren wollen.news others can use. Das mache ich sehr gerne, falls Interesse besteht, bin aber noch in der Recherchephase (sehr spannend!)

    Promethea,
    danke für Deinen wertvollen Beitrag. Wird sofort recherchiert - ich bin tatsächlich in Berlin.

    Azilal,
    nein, das ist meine ganz private Unterstützung aus ganz privaten. persönlichen Gründen. Hat mit meiner kleinen Firma nichts zu tun. Ich denke und hoffe, jeder sieht mit Dankbarkeit, wie gut es ihm/ihr (hoffentlich) geht und zieht daraus seine/ihre eigenen Schlüsse.

  8. Inaktiver User

    AW: Meine erste Crowdfundingkampagne - Eure Erfahrungen.Tipps?

    Ich verstehe es immer noch nicht. Dieser eine Weihnachtsmarkt ist doch sicherlich nicht Deine einzige Einnahmequelle?

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    AW: Meine erste Crowdfundingkampagne - Eure Erfahrungen.Tipps?

    Zitat Zitat von maikeberlin Beitrag anzeigen
    Azilal,
    nein, das ist meine ganz private Unterstützung aus ganz privaten. persönlichen Gründen. Hat mit meiner kleinen Firma nichts zu tun. Ich denke und hoffe, jeder sieht mit Dankbarkeit, wie gut es ihm/ihr (hoffentlich) geht und zieht daraus seine/ihre eigenen Schlüsse
    Dann kann man deine Ausgangslage doch überhaupt nicht mit dem Projekt der bunten Kuh vergleichen!

    Jemand, der seine Kunst verkauft und den Erlös einem guten Zweck zukommen lässt, wird ziemlich sicher mehr (Crowd-funding) Kunden haben als jemand, der damit seinen Lebensunterhalt bestreiten will und daneben noch ein bisschen privat spendet (wie wir alle).

    Ich habe den Eindruck, du willst dich hier als ganz besonders toll darstellen und glaubst irgendwie, dein herausragendes Projekt und deine herausragende Person hätten ganz besondere Aufmerksamkeit von der Welt verdient. Einfach so, weil du so toll bist und dein Kunsthandwerk so hochwertig (viel besser und ehrlicher als alle anderen) und deine Geschichte so zauberhaft, und und.

    Ich fürchte, das wird nicht funktionieren.

    Und ich biete meinen Kunden einzigartiges Kunsthandwerk, entworfen und hergestellt in meiner kleinen Berliner Manufaktur - ich importiere nicht aus China und mein Kunsthandwerk ist aus langlebiger Keramik und nicht aus Epoxitharz. Ich bin ein ehrlicher Mensch mit einem ehrlichen Produkt
    Solche (Handwerks)betriebe gibt es doch wie Sand am Meer. Du hältst dich wirklich für besonders ehrlich, weil du deine Töpfereien nicht aus China importierst?

  10. User Info Menu

    AW: Meine erste Crowdfundingkampagne - Eure Erfahrungen.Tipps?

    Ich verstehe es auch nicht so richtig. Ein liebevoll bemaltes, wunderschön gestaltetes individualisiertes Produkt. Ein sehr persönlich gestalteter Gegenstand, den Du bisher auf Weihnachts- und Kunsthandwerkermärkten verkauft hast. Aber wie können diese Gegenstände so individuell und persönlich sein, wenn Du sie schon angefertigt hast, ehe Du die Kunden kanntest? Oder kommst Du auf den Märkten ins Gespräch und beginnst danach, das Ding individualisiert zu gestalten und der Kunde holt es nach Fertigstellung ab? Dann müsstest Du ja aber einiges mehr über Deine potentiellen Kunden wissen und könntest jetzt auf sie zurückgreifen.

    Für mich klingt es auch nach Kundenakquise.

    Ich bin durchaus für solche Dinge zu begeistern, falls mir etwas gefällt. Wenn es mich anspricht, kaufe ich es, darf auch gern etwas mehr kosten. Was ich gar nicht mag, ist, wenn ein Verkäufer Emotionen damit verbindet und Erwartungen hegt. DAS möchte ich nicht. Dann ist egal, wie es aussieht, es kann mir dann nicht gefallen. Ist so wie mit den unaufgefordert zugesandten Blanko-Weihnachtskarten, die von behinderten / benachteiligten Kindern angefertigt wurden, oder wenn Gehörlose nachts in den Kneipen erst ihre Zettel "ich bin gehörlos" auf den Tisch legen und dann etwas verkaufen wollen.

    Entweder ich spende. Oder ich kaufe etwas, weil es mir gefällt.

    Vermutlich etwas radikal und so nicht bis ins Letzte haltbar. Aber ich empfinde da bei Dir einen Widerspruch, auf den ich Dich hinweisen möchte.

    Das setzt sich auch in der Wortwahl fort. Mehrfach "liebevoll" und "wunderschön". Das soll doch der Kunde entscheiden.

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