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  1. Avatar von twix25
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    AW: Selbstfürsorge - selbst & ständig?

    ich würde mich auch freuen, wenn der Strang weiterleben kann

    Mein 2020 steht definitiv unter dem Aspekt Selbstfürsorge.

    Das hat früher deshalb nicht geklappt, weil ich meine Grenzen nicht gespürt hab-wie soll ich sie dann einhalten, geschweige denn, nicht überschreiten.

    In 2019 hat sich das verändert und ich hab mir für 2020 erlaubt, auch mal 2 Schritte zurückzugehen, obwohl ich ja eeeigentlich schon auf dem Weg war.

    Was mir bisher geholfen hat (äähm, wir haben ja grad erst Februar), es kund zu tun

    Das war allerdings die schwerste Hürde und wird es auch bleiben.

    Ich gelte als aktiv und schwungvoll

    War ich mal, und bin es in Ansätzen immer noch.

    Immer freie Hand zu haben, damit Erfolg zu haben, bei einer Tätigkeit, die man liebt, löst starke Energie aus
    Es beflügelt.

    Wie ich schrieb, ich hab 1 Jahr nicht wirklich gespürt, dass ich definitv nicht mehr soviel Freude hatte

    Ich hab zu spät kommuniziert! Nicht klar und deutlich gesagt, Leute ich kann nicht mehr
    Ich hab zwar hier und da um Unterstützung gebeten, wenn da aber ein bedauerliches Nein mit Begründung kam, hab ich (auch gefühlt) Verständnis gezeigt und es mal eben selber gemacht

    Je mehr Erfolg, je mehr Arbeit(sfelder)

    Ich hatte das Gefühl, nur abzuarbeiten und es wuchs sofort wieder an

    Gut, das soll sich nun ändern

    Aber wenns darum geht, das zu kommunizieren ohne zu rechtfertigen,
    fast schon um Erlaubnis zu bitten, dann winde ich mich

    Die Idee, mir einen Tag der Woche frei zu nehmen, ist mir hier im Strang gekommen

    Es ist möglich, ist jetzt auch nix wo ich nicht hätte selbst drauf kommen können (bin ich aber nicht)

    Braucht Disziplin, da die Grenzen zwischen privat und Tätigkeiten fliessend sind

    Nun habe ich bis Sommer die Gelegenheit, mich im delegieren zu üben, das Team ist sehr sehr willens
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"

  2. Avatar von auxout
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    AW: Selbstfürsorge - selbst & ständig?

    Versteht eigentlich niemand, was die TE für eine Bedürftigkeitsnummer hier abzieht.

    Das Bild, das sie als angebliche Ärztin hier abgibt, ist völlig schräg.

    Ärzte haben solche Probleme nicht !!!
    Mist, die grössten Fische sind immer am anderen Ufer.
    Geändert von auxout (14.02.2020 um 02:34 Uhr)

  3. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Selbstfürsorge - selbst & ständig?

    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen
    Das Bild, das sie als angebliche Ärztin hier abgibt, ist völlig schräg.

    Ärzte haben solche Probleme nicht !!!
    Ich bin,mir nicht sicher, ob es sinnvoll ist, deine Beiträge ernst zu nehmen, aber diesen picke ich mal exemplarisch heraus.

    You can't have it both ways. Entweder Ärzte auf den Teppich holen, oder "Ärzte" als spezielle Gruppe definieren, die "solche Probleme...nicht haben". Beides zusammen geht nicht.



    TT, ich weiß nicht, wie sehr sich unsere Balanceakte überlappen. Ich nehme an, bei dir kommt die Selbständigkeit dazu, die ich aus gutem Grund immer vermieden habe.



    Es hat immer einen Hintergrund, weshalb man welchen Beruf wählt. Das ist bei Ärzten so unterschiedlich gelagert, wie bei anderen Berufsgruppen auch, aber ein bestimmter Zug ist vielen gemeinsam und wird durch die relativ harte Ausbildung auch noch gefördert: Probleme auf sich nehmen, kognitiv und strukturiert bewältigen, und das Eigene hintanstellen. Solange man als Arzt gesund ist, haben es in der Logik die Patienten immer nötiger.

    Klar hat man auch einen persönlichen Nutzen von dieser Perspektive, aber sie trägt auf Dauer nicht. Dann müssen Reflexion und Selbstentwicklung einsetzen.


    Wenn sowas bei dir mit reinspielt, ist es eben wichtig, das zurechtzurücken. Ich finde die Metapher mit der Sauerstoffmaske noch nicht mal so gut, weil sie impliziert, dass wir immer im Notfallkontext arbeiten und funktionieren müssen . Also, ich möchte ein ganz normales und schönes Leben haben. Mein Beruf erfüllt mich, aber ich bin viel mehr als das.
    that was the river - this is the sea


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  4. Registriert seit
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    AW: Selbstfürsorge - selbst & ständig?

    Danke Mary. Da war ein entscheidender Satz für mich drin. Ich werde das hier aber nicht weiter vertiefen. Danke.


  5. Registriert seit
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    AW: Selbstfürsorge - selbst & ständig?

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Das ist bei Ärzten so unterschiedlich gelagert, wie bei anderen Berufsgruppen auch, aber ein bestimmter Zug ist vielen gemeinsam und wird durch die relativ harte Ausbildung auch noch gefördert: Probleme auf sich nehmen, kognitiv und strukturiert bewältigen, und das Eigene hintanstellen.
    ... genau. Und ständig und immer im Duracell-Modus sein. Beobachte ich zumindest so bei Ärzten, die ich kenne. immer hopp hopp hopp zack zack, immer pragmatisch, immer dran, Lösungen zu finden.

    und immer geneigt, "zur Sicherheit" im Zweifelsfall etwas mehr zu machen, statt etwas weniger. Oder gar: etwas Bisheriges wegzulassen. Eine gewisse Konzentration auf die "via negativa" wäre bei vielen eine gute Idee. ("via negativa" ist zum Beispiel, einem Raucher zu raten, die Zigaretten wegzulassen)

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  6. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Selbstfürsorge - selbst & ständig?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ... und immer geneigt, "zur Sicherheit" im Zweifelsfall etwas mehr zu machen, statt etwas weniger. Oder gar: etwas Bisheriges wegzulassen. Eine gewisse Konzentration auf die "via negativa" wäre bei vielen eine gute Idee.
    Das ist ein anderes Thema. Gute Medizin wägt ab, was angemessen und notwendig ist. Zuviel entsteht durch Kostendruck und (juristischen) Rechtfertigubgsdruck.
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    Moderation im Forum "Persönlichkeit"

  7. Avatar von Sprachlos
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    AW: Selbstfürsorge - selbst & ständig?

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht, ob es für dich auch in Teilen zutrifft, aber ich merke immer wieder deutlich, dass ich einfach eine sehr schmale Übergangszone habe zwischen "im Flow und in der Balance" mit viel zu tun und viel Lust und Freude am Tun (nicht nur Arbeit, auch häusliche Dinge), und "am Rand, zu "high", kann nicht mehr abschalten und werde zum Duracell-Kaninchen".
    DAS kenne ich auch!
    Im Prinzip wechseln in meinem Leben ständig die Phasen von aufdrehen und downshiften. Glücklicherweise kriege ich immer rechtzeitig von meinem Körper die Belastunggrenze aufgezeigt.

    @TT, ich habe überlegt, wie das bei den Ärzten ist, die ich so präsent habe und da fiel mir auf, dass es da schon sehr unterschiedliche Typen gibt. Es gibt hier (ländliche Gegend) z.B. einen Hausarzt, der ist so eine Art "bunter Hund", er kennt alle, alle kennen ihn, es wird geduzt und geht sehr distanzlos zu. Der braucht das aber offensichtlich und vielleicht hat er auch genug Leute, die ihm ansonsten den Rücken freihalten. Wenn es ihm zuviel wird verschafft er sich aber auch schon mal lautstark Luft, das ist sein besonderer "Umgang", scheint aber irgendwie zu funktionieren.

    Meine Hausärztin dagegen ist gewissermaßen "distinguiert". Sie schwebt geradezu in die Praxis ein vor Sprechstundenbeginn und irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass sie irgendwo von Patienten einfach so angesprochen wird.
    Trotzdem ist sie freundlich und verbindlich, aber eben auf eine professionelle, etwas distanzierte Art.

    Vielleicht liegt auch da der Hase im Pfeffer? Wenn Patienten Freundlichkeit falsch verstehen, sollte man vielleicht etwas Distanz üben?
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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