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  1. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Arbeitgeber stellt Verluste in Rechnung

    Zitat Zitat von SophieSunshine2309 Beitrag anzeigen
    Im Vertrag sind solche Dinge nicht festgehalten worden, es sind auch keine Konventionalstrafen vermerkt. Es wäre wahrscheinlich cleverer gewesen, dies im Vertrag deutlich festzulegen, dies ist aber nicht passiert und nun will der Auftraggeber einfach Geld einbehalten von der Rechnung, die er dem Selbstständigen bezahlen muss.
    Wenn er den Aufwand hatte, dann ist das eben so.
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  2. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Arbeitgeber stellt Verluste in Rechnung

    Was für Möglichkeiten habt ihr denn? Der Auftraggeber ist sauer, zieht 150 Euro ab. Dann müsst ihr ihn auf die 150 Euro verklagen, da kostet ja der Rechtsanwalt mehr. Außerdem könnt ihr den Auftraggeber für zukünftige Aufträge knicken. Prinzip hin oder her, dass der Auftraggeber sauer ist, ist ja wohl verständlich, wenn jemand zu spät kommt (und das wahrscheinlich nicht mal rechtzeitig angekündigt hat). Ist vielleicht auch nicht das erste mal?

    Ich würde klein beigeben, tatsächlich was draus lernen, mich aufrichtig entschuldigen und zukünftig eine Stunde früher aufstehen.
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.


  3. Registriert seit
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    AW: Arbeitgeber stellt Verluste in Rechnung

    Zitat Zitat von SophieSunshine2309 Beitrag anzeigen
    ...
    Das es natürlich nicht gut ist, kurzfristig zu sagen, dass man krank ist und deswegen nicht kommt, ist klar, jedoch kann es immer passieren, dass man plötzlich krank wird und deswegen absagen muss und da darf der Auftraggeber einem das ja auch nicht in Rechnung stellen...
    Wie kommst du darauf, dass der Auftraggeber bei Ausfall wegen Krankheit nichts in Rechnung stellen kann?
    DEINE (oder anderer Leute) Krankheit ist doch nicht SEIN Risiko.
    Geändert von mae_ (26.04.2019 um 11:56 Uhr)

  4. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Arbeitgeber stellt Verluste in Rechnung

    Richtig. Man sollte einen Ersatz schicken. Zum Beispiel.
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  5. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Arbeitgeber stellt Verluste in Rechnung

    Okay, als Freiberufliche, die aber quasi keinen finanziellen Schaden anrichten kann, interessiert mich das jetzt.

    @Sunshine, vielleicht hat Du Bedenken wegen der Anonymitaet, aber das ist alles sehr unklar.
    Vielleicht kann man ein vergleichbares Szenario aufbauen:

    Sagen wir mal, ich waere Kuechenbauer und beauftragt, eine Kuechenzeile so um- oder einzubauen, dass ein neuer Ofen eingesetzt werden kann. Erst dann kann der Gasingenieur den Ofen anschliessen. Ich verspaete mich kurzfristig (Verletzung / Stau / eigenes Verschulden), gebe auch Bescheid, aber der Ingenieur kann so lange nicht warten. Er stellt dem Kuecheneigentuemer aber die 2 Stunden, die er auf mich gewartet hat, in Rechnung.
    Waere das ein Vergleich?

    Da vertraglich nichts geregelt ist, geht es sozusagen um die moralische Verpflichtung und um das weitere Geschaeftsverhaeltnis.
    Es ist natuerlich so, dass der Kuecheneigentuemer jetzt durch mein Nicht- bzw. verspaetetes Erscheinen Mehrkosten hat. Auch wenn das nicht meine Absicht war oder ich es vielleicht wirklich nicht verhindern konnte (sagen wir mal, ich haette einen kleineren Unfall gehabt).
    Dann waeren wir sozusagen beide "Opfer" der Umstaende, aber ich bliebe der Ausloeser.
    Moechte ich wegen EUR150 dann eine weitere Geschaeftsbeziehung gefaehrden?

    Vielleicht ist ja auch der Grund der Verspaetung interessant. Mal ganz extrem: Wenn ich nicht rechtzeitig vom Sofa hochgekommen und Game of Thrones geglotzt habe, sehe ich schon eine moralische Verpflichtung, den Auftraggeber zu entschaedigen.
    Wenn ich etwa einen kleinen Autounfall hatte oder krank wurde, sehe ich mich, wie gesagt, genauso als Opfer wie er. Aber gegen sowas ist man doch dann versichert, eben gegen Arbeitsausfall oder aehnliches? (Und dann waere wieder die Frage, ob ich wegen EUR150 die Versicherung bemuehen will, aber so im Grundsatz.)

    Das waeren jetzt so Faktoren und Bewertungen, die mir dazu einfielen.
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  6. Registriert seit
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    AW: Arbeitgeber stellt Verluste in Rechnung

    Okay, ich sollte das vielleicht etwas weiter ausführen, es war wie folgt: Es war ein Auftrag am Nachmittag und er musste vorab seinen Sohn von der Schule abholen und ist dann in einen Stau geraten. Er hat auch Bescheid gegeben, sobald er absehen konnte, dass er später kommt. Leider war es dann vor Ort so, dass die Baustelle nicht mehr bearbeitet werden konnte. Das das natürlich irgendwo sein Verschulden ist, ist klar.

    Es geht uns auch gar nicht unbedingt um das Geld, das haben wir schon "abgeschrieben", sondern mehr ums Prinzip, ob das so machbar ist, dass der Auftraggeber das einfach von der Rechnung abzieht.

  7. Avatar von chaos99
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    AW: Arbeitgeber stellt Verluste in Rechnung

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Wenn das ein regelmäßiger und wichtiger Auftraggeber ist, würde ich die 150 Euro zahlen und was daraus lernen.
    Ich gucke auch gerade sparsam...bei der "Summe"....

    Zahlen, Mund halten und hoffen, dass es sich nicht rumgesprochen hat schon.
    Und zukünftigt pünktlich sein oder frühzeitig Bescheid sagen oder für Ersatz sorgen.

    Beträge liest man eh, bzw baut die Klauseln selber ein.

  8. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Arbeitgeber stellt Verluste in Rechnung

    Nochmal, auf der Baustelle konnte nicht gearbeitet werden. Wieso schreibst du, "so einfach von der Rechnung abgezogen"? Das ist doch nachvollziehbar, dass da Leerlaufkosten / Verzug entstanden ist. Was nicht vom Bauherren zu vertreten ist!
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  9. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Arbeitgeber stellt Verluste in Rechnung

    Zitat Zitat von SophieSunshine2309 Beitrag anzeigen
    Das das natürlich irgendwo sein Verschulden ist, ist klar.
    Natürlich irgendwo (!!!)
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  10. Registriert seit
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    AW: Arbeitgeber stellt Verluste in R 8echnung

    Ich würde mich da eher ruhig verhalten und zahlen. Zumal bei dieser Summe.
    Ob das rechtens ist wird nur ein Anwalt sagen können, der aber wohl schon beim Erstgesprach teurer wird.

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