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  1. Registriert seit
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    AW: Freiberufler und Handel

    Du kannst durchaus Freiberufler sein und zusätzlich ein Gewerbe betreiben. Ein Gespräch mit deinem Steuerberater wäre jedoch dringend empfehlenswert, da die beiden Tätigkeiten z.B. eine separate EÜR für jede Tätigkeit erfordern und zu hohe gewerbliche Einnahmen eventuell deinen Freiberufler-Status gefährden.


  2. Registriert seit
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    AW: Freiberufler und Handel

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Zumindest den Markennamen muss Du entfernen, da Du sonst eben den Markenschutz verletzt.
    Genau das passiert in dem Moment. Der marken- und urheberrechtliche Supergau.


  3. Registriert seit
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    AW: Freiberufler und Handel

    Zitat Zitat von astronaut Beitrag anzeigen
    Ich empfehle ein Existenzgründungsseminar.
    Ich empfehle einen Schulabschluss. Wenn Du ein Ingenieurbüro eröffnen willst, solltest Du Ingenieur sein. Die Dinge, die Du hier anfragst sind Grundkenntnisse in jedem wissenschaftlichen Studium! Ich bin ehrlich entsetzt.

    In Deutschland ist klar geregelt was Gewerbe und was Freiberufliche Tätigkeit ist.
    Gib mir Imperativ!

  4. Avatar von drafty
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    AW: Freiberufler und Handel

    Zitat Zitat von Bratkartoffel Beitrag anzeigen
    Ich empfehle einen Schulabschluss. Wenn Du ein Ingenieurbüro eröffnen willst, solltest Du Ingenieur sein. Die Dinge, die Du hier anfragst sind Grundkenntnisse in jedem wissenschaftlichen Studium! Ich bin ehrlich entsetzt.

    In Deutschland ist klar geregelt was Gewerbe und was Freiberufliche Tätigkeit ist.
    Einspruch!
    Weder lernt man das in einem wissenschaftlichen Studium, noch kann ich bestätigen, daß die Trennung gewerblich/freiberuflich "klar" ist. Ich bekam seinerzeit auf ein Dutzend Anfragen zwei Dutzend unterschiedliche Aussagen.
    Natürlich kann man sich schlau machen, Seminare Besuchen und einlesen. So einen Effekt hat sich der Thread Ersteller wohl auch hier erhofft., aber der Teufel liegt im Detail. Beim Urheberrecht und beim Markenschutz hängt es auch immer genau davon ab, was man tut. Es ist nicht immer alles verboten.
    " To say 'I love you' one must know first how to say the 'I.' "
    Ayn Rand (admired and stolen by drafty)


  5. Registriert seit
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    AW: Freiberufler und Handel

    Zitat Zitat von drafty Beitrag anzeigen
    Einspruch!
    Weder lernt man das in einem wissenschaftlichen Studium, noch kann ich bestätigen, daß die Trennung gewerblich/freiberuflich "klar" ist. Ich bekam seinerzeit auf ein Dutzend Anfragen zwei Dutzend unterschiedliche Aussagen.
    Natürlich kann man sich schlau machen, Seminare Besuchen und einlesen. So einen Effekt hat sich der Thread Ersteller wohl auch hier erhofft., aber der Teufel liegt im Detail. Beim Urheberrecht und beim Markenschutz hängt es auch immer genau davon ab, was man tut. Es ist nicht immer alles verboten.
    Wo hast Du bitte studiert, dass Du keine Grundkenntnisse Betriebswirtschaft mitbekommen hast? Ich kenne keinen Uniabsolventen, der sowas nicht weiß, komplett fachunabhängig. Ich selbst habe nicht BWL studiert, sondern was komplett Fremdes und bin dennoch bestens betriebswirtschaftlich an der Uni ausgebildet worden.

    Des Weiteren sollte man sich nicht selbständig machen, wenn man nicht in der Lage ist Informationen selbständig zu beschaffen und zu verarbeiten - das sollte einem Absolventen möglich sein. Wir leben zusätzlich im Internetzeitalter, wo man sich nicht mal in die Bibliothek schleppen muss, sondern nur tippen können muss. Eine Anfrage in einem Frauenforum ist so ziemlich das Schwächste, was man machen kann.

    Was ist los mit der aktuellen Generation? Ich hab langsam den Eindruck, dass man Abi+Uniabschluss ohne Leistung bekommt.
    Gib mir Imperativ!


  6. Registriert seit
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    AW: Freiberufler und Handel

    Zitat Zitat von Bratkartoffel Beitrag anzeigen
    Wo hast Du bitte studiert, dass Du keine Grundkenntnisse Betriebswirtschaft mitbekommen hast?
    Ähm, ich zum Beispiel bin Geisteswissenschaftlerin, betriebswirtschaftliche Kenntnisse waren wirklich das Letzte, was mir vermittelt worden wäre.

  7. Avatar von drafty
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    AW: Freiberufler und Handel

    Zitat Zitat von Bratkartoffel Beitrag anzeigen
    Wo hast Du bitte studiert, dass Du keine Grundkenntnisse Betriebswirtschaft mitbekommen hast? Ich kenne keinen Uniabsolventen, der sowas nicht weiß, komplett fachunabhängig. Ich selbst habe nicht BWL studiert, sondern was komplett Fremdes und bin dennoch bestens betriebswirtschaftlich an der Uni ausgebildet worden.
    ...Ich habe nicht geschrieben, daß ich keine Kenntnisse habe, sondern daß diese nicht Grundlage in einem wissenschaftlichen Studium sind. Schon gar nicht in jedem, wie du es darstellst.
    " To say 'I love you' one must know first how to say the 'I.' "
    Ayn Rand (admired and stolen by drafty)
    Geändert von drafty (16.11.2018 um 00:13 Uhr)

  8. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Freiberufler und Handel

    Zitat Zitat von Bratkartoffel Beitrag anzeigen
    Wo hast Du bitte studiert, dass Du keine Grundkenntnisse Betriebswirtschaft mitbekommen hast?
    Also ein Jurastudium in den neunzigern hat definitiv keinen, aber auch gar keinen betriebswirtschaftlichen Anteil gehabt und das kann ich für alle Studiengänge dieser Zeit so bestätigen, aus denen ich Absolventen kenne - ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt. Es war natürlich auch damals möglich entsprechende Veranstaltungen zusätzlich und freiwillig zu besuchen.

    Wo, was und wann hast du studiert, dass das anders war?
    Ich hoffe ja sehr, dass sich das seit meiner Studienzeit geändert haben könnte, halte es aber eher für die Ausnahme.


    Aber ja, wenn man studiert hat, sollte man in der Lage sein, sich Informationen zu beschaffen (ob die weiter Verschulung der Uni und der "Punktedruck" das allerdings befördert, kann ich nicht beantworten.



    Die Beantwortung der Fragen der TE ist deswegen so schwierig, weil es gerade im Steuerrecht extrem auf Details ankommen kann, die man hier in einem Forum aber nicht benennen will (und auch nicht unebedingt sollte) und ein Detail kann bereits die gesamte Konstruktion kippen.
    Im Marken- und Urheberrecht (mit denen ich mich nicht so auskenne) wird es ähnlich sein.


    Daher meine Empfehlung für die Grundlagen: ein gescheites Existenzgründerseminar oder eine ähnliche Veranstaltung, vertiefende Literatur und dann eine konkrete Beratung bei einem möglicherweise spezialisierten Steuerberater und/oder Fachanwalt.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  9. Registriert seit
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    AW: Freiberufler und Handel

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Also ein Jurastudium in den neunzigern hat definitiv keinen, aber auch gar keinen betriebswirtschaftlichen Anteil gehabt und das kann ich für alle Studiengänge dieser Zeit so bestätigen, aus denen ich Absolventen kenne - ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt. Es war natürlich auch damals möglich entsprechende Veranstaltungen zusätzlich und freiwillig zu besuchen.

    Wo, was und wann hast du studiert, dass das anders war?
    Ich hoffe ja sehr, dass sich das seit meiner Studienzeit geändert haben könnte, halte es aber eher für die Ausnahme.
    Das ist ja lustig, Rechtswissenschaften in den 90ern an der Uni Hamburg. Seinerzeit gab es noch einen "Vortest" über staatliche Grundkenntnisse in Deutschland, bevor man das erste Semester starten konnte. Und erstes Semester gab´s Strafrecht und BGB rauf- und runter. Haftungsfragen verschiedener Gesellschaftsformen... 1. Semester!

    Mein Mann ist Ingenieur. Da ist das ebenfalls Bestandteil des Studiums gewesen. Und in jeder normalen Ausbildung, von Kaufmann bis Elektriker ist BWL ebenfalls ein Bestandteil, sowie Recht.
    Gib mir Imperativ!

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