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  1. Registriert seit
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    AW: Existenzgründungszuschuss bei eigener Kündigung: Erfahrungen?

    Wichtig ist aber auch noch, dass Du vorweist, dass Deine Jobchancen geringer sind als ein möglicher Erfolg mit der Selbstständigkeit. Ein guter Faktor wäre z.B. das Alter (45 plus), die Branche (derzeit wenige Arbeitskräfte gesucht), die familiäre Situation (kein Umzug möglich wg. Mann/Frau/Kind(ern)) und vor allem, dass Du mit der Selbstständigkeit zügiger vom Amt unabhängig wirst als bei der Suche auf einen festen Job. Daher immer wieder Absagen vorweisen!


  2. Registriert seit
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    476

    AW: Existenzgründungszuschuss bei eigener Kündigung: Erfahrungen?

    Ich kann Dir nur positive eigene Erfahrung bzgl. deines Strangthemas vermitteln.
    Habe selbst gekündigt und den Zuschuss, sogar verlängert, erhalten.

    Ich habe mich vor der Kündigung (vor 9 Jahren) beim Amt beraten lassen und sie teilten mir mit, dass, wenn ein triftiger Grund für eine eigene Kündigung vorliegt, nichts gegen die Gewährung eines Existenzgründungszuschusses spricht.

    Allerdings würde ich Dir empfehlen, Dich vorher bei der IHK bzw. Handwerkskammer beraten zu lassen. Am Besten, Du hast einen Businessplan gleich mit. Die Kammern checken diesen und stehen (glaube ich) auch mit dem Amt in Verbindung. Bei mir war es zumindest so, dass beim Gespräch beim Amt danach gefragt wurde, ob ich schon mit der Kammer in Verbindung stehe.

    Ich habe dem Amt gegenüber aber auch wirklich von Anfang an gleich mit offenen Karten gespielt. Mir kam es so vor, als das sie lieber den EGZ 'zahlen', als einen 'Neuen' in der Statistik zu haben. Aber das ist ja wie gesagt schon 9 Jahre her, und ich weiß nicht, wie zur Zeit die Lage ist. Ich habe nie Bewerbungen oder Absagen vorgelegt, es gab ja auch keine.

    Spannend wird dann noch die Frage der Krankenversicherung werden. Solltest Du Dich freiwillig in der gesetzlichen versichern, spielt der EGZ (zumindest ein Teil davon) bei der Berechnung deiner Beiträge eine Rolle, doch das sagt Dir keiner. War zumindest bei mir so. Aber die Causa 'Beitragsberechnung bei freiwillig gesetzlich Versicherten' hat sich zu Beginn 2018 sowieso geändert, trotzdem wird ein Teil des EGZ als 'Einkommen' angesehen, auf den natürlich Beiträge erhoben werden. Ist vielleicht ein anderes Thema, ich wollte Dir damit aber nur aufzeigen, dass es sehr sinnvoll ist, vor der Selbstständigkeit in alle möglichen Richtungen jegliche Beratungen in Anspruch zu nehmen. Und es gibt viele Stolpersteine, wo selbst die Beratungen mindestens semiprofessionell oder schlechter sind. Also, wenn Du die Zeit hast, auch noch selbst im Netz recherchieren.

    Wenn Du weitere Fragen hast, helfe ich gerne...


    liebe Grüße

    BSS

    Edit: mein Kündigungsgrund war ein geringer Verdienst!
    Geändert von Bodenstaubsauger (19.07.2018 um 08:58 Uhr) Grund: Edit ergänzt


  3. Registriert seit
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    AW: Existenzgründungszuschuss bei eigener Kündigung: Erfahrungen?

    Es ist nun einige Zeit vergangen, in der ich gar nicht mehr hier reingeschaut habe. Mittlerweile hatte ich den ersten Gesprächstermin bei der für mich zuständigen Person. Es war nach meinem Empfinden sehr gut!

    Zitat Zitat von Elle2122 Beitrag anzeigen
    Wichtig ist aber auch noch, dass Du vorweist, dass Deine Jobchancen geringer sind als ein möglicher Erfolg mit der Selbstständigkeit. Ein guter Faktor wäre z.B. das Alter (45 plus), die Branche (derzeit wenige Arbeitskräfte gesucht), die familiäre Situation (kein Umzug möglich wg. Mann/Frau/Kind(ern)) und vor allem, dass Du mit der Selbstständigkeit zügiger vom Amt unabhängig wirst als bei der Suche auf einen festen Job. Daher immer wieder Absagen vorweisen!
    Aber zunächst mal zu der zitierten Aussage: So ähnlich wurde mir das im Gespräch auch vermittelt.

    Bei der Stellensuche über die Jobbörse der Agentur werden mir aktuell übrigens zwei Stellen ausgeworfen: 1. meine eigene und 2. eine völlig indiskutable. So viel also zum Stellenmarkt in meiner Branche. Das wird sich ab Oktober sicher leicht ändern, aber derzeit gibt es einfach nichts her.


  4. Registriert seit
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    AW: Existenzgründungszuschuss bei eigener Kündigung: Erfahrungen?

    Bodenstaubsauger, auch Dir noch verspätet ein herzliches Dankeschön für diesen Erfahrungsbericht.

    Zitat Zitat von Bodenstaubsauger Beitrag anzeigen
    Ich habe dem Amt gegenüber aber auch wirklich von Anfang an gleich mit offenen Karten gespielt. Mir kam es so vor, als das sie lieber den EGZ 'zahlen', als einen 'Neuen' in der Statistik zu haben.
    So bin ich nun auch dran, bestärkt durch die Aussagen hier. Das hat zu einem guten, offenen Gespräch geführt, in dem ich genau die Informationen erhalten habe, die ich brauchte.

    Zitat Zitat von Bodenstaubsauger Beitrag anzeigen
    Spannend wird dann noch die Frage der Krankenversicherung werden. Solltest Du Dich freiwillig in der gesetzlichen versichern, spielt der EGZ (zumindest ein Teil davon) bei der Berechnung deiner Beiträge eine Rolle, doch das sagt Dir keiner. War zumindest bei mir so. Aber die Causa 'Beitragsberechnung bei freiwillig gesetzlich Versicherten' hat sich zu Beginn 2018 sowieso geändert, trotzdem wird ein Teil des EGZ als 'Einkommen' angesehen, auf den natürlich Beiträge erhoben werden. Ist vielleicht ein anderes Thema, ich wollte Dir damit aber nur aufzeigen, dass es sehr sinnvoll ist, vor der Selbstständigkeit in alle möglichen Richtungen jegliche Beratungen in Anspruch zu nehmen. Und es gibt viele Stolpersteine, wo selbst die Beratungen mindestens semiprofessionell oder schlechter sind. Also, wenn Du die Zeit hast, auch noch selbst im Netz recherchieren.
    Danke für den Hinweis! Ich habe in wenigen Wochen einen Termin bei einer anerkannten Beratungsstelle. Da nehme ich dieses Thema mit.

    Es gibt viel zu tun!


  5. Registriert seit
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    Beiträge
    5

    AW: Existenzgründungszuschuss bei eigener Kündigung: Erfahrungen?

    Kommt es bei dem Bezug von Existenzgründungszuschüssen nicht auch auf die Betriebsform an? Ich meine etwas gelesen zu haben, dass man z.b. als Einmann-GmbH gar keinen Zuschuss erhält. Ich habe jedenfalls keinen Zuschuss erhalten (ist schon 3 jahre her), aber das muss nicht für dich gelten.
    Geändert von Promethea71 (10.09.2018 um 18:49 Uhr) Grund: Werbelink entfernt

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