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  1. Registriert seit
    11.07.2018
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    18

    AW: Existenzgründungszuschuss bei eigener Kündigung: Erfahrungen?

    Wichtig ist aber auch noch, dass Du vorweist, dass Deine Jobchancen geringer sind als ein möglicher Erfolg mit der Selbstständigkeit. Ein guter Faktor wäre z.B. das Alter (45 plus), die Branche (derzeit wenige Arbeitskräfte gesucht), die familiäre Situation (kein Umzug möglich wg. Mann/Frau/Kind(ern)) und vor allem, dass Du mit der Selbstständigkeit zügiger vom Amt unabhängig wirst als bei der Suche auf einen festen Job. Daher immer wieder Absagen vorweisen!


  2. Registriert seit
    06.06.2012
    Beiträge
    456

    AW: Existenzgründungszuschuss bei eigener Kündigung: Erfahrungen?

    Ich kann Dir nur positive eigene Erfahrung bzgl. deines Strangthemas vermitteln.
    Habe selbst gekündigt und den Zuschuss, sogar verlängert, erhalten.

    Ich habe mich vor der Kündigung (vor 9 Jahren) beim Amt beraten lassen und sie teilten mir mit, dass, wenn ein triftiger Grund für eine eigene Kündigung vorliegt, nichts gegen die Gewährung eines Existenzgründungszuschusses spricht.

    Allerdings würde ich Dir empfehlen, Dich vorher bei der IHK bzw. Handwerkskammer beraten zu lassen. Am Besten, Du hast einen Businessplan gleich mit. Die Kammern checken diesen und stehen (glaube ich) auch mit dem Amt in Verbindung. Bei mir war es zumindest so, dass beim Gespräch beim Amt danach gefragt wurde, ob ich schon mit der Kammer in Verbindung stehe.

    Ich habe dem Amt gegenüber aber auch wirklich von Anfang an gleich mit offenen Karten gespielt. Mir kam es so vor, als das sie lieber den EGZ 'zahlen', als einen 'Neuen' in der Statistik zu haben. Aber das ist ja wie gesagt schon 9 Jahre her, und ich weiß nicht, wie zur Zeit die Lage ist. Ich habe nie Bewerbungen oder Absagen vorgelegt, es gab ja auch keine.

    Spannend wird dann noch die Frage der Krankenversicherung werden. Solltest Du Dich freiwillig in der gesetzlichen versichern, spielt der EGZ (zumindest ein Teil davon) bei der Berechnung deiner Beiträge eine Rolle, doch das sagt Dir keiner. War zumindest bei mir so. Aber die Causa 'Beitragsberechnung bei freiwillig gesetzlich Versicherten' hat sich zu Beginn 2018 sowieso geändert, trotzdem wird ein Teil des EGZ als 'Einkommen' angesehen, auf den natürlich Beiträge erhoben werden. Ist vielleicht ein anderes Thema, ich wollte Dir damit aber nur aufzeigen, dass es sehr sinnvoll ist, vor der Selbstständigkeit in alle möglichen Richtungen jegliche Beratungen in Anspruch zu nehmen. Und es gibt viele Stolpersteine, wo selbst die Beratungen mindestens semiprofessionell oder schlechter sind. Also, wenn Du die Zeit hast, auch noch selbst im Netz recherchieren.

    Wenn Du weitere Fragen hast, helfe ich gerne...


    liebe Grüße

    BSS

    Edit: mein Kündigungsgrund war ein geringer Verdienst!
    Geändert von Bodenstaubsauger (19.07.2018 um 08:58 Uhr) Grund: Edit ergänzt

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