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    Freiberufliche Fremdsprachenlehrerin- kein richtiger Job?

    Hallo!

    Soeben hat meine Mutter durchblicken lassen, dass das, was ich mache, ja "nur" freiberuflich ist, also kein "richtiger" job. Und dass sie es schade fände,d ass ich nach meine Studium mit sehr gutem Abschluss keinen "richtigen" Job finden würde und ich mich davon ja, wenn ich keinen Mnan hätte, nicht selbst versorgen könnte. Was meint ihr dazu? Ich bin schons eit Herbst 2012 dabei, mcih zu bewerben und habe allmählich die Kraft und Motivation verloren. Ich habe mich vor ca. 1 Jahr richtig verrückt mit Bewerbungen gemacht, jetzt sehe ich es etwas gelassener. Da wird mir vorgehalten, zu wenig zu tun. ich gebe einen VHS Kurs (wollte 2 geben, aber der andere ist nicht zustande gekommen), 2 Kurse an der Uni und gebe noch zweimal pro Woche Nachhilfe. Ich hätte auch mehr Kurse an der VHS angeboten, aber da ich auf Stellensuche auch außerhalb meinees Wohnorts war, habe ich bewusst nicht noch mehr Kurse machen wollen,w eil es schlecht ist, wenn amn sie dann nicht mehr fortführen kann. Ich bin sehr trauiug darüber,dass so etwas nicht als "richtiger" Job zählt. Ich verdiene freiberuflich pro Monat ca. 700 Euro. Das ist doch nicht schlecht. Wenn ich alleine davon leben müsste, würde ich einen 400 Euro Job annhemen und zusätzlich unterrichten und natürlich noch intensiver nach eienr Stelle suchen. Ich könnte "überleben", aber keine großen Sprünge machen.
    Was meint ihr dazuß

  2. Inaktiver User

    AW: Freiberufliche Fremdsprachenlehrerin- kein richtiger Job?

    Hatten wir diese Diskussion nicht schon vor gar nicht langer Zeit mit Dir?

    Was brauchst Du noch, was damals nicht schon alles gesagt wurde? (516 Beiträge!)
    Auch das Statement Deiner Mutter ist ja nicht neu.

    Also, worum geht es - würde nicht das Durchlesen des alten Stranges genügen für eine Antwort?

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    AW: Freiberufliche Fremdsprachenlehrerin- kein richtiger Job?

    Ich empfinde das, was Du machst leider auch nicht als "richtigen Job". Es klingt für mich eher nach "jobben". Mal für eine Zeit - ja. Aber nicht das ganze Berufsleben.

  4. Moderation

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    AW: Freiberufliche Fremdsprachenlehrerin- kein richtiger Job?

    Also, Catlover, da hast Du mir ja gleich das rote Tuch vorgehalten! Ich kann Gequatsche (sorry an Deine Mutter) ueber "richtige Arbeit" nicht ausstehen, kommt ganz kurz hinter meinem Lieblings-Hass-Ausdruck, dem "richtigen Leben".
    Vor allem, da die Leute, die so viel von "richtiger" Arbeit und vom "richtigen" Leben verstehen zu meinen, oft ein etwas eingeschraenktes Weltbild pflegen. Die Welt ist gross und bunt! Es leben nunmal nicht alle den gut bezahlten 8.00-16.30 Uhr Vollzeitjob im Buero.
    Aber fuer die Marktschreier des "richtigen" Lebens muss es eben auch das sein: aushaeusige, gut bezahlte Erwerbsarbeit. Am besten in Manufaktur oder Verkauf. Sonst ist es nichts "richtiges".

    Genervt hat es mich freilich am meisten als Studentin, das ist natuuuuuuerlich nicht das richtige Leben und schon gar nicht richtige Arbeit (weder aushaeusig noch bezahlt, Schock Horror!). Als so eine Schlaumeierin dann aber eine sueffisante Bemerkung ueber etwas machen musste, was ich fuer meinen (sogar gut bezahlten) Nebenjob wissen musste, wusste ich endgueltig: Sowas muss kein Mensch ernst nehmen! Halt dieses: "Ahaaa... und wozu braucht man das im richtigen Leben?" Gut, fuer mich war's ein Nebenjob, aber ich habe ihr dann mal die Leute aufgezaehlt, die das Vollzeit und nicht zu schlechtesten Konditionen machen, und fuer die dieses Wissen ganz sicher zum "richtigen Leben" gehoert, auch wenn es nicht ihre (Miss Schlaumeierins) Branche war. Dann war Ruhe.

    Ja, Du koenntest theoretisch mehr Jobsicherheit haben, haettest Du sicher auch gerne. Du versuchst es. Inzwischen arbeitest Du, was Du kannst. So wie - leider - viele Millionen andere Menschen auch. Was soll daran nicht "richtig" sein? Hoer nicht hin! Auch wenn's schwer faellt!

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    AW: Freiberufliche Fremdsprachenlehrerin- kein richtiger Job?

    Ich würd es jetzt mal eher betriebswirtschaftlich sehen - wieviel Wochenarbeitsstunden musst Du für die 700€ aufwenden? Du musst Dich ja auch krankenversichern und eine Rentenvorsorge betreiben - da denk ich schon, dass Du auf monatliche Einnahmen von so 2000€ kommen solltest, das würde dann einem Netto von 1100€ entsprechen- Steuern musst Du ja irgendwann auch zahlen ab 8300 € Einnahmen im Jahr.
    Freiberuflichkeit als solches ist ja nicht schlecht- sollte halt ein Auskommen beinhalten.
    Geändert von taggecko (21.05.2014 um 13:35 Uhr) Grund: Fehlerteufel

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    AW: Freiberufliche Fremdsprachenlehrerin- kein richtiger Job?

    Könntest du denn von dem Einkommen leben? Auf Dauer? Ich nicht, weder mit 700 noch mit 1100 EUR. Wovon willst du leben, wenn du in Rente gehst?
    Moderatorin im Forum

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    AW: Freiberufliche Fremdsprachenlehrerin- kein richtiger Job?

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Vor allem, da die Leute, die so viel von "richtiger" Arbeit und vom "richtigen" Leben verstehen zu meinen, oft ein etwas eingeschraenktes Weltbild pflegen. Die Welt ist gross und bunt! Es leben nunmal nicht alle den gut bezahlten 8.00-16.30 Uhr Vollzeitjob im Buero.
    das ist ja alles schön und gut. ich denke aber, ausreichend Geld haben zu wollen ist nicht unbedingt ein Zeichen für ein eingeschränktes Weltbild. Für manche Dinge braucht man sogar mehr Geld als weniger ;-)

    Mir würden 700 Euro im Monat nicht reichen, und dabei bin ich kein Konsumjunkie. Ich gehe sehr ungern einkaufen, liebe second hand usw. Aber ich merke, dass mir Geld wichtiger wird, als es das war, als ich 20 war - weil es das Leben doch enorm erleichtert ;-)

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    AW: Freiberufliche Fremdsprachenlehrerin- kein richtiger Job?

    sprich: mich würde bei catlovers Situation nicht stören, dass ich keinen "richtigen" Job habe, sondern dass ich nicht wirklich Geld verdiene

  9. Moderation

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    AW: Freiberufliche Fremdsprachenlehrerin- kein richtiger Job?

    Zitat Zitat von Reduktion Beitrag anzeigen
    sprich: mich würde bei catlovers Situation nicht stören, dass ich keinen "richtigen" Job habe, sondern dass ich nicht wirklich Geld verdiene
    Ja, das unterschreibe ich auch sofort.
    Aber deswegen ist es nicht weniger "richtige" Arbeit, auch wenn das Problem des Einkommens natuerlich bleibt. Auch in dieser Hinsicht kann ich Catlover aber verstehen, dass die Vorwuerfe ihrer Mutter sie verletzen. Es ist ja nicht so, dass sie aus Faulheit oder mangelnder Initiative Niedrig-Verdienerin ist. Nach knapp 2 Jahren erfolgloser Bewerbungen arbeitet sie nun in ihrem Bereich und verdient immerhin etwas. Ich lese nichts davon, dass sie nicht auch lieber eine besser bezahlte Festanstellung haette. Aber sie arbeitet was sie kann und bewirbt sich. Was soll sie mehr machen? Da wuerde es mich auch verletzen, wenn meine Mutter (unter allen Menschen) meinte, ich strengte mich nicht genug an und was ich tue haette keinen Wert. Nichts anderes heisst naemlich: "nichts richtiges".

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    AW: Freiberufliche Fremdsprachenlehrerin- kein richtiger Job?

    Zitat Zitat von Catlover81 Beitrag anzeigen
    ,d ass ich nach meine Studium mit sehr gutem Abschluss keinen "richtigen" Job finden
    hattest du nicht an anderer Stelle geschrieben, dass du eine 2er Abschluss hast? Das wäre ein guter und kein sehr guter Abschluss.

    Was denkst DU denn? Fühlt es sich für dich an, als hättest du einen richtigen Beruf? Was die Bricom über dein Leben denkt ist ja extrem irrelevant. DU musst dich wohl fühlen und DU musst in der Lage sein dein Leben zu bestreiten.

    Wenn ich mich recht entsinne schriebst du bereits mehrfach, dass es dir nichts ausmacht, dich von deinem Mann finanzieren zu lassen. 700 Euro sind ein netter Zuverdienst, wenn man noch studiert oder wenn man von Eltern oder Partner finanziert wird. Davon ein Leben jenseits Anfang 20 zu bestreiten dürfte schwierig bis unmöglich sein. Gerade als Freiberufler mit entsprechend hohen Kosten für Versicherungen etc. auch mit 400 Euro mehr (wofür man ja auch erstmal einen Job finden muss, der nicht mit dem Freiberuflern kollidiert) sieht es sehr schwierig aus mit Versichrung und Altersvorsorgen.

    Verdienst du im Schnitt 700 Euro im Monat? Auch in den Sommermonaten und über Weihnachten, wenn viele Dozenten keine Kurse oder nur wenig Kurse haben und dementsprechend nichts bzw. weniger als in anderen Monaten verdienen? Kannst du dann trotzdem Versicherungen und Altersvorsorge zahlen? Von Unterhalt für Auto und anderen Extras ganz zu schweigen.

    Freiberuflich oder Selbstständig arbeiten ist selbstverständlich ein richtiger Job. Ob stundenweise mit Zeitverträgen ein richtiger Beruf ist? Das musst du für dich entscheiden.

    Ich bin Freiberuflerin und bin finanziell nicht von meinem Partner abhängig. Das eine hat mit dem anderen nicht zu tun. Und ja, ich kann es verstehen, dass Eltern es nicht gerne sehen, wenn ihr Kind abhängig von ihrem Partner ist und sich mit ü 30 nicht komplett selbstversorgen kann.

    Und nun? Was hilft DIR meine Meinung jetzt?

    DU musst dein Leben leben. Niemand sonst. Weder deine Mutter noch die Bricom. Bedenke nur, dass auch Beziehungen sich ändern können und irgendwann die Rente in Haus steht.

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