Die Krux wird sein, dass Du zwei Gruppen ansprechen musst. Die Bauwilligen, die das Portal ansteuern, um Fachleute zu finden. Hier wird nicht zuletzt das Design/der Aufbau des Portales wichtig sein.
Und die Dienstleister, die es zum Leben erwecken sollen. Das wird deutlich schwieriger. Ansprechpartner wirst Du hier auf Messen finden. Hier wirst Du eventuell mit Angeboten und Extras arbeiten müssen.
Überprüfe kritisch, ob der Bedarf da ist. Die Handwerker haben aktuell zu viel (!) zu tun. Sie können teilweise keine Aufträge mehr gebrauchen. Und der, der so dröge ist, dass er keine hat, wird sich nicht für ein Portal interessieren.
Ich halte Google AdWords für relativ sinnvoll (Ansprache: Bauwillige). Klar wechseln hier laufend die Spielregeln, die Zeiten, in denen man mit der Sonntagsanzeige Erfolg hatte, sind lange vorbei.
Xing ist nach wie vor eher ein Portal, auf dem Fachleute Kooperationen/Partner suchen. Ich bin dort aktuell nicht mehr so aktiv, denke aber, dass Handwerker hier noch nicht so vertreten sind.
LinkedIn ist ein Karriereportal. Ich halte es für ungeeignet.
Für die Suchmaschinen sind Inhalte wichtig. Fachveröffentlichungen, sinnvollerweise als Text auf der Website, werden gefunden.
Facebook zählt ebenfalls zu Social Media.
Ich sehe es allerdings weniger als Anlaufstelle für Bauwillige. Für Handwerker nahezu gar nicht.
Fakt ist, dass die Bauwilligen recherchewütig sind. Das heißt, die Aktion geht von ihnen aus. Das ist schon einmal sehr gut, man muss ihr nun nur noch über den Weg laufen, um letztlich Zugriffe auf das Portal zu erhalten. Nur diese rechtfertigen, es den Dienstleistern als Plattform anzubieten.
Sehr, sehr viele Bauwillige tummeln sich in Bauforen, hier gibt es auch Möglichkeiten, für sein Unternehmen zu werben. Und sei es durch eine Signatur. Hier profilieren sich Handwerker. Nun ist, da Du Dich nur ungenau zum eigentlichen Portal und Deinem Hintergrund äußerst, die Frage, inwieweit Du Dich dort einbringen könntest. Reine Werbung in Beiträgen ist dort ungern gesehen. Eines der bekanntesten und größten Foren ist das Fachwerkforum. Dort kannst Du sehen, wie so etwas funktioniert.
Weiterhin gibt es Seiten, die Portale sammeln.
Das ist alles nur sehr theoretisch, da nur sehr grobe Eckdaten bekannt sind.
Und aus Zeitgründen ein wenig durcheinander heruntergeschrieben.
Antworten
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Thema: onlinemarketing
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18.05.2011, 09:32
AW: onlinemarketing
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18.05.2011, 11:25
AW: onlinemarketing
Hallo,
jetzt kommen ja richtig gute Tipps...vielen Dank für die Mühe!!!
Ich werde mal n bißchen mehr von meiner Idee preisgeben, um dem letzten Beitrag gerecht zu werden.
Ich widerspreche der Ansicht, daß ich die Dienstleister schwierig finde.
Kann ich die Zielgruppe der "Bauwütigen" erreichen auf meinem Portal, dann gibt es derer Dienstleister Interessierter zur Genüge...da ist nämlich richtig Geld im Spiel.100.000 Bauvorhaben jährlich...das ist ein Riesenmarkt.
Ob Baufinanzierer, Versicherer, Banken, Bauträger, Grundstücksmakler und mehr....da fliessen ordentlich Provisionen. Wer in etwa weiss, wie hoch die Provision alleine für eine vermittelte Baufinanzierung aussieht, der weiss, daß diese alleine mit denen von Abschlüssen privater Krankenversicherungen, der alten Form der Lebensversicherung oder einer Maklerprovision im Immobilienbereich vergleichbar ist. Geht einfach von einem vierstelligen Betrag aus....und dann denkt euch, ich finde von 100.000 Häuslebauern nur 0,1% gleich 100.Den Rest kann man einfach errechnen.
Mehr sag ich nun wirklich nicht dazu.
Nun sind die Bauherren eine jedes Jahr neue, anonyme Gruppe...und im Umfeld obiger Dienstleister ist mein Portal angesiedelt und sollte gefunden werden....und das muss nicht Platz 1 bei Google sein. Hier kommt ein USP hinzu, welches mir erlaubt, auch auf Seite 2 erfolgreich zu sein....man käme (und das bleibt das Geheimnis) nämlich nicht drumrum, auf dieses Portal zu MÜSSEN!....Hört sich spektakulär an und ist es auch, wenn man die ganze Idee kennen würde.
Ich behaupte provokant, daß ich noch nicht mal auf einer Messe angemeldet sein müsste. Es würde ausreichen, Flyer zu verteilen und ich hätte 100% Aufmerksamkeit (da bin ich mal ganz selbstbewußt).
Das ist alles Phase 2....und ich höre viel davon und habe es auch vor, onlinemarketing den Profis zu überlassen....hab auch einige Firmen mit guten Referenzen.
Aber vielleicht kommt ja noch ein/e Profi, der etwas genauer weiss, was so eine Realisierung-wie erreiche ich die Zielgruppe der Bauherren-in etwa kostet oder kalkulierbarer macht.
Beste Grüsse
MactippUm die Bekloppten brauchen wir uns nicht sorgen....die normalen sind das Problem!
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18.05.2011, 12:00
AW: onlinemarketing
Wenn dem so ist, sollte die im 1. Beitrag erwähnte Investitionshemmung eigentlich nicht auftreten. Gute AQ vorausgesetzt ;- )
Es ist zwar auch mein Job, aber aufgrund der hier vorliegenden Daten wird Dir kein seriöser Anbieter einen Preis nennen können. Dafür gibt es zu viele unterschiedliche Herangehensweisen und Module, aus denen sich so ein Angebot zusammensetzt. Und hierfür sollte man schon sehr genau wissen, was man vermarkten soll.
Du hast ja bei Dienstleistern angefragt, sie werden Dir doch ein Angebot erstellen - sie werden auch nähere Angaben haben.
PS: Nein, man benötigt in der Tat keinen Messestand. Viele Unternehmen und Dienstleister gehen seit Jahren dazu über, Fachmessen nur noch zu besuchen und dort ihre Kontakte "abzuarbeiten". Wesentlich zielführender und kostensparender.
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30.04.2012, 10:01
AW: onlinemarketing
Hallo zusammen,
wenn ihr konkrete Fragen habt zu Google Adwords oder Suchmaschinenoptimierung, Social Media & Co kann ich euch vielleicht helfen.


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