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    AW: Beraterhonorar?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...ich bin freiberuflich weder an deiner Maßregelungen interessiert noch an unhöflichen Querdiskussionen der Strangeröffnerin gegenüber...
    Guten Morgen Karline,

    es ging um die Abgrenzung/Unterscheidung zwischen freiberuflicher und gewerblicher Tätigkeit.

    Das ist doch nicht OT oder eine unhöfliche Querdiskussion.

    Es geht mir hier auch nicht darum Dich oder jemand anderen zu belehren oder um irgendwelche Maßregelungen.

    Es ging mir um eine sachliche und fachliche Darstellung.

    Liebe Grüße,

    Matratze
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

  2. Inaktiver User

    AW: Beraterhonorar?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Na ja, für Einen der Details genau recherchierst hast du hier übersehen, dass bereits zu Anfang diese Stranges darauf verwiesen wurde, dass es am Beginn der Selbständigkeit etwas dauern kann, bis die Gewinnschwelle (Break Even Point) erreicht ist.
    Ich habe das nicht übersehen, sondern halte diesen Umstand für die Ermittlung eines Tagessatzes für komplett irrelevant.

    Zudem scheint die TE ja in der Lage zu sein, den Break-even (also beispielsweise die Habe dessen, was sie zum Leben braucht) nicht oder nicht zeitnah allein aus dieser neuen Tätigkeit erreichen zu müssen - immerhin hat sie ihre Festanstellung einfach so kündigen können.

    Welche Auslastung kann ein Selbständiger, deiner Meinung nach, nicht zu 100% erreichen?
    Die Auslastung der theoretisch verfügbaren Arbeitszeit (220 Tage/p.a.) mit fakturierbaren, also einnahmeträchtigen Aufträgen.
    Es dürfte praktisch nur sehr wenige Berater auf der Welt geben, die es schaffen, 220 Tage im Jahr abrechenbar zu arbeiten.
    In sehr großen, angesehenen, marketingmässig sehr aktiven und daher gut gebuchten Unternehmen, die festangestellte Berater losschicken, gilt eine Auslastung eines Beraters mit 70% "billable hours" als sehr gut.

    Selbst, wenn es unseren fiktiven selbständigen Beratern gelänge, auf 220 fakturierbare Tage pro Jahr zu kommen, dann hätten "die Glücklichen" das Problem, alle nicht fakturierbaren, zwingend zu verrichtenden und nicht delegierbaren Aufgaben zusätzlich zu den 220*8h= 1.760 Arbeitsstunden im Jahr leisten zu müssen.
    Hartes Brot, wäre nicht mein Fall

    Milchmädchenrechnung, meinst du etwa damit, dass ein Anfänger bei einer Auslastung von 10% für die wenigen anfallenden Aufträge dann das Zehnfache kalkulieren sollte um am Ende bei 100% Ertrag p.a. zu landen?
    Sehr extremes Beispiel, aber wenn nur mit einer Auslastung von 10% gerechnet werden kann, dann müsste man wohl so verfahren.
    In der Realität würde aber wohl jede/r erkennen, dass
    a) bei einer dauerhaft zu erwartenden Auslastung von nur 10% mit dem Geschäftsmodell etwas nicht stimmt bzw. es nur für eine Teilzeit-Tätigkeit trägt.
    oder
    b) man bei einer für die Anfangsphase zu erwartenden Auslastung von nur 10% für den Aufbau des Geschäfts Geldreserven mitbringen muss, die es einem erlauben, zu marktgängigen Preisen (und nicht kostendeckend) zu arbeiten, bis mindestens die schwarze Null erwirtschaftet werden kann.

    Klar, er kann dann schrittweise, mit steigenden Auftragseingängen, die Preis wieder auf ein Zehntel zurückfahren.
    Wenn man mal von Deiner extremen 10%-Annahme absieht, funktioniert es im Beratungsgeschäft tatsächlich genau so.

    Kunden, die mich viel als Berater einsetzen, also viel zur Auslastung meiner theoretischen Arbeitszeit beitragen, erhalten bessere Preise.
    Gestaltet sich das Ganze so, dass diese Auslastung auch noch längerfristig zuverlässig planbar ist, gibt's wiederum bessere Preise.

    Du bist ja ein ganz schlauer.
    Vielen Dank - schade, dass ich das Kompliment anscheinend nicht ehrlich zurückgeben kann.
    Stattdessen ein

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    AW: Beraterhonorar?

    Es geht doch an der Lebenswirklichkeit vorbei, wenn du uns erklärst, dass ein „Frischling“ im Markt am Anfang seiner Selbständigkeit mit weniger Auslastung die Preise hoch hält und dann nach und nach senkt.

    Auch ein Berater wird, wenn er in den Markt einsteigt, anfangs investieren müssen und damit ist er im Minus.

    Damit wird er sich zwangsläufig mit den Begriffen Gewinnschwelle, Deckungsbeitrag, Vollkosten beschäftigen müssen.
    Wer nach Bauchgefühl arbeitet lebt von der Hoffnung.

    Solange der Markt läuft funktioniert das Bauchgefühl immer nur, wenn es mal „eng“ wird läuft es in 90% der Fälle an den Baum, warum?
    Weil sie einfach nicht ihre Grenzkosten kennen.


    Der Beginn der Selbständigkeit beginnt nun mal nicht voller Auslastung.

    Die Preisdifferenzierung bei größeren Auftraggebern, die du hier ansprichst, ist ein anders Feld.

    Es gibt die Vollkostenkalkulation, die Kalkulation zum Deckungsbeitrag und die Grenzkostenkalkulation.

    Klar bekommen stetige AG nicht die Vollkosten durchgereicht und gelegentlich gehe ich mit der Grenzkostenkalkulation rein, zum Beispiel in „saure Gurken Zeiten“ um das Personal auszulasten und genau an diesem Punkt trennt sich im Markt die Spreu vom Weizen, an den Grenzkosten erkennst du Effizienz des Unternehmens.

    Es ist auch gefährlich die Grenzkosten einem AG anzuzeigen, er kann dann, anhand anderer Aufträge und einiger weniger BKZ, deine Marge errechnen und weiß beim nächsten mal deine Schmerzgrenze.

    Ich versuche diese Parameter bei meinen Wettbewerbern zu ermitteln und es klappt immer.

    Ich denke, nur 3-8% der Mittelständler beschäftigen sich mit diesen Zahlen.

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    AW: Beraterhonorar?

    doppelt

  5. Inaktiver User

    AW: Beraterhonorar?

    @Frank62
    Ich denke nicht, dass wir es mit unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten zu tun haben, sondern lediglich sehr verschieden mit ein und der selben Lebenswirklichkeit umgehen.

    Auch ein Berater wird, wenn er in den Markt einsteigt, anfangs investieren müssen und damit ist er im Minus.
    Absolut richtig.
    Aber damit kann man verschieden umgehen:
    Variante a (anscheinend das, was Du empfiehlst):
    Man gehe mit niedrigeren Preisen an den Markt, um Kunden bzw. Aufträge zu akquirieren, Auslastung herzustellen und versuche später, den Preis für meine Leistungen auf das Niveau anzuheben, dass es kalkulatorisch von vornherein hätte sein müssen.
    Schön für die Auftraggeber, weil sich möglicherweise (bei bestimmten Beratungs- oder Dienstleistungen garantiert) immer ein "Frischling" findet, der meinen Auftrag zu einem Preis erledigt, der unter der eigentlich erforderlichen Höhe liegt.
    (Deine "tief ind die Augen schau"-Schilderung weiter vorn legt nahe, dass dies Dein Interesse an der Debatte über Dienstleisterhonororare ist - legitim, aber eben nicht die einzig mögliche, sinnvolles Herangehensweise).

    Gefühlt ist Variante A auch schön für den "Frischling", weil er sich möglicherweise relativ schnell "den Arsch abarbeiten darf".
    Weniger schön wird's dann, wenn die vermeintlichen Bestandskunden beim Versuch, den Preis anzuheben, zum nächsten Frischling wechseln.
    Ich rate Beratern und Dienstleistern davon ab, das kaum vermeidbare Minus zu "erarbeiten".
    Unter anderem verdirbt man sich damit den eigenen Markt und es kann ungute psychologische Folgeerscheinungen nach sich ziehen.

    Variante b (meine Empfehlung): Man starte als Frischling mit einer gewisse Kapitaldecke, aus der man einen längeren Zeitraum auftragsfrei seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Und biete auch als Frischling zu Preisen an, die mindestens oberhalb der eigenen Grenzkosten liegen.
    Man gewinnt dann weniger Kunden, hat aber nicht das Problem, später bei Bestandskunden höhere Preise verargumentieren und durchsetzen zu müssen.
    Man wird seitens der AG nicht so leicht behandelt, als ob man "billig" wäre und fühlt sich auch besser damit, ordentlich bezahlt zu werden, wenn man denn was zu arbeiten hat.
    Zudem trägt man selbst etwas dazu bei, das Preisniveau im eigenen Markt auf einem vernünftigen Level zu halten.

    Ich persönlich halte überhaupt nichts davon, über den Preis zu verkaufen - einzige Ausnahme sind metaphorisch gesprochen die Erdbeeren auf dem Markt am Samstagmittag, die ich Montag nicht mehr verkaufen könnte.
    Und selbst da finden sich ökonomisch motiviert Argumentente dafür, die Erdbeeren besser wegzuwerfen, als sie "zu billig" zu verkaufen.

    Damit wird er sich zwangsläufig mit den Begriffen Gewinnschwelle, Deckungsbeitrag, Vollkosten beschäftigen müssen.
    Ja, niemand argumentiert dagegen, das dies im Prinzip sinnvoll und geboten ist.
    Die BWL-Begriffshuberei vermag aber nur notdürftig darüber hinweg zu täuschen, dass es sich hierbei weniger um eine Wissenschaft, als viel mehr um sehr viel gesunden Menschenverstand, die vier Grundrechenarten und eine Handvoll verhältnismäßig einfacher Methoden handelt.
    Zudem sind diese Betrachtungen etwas, was sich trefflich outsourcen lässt.

    Wer nach Bauchgefühl arbeitet lebt von der Hoffnung.
    Solange der Markt läuft funktioniert das Bauchgefühl immer nur, wenn es mal „eng“ wird läuft es in 90% der Fälle an den Baum, warum?
    Weil sie einfach nicht ihre Grenzkosten kennen.
    ...
    Es gibt die Vollkostenkalkulation, die Kalkulation zum Deckungsbeitrag und die Grenzkostenkalkulation.
    Es ist in der Tat unbestritten extrem wichtig, seine Grenz- bzw. Vollkosten zu kennen und so etwas wie Deckungsbetragsrechnung zu beherrschen.
    Aber dies ist nicht mal ansatzweise so kompliziert, wie es gern dargestellt wird.
    Man muss m. E. nicht einmal wissen, dass man da gerade Grenz- oder Vollkosten oder den Deckungsbeitrag berechnet.
    Man muss einfach nur wissen, wieviel Geld man zum Leben und für die Selbständigkeit mindestens braucht, und wieviel man realistischerweise gern verdienen würde.
    Und man muss in der Lage sein, eine realistische Annahme darüber treffen zu können,:
    1. wieviel abrechenbare Tage oder Stunden erzielbar sind.
    2. ob man den Preis am Markt erzielen kann, der sich ergibt, wenn man das, was man zum Leben braucht oder gern hätte, durch die Anzahl der angenommenen Tage bzw. Stunden teilt, .

    Klar bekommen stetige AG nicht die Vollkosten durchgereicht und gelegentlich gehe ich mit der Grenzkostenkalkulation rein, zum Beispiel in „saure Gurken Zeiten“ um das Personal auszulasten und genau an diesem Punkt trennt sich im Markt die Spreu vom Weizen, an den Grenzkosten erkennst du Effizienz des Unternehmens.
    Damit nennst Du eine wichtige Randbedingung: Personal.
    Hat man welches, ändern sich Prioritäten und Handlungsoptionen.
    Die TE hat übrigens kein Personal und hat auch nicht geäussert, dass sie welchen einzustellen gedenkt.
    Mithin ist dieser Aspekt in diesem Thread weniger relevant.

    Es ist auch gefährlich die Grenzkosten einem AG anzuzeigen, er kann dann, anhand anderer Aufträge und einiger weniger BKZ, deine Marge errechnen und weiß beim nächsten mal deine Schmerzgrenze.
    Ich bin Berater und Dienstleister - der geringste Dienst, den ich meinen Kunden leisten kann, ist, sinnvoll mit ihrer Zeit umzugehen. Von daher verbietet sich für mich zeitaufwendiges und unnützes Geschacher.
    Wenn es sie interessiert, erzähle ich meinen AG, wo meine Grenzkosten liegen.
    Die sind mir nicht so feindlich gesinnt und meine Leistung nicht so austauschbar, dass ich daraus ein Geheimnis machen müsste. Meistens interessiert es sie aber nicht einmal - die wollen einfach einen ordentlichen Job sehen, der preislich in ihr Budget passt.
    Möglicherweise eine ungewöhnlich komfortable Position.

    Ich versuche diese Parameter bei meinen Wettbewerbern zu ermitteln und es klappt immer.
    Sicher nützliches Wissen, wenn man über den preis verkaufen will oder muss.

    Ich erlebe immer wieder, dass Leute Angst davor haben, einen angemessenen Preis für ihre Leistung zu verlangen, weil vermeintlich "ein anderer es für die Hälfte macht".
    Ich frage meine Klienten dann immer, ob ich von "dem Anderen" mal den Namen, die Telefonnummer oder die URL seiner Website haben kann.
    Meist scheitert dies daran, dass sie gar nicht wissen, wer "der Andere" nun wirklich ist. Und sehr häufig stellt sich dann heraus, dass es ihn außerhalb des Kopfes derer, die Angst haben, gar nicht gibt.

    Ich denke, nur 3-8% der Mittelständler beschäftigen sich mit diesen Zahlen.
    Mit welchen Zahlen genau?
    Mit Grenz- oder Vollkosten oder dem Deckungsbeitrag befassen sich sicherlich mehr Leute - bloß eben manchmal, ohne es zu wissen.
    Was die Grenzkosten des Mitbewerbs angeht, wirst Du vermutlich recht haben. Andererseits muss ja irgendwo die realistische Annahme herkommen, welcher Preis am Markt erzielbar ist - insofern sind da vermutlich auch mehr Leute besser informiert, als Du annimmst.

    Und damit sind wir bei einem weiteren Unterschied unseres Umgangs mit ein und derselben Lebenwirklichkeit.
    Du bist anscheinend schon länger selbständig und offenbar recht erfolgreich. Deine Freude daran kann ich nachfühlen, Deinen Stolz darauf finde ich berechtigt.

    Deine von mir so empfundene Überheblichkeit gegenüber weniger Erfolgreichen oder Anfängern sowie Deine von mir so empfundene unsachgemäße Rechthaberei in Fragen der Selbständigkeit hingegen stößt mich persönlich ab.

    Weil ich Menschen, die das Leben als eine Frage von Gewinnen oder Verlieren betrachten und die herabwürdigen, die weniger erfolgreich sind, grundsätzlich unangenehm finde

    Weil damit manchen Menschen vielleicht der Mut genommen wird, es als Selbständige zu versuchen, weil das ja vermeintlich alles so irre schwierig ist.

    Weil das Augenmerk auf banale, technische Dinge fokussiert wird statt auf das, was es meiner Meinung nach wirklich wichtig, im Wortsinne der erfolgskritische Faktor ist:
    die "richtige" Geschäftsidee.

    Wer eine richtig gute Idee hat, braucht keine kaufmännische Ausbildung oder tieferes kaufmännisches Wissen, um erfolgreich zu sein. Man kann sich nämlich Partner an Bord holen, die diesen Bereich bedienen.
    Dazu allerdings muss man partnerschaftlich denken und empfinden können und wollen.

    Wie gesagt, in all diesen Punkten scheinen wir sehr unterschiedlich zu ticken.
    Aber anscheinend geht es uns beiden wirtschaftlich gut - spannend, nicht wahr?

  6. User Info Menu

    AW: Beraterhonorar?

    Dauerhaft funktioniert nur die Variante B.
    Über den Preis zu verkaufen macht wenig Sinn, es gibt immer einen der es preiswerter kann, mancher nur einmal.

    Ab einem gewissen Marktanteil muss man sich zwangsläufig mit dem Preis auseinandersetzen.

    Diese Berechnungen sind überhaupt kein Hexenwerk, mit ein paar Exeltabellen sind sie ständig griffbereit.
    Aber es beschäftigen sich wirklich nur sehr wenige damit.
    Die jammern immer nur, das rechnet sich nicht oder der schönste Spruch immer, ich lege rauf.

    Mag sein, dass ich nicht immer den richtigen Ton treffe aber es ärgert mich unheimlich, wenn die Anfänger immer drauf losrennen, geradewegs in das Unglück.
    O.k. manche sind unbelehrbar aber den Lernwilligen wird auch nicht geholfen.

  7. Inaktiver User

    AW: Beraterhonorar?

    Witziger Strang und erstaunliche Beiträge.

    Wie kann irgendjemand halbwegs fundierte Zahlen und Vorgehensweisen liefern, wenn weder Branche noch Tätigkeitsgebiet noch Qualifikation oder Seniorität bekannt sind.

    Der TE will wissen, ob € 50/h angemessen sind. Das kommt drauf an. Ich kenne gezahlte Beratungssätze zwischen € 30/h und € 2.000/h und bin sicher, ich kenne nicht alle.

  8. User Info Menu

    AW: Beraterhonorar?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Witziger Strang und erstaunliche Beiträge.

    Wie kann irgendjemand halbwegs fundierte Zahlen und Vorgehensweisen liefern, wenn weder Branche noch Tätigkeitsgebiet noch Qualifikation oder Seniorität bekannt sind.

    Der TE will wissen, ob € 50/h angemessen sind. Das kommt drauf an. Ich kenne gezahlte Beratungssätze zwischen € 30/h und € 2.000/h und bin sicher, ich kenne nicht alle.
    Seniorität ist in der Selbstständigkeit nicht von Belang.
    Allgemein gibt es schon Tabellen mit Werten für "Berater", meist als Berater in Unternehmen zusammengefasst. Mal unterteilt in Branchen, oft nicht.
    Unter anderem zu finden bei mediafon und GULP.
    Kein Selbstständiger kann von 30 EUR/h leben und seine Zukunft finanzieren. Hierfür braucht man auch keine weiteren Angaben.

  9. Inaktiver User

    AW: Beraterhonorar?

    Zitat Zitat von Tabetha Beitrag anzeigen
    Seniorität ist in der Selbstständigkeit nicht von Belang.
    Allgemein gibt es schon Tabellen mit Werten für "Berater", meist als Berater in Unternehmen zusammengefasst. Mal unterteilt in Branchen, oft nicht.
    Unter anderem zu finden bei mediafon und GULP.
    Kein Selbstständiger kann von 30 EUR/h leben und seine Zukunft finanzieren. Hierfür braucht man auch keine weiteren Angaben.
    Da haben wir offensichtlich unterschiedliche Herangehensweisen und auch unterschiedliche Quellen.
    Ich bin ein solcher Senior, der seine Sätze deutlich angehoben hat im Laufe der Jahre - und zwar sowohl bei der Beratung von Großkunden als auch von Einzelpersonen.

    Und es gibt sehr wohl Selbständige, die für € 30 pro Stunde sich verdingen, bevor sie gar nichts machen.
    Geändert von Inaktiver User (09.11.2009 um 18:37 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Beraterhonorar?

    Ich kenne den Begriff in erster Linie in Bezug auf Beförderungen/Arbeitsrecht.
    Bei Selbstständigen gibt es aber weder Beförderungen, noch Arbeitsrecht im eigentlichen Sinne. Ich habe es somit am Begriff festgemacht. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird es aber wohl passen.
    Eine Erhöhung der Stundensätze ist natürlich auch bei Selbstständigen üblich. Wobei ich persönlich schon immer vernünftige Sätze aufgerufen habe und damit keine Probleme hatte.
    Geändert von Tabetha (09.11.2009 um 18:59 Uhr)

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