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  1. Avatar von Amelie63
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    AW: Tumor Ohrspeicheldrüse

    Zitat Zitat von nala09 Beitrag anzeigen
    Mir hat man das Bundeswehrkrankenhaus Ulm empfohlen für die Untersuchung und OP.
    das ist auch empfehlenswert.
    Näheres gern per PN
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  2. Avatar von Zuza.
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    AW: Tumor Ohrspeicheldrüse

    Amelie, hast du gesehen, dass der Beitrag von nala09, auf den du dich beziehst, schon 5 Jahre alt ist?
    .
    Glück ist ein Tuwort.

  3. Avatar von Amelie63
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    AW: Tumor Ohrspeicheldrüse

    Zitat Zitat von Zuza. Beitrag anzeigen
    Amelie, hast du gesehen, dass der Beitrag von nala09, auf den du dich beziehst, schon 5 Jahre alt ist?
    ja Zuza, hab ich gesehen. Der Strang zieht aber anscheinend fast jedes Jahr wieder Fragestellerinnen an und es gibt ein paar Adressen hier. Deshalb wollte ich das BWK sozusagen für neue Fragestellerinnen nochmal "aktualisieren".
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  4. Avatar von Zuza.
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    AW: Tumor Ohrspeicheldrüse

    Alles klar. :-)

  5. Avatar von Hillie
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    AW: Tumor Ohrspeicheldrüse

    Als Tipp kann ich das Cyber-Knife-Zentrum in München empfehlen. Dort operiert man unblutig auch an sehr sensiblen Stellen.
    Neugierde ist der Kompass meines Lebens


  6. Registriert seit
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    AW: Tumor Ohrspeicheldrüse

    Hallo Kaethi
    Dein Beitrag ist schon eine Weile her, doch ich versuche es trotzdem. Wie geht es dir? Musstest nochmals operiert werden?
    Ich habe auch schon 3 OP‘s hinter mir, die letzte war 2009, leider wurde letzte Woche im MRT wieder ein Rezidiv angezeigt.
    Ich wurde 2 Mal in Basel und bei der letzten OP (das war die schwierigste, 8h) in Aarau operiert, mein Gesichtsnerv links wurde ziemlich bearbeitet und die linke Gesichtshälfte war nach der OP gelähmt, nach gut 6 Monaten hat sich aber zum Glück alles wieder erholt. Die neuen Bilder zeigen, dass der Nerv mitten im den Tumor/Drüse liegt (und dem ganzen Narbengewebe) im Moment warten wir ab, aber bei weiterem Wachstum wird wohl eine weitere OP anstehen, und deshalb bin ich auf der Suche nach der bestmöglichen Klinik.
    Liebe Grüße Johanna


  7. Registriert seit
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    AW: Tumor Ohrspeicheldrüse

    Hallo Fee,
    dein letzter Eintrag bzgl. Tumor Ohrspeicheldrüse liegt schon ein wenig zurück - trotzdem meine Frage - welchen Chirurgen könntest Du empfehlen? Ich muss wohl in diesem Jahr noch unters Messer.

    Vielen Dank

    Urke

  8. Avatar von Karamelll
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    AW: Tumor Ohrspeicheldrüse

    Hallo an alle Mitbetroffenen!

    Ich weiß, dieser Strang ist alt, aber da ich bei meiner Vor-OP-Recherche auch auf diesen Strang gestoßen bin, habe ich mir vorgenommen, später hier zu berichten, wie es mir ergangen ist, um anderen zu helfen.

    Bei mir wurde vor fast 4 Monaten ein gutartiger Tumor der Ohrspeicheldrüse (pleomorphes Adenom) operativ entfernt.

    Den Tumor hatte ich schon über 10 Jahre, als ich endlich zum HNO-Arzt gegangen bin. Er war beweglich, schmerzlos, befand sich unter dem Ohrläppchen und zwei Ärzte (allerdings keine Spezialisten) hatten mir gesagt, dass es sich wahrscheinlich um ein Lipom handelt und das ganz harmlos ist.

    Ich muss zugeben, dass ich erst zum HNO-Arzt gegangen bin, als der Tumor gewachsen und so groß (2 cm) war dass er mich kosmetisch zu stören begann. Es war ein Schock für mich, als der Arzt mir sagte, dass er in einer 3-4-stündigen OP unter Vollnarkose entfernt werden muss.

    Mein HNO hat selbst operiert und eine dauerhafte Gesichtslähmung, wovor ich natürlich am meisten Angst hatte, ist zum Glück nicht eingetreten. Das ist wohl auch äußerst selten, weil mit einem OP-Mikroskop und einem Nervenmonitor operiert wird, der dem Chirurgen signalisiert, wenn er dem Gesichtsnerv zu nahe kommt. Nach der OP wird mit diesem Monitor auch getestet, ob alle Stränge des Gesichtsnervs intakt sind. Dies war bei mir der Fall, und nach dem Aufwachen war dies mein erster Gedanke, und ich war sooo erleichtert, als ich mein Gesicht normal bewegen konnte.

    Allerdings kam der große Schock am Abend, einige Stunden nach der OP, als plötzlich mein Mundwinkel herunterhing und ich nicht mehr normal reden, lachen und essen konnte. Die Ärzte gaben mir daraufhin eine Ladung Kortison und ein Blatt mit Sprechübungen, die ich machen sollte, damit sich der Nerv möglichst schnell regeneriert. Wie man mir erklärte war er durch die OP gereizt worden und funktionierte daher nicht richtig. Schon ein paar Stunden später war dadurch das Problem behoben. Ich wachte nachts auf und merkte zu meiner großen Erleichterung dass alles wieder normal funktioniert.

    Womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte war, dass die Heilung so lange dauern würde. Ich hatte eine Wunddrainage (Redon-Drainage), die sich tagelang immer wieder mit Wundserum füllte. Die Drainage wurde nach einer Woche gezogen, obwohl noch Serum hereinfloss, aber mit jedem Tag erhöht sich das Risiko einer Infektion, und das wollten die Ärzte wohl nicht riskieren.

    Insgesamt war ich 10 Tage im Krankenhaus, dabei hatte ich gehofft, nach 4 Tagen schon draußen zu sein und hatte in meiner Naivität dementsprechend Pläne gemacht, die ich wieder über den Haufen werfen musste.

    Nach meiner Entlassung merkte ich, dass eine salzige Flüssigkeit in meine Mundhöhle floss (eklig!) und dass sich ein Serom am ehemaligen Ort des Tumors gebildet hatte.

    Ich ging zurück ins Krankenhaus, dort massierte man die Flüssigkeit heraus und man sagte mir, ich hätte Glück im Unglück gehabt, da die Flüssigkeit in die Mundhöhle abfließt und ich diese somit selbst herausmassieren konnte und keine Punktion notwendig sei. Ich musste weiter einen Druckverband tragen und mehrmals täglich die Flüssigkeit herausmassieren.

    Als drei Wochen später noch immer keine Besserung eintrat bekam ich ein Breitbandantibiotikum verschrieben, und dann wurde es endlich besser. Bis vor kurzem hatte ich noch eine Schwellung vor dem Ohr, die nun endlich auch zurückgegangen ist.

    Mein Ohrläppchen ist nach wie vor komplett taub und die Narbe am ehemaligen Ort des Tumors tut noch immer ein bisschen weh, auch wenn man sie kaum noch sieht.

    Letztendlich bin ich froh, die OP hinter mir zu haben, ich hatte nur nicht mit einer so langen Rekonvaleszenz gerechnet (wobei ich höre, dass das eher die Ausnahme ist als die Regel).

    Ich hoffe, mit diesem Beitrag anderen geholfen zu haben.

    Viel Erfolg und Glück bei Eurer OP und gute Besserung!

    Karamell
    You are lovable because you exist (Louise Hay)

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