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  1. User Info Menu

    smile Fibromyalgie / Weichteilrheuma

    Hallo, hat jemand von euch Erfahrung bei der Behandlung von Fibromyalgie? Hierbei handelt es sich um eine Art Weichteilrheuma. Schulmedizinisch heißt es: nicht heilbar und somit gibt es leider auch keine Medikamente, außer Antidepressiva (?). Die Diagnose ist ebenfalls sehr langwierig und entsteht durch ein sogenanntes Ausschlussverfahren anderer in Frage kommender Krankheiten. Ist auch nicht unbedingt im Blut feststellbar.
    Jedenfalls hat man dabei unheimliche Schmerzen im "Fleisch", die in Schüben, wie angeflogen, kommen. Dann ist mal wieder "wochenlang" nichts.
    Habe mal von einer Kältetherapie gehört. Kennt sich jemand damit aus oder weiß was anderes?
    LG hexe

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    AW: Fibromyalgie / Weichteilrheuma

    Hallo meine Liebe,

    ic kenn das in den Armen, es ist als ob die Arme regelrecht abfallen. Man kann nix mehr festhalten und der Schmerz ist tierisch. Kommt wie angeflogen und bleibt unterschiedlich lang.

    Mir hat ein Kupfer-Magnet-Armband geholfen. Wollte ich zuerst auch nicht glauben. Habe dann aber eins geschenkt bekommen und es wirklich jahrelang Tag und Nacht getragen. Als es dann schäbig wurde, habe ich es ausgetauscht gegen ein neues. Und es ist wirklich so, dass die Schübe weg waren. Ich war komplett beschwerdefrei!!! Heute trage ich keins mehr, die Schübe kommen zwar noch, aber höchst selten. Hochkarätiges Gold soll auch helfen... aber die erste Methode ist kostengünstiger Ich finde immer, dass es einen Versuch wert ist. Vor allem, weil diese Armbänder ja auch nicht die Welt kosten.

    Lieben Gruss und gute Besserung
    Woodstock
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

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    AW: Fibromyalgie / Weichteilrheuma

    Zitat Zitat von hexen1998
    Hallo, hat jemand von euch Erfahrung bei der Behandlung von Fibromyalgie? Hierbei handelt es sich um eine Art Weichteilrheuma. Schulmedizinisch heißt es: nicht heilbar und somit gibt es leider auch keine Medikamente, außer Antidepressiva (?). Die Diagnose ist ebenfalls sehr langwierig und entsteht durch ein sogenanntes Ausschlussverfahren anderer in Frage kommender Krankheiten. Ist auch nicht unbedingt im Blut feststellbar.
    Jedenfalls hat man dabei unheimliche Schmerzen im "Fleisch", die in Schüben, wie angeflogen, kommen. Dann ist mal wieder "wochenlang" nichts.
    Habe mal von einer Kältetherapie gehört. Kennt sich jemand damit aus oder weiß was anderes?
    LG hexe

    Liebe Hexe,

    hättest Du die Möglichkeit, eine Kur anzutreten?

    Was hast Du denn bislang gegen Deine Probleme unternommen?

    Liebe Grüsse

    Murkami
    Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können,
    was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?

    Pascal Mercier

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    smile AW: Fibromyalgie / Weichteilrheuma

    Hallo, habe bis jetzt noch nichts unternommen, da ich eine gute Bekannte habe, bei der diese Krankheit diagnostiziert wurde und außer Antidepressiva nichts bekommt. War auch auf einem Vortrag in einer Klinik, bei dem der 1. Satz lautete: Fibromyalgie ist nicht heilbar. Warum soll ich da zum Arzt? Die Diagnose dauert Jahre (6-7) und wird durch Ausschluss gefällt. Bis jetzt kommen die Schmerzen ja "nur" 1-2 mal im Monat für vielleicht 2-3 Tage. Dann sind sie wie weggeblasen. Mein Hausarzt hat mir Schmerztabletten verschrieben, die ich dann sowieso nicht genommen habe ( gehe wegen diesen Schmerzen schon nicht mehr hin).

    Suche deshalb nach Alternativen (Nicht einfach nur Tabletten nehmen).
    Hat jemand positive Erfahrungen gemacht und kann mir einen Tipp geben?
    LG hexe
    Geändert von hexen1998 (26.01.2008 um 13:46 Uhr)

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    AW: Fibromyalgie / Weichteilrheuma

    Zitat Zitat von hexen1998
    Suche deshalb nach Alternativen (Nicht einfach nur Tabletten nehmen).
    Hat jemand positive Erfahrungen gemacht und kann mir einen Tipp geben?
    LG hexe
    Dann lies doch mal mein erstes Posting...
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

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    AW: Fibromyalgie / Weichteilrheuma

    Zitat Zitat von hexen1998
    Hallo, habe bis jetzt noch nichts unternommen, da ich eine gute Bekannte habe, bei der diese Krankheit diagnostiziert wurde und außer Antidepressiva nichts bekommt. War auch auf einem Vortrag in einer Klinik, bei dem der 1. Satz lautete: Fibromyalgie ist nicht heilbar. Warum soll ich da zum Arzt? Die Diagnose dauert Jahre (6-7) und wird durch Ausschluss gefällt. Bis jetzt kommen die Schmerzen ja "nur" 1-2 mal im Monat für vielleicht 2-3 Tage. Dann sind sie wie weggeblasen. Mein Hausarzt hat mir Schmerztabletten verschrieben, die ich dann sowieso nicht genommen habe ( gehe wegen diesen Schmerzen schon nicht mehr hin).

    Suche deshalb nach Alternativen (Nicht einfach nur Tabletten nehmen).
    Hat jemand positive Erfahrungen gemacht und kann mir einen Tipp geben?
    LG hexe

    Ich habe deswegen gefragt, weil es ja sein könnte, dass Dir verschiedene Angebote gemacht worden sind und es war auch nicht klar, wie groß Dein Leidensdruck im Moment ist.

    Meine Freundin leidet unter Fibromyalgie, war dann auf Kur und hat sich einfach in der Zeit ganz verschiedene Angebote angeschaut, bzw. ausprobiert.

    Ihr hilft Akupunktur sehr gut. Zusätzlich macht sie Entspannungsübungen wie das Training nach Jacobson. Sie hat verschiedene Dinge für sich ausprobiert, wie beispielsweise Meditation und Yoga, pflanzliche Präperate...

    An der o.a. Kombination ist sie "hängengeblieben" und es geht ihr damit relativ gut. Im akuten Schub nimmt sie Schmerztabletten, konnte die Dosis durch die Akupunktur mittlerweile gut herunterfahren.
    Bei ihr war das Krankheitsbild beim Start der Behandlung schon weiter fortgeschritten...


    Liebe Grüsse und viel Erfolg,

    Murkami
    Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können,
    was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?

    Pascal Mercier

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    AW: Fibromyalgie / Weichteilrheuma

    Zitat Zitat von hexen1998
    Hallo, hat jemand von euch Erfahrung bei der Behandlung von Fibromyalgie? Hierbei handelt es sich um eine Art Weichteilrheuma. Schulmedizinisch heißt es: nicht heilbar und somit gibt es leider auch keine Medikamente, außer Antidepressiva (?). Die Diagnose ist ebenfalls sehr langwierig und entsteht durch ein sogenanntes Ausschlussverfahren anderer in Frage kommender Krankheiten. Ist auch nicht unbedingt im Blut feststellbar.
    Jedenfalls hat man dabei unheimliche Schmerzen im "Fleisch", die in Schüben, wie angeflogen, kommen. Dann ist mal wieder "wochenlang" nichts.
    Habe mal von einer Kältetherapie gehört. Kennt sich jemand damit aus oder weiß was anderes?
    LG hexe

    Liebe hexen,

    die Beschreibung deiner Krankheit und der Hinweis darauf, dass es sich um Schübe handele, hat mich etwas irritiert. Sag mal, wurden bei dir Tests auf Borreliose gemacht? Ich meine nicht den Eliza bzw. den Western-Blot, da beide Testverfahren z.T. sehr fehlerhaft sind. Wurde denn ein LTT durchgeführt?

    Ich leide seit vier Jahren an Neuroborreliose, die allerdings erst 2007 durch eine Gesichtslähmung diagnostiziert werden konnte. Sehr tragisch, da ich mich nicht nur an die Zecke 2003 erinnern konnte, sondern damals auch noch meinen Hausarzt aufsuchte, der mir nach dem Auftauchen eines Erythems Antibiotika verschrieb. Leider war die Gabe ca. 2-3 Wochen zu kurz.

    Ich habe seit letzten Sommer viel über Borreliose gelesen und Fibromyalgie tauchte immer wieder als Verlegenheitsdiagnose auf, wenn Mediziner nicht mehr weiter wussten. Viele Spezialisten gehen mittlerweile davon aus, dass es sich selbst bei vielen MS-Patienten eigentlich um Borreliker handelt.

    Der überwiegende Teil der deutschen Ärzteschaft ist leider bis heute, was Borreliose betrifft, nicht ausreichend weitergebildet. Sollte ein Gedankenanreiz sein. Ach ja, der Eliza wurde übrigens bei mir 2004 mit negativem Befund durchgeführt. Bedauerlicherweise sind bis zu 40% dieser Testergebnisse aber leider falsch, was ich damals jedoch nicht wusste.

    Alles Gute

    vita61

  8. Inaktiver User

    AW: Fibromyalgie / Weichteilrheuma

    Hexen1998,

    allein das, was Vita Dir schreibt, sollte Dich dringend veranlassen, Dein Beschwerdebild weiter untersuchen zu lassen und nicht auf eine persönlich gestellte Verdachtsdiagnose oder eine vom Hausarzt gestellte Verlegenheitsdiagnose hin irgendwelche selbst ausgesuchten oder von anderen Laien empfohlen Therapien nach dem Motto "hat mir auch geholfen" anzufangen.

    Wenn ich richtig verstanden habe, weißt Du nicht mal, was Du wirklich hast. Gib nicht auf, lasse Dich gründlich auf den Kopf stellen und eine saubere Diagnose erstellen. Und wenn es ein paar Jahre dauert, weil man alles andere ausschließen muss: na und?

    Wenn es für die Fibromyalgie auch keine kausale Therapie gibt, kannst Du von einer symptomatischen Therapie trotzdem noch sehr profitieren. Und natürlich kommt eine gute Komplementärtherapie bei einer exzellenten Heilpraktikerin in Frage.

    Also: tu' etwas!

    Wünsche Dir viel Kraft, Orlando

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    AW: Fibromyalgie / Weichteilrheuma

    Hallo Hexe,

    der x.te Arzt, den ich aufsuchte, diagnostizierte, nach drücken der Tender Points, bei mir eine Fibromyalgie.

    Ich hatte wahnsinnige Schmerzen in den Hüften. So schlimm, dass ich inzwischen im Rollstuhl sitze.

    Die nächtlichen (tagsüber spüre ich sie nicht so) Muskelschmerzen in Armen und Beinen, diagnostizierte eine Ärztin mit: "Solche Schmerzen gibt es nicht!"

    Ein Orthopäde sagte mir: "Die Diagnose Fibromyalgie ist eine Verlegenheitsdiagnose!"
    Auf meine Frage, warum ich denn solche Schmerzen hätte, wusste er dann auch nur zu eiern.

    Tatsache ist, dass meine Hüftgelenke und meine Knie innerhalb von 1 1/2 Jahren weggefressen sind. Die Röntgenbilder von 2006 waren alle o.B.

    Ich nehme gegen die Schmerzen Voltaren Resinat und wenn es ganz schlimm kommt, auch noch Novaminsulfon Tropfen.

    Außerdem nehme ich seit ca. 3 Wochen Amitriptylin. Seit zwei Tagen habe ich das Gefühl, dass meine Schmerzen weniger werden und ich kann wenigstens wieder schlafen.

    Eine leichte Wassergymnastil in 32 Grad warmen Wasser tut mir auch sehr gut.

    Im Übrigen warte ich auf einen OP-Termin für die erste Hüft-op.

    Wenn du nicht kälteempfindlich bist, ist eine Kältetherapie sicher gut. Für mich wäre es Gift, mir reichen schon die momentanen Temperaturen.

    Ich wünsche dir, dass du einen Arzt findest, der dir hilft.

    Alles Gute
    monschum

    P.S. Wenn deine Schmerzen in Schüben kommen, dann lass doch mal von deinem Frauenarzt/ärztin deinen Hormonstatus bestimmen.
    Ich habe eine zeitlang "Utrogest-Kapseln" (natürliches Progestereon) genommen.
    Allerdings nicht geschluckt, sondern als Vaginalzäpfchen. Sie haben mir die Oberschenkelschmerzen ganz genommen.
    Wer Unrecht duldet, stärkt es!
    Willy Brandt

  10. User Info Menu

    AW: Fibromyalgie / Weichteilrheuma

    Hallo Hexe,
    bei mir wurde auch Fibromyalgie nach einer Borrelieninfektion diagnostiziert. Habe in den letzten Monaten wieder extreme Schmerzschübe; hatte aber auch schonmal unter Amineurin und Akupunktur bessere Zeiten. Ich war im letzten Jahr in der Schmerzklinik und hatte damals Lyrica erhalten. Bei manchen spricht es wohl ganz gut bei Fibromyalgie an. Bei mir eher weniger,
    das liegt wohl an der Grunderkrankung (Borreliose).
    Schau doch mal im Netz unter Dr. Weiss und Fibromyalgie nach,
    das ist eine gute Seite mit vielen nützlichen Tipps.
    Hatte mir auch mal vor Jahren eine Buch mit 12-Wochen Programm
    bei Fibromyalgie von Dr. Weiss besorgt.
    Eine Kältetherapie musste ich leider abbrechen, da ich Hautausschläge (Urtikaria) davon bekam, ansonsten ist die Kälte
    auch sehr schmerzlindernd.
    Liebe Grüße
    die Zwergin...

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