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  1. VIP

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    AW: Wie wirkt Homöopathie - Eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Ja, aber.
    Es gibt (verfizierte) Untersuchungen, in denen erst wirksame Medis verabreicht wurden, nach einer Weile nur noch Placebos - mit gleichem Wirkungsgrad! Die Reihenfolge ist dabei entscheidend
    Ja, das weiß ich schon. Das ist vermutlich so eine Konditionierungssache.

    Ich hab aber auf Prometheas Post geantwortet, die da schrub:
    Und ganz klar, viele Medikamente (egal ob Natur, Pharmaindustrie oder Homöopathie) basieren auf dem Glauben an sie.
    Das ist ja eine andere Aussage. Dass der Placeboeffekt ganz klar da ist, bestreite ich nicht. Niemand wahrscheinlich. Marktreife und Zulassung gibt es nicht auf Basis eines PPlaceboeffekts alleine. Es wird gegen Placebo geprüft (oder gegen Standard of Care).
    Bei Phyto ist es nach meiner Info immer noch ein bisschen anders, aber so einfach via Placeboefekt finden sie auch nicht den Weg in die Apotheke.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
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  2. Moderation

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    AW: Wie wirkt Homöopathie - Eure Erfahrungen?

    Ich ziehe nicht jedes Medikament in Zweifel, aber mir fallen einige (überwiegend freiverkäufliche) ein, bei denen die Wirkung meines Wissen durchaus umstritten ist wie Wickmedinait und Konsorten, auf die viele Menschen schwören, die ich aber eher kritisch sehe insbesondere aufgrund der Zusammensetzung. Hier halte ich verschiedene Hausmittel (nicht Homöopathie) für zweckmäßiger, plus ein paar Tage Ruhe.

    Es gibt viele Schmerzmedikamente, die langfristig üble Auswirkungen haben (zB Parazetamol), und erstaunlicherweise gibt es gerade bei Schmerzen viele Hinweise, dass Placebos oder alternatives Verhalten deutlich mehr bewirken können als Schmerzmittel und das sage ich als frühere Beinahe-Schmerzmittel-Missbraucherin.


    Ich kenne einige Eltern und leider auch HNO oder Urologen die quasi gegen alles Antibiotika erbitten/verschreiben, egal ob Virus oder Bakterium und auch dann, wenn Alternativen vorhanden sind. Ich könnte diese Liste fortsetzen.


    Ich bestreite nicht die grundsätzliche Wirksamkeit zugelassener Medikamente, aber ich bestreite in vielen Fällen ihren richtigen Einsatz - und weise auf die Gefährlichkeit dieses Einsatzes hin (hier im Strang hatte ich es nur angedeutet) und in vielen Fällen finde ich es sinnvoller auf alternative Methoden zu setzen, als auf Medikamente.


    Nein ich glaube nicht an Homöopathie, aber ich glaube, dass die Zuwendung, das Zuhören und die Ursachenforschung, die manche homoöpatisch arbeitenden Ärzte (Heilpraktike stehen für mich auf einem ganz anderen Blatt, aber auch da gibt es solche und solche) betreiben oft deutlich hilfreicher ist und dazu kann dann auch die Behandlung mit einem unwirksamen Mittel gehören, das eben als Placebo wirkt, weil man glaubt, dass es hilft.


    Und ja ich glaube, vieles was von Ärzten ansonsten verschrieben wird, hilft den Patienten auch deswegen, weil es vom Arzt verschrieben ist und weil es bunte Kapseln sind oder eine Spritze - unabhängig vom Wirkstoff.
    Es gibt Untersuchungen darüber, dass Spritzen besser helfen als Tabletten, Kapseln einer bestimmten Farbe besser als die einer anderen und ähnliche, ich suche gerne die Untersuchungen raus.


    Das alles hält mich nicht davon ab, wenn mein Hausarzt mir sagt, ich muss ein Antibiotikum nehmen um eine Blutvergiftung zu vermeiden oder bei einer heftigen Blasenentzündung, ehe die Entzundung auf die Nieren übergeht, das auch zu nehmen.

    Wenn ein wütender Grislibär vor mit steht, dann schieße ich schnell und scharf - wenn es eher ein wütendes Eichhörnchen ist, versuch ich ein milderes Mittel und das kann auch mal was homöopatisches sein.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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    Moderation:
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  3. VIP

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    AW: Wie wirkt Homöopathie - Eure Erfahrungen?

    @Promethea
    Absolute Zustimmung.
    Ich bin nur über die Formulierung, die missverständlich war, gestolpert.
    So, wie ich dich jetzt verstehe, meinst du,, dass die Wirkung vieler Medikamente (egal ob Natur, Pharmaindustrie oder Homöopathie) in vielen Fällen auf dem Glauben an sie basiert.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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    sonst normale Userin

  4. Moderation

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    AW: Wie wirkt Homöopathie - Eure Erfahrungen?

    Exakt das meinte ich - plus dass es oft besser ist, erst mal das mildere Mittel zu versuchen - solange eben nicht der wütende Grisli vor einem steht, nach dem werfe ich auch nicht mit Möhrenscheiben und Erdnüssen, sondern nehme die Bazuka (Disclaimer: von Waffen verstehe ich noch weniger als von Medikamenten).


    Wer insgesamt ganz ohne Mittel auskommt, der braucht auch keine Homöopathie.


    Aber bei mir war es eben eine Bindehautentzündung, von der ich meine, sie ging schneller vorbei als frühere und mein Ringbandganglion, dass so plötzlich weg war, wie es gekommen war und ja ich habe die Hand-OP des Orthopäden abgelehnt und es eben mit einer Mischung aus Massage, Dehnübung und Globuli versucht, weil es kein (wirksames) Medikament gegen Überbeine gibt, jedenfalls keines, was ich damals gefunden habe. Und nach einer OP das ganze in einer großen Zahl von Fällen wieder kommt - da haben meine Globuli tatsächlich eine ähnliche Wirksamkeit und eben weniger Möglichkeiten, dass etwas schief geht als bei einer handchirurgischen OP. Und ich kann halt keine Doppelblindstudie mit meinem einzigen Ganglion machen.

    Ich könnte nur aktuell etwas anderes versuchen, weil es tatsächlich wieder da ist .... aber das ist ein anderes Thema.
    Und eine OP steht nach wie vor nicht zur Debatte.
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    AW: Wie wirkt Homöopathie - Eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Ibuprofen ist lediglich ein Schmerzmittel und Entzündungshemmer - was spricht gegen pflanzliche Mittel bei Erkältung? Gegen begleitende Kopf- und Gliederschmerzen nehme ich auch Ibuprofen, aber der verstopften Nase zum Beispiel hilft es ja nun nicht.
    Vielleicht versteht ihr unter einer behandelbar Erkältung verschiedene Dinge.
    Für mich fängt die bei Halsschmerzen an, und dann helfen rasch und beherzt eingenommen Entzündungshemmer auch bei mir bislang am besten. . Schnupfen oder verstopfte Nase ist noch nicht erkältet oder krank.

    Zum Thema: Von Homöopathie halte ich nichts. Irgendwann habe ich mich mal von einer Ärztin zu irgendwelchen Globuli überreden lassen. Hatte Null Wirkung.
    >>Der Zahn der Zeit steht auf der Seite der Vernunft.<< (Jan Böhmermann)
    >>Since the universe has no center, you can't be it.<< (Neil deGrasse Tyson)
    >>Das Kuscheltier validiert mich in meiner Gewordenheit.<< ( Prof. Dr. Insa Fooken)

    🐧🐧🐧

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    AW: Wie wirkt Homöopathie - Eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    Was bedeutet denn für dich "natürliche Medizin"?

    Ich habe gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht, gerade wieder mit Arnika bei einer üblen Entzündung im Knie.
    medizin, die auf heilpflanzen wie arnika basiert, würde ich als natürlich bezeichnen.

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    AW: Wie wirkt Homöopathie - Eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Aber wir setzen Homöopathie immer (!) ergänzend ein, bzw. als Hausmittel. Nie und nimmer wäre das ein Ersatz für Schulmedizin. Ich halte überhaupt grundsätzlich nichts davon, verschiedene Zweige von Medizin/Heilkunde gegeneinander auszuspielen. Ich sag ja auch nicht: 'Ich habe einen tollen HNO, jetzt brauch ich keinen Hausarzt mehr.'
    Und ich geh nicht zum Osteopathen, wenn ich mir das Bein gebrochen habe, da muss dann schon ein Chirurg ran.
    Es kommt immer aufs Anwendungsgebiet an.

    Edit: Der Frage, was Du unter natürlicher Medizin verstehst, schließe ich mich an. Pflanzenheilkunde? Alternative Heilkunde (z.B. Homöopathie)? Ganzheitliche Ansätze?

    Meine Erfahrung mit Hausärzten ist durchaus auch so, dass diese oft auf tradierte Heilpflanzen zurückgreifen, und viele stehen auch mindestens einem Zweig von alternativer bzw. ganzheitlicher Medizin nahe. Also, "Schulmedizin" ist auch nicht gleichbedeutend mit: "nur synthetische Pillen".
    ich bin da ganz genau der meinung, dass eine heilmethode, die andere ja nicht ausschließt. ich bin auch bei einer schulmedizinerin mit homöopathischer zusatzausbildung. das ist eine gute ergänzung. unter natürlicher medizin verstehe ich heilmethoden, die auf natürliche wirkstoffe setzen. die bezeichnung für homöopathie ist nicht unüblich.die bezeichnung für homöopathie ist nicht unüblich. aber auch ernährungstherapien zählen zur naturheilkunde.
    Geändert von blumenkranz (13.12.2020 um 18:38 Uhr)

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    AW: Wie wirkt Homöopathie - Eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von blumenkranz Beitrag anzeigen
    medizin, die auf heilpflanzen wie arnika basiert, würde ich als natürlich bezeichnen.

    Und eben das greift viel, viel zu kurz. Hast du katelbachs Beitrag #29 gelesen? Da stehen viele Grundlagen drin.

    Und gern wird ja auch der Fehler gemacht, "Homöopathie" und "pflanzlich" gleichzusetzen und dann mit dem Denken aufzuhören.

    Homöopathische Mittel sind Verdünnungen aus allem möglichen, nicht nur Pflanzen (übrigens auch extrem giftige Pflanzen), sondern auch Metalle, Tiere, Mineralien. Selbstverständlich sind die alle natürlichen Ursprungs, aber ich wollte je besonders darauf hinaus, dass Homöopathie nicht immer nur pflanzlichen Ursprungs ist.

    Ich hatte bei einer hartnäckigen Nasennebenhöhlen- und Stirnhöhlenentzündung mal ein homöopathisches Kombinationsmittel, in dem unter anderem Nabelschnur vom Schwein verdünnt war. (Was machen eigentlich Hardcore-Veganer, die der Homöopathie zugeneigt sind?)
    dodadadiamoisongdesisahoidaso!

    Was Leute tun, tun sie normalerweise wegen sich. Nicht wegen dir. (Zitatgeschenk vom Wusel)

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    AW: Wie wirkt Homöopathie - Eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von zoyogi Beitrag anzeigen
    Oh wow, danke für die vielen verschiedenen Erfahrungen und Meinungen!

    Ganz grundsätzlich: ja natürlich, wenn irgendwelche Beschwerden länger anhalten, oder akute Probleme, wie ein Knochenbruch oderso auftreten geht auch meine Schwester zum Arzt und lässt sich untersuchen, sie überlegt nur dreimal und zögert vielleicht etwas länger als andere, bevor sie dann tatsächlich zum Arzt geht. Deshalb findet sie es toll, dass ihr neuer Freund sich da gut auskennt und sich auch am Anfang selbst mit homöopathischen Mitteln behandeln kann, bevor er medizinischen Rat hinzuzieht. Er hat in dem Gespräch aber auch betont, dass eine homöopathische Behandlung die Schulmedizin nicht ausschließt und die eher zusammenarbeiten.

    gut, dass sie untersuchungen nicht gänzlich ablehnt. manchmal muss man jemanden vom fach befragen. wichtig ist halt, dass sich jemand mit den mitteln auskennt, die eingenommen werden, damit sichergestellt wird, dass die behandlung anschlägt. die richtige anwendung ist natürlich wichtig. aber gut, dass der freund deiner schwester bescheid weiß, wie ist der denn zu seinem wissen gekommen?

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    AW: Wie wirkt Homöopathie - Eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von blumenkranz Beitrag anzeigen
    (...) aber auch akkupunktur, ernährungstherapien zählen unter naturheilkunde.
    wie kommst du denn zu dieser Behauptung?

    Wenn das deine persönliche Meinung ist - ok. Das aber als allgemeingültig darzustellen - "die bezeichnung für homöopathie ist nicht unüblich. aber auch akkupunktur, ernährungstherapien zählen unter naturheilkunde" - das ist dann doch ziemlich unseriös. Weniger gut informierte Leser*innen, die dieses Thema verfolgen, können tatsächlich den Eindruck gewinnen, dass es stimmt, was du sagst. Tut es aber nicht.

    Wie gesagt: Orientiere dich an sachlich fundierten Beiträgen wie dem von katelbach in #29, wenn du an ernstzunehmenden Einordnungen interessiert bist.
    dodadadiamoisongdesisahoidaso!

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