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  1. Inaktiver User

    AW: Machen wir uns selbst krank?

    ich finde es sehr gut, wenn überhaupt jemand auf sich schaut.
    sich selbst wertschätzt.
    völlig egal, WIE der/diejenige das macht, hauptsacher er/sie macht!

    schützt trotzdem leider nicht vor diversen krankheiten.

  2. Inaktiver User

    AW: Machen wir uns selbst krank?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der eigene Einfluss auf das Leben IST begrenzt......
    Nur darum geht es mir.

    Wenn ich lese, dass die Plätze für den Schüleraustausch in Spanien begrenzt waren und ausgelost wurden - und die Kinder die sich erst gefreut haben dann gestorben sind... und dann kommt jemand daher und sagt: sie sind nicht vor ihrer Zeit gestorben, niemand stirbt vor seiner Zeit, oder gar: sie haben sich dafür entschieden, dann finde ich das unerträglich. Es mag sein dass man selbst das glaubt, aber es steht jeder Trauer im Weg. Wieso soll man denn trauern, wenn das ganz richtig war so, und total sinnhaft????

    Sicher passt das dazu:

    "Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden."

    (Søren Kierkegaard)

    Aber nicht alles was geschieht kann verstanden werden oder ist gut so.

  3. Inaktiver User

    AW: Machen wir uns selbst krank?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es mag sein dass man selbst das glaubt, aber es steht jeder Trauer im Weg. Wieso soll man denn trauern, wenn das ganz richtig war so, und total sinnhaft????
    Äh - Du glaubst doch nicht daran, insofern kann Dich das doch eigentlich in keiner Weise tangieren, was ich darüber denke. Wo ist das Problem? Ich verstehe Deine Aufregung nicht.

    Ich gehe nicht her und erzähle kranken oder sterbenden Menschen und deren Anghörigen was ich persönlich über Krankheit und Tod denke. Das behalte ich für mich! Und obwohl ich so darüber denke, kann ich mitfühlend und anteilnehmend sein, auch wenn Du mir das nicht so recht glauben magst.

    Diese Sichtweisen schützen nicht vor emotionalen Schmerz und Trauer, machen aber vieles leichter - für mich!
    Und ja, ich trauere tatsächlich etwas anders, weil ich an ein Leben nach dem Tod glaube und daran das alles einen Sinn hat.
    Geändert von Inaktiver User (07.04.2015 um 12:56 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Machen wir uns selbst krank?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es mag sein dass man selbst das glaubt, aber es steht jeder Trauer im Weg. Wieso soll man denn trauern, wenn das ganz richtig war so, und total sinnhaft????
    Ich kenne eine Frau, die zutiefst an Reinkarnation glaubt- die einen tiefen Glauben in die christliche Religion lebt und die genauso daran glaubt, dass alles seine Zeit hat und die Seele ihre ganz eigene "Aufgabe".
    Als ihre Mutter vor einiger Zeit starb- hat ihr das alles einerseits ein wenig geholfen......andererseits hat sie nicht weniger, als jeder anderen Tochter, der Tod/ Verlust der eigenen Mutter vor Schmerz fast den Boden weggerissen.

    Es mag manch Trost in Glauben liegen- der Schmerz des Verlustes von einem geliebten Menschen wird niemals weniger sein!
    Warum auch? Was wir uns DENKEN spielt sich woanders ab als das, was wir fühlen.....der Trauerprozess ist absolut identisch wie bei jedem anderen Menschen.

    kenzia

  5. Inaktiver User

    AW: Machen wir uns selbst krank?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur darum geht es mir.

    Wenn ich lese, dass die Plätze für den Schüleraustausch in Spanien begrenzt waren und ausgelost wurden - und die Kinder die sich erst gefreut haben dann gestorben sind... und dann kommt jemand daher und sagt: sie sind nicht vor ihrer Zeit gestorben, niemand stirbt vor seiner Zeit, oder gar: sie haben sich dafür entschieden, dann finde ich das unerträglich. Es mag sein dass man selbst das glaubt, aber es steht jeder Trauer im Weg. Wieso soll man denn trauern, wenn das ganz richtig war so, und total sinnhaft????

    Sicher passt das dazu:

    "Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden."

    (Søren Kierkegaard)

    Aber nicht alles was geschieht kann verstanden werden oder ist gut so.
    Du vertrittst einen gewissen Fatalismus - ich auch.

    Manche Sachen sind glaube ich einfach zu unpopulär um aufgegriffen werden.
    Was du zum Beispiel vom "Annehmen" schreibst. Die meisten übersetzen das mit "sich abfinden" oder schlimmer noch "Aufgeben".

    Ich habe sehr lange gebraucht um das als Lektion für mich zu begreifen.
    Annehmen ist eine Lebenskunst.
    Wer das kann hadert nicht mit seinem Schicksal.

    Und dieses "Hadern" halte ich für eine Quelle von Krankheit.
    Das Leben ist nicht gerecht, ich hätte es aber gerne so.....

    Für mich persönlich spielt Dankbarkeit auch eine große Rolle.

    Und Respekt vorm Leben als solches.
    Letzten Endes habe ich mit diesen Begriffen immer die Kurve gekriegt.

    Man könnte es auch kurz fassen: weiter im Text - einfach weiter leben.
    Ich bin auch nicht doof wenn ich mich vermeintlich ungerecht behandeln lasse.

    Sich grämen und immer nach mehr schielen sind für mich Krankheitsauslöser.
    Und da wäre noch die Kontrolle - die man über das eigene Leben haben will.
    Und doch nie hat.

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