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    AW: Darmprobleme Krämpfe/ Blähungen

    Zitat Zitat von heimat Beitrag anzeigen
    Liebe puggi,

    danke Dir sehr für Deine Antwort zu diesem Darmproblem. Ich kann mich mit Dir vergleichen, auch bei mir sind es Verwachsungen und bei diesen starken Krämpfen hilft nur noch Novaminsulfon. Wurde von meinem HA untersucht und er tippte auch auf Narben im Bauchraum. Habe auch als erstes Buscopan als Mittel der Wahl eingenommen , die aber nicht halfen. Bin schon ganz vorsichtig mit dem Essen, um nur keine Blähungen zu bekommen.
    Es kann ja auch Niemand verstehen, der eben " mal Blähungen " hat, wurde mir von meinem Umfeld immer vermittelt, die gehen schon wieder weg. Als nächstes muß ich meinen HA ansprechen, dass er mir ein Rezept ausstellt.
    Nochmals bin sehr froh über Deine Antwort, die mir weiterhilft.
    Hast Du schon mal eine Darmspiegelung machen lassen? Ich befürchte dann eine weitere Reizung der sensiblen Darmnerven.
    So ist es in meinem Fall.


    Lieber Gruß
    Liebe Heimat,

    mir haben die Ärzte erklärt, daß man sich das so vorstellen muß, daß die Verwachsungen quasi in den Darm "stossen" und ihn abknicken lassen. Dadurch staut sich dann der Stuhl und das führt zu den üblen Krämpfen. Bei mir sind diese Schmerzen erst Jaaaahre nach den OPs erstmals aufgetreten, eine sogenannte Spätfolge der zwei Bauch-OPs die ich vor ca. 20 Jahren hatte.

    Ich habe bei Auftreten dieser Krämpfe aber absolut keine Blähungen, also es tut sich gar nichts in der Richtung Luft ablassen. Diese Krämpfe steigern sich in der Regel über Stunden zu unerträglichen, wehenartigen Schmerzen und es schließt sich dann meistens auch erhebliche Übelkeit an (vermutlich durch den Rückstau des Stuhls, weil man auf dem Weg zum Darmverschluß ist).

    Eine Darmspiegelung betrifft, wie hier schon beschrieben wurde, den Dickdarm und nur einen ganz kleinen Teil -wenn überhaupt- des Dünndarms und ja, ich habe diese bereits mehrfach hinter mir. Ich habe Morbus Crohn, das ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, die die regelmäßige Kontrolle von Magen und Darm notwendig macht. Das ist aber überhaupt nicht schlimm, da die meisten Gastroenteorologen diese Untersuchungen mit einer kurzen Narkose durchführen. Da bekommst du nichts davon mit.

    Bei der Untersuchung kann festgestellt werden, ob du eine entzündliche Darmerkrankung wie zB. Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa hast, letzte betrifft aber eher den Dünndarm, wobei Morbus Crohn den ganzen Verdauungsweg betreffen kann. Wenn Du z.B. eine solche Darmerkrankung hast, könnte das auch eine Erklärung für Deine Situation sein.

    Habe Mut und raff Dich auf, Die Untersuchungen sind nicht schlimm. Mein Rat wäre, einen guten Gastroenteorologen aufzusuchen. Der hat sicher mehr Erfahrung auf dem Gebiet, als der reine Hausarzt.

    LG und alles Gute puggi

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    AW: Darmprobleme Krämpfe/ Blähungen

    2007 hatte ich monatelang ähnliche, heftige Beschwerden,war gerade 41 geworden
    und sowas gab es nie zuvor (und nie danach)- auch bei mir gab es keine Diagnose.
    Das ganze fing seltsamerweise nach einer Zahn-Wurzelbehandlung und dem Ziehen von
    2 Weisheitszähnen an.Die Beschweden war so extrem, das ich zuletzt sogar an Darmkrebs dachte
    und eine Spiegelung machen ließ-ohne Befund, es wurde "Reizdarm" vermutet.
    Mir half- rein symptomatisch- hervorragend ein Mittel aus reinem Pfefferminzöl.Das waren
    Kapseln,von denen ich morgens eine nahm und nach einigen Tage wurde es spürbar besser,
    nach einigen Wochen war ich die Beschwerden los.Als ich die Kapseln absetzte,gab es
    einen milden Rückfall ich nahm sie wieder.Da ich im August d.J. schwanger wurde, musste
    ich sie dann ganz absetzen,trotzdem blieb ich bis heute beschwerdefrei.
    Leider habe ich den Namen des Medikaments vergessen.
    Einen Versuch wäre es ggf. wert ?!
    Gute Besserung !
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

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    AW: Darmprobleme Krämpfe/ Blähungen

    Mein Anfangsverdacht hat sich bestätigt. Du bist Schilddrüsenpatientin. Ich habe nämlich all deine Symptome (und noch mehr) bekommen als mir als langjährige Schilddürsenpatientin die Thyroxindosis REDUZIERT worden ist ärztlicherseits. Schnell ist man vom hundertsten ins Tausendste gekommen wegen meiner brutalen Unterleibskrämpfe. Die Schlaflosigkiet habe ich noch nicht mal erwähnenswert gefunden. Es eskalierte..nichts half was mir die Ärzte angedeihen liessen. Da musste ich selber ran. Akut half mir Gänsefingerkraut gegen die brutalen Krämpfe. Es heilt auch Entzündungen und ist somit nicht nur reine Symptomenbekämpfung. Die Peristaltik beruhigt sich, Blähungen können abgehen, die Psyche entspannt sich.
    Ich habe dann noch 10 verschiedenen Ärzte abklappern müssen, obwohl ich anfangs kaum kreuchen konnte, um die Ursache behandelt zu bekommen. 9 Ärzte meinten meine Schilddürse sei bestens eingestellt, an der Schilddürse könne es NICHT liegen. Der 10. Arzt, Professor für Endokrinologie hat dann exakt das Gegenteil DIAGNOSTIZIERT. Er stellte fest, dass mein TSH nicht mehr zur Dosisfindung taugt, weil dauersupprimiert (mittlerweile seit 5 JAHREN). Er erkannte dass meine freien Werte zwar IN der Norm liegen, aber niedrignormal. Aus seiner Sicht deutlich verbesserungswürdig...womit man dann auch die neuen Symptome der Unterfunktion, die seit ThyroxindosisREDUKTION nach und nach aufgepoppt waren, erklären konnte. Er steigerte meine Thyroxindosis über das alte damals noch suffiziente Niveau hinaus..und ersetzte einen Teil gegen Novothyral (T4-T3-Kombination) mit der Begründung dass eine Umwandlungsstörung wahrscheinlich sei.

    Ich regenerierte wieder, nahm wieder ab, konnte wieder schlafen, verlor meine Angst- und Panikattacken, hatte weniger Heisshunger auf Süsses, die Darmkrämpfe wurden seltener..Heute treten sie nur noch selten auf, meist in der zweiten Zyklushälfte oder gar nur zum Eisprung oder kurz vor der Monatsblutung, wenn überhaupt. Vielleicht interessant für den Betroffenen. Zum Pupsen benötigt man einen straffen SchliessMUSKEL udn Bauchmuskeln, Zwerchfellmuskeln. Wer laut pubsen kann, der hat kein dauerhaftes Problem mit Blähungen. Wenn die Winde immer unhörbarer werden sollte das aufmerksam werden lassen. Unbedarfte sind vielleicht erfreut wenn man weniger peinliche Geräusche macht. Wenn das weitergeht verliert man die Fähigkeot sich der Gärgase (aus verlangsamter Verdauung resultierend) zu entledigen...man treibt immer mehr auf, bekommt einen Prellbauch. Typisch ist der morgens schlanke Bauch, man ist symptomfrei...sobals man was gegessen hat schwillt der Bauch immer mehr an..und abends ist man ein wandelnder Luftballon.

    Ich habe gelernt mich im Bett auf den Bauch zu legen.....davon werde ich schneller schlank.

    Trennkost erleichtert es der Verdauung das Gegessene zeitnah durchzuschleusen. Der Kohlehydratfreie Teil der Trennkost ist noch empfehlenswerter....so konnte ich mich schonmal 5 Jahre lang zuvor ernähren...mit fantatischen Resultaten.

    Ich bin auch 52 Jahre. Ohne das Gänsefingerkraut und meine Hartnäckigkeit bezüglich der Schilddrüseneinstellung würde ich heute noch leiden. Progestogel und Vitamin D sind auch zu empfehlen. Glutenfreie Ernährung...am besten low carb unterstützt die Regeneration weiter.

    Für Schilddürsenkranke ist die ThyroxinDOSIS fast immer Ursache für die verschiedensten Leiden. Wer zulange trotz solcher Unterfunktionssymptome nur dem einen Arzt vertraut, der alles -trotz UF-Symptomen- als richtig eingestellt beurteilt, der riskiert chronische Entzündungen, Wucherungsneigungen..erst Polypen im Darm, Bauchspeicheldrüse, Galle, Myome in der Gebärmutter, Zysten an den Eierstöcken. Solche zuerst gutartigen Wucherungen haben das Potential mit der Zeit zu entarten. Ich will hier keine Horrorszenarien aufbauen, nur die Dringlichkeit einer zeitnahen Optimierung der Thyroxindosis verdeutlichen.

    Hole all deine TSH-Blutwerte ab (von der Sprechstundenhilfe), sollte unter Thyroxin dein TSH über 1,2 liegen/gelegen haben, ist die Thyroxindosis zu niedrig. Aber auch bei supprimierten TSH, den die meisten Ärzte als Überfunktion zu schnell und damit oft voreilig "DIAGNOSTIZIEREN", kann Thyroxinmangel bestehen (mein Beispiel).

    Erst wenn auch der fT3-Wert ÜBER der Norm liegt kann sicher von Überfunktion bzw Überdosierung gesprochen werden.

    Da einfache Hausärzte heutzutage nur noch selten mehr als den TSH messen, empfiehlt sich entweder einen internistischen Hausarzt sich zu suchen..oder für die Kontrollen immer zu einem versierten Endokrinologen zu gehen. Man kann aber auch fT3 und fT4 auf eigene Rechnung beim Hausarzt mitbestimmen lassen. Das sollte bei einem Schilddrüsenpatienten automatisch von der Kasse bezahlt werden. Nicht wenige Ärzte scheuen aber Papierkram..und messen nur noch Blutwerte, die keine weitere Begründung erfordern.

    Regeldosisbereich von Thyroxin liegt zwischen 100-200µg, siehe Fachinformation für Thyroxin von Henning. Bekommst du MINDESTENS 100µg?

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    AW: Darmprobleme Krämpfe/ Blähungen

    Danke Dir für Deine ausführliche Antwort. Ich lasse den Schilddrüsenwert kontrollieren und es bleibt immer nur beim TSH-Wert und wußte schon dass dieser WErt für eine genaue Diagnose nicht ausreicht und jetzt werde ich ihn fragen und Selbstbezahlung anbieten. Ach ja wenn alles nur so einfach wäre und würde mir Ärzte wünschen, die engagiert sind im Namen des Patienten.

    LG

  5. gesperrt

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    AW: Darmprobleme Krämpfe/ Blähungen

    Das ist gut:) Lass dir auch deine alten TSH-Messungen aushändigen. Sollte der TSH über 1,2 gelegen haben ..war/ist die Dosis zu neidrig. Das ist schonmal das allereinfachste. Siehe unter Thyreotropin wikipedia.

    Erhöhter Cholesterinwert, schlechte Leberwerte..oder erniedrigtes Eisen, Vitamin D oder Vitamin B12...sind auch Zeichen für suboptimale Einstellung. Früher haben die Ärzte bei erhöhtem Cholesterin gelich an dei Schilddürse gedacht..heute denken sie an die Symptomebekämpfung Statine=Cholesterinsenker. Die Industrie ist schnell bei der Hand "Lösungen" anzubieten, wenn es sich lohnt. Und weil es sich lohnt, stellt sich die Frage, ist unsere Schilddürsenmedizin verbesserungbedürftig= Sollten wir die TSH-Norm nicht schon seit 2002 längst reformiert haben. Könnte man mit besserer Schilddürsenmedizin unerfüllten Kinderwunsch, Depressionen, Burn Out, Hyperaktivität, Demenz,Gelenkprobleme, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Knieprobleme quantitativ VERHINDERN. Bessere Anleitungen wie eine gute Dosisfindung erfolgt, sollten den Ärzten in ihrem Studium angeboten werden.

    Lass auch deinen Vitamin D-Spiegel auf eigen Rechnung mitbestimmen. Progestogel kann der Hausarzt auf Privatrezept genau wie Vitamin D (z.B. Decrtistool 20.000I.E. 1x wöchentlich) aufschreiben.

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    AW: Darmprobleme Krämpfe/ Blähungen

    Zitat Zitat von Mistelbeere Beitrag anzeigen
    Lass auch deinen Vitamin D-Spiegel auf eigen Rechnung mitbestimmen. Progestogel kann der Hausarzt auf Privatrezept genau wie Vitamin D (z.B. Decrtistool 20.000I.E. 1x wöchentlich) aufschreiben.
    Mistelbeere, dein Engagement hier, speziell was die Schilddrüsenproblematik angeht, die du ja überall anbringst, in Ehren, aber du streust leider auch Fehlinformationen.

    Progestogel und Dekristol sind zugelassene Medikamente, die man bei einem nachgewiesenen Mangel ganz normal auf Rezept verschrieben bekommt. Es ist kein Privatrezept notwendig.
    .
    Glück ist ein Tuwort.

  7. gesperrt

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    AW: Darmprobleme Krämpfe/ Blähungen

    Liebe Zuza. ich danke dir für dein Mitdenken. ich habe Erfahrung in diesem Bereich. Hormone sind generell etwas unterrepresentiert im Verordnungsverhalten der Ärzte. Vitamin D wird normalerweise weder die Spieglebestimmung noch die verordnung von der Kasse bezahlt. Man kann darum bitten. BeimEndokrinologen bekommt man esvon der Kasse bezahlt..aber ob er dann auch das Vitamin D verrodnet. Es mag sein dass du Ärzte gefunden hast die da freigebiger sind..ich rechne mit den von mir erfahrenen Blockaden und spreche gleich an wie man als Patient da weiterkommen kann. Privatrezepte belasten das Budget des Arztes nicht. Erst EINE einzige Ärztin hat mir das Vitamin D auf Kassenrezept verordnet. Mit den Hormonen fühle ich mich ziemlich allein gelassen auf weiter Flur..udn ich extrapoliere dass es Leidensgenossinnen auch oft schwer damit haben,bei Hormonproblemen an die notwendigen Hormone zu kommen. Ja, manche Ärzte sprechen von Thyroxin-Junkies. Wenn man wie ich einfach kontraproduktiv, karrieregefährdend UNTERdosiert worden ist....dann erkennt man die Problematik..einerseits den unterversorgten Patienten der LEIDET..und andererseits den Arzt der gerne defensiv agiert, auch Symptomatik ignoriert wenn er es NICHT mit den Werten korrelieren kann. WARUM kann der Arzt das nicht nachvolluziehen. ICH bin sicher nicht alleine in der Erfahrung dass ich krank wurde durch Sparmassnahmen oder Unkenntnis oder Fehlinterpretation der Ärzte.

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    AW: Darmprobleme Krämpfe/ Blähungen

    @Mistelbeere

    Es ist schon viel Zeit vergangen und ich mußte Fehlinterpretationen oder Sparmaßnahmen ertragen,
    OP`s wären unter anderem erspart geblieben, hätte ich einen kompetenten, engagierten, dem Patienten zugewandten Arzt getroffen.

    Ich danke für alle Beiträge und Dein letzter Beitrag liebe Mistelbeere , ist absolut auf den Punkt getroffen und ich weiß es durch Erfahrung .
    Bei Nachfrage bitte PN.

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    AW: Darmprobleme Krämpfe/ Blähungen

    Hallo, ich selbst hatte auch immer wieder Darmprobleme, vor allem Luft im Bauch. Auf Empfehlung einer Freundin habe ich dann angefangen auf Gluten zu verzichten. Ich weiß, dass das aktuell ein "Trend" ist, jedoch hat es bei mir zu deutlichen Verbesserungen geführt. Vielleicht ist es auch nur der Weizen, den ich nicht vertrage. Auf jeden Fall kann man das ja recht schnell und günstig testen.. (Und sowas ist immer besser als ein Medikament zu nehmen, finde ich)

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