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Thema: Astromedizin
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27.05.2009, 18:04
Astromedizin
Geändert von BRIGITTE Community-Team (10.02.2012 um 14:47 Uhr) Grund: Beitrag auf Wunsch der Userin gelöscht
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28.05.2009, 10:19
AW: Astromedizin
Hi!
Klingt irgendwie nach Fibromyalgie. Bist Du darauf gestestet worden?
Welche Medikamente nimmst Du - insbesondere gegen die Schmerzen?
Inwiefern hast Du Dein Leben nach all den Erfahrungen geändert? Oder ist der Stress wie bisher?
Der "Jupitertransit" oder was auch immer das sein mag, wird Dir nicht helfen. Zumindest nicht kausal.Jeder kann zaubern,
jeder kann seine Ziele erreichen,
wenn er denken kann,
wenn er warten kann,
wenn er fasten kann.
Hermann Hesse, aus "Siddharta"
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28.05.2009, 12:07Inaktiver User
AW: Astromedizin
Liebe Chiron,
von Astrologie habe ich leider keinerlei Ahnung, will Dir nur ein bisschen Mut zusprechen!
Nach einem ganz und gar fürchterlichen Jahr (Zusammenleben mit dem drogenabhängigen und dadurch psychosekranken großen Sohn meines Mannes, incl. Gewaltausbrüchen, Schlägereien zw Vater und Sohn...) bin ich mit unserer Tochter endlich ausgezogen und hatte etwa ein Jahr lang ähnliche Beschwerden wie Du. Nein, ich denke im Nachhinein, es war nicht ganz so ausgeprägt, aber ich wog am Ende nur noch 46 kg und war dermaßen am Ende und zerrüttet, dass ich mich immer wieder bei Gedanken ertappte, dass ich mich bitte sofort in Luft auflösen will....
Man kann sich und seine Geschichten im Grunde nie vegleichen, Dein Fall liegt sicher doch auch wieder anders - aber ich habe mich doch zum Teil wieder erkannt in Deinem Bericht.
Ein Psychiater hatte mir u.a. sofort ein Antidepressivum verschrieben, was ich wegen der zu erwarteten Nebenwirkungen (habe eine totale Phobie vor Übelkeit/Erbrechen!) nicht genommen habe.... Dazu rate ich natürlich niemandem, ich erzähle einfach nur wie es bei mir war.
Über eine Freundin bin ich dann zu einem Therapeuten gekommen, der auf Hypnose spezialisiert ist. Leider wird diese Therapieform, die eigentlich schulmedizinisch anerkannt ist!, nicht von den Kassen übernommen.
Aber für Hilfe hätte ich in der Zeit ALLES verkauft! Ich war 6 mal bei dem Therapeuten und er hat mir so gut getan, so gut geholfen, dass ich mich ganz langsam und stetig erholt habe. Ich erinner noch genau, dass es der 10 oder 11. Oktober war, wo ich zum ersten Mal wieder das Gefühl "Zuversicht" spürte!!!! Ein Gefühl, dass ich komplett vergessen hatte!
Vielleicht wäre diese Art von Hilfe auch etwas für Dich? Die Therapieform war Hypnose nach Milton Erickson. Man kann recht viel dazu ergoogeln.
Ich schicke Dir ganz, ganz viel Kraft und vor allem Zuversicht!!!!
Liebe Grüße
Maiskorn
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03.06.2009, 02:26
AW: Nachtrag 2 - der Vater
Astrologie ist reiner Humbug, bleib an der Psychotherapie dran. Es kann lange dauern, aber es lohnt sich.
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04.07.2009, 23:02
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05.07.2009, 11:15
AW: Astromedizin
Ich hab sehr an ihm gehängt, hatte aber auch Angst vor ihm, sogar Alpträume, wo er mich als eine Art Werwolf verfolgt hat etc. Wusste nicht, woher das kommt. Nach dem Tod meines Vaters hab ich von meiner Mutter erfahren, dass mein Vater kein weiteres Kind wollte (ich hab noch einen sieben Jahre älteren Bruder) und sie mehrfach versucht haben, mich abzutreiben, was auch fast geklappt hätte, der Arzt meinte, die Plazenta hätte sich bereits teilweise gelöst, dann bekam meine Mutter eine Infektion mit Fieber und hat sich dem weiteren Drängen auf weitere Versuche meines Vaters verweigert...
Na ja, mein Freund ist meinem Vater in einigen Dingen recht ähnlich und in dieser Nacht dachte ich, er murkst mich ab...
Um Himmels Willen! Du brauchst jemanden, der Dich unterstützt, von solchem Menschen loszukommen. Deinem Vater konntest Du nicht ausweichen. Aber jetzt solltest Du Dich für Dich entscheiden und s o f o r t Maßnahmen ergreifen, dass Dir niiiieeee wieder etwas tut.
Und da Du immer noch so handelst, als wärest Du ein Kind (statt dem erwachsen zu sein brauchst Du professionelle Hilfe. U. U. auch ein Frauenhaus.
Da muss wohl die alte Sache wieder mit aufgebrochen sein, wurde in der Psychosomatik so herausgearbeitet, aber leider hilft mir das reine darüber reden nicht, brauche wohl eher eine Körper- und Traumaorientierte Therapie...
Ich denke mal, Du solltest Dich mit so vielen Symptomen in eine psychosomatische Klinik einweisen lassen. Um Abstand zu gewinnen, Dich selbst kennen zu lernen und zu üben, Du selbst zu sein und dafür auch stehen zu können.
Eine sehr schöne psychosomatische Klinik ist in Scheidegg/Allgäu mit unglaublich vielen naturheilkundlichen Verfahren im Angebot. (Panorama-Klinik).oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
.... das wird schon.....
oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
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06.07.2009, 03:22
AW: Astromedizin
Hallo chiron,
Ich habe auch einen Fall von schwerer Psychosomatischer Erkrankung in meiner Familie. Jetzt, nach 3 Jahren geht es langsam wieder aufwÄrts; Wie? Totales durchecken durch einen guten Internisten, welcher am Ende eine Psychotherapie empfahl. Psychoterapie mit einem Psychologen der Richtung Gestalt ( beschäftigt sich vornehmlich mit Emotionellen Störungen und Traumas). Zudem noch ein durchchecken bei einem Arzt (Dr.) welcher aber auch mit Naturheilfahren und Quantenmedizin diagnostiziert und behandelt.
belonya hat Dir schon einen Tipp gegeben - eventuell kann man bei den Krankenkassen noch mehr Adressen ausfindig machen.
Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit!!!!
Ein lieber Grus
mmoonixxDas eigene Leben ist wie eine Pflanze : so wie man sie pflegt gedeiht sie -oder auch nicht...
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06.07.2009, 03:25
AW: Astromedizin
Habe ich vergessen hinzuzufügen: auch Hypnose-Sitzungen wurden angewandt - mit sehr gutem Erfolg. Bei solchen Komplexen Krankheitsbildern sollten mehrere Verfahren übergreifend in Anspruch genommen werden.
Gruss
mmoonixxDas eigene Leben ist wie eine Pflanze : so wie man sie pflegt gedeiht sie -oder auch nicht...
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14.07.2009, 01:27
AW: Astromedizin
Ich möchte dir in einer Sache noch Mut machen: Du schreibst, dass Deine Symptome vor einem Jahr angefangen haben, und Du danach irgendwann mit Psychotherapie angefangen hast.
Ich könnte mir denken, dass die Ursachen nicht vor einem Jahr gelegt wurden, sondern letztlich viel älter sind, und es eben auch viel länger dauern kann, bis sich im Rahmen einer Psychotherapie Besserungen zeigen.
Psychotherapie ist ein langer Prozess mit kleinen Fortschritten, mal sind auch größere dabei, aber insgesamt braucht es halt seine Zeit. Gib nicht auf! Es lohnt sich! Man kann große Fortschritte erreichen, wenn man bereit ist, sich langsam vor sich selber zu öffnen. Eine Psychoanalyse geht nicht umsonst über ca. 300 Stunden und mehrere Jahre, weil dies sich vor sich selber Öffnen ein langsamer Prozess ist.
Und lass von Humbug wie Astrologie die Finger weg, das wird dir nicht helfen, sondern Dich nur vom Pfad der Selbstheilung mittels Psychotherapie abbringen.
Es geht bei einer Psychotherapie auch darum, sich den traumatischen Erlebnissen und Mustern erst nähern zu können, was man durch das darüber Reden erreicht, um es/sie später langsam neu erleben und neu bewerten zu können. Das Reden ist erst der Anfang.Da muss wohl die alte Sache wieder mit aufgebrochen sein, wurde in der Psychosomatik so herausgearbeitet, aber leider hilft mir das reine darüber reden nicht, brauche wohl eher eine Körper- und Traumaorientierte Therapie...


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